Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

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PRAXISNAHE IMPULSE FÜR DIE MODERNE ZAHNMEDIZIN

Neue Materialien, digitale Workflows und moderne Techniken entwickeln sich in der Zahnmedizin rasant weiter. Schritt zu halten gehört zum Alltag in Praxis und Labor. Doch wirklich praxisnahe Informationen, die sich direkt anwenden lassen, sind oft schwer zu finden. Genau dafür gibt es BOND.

BOND richtet sich an Zahnärzte und Zahntechniker, die mehr möchten als reine Theorie. Im Mittelpunkt stehen konkrete Anwendungen, bewährte Workflows und echte Erfahrungen aus dem klinischen und zahntechnischen Alltag.

DAS ERWARTET SIE IN DER AKTUELLEN BOND-Ausgabe

Jede Ausgabe bündelt Fachwissen von Anwendern und internationalen Expert:innen – verständlich aufbereitet und direkt übertragbar auf den eigenen Workflow.

Inhalte der BOND-Ausgaben:

  • klinische und zahntechnische Fallberichte mit konkretem Praxisnutzen
  • verständliche Einblicke in moderne Materialien und deren Anwendung
  • effiziente Workflows für Praxis und Labor
  • Erfahrungsberichte von Anwendern aus dem täglichen Einsatz
  • Tipps für reproduzierbare Ästhetik bei reduziertem Aufwand

Schwerpunkt liegt dabei auf modernen Keramik- und Zirkonoxid-Workflows. Themen wie Micro-Layering zeigen beispielsweise, wie sich hochästhetische Ergebnisse mit deutlich weniger Schichtaufwand und effizienteren Laborprozessen realisieren lassen. Gleichzeitig widmen sich klinische Beiträge der Frage, wie restaurative Abläufe vereinfacht und Materialentscheidungen sicherer und vorhersagbarer werden können. Auch innovative Entwicklungen rund um KATANA™ Zirconia, moderne Multi-Layered-Technologien oder vereinfachte Chairside- und Labside-Workflows sind regelmäßig Bestandteil des Magazins.

AB SOFORT NOCH NÄHER AN IHREM ALLTAG

Ab der kommenden Ausgabe erscheint BOND in zwei spezialisierten Versionen:

  • Labside Edition: für Zahntechniker und Dentallabore
  • Chairside Edition: für Zahnärzte und Zahnarztpraxen

Dadurch erhalten Sie noch gezieltere Inhalte, relevantere Fachthemen.

PRINT ODER DIGITAL – SIE ENTSCHEIDEN

BOND erhalten Sie wahlweise:

  • als gedrucktes Magazin für Praxis oder Labor
  • oder digital für den direkten Zugriff jederzeit und überall

Beide Varianten sind selbstverständlich kostenlos.

 

Welche Lösungen überzeugen wirklich in der täglichen zahnärztlichen Praxis?

Welche Lösungen überzeugen wirklich in der täglichen zahnärztlichen Praxis?

Dental Advisor 2026: Auszeichnungen für Kuraray Noritake Produkte für Exzellenz und Zuverlässigkeit

Angesichts steigender klinischer Anforderungen und gleichzeitig begrenzter Behandlungszeit rücken Materialien und Geräte in den Fokus, die im Praxisalltag durch zuverlässige Performance bei gleichzeitig effizienter Handhabung überzeugen. Neben einer hohen Verarbeitungsqualität zählen insbesondere Anwenderfreundlichkeit, Zeitersparnis und langfristige klinische Stabilität zu den zentralen Auswahlkriterien.

Vor dem Hintergrund eines dynamischen Marktes mit einer Vielzahl neuer Produkte und teilweise weitreichender Leistungsversprechen gewinnt die Orientierung an unabhängigen Evaluationssystemen zunehmend an Bedeutung. Solche Bewertungen berücksichtigen sowohl standardisierte Labortests als auch klinische Erfahrungswerte und bieten damit eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Eine der international renommiertesten Institutionen in diesem Kontext ist The Dental Advisor. Die Organisation vergibt jährlich ihre Top Product, Preferred Product sowie Research Awards und zeichnet damit Produkte aus, die sich nicht nur durch Innovationsgrad, sondern insbesondere durch konsistente und evidenzbasierte klinische Leistungsfähigkeit auszeichnen.

Im Jahr 2026 wurden mehrere Produkte der Kuraray Noritake Dental Inc. prämiert – darunter sowohl neu entwickelte universelle fließfähige Komposite als auch etablierte Materialien, die weiterhin einen maßgeblichen Beitrag zur modernen restaurativen und adhäsiven Zahnmedizin leisten.

Eine überzeugende Kombination von Eigenschaften: Gewinner der Research Awards

Nach Angaben von The Dental Advisor dokumentieren Unternehmen, die mit einem Research Award ausgezeichnet werden, ein ausgeprägtes Engagement für die Weiterentwicklung dentaler Technologien sowie für die kontinuierliche Verbesserung der Patientenversorgung.

Die prämierten Produkte werden im Dental Advisor Biomaterials Research Center einer umfassenden wissenschaftlichen Evaluation unterzogen. Ziel ist es, ihre materialwissenschaftliche und klinische Leistungsfähigkeit differenziert zu beurteilen und diejenigen Materialien zu identifizieren, die eine besonders ausgewogene und leistungsstarke Kombination relevanter Eigenschaften aufweisen.

 

 

1. CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2 (Research Award und Preferred Product)

Das 2025 eingeführte CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2 stellt eine Weiterentwicklung des etablierten multimodalen Adhäsivsystems CLEARFIL™ Universal Bond Quick dar. Beide Systeme zeichnen sich durch eine besonders zeiteffiziente Applikation aus und tragen damit den Anforderungen eines optimierten klinischen Workflows Rechnung. Untersuchungen im Dental Advisor Biomaterials Research Center belegen eine hohe Haftfestigkeit an Schmelz und Dentin – auch nach simulierter Alterung sowie unter Bedingungen der Speichelkontamination. Dies spricht für eine zuverlässige adhäsive Performance selbst unter klinisch anspruchsvollen, feuchten intraoralen Bedingungen. Darüber hinaus zeigten In-vitro-Analysen eine sehr geringe Schichtdicke im Bereich von 3–5 μm, was insbesondere im Kontext der Befestigung indirekter Restaurationen eine präzise Passung und optimale Randadaptation unterstützt.

2. CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal (Research Award und Top Product Award)

CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal ist ein hochgefülltes, fließfähiges Komposit, das 2025 eingeführt wurde. Es basiert auf einem hohen Anteil submikroner Füllstoffe (78 Gew.-%) und verfügt über ein vereinfachtes universelles Farbkonzept, das durch eine optimierte Lichtstreuungstechnologie realisiert wird.

Unabhängige Untersuchungen im Biomaterials Research Center bestätigten:

  • sehr hohe Festigkeitswerte innerhalb seiner Klasse
  • ausgezeichnete Röntgensichtbarkeit
  • hervorragende Farbanpassung im Vergleich zu anderen universellen Kompositen.

Im Hinblick auf die klinische Anwendung wurde das Material gezielt für eine effiziente und kontrollierte Applikation entwickelt. Spezifisch abgestimmte Spritzen- und Kanülensysteme ermöglichen eine weitgehend blasenfreie Verarbeitung, was auch radiologisch nachvollziehbar ist.

Die Viskosität zeigt ein niedrigviskoses, gleichzeitig standfestes Verhalten („no slump“). Dadurch werden sowohl ein präziser Aufbau okklusaler Strukturen als auch eine detailgetreue anatomische Modellation unterstützt.

 

 

3. KATANA™ Cleaner

KATANA™ Cleaner wurde 2026 ebenfalls mit einem Research Award ausgezeichnet – auch ohne vorausgehende klinische Langzeitevaluation, was die hohe wissenschaftliche Relevanz des Produkts unterstreicht. Das universelle Reinigungspräparat enthält MDP-Salz und wurde gezielt zur effektiven Entfernung von Kontaminationen sowohl auf restaurativen Materialien als auch auf der Zahnhartsubstanz entwickelt. Laboruntersuchungen zeigten, dass sich die Haftfestigkeit auf zuvor speichelkontaminierten Oberflächen aus Zirkonoxid und Lithiumdisilikat wieder auf ein optimales Niveau anheben lässt. Rasterelektronenmikroskopische Analysen bestätigten zudem eine nahezu vollständige Entfernung organischer Rückstände und damit eine effektive Oberflächenreinigung als Voraussetzung für eine zuverlässige adhäsive Befestigung.

Fazit

Bei Kuraray Noritake Dental basiert Innovation auf einem fundierten Verständnis der klinischen Anforderungen und Abläufe im Praxisalltag. Die im Jahr 2026 verliehenen Auszeichnungen reflektieren das kontinuierliche Bestreben, Materialien zu entwickeln, die wissenschaftliche Exzellenz mit hoher praktischer Relevanz verbinden – mit dem Ziel, vorhersagbare Behandlungsergebnisse, effiziente klinische Workflows und eine optimierte Patientenversorgung zu ermöglichen.

Vor dem Hintergrund einer sich stetig weiterentwickelnden Zahnmedizin unterstreicht die Anerkennung durch The Dental Advisor die Bedeutung von Lösungen, die ihre Leistungsfähigkeit unter realen klinischen Bedingungen unter Beweis stellen. Durch den engen Austausch mit Anwenderinnen und Anwendern sowie durch kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit bleibt Kuraray Noritake Dental darauf ausgerichtet, evidenzbasierte Innovationen voranzutreiben und Zahnärztinnen und Zahnärzte im klinischen Alltag nachhaltig zu unterstützen.

Ihr Fortbildungsjahr 2026 – jetzt entdecken!

Ihr Fortbildungsjahr 2026 – jetzt entdecken!

Das Jahr ist noch jung und schon zeichnen sich spannende Themen ab, die Zahnmedizin und Zahntechnik bewegen werden. Kuraray Noritake lädt auch 2026 wieder zu Fortbildungen ein, die Fachwissen vertiefen und den Austausch fördern. Mit bewährten Formaten, neuen Schwerpunkten und dem internationalen KIZUNA-Symposium als Impulsgeber im Frühjahr.

Unser Fortbildungsprogramm 2026 steht für Wissen, Anwendung und Begegnung. Online, vor Ort, Hands-on oder die internationale Bühne – viele Termine sind bereits buchbar. Weitere Themen und Formate folgen im Laufe des Jahres. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Vielfalt Fortbildungen

Ob es um Adhäsivtechniken, subgingivale Kompositversorgungen oder das effiziente Verblenden von Zirkonoxid geht: Die Themen sind vielfältig und mit hoher Relevanz für den klinischen und zahntechnischen Alltag. So zeigt PD Dr. Adham Elsayed, wie sich Adhäsivbrücken minimalinvasiv und ästhetisch umsetzen lassen. Prof. Dr. Cornelia Frese vermittelt ihre Expertise bei der Kompositversorgung tief subgingivaler Defekte; mit Tipps zur Trockenlegung und Approximalkontaktgestaltung. Wer sich für direkte Kompositfüllungen interessiert, erhält bei Prof. Dr. Ivo Krejci fundierte Einblicke in ein breites Anwendungsspektrum, das von schonend bis anspruchsvoll reicht. Prof. Dr. Rinke widmet sich in einem speziellen Veneer-Kurs dem Thema „Frontzahnästhetik mit Veneers und Teilkronen“.

Auch für zahntechnische Vielfalt ist gesorgt: Unsere Produktexperten führen Step by Step durch die Individualisierung von Zirkonoxid mit Cerabien FC Paste Stain – kompakt, praxisnah und sofort umsetzbar. Und bei einem Labinar zeigen ZTM Jens Witschel und ZT Michaela Klauke Hands-on, wie sich mit CERABIEN™ MiLai das Micro-Layering vereinfachen lässt. 

Viele dieser Formate sind echte Dauerbrenner in unserem Programm. Sie haben sich über Jahre bewährt und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Andere greifen neue Fragestellungen auf und bringen frischen Input – fachlich wie menschlich.

Ein besonderes Event ist der KIZUNA European Congress vom 27. – 28. März 2026 in Krakau. Als internationales Symposium verbindet KIZUNA die Zahnmedizin und Zahntechnik mit einem Ziel: Zusammenarbeit stärken, voneinander lernen und den Blick über den Tellerrand wagen. Die Teilnahme ist vor Ort oder via Livestream möglich.

Optimierung intraoraler und extraoraler Substrate für maximales Adhäsionspotenzial

Optimierung intraoraler und extraoraler Substrate für maximales Adhäsionspotenzial

Artikel von Dr. Clarence Tam HBSc, DDS, FIADFE, AAACD

Die tägliche Praxis der adhäsiven restaurativen Zahnheilkunde, ob bei direkten oder indirekten Restaurationen, ist mit der Notwendigkeit idealer Umgebungsbedingungen verbunden. Der adhäsive Haftverbund bildet das Fundament direkter und indirekter Restaurationen, da es den Verbund zwischen Restauration und Zahn herstellt. Da die moderne Zahnmedizin minimalinvasiv sein möchte, spiegelt sich die Behandlung der Oberflächen in dieser Philosophie durch die Verwendung von selbstätzenden Multi-Substrat-Säuremonomeren wie 10-Methacryloyloxyldecyl-Dihydrogenphosphat (10-MDP) wider. Es gibt jedoch unzählige Möglichkeiten, durch die sowohl die Restaurations- als auch Zahnoberflächen mit verschiedenen Substanzen kontaminiert werden können, was die Prognose der Restauration beeinträchtigt.

 

Einige der zu berücksichtigenden Kontaminanten sind natürliche Feuchtigkeit durch Atmung, Umgebungsfeuchtigkeit in der Mundhöhle, Blut, Speichel und künstliche Quellen wie Provisorienzement während einer zweistufigen indirekten Vorgehensweise. Feuchtigkeit ist ein Faktor, die nur durch einen kontrollierten Ansatz während der Dentinpenetration der Vorbereitung des Substrats für die Adhäsion willkommen ist. Wenn die Menge jedoch zu hoch ist, wird die Hybridisierung der Grenzfläche beeinträchtigt. Blut und Speichel sind in der restaurativen Zahnheilkunde allgegenwärtig und werden am besten durch die Verwendung von Kofferdam im Rahmen einer absoluten Isolationsphilosophie kontrolliert. Eine Kontamination der präparierten Oberfläche kann auch durch Try-In-Zemente oder Gleitmittel erfolgen. Hämostatische Mittel wie Eisen(III)-sulfat und Aluminiumchlorid können unlösliche Substanzen auf der Zahnoberfläche hinterlassen, die 33%ige Orthophosphorsäure nur teilweise entfernen kann. Auch die partikuläre Ablagerung von Dentin und Schmelz im Rahmen der Standard-Zahnpräparation wird berücksichtigt. Diese Schmierschicht verbleibt auf der Dentinoberfläche, verschließt oft die Dentinkanälchen und ist ein Hindernis, das überwunden werden muss, um eine Verbindung zum Hydroxylapatit und den Kollagenfibrillen der Oberfläche herzustellen. Insgesamt sind die Risiken für eine Beeinträchtigung der Adhäsion und im schlimmsten Fall für ein Versagen der Adhäsion hoch. Dieser Bericht beschreibt die Verwendung einer neuen Lösung zur Entfernung von Ablagerungen sowohl von indirekten Restaurationen als auch von Zahnoberflächen mit einer 10-MDP-Salz-basierten Lösung, die sowohl extraoral als auch intraoral verwendet werden kann.

 

ENDEMISCHE KONTAMINANTEN: FEUCHTIGKEIT, BLUT UND SPEICHEL

Feuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor, um die Adhäsionskraft bestimmter moderner Universaladhäsive zu maximieren. Das Vorhandensein von Feuchtigkeit ermöglicht eine erhöhte Penetration von Haftlösungen in die Dentinkanälchen und zwischen die Kollagenfibrillen und stärkt letztendlich die Widerstandsfähigkeit der Hybridschicht¹. Bei der Befestigung einer indirekten Restauration hat sich gezeigt, dass sowohl die Speichel- als auch die Blutkontamination der Kontaktflächen eine schädliche Auswirkung auf die Haftfestigkeit haben, wobei die Blutkontamination unter allen Bedingungen am schlechtesten abschneidet². Van Meerbeck et al. berichteten über die Techniksensitivität bei modernen Einstufen-Universaladhäsiven³. Die Grundlage seiner Erkenntnisse ist, dass diese Adhäsive Wasser als Ionisationsmedium für die selbstätzende Reaktion benötigen, wobei das Wasser von den Grenzflächen abgedampft werden muss, um die Haftfestigkeit zu maximieren. Trotzdem gelten diese Grenzflächen als semipermeabel, was die Hybridschicht für ein erhöhtes Risiko des hydrolytischen Abbaus in Adhäsivlösungen prädisponiert, die kein 2-Hydroxyethylmethacrylat (HEMA) enthalten, das eine größere Affinität zu Wasser hat.

 

Periera et al. testeten verschiedene Feuchtigkeitsgrade des Dentinsubstrats, die mit Variablen wie kurzem vs. langem Luftstrahlen, feuchten vs. trockenen Wattepellets, der Verwendung von Mikrobürstchen und einer absichtlich überfeuchteten Oberfläche kontrolliert wurden. In allen Gruppen führte die „feuchteste“ Oberfläche zur niedrigsten Scherfestigkeit⁴.

 

Der Einfluss von Speichel- und Blutkontamination ist eindeutig negativ in Situationen, in denen der Verbund vor oder nach dem Auftragen des Adhäsivs kontaminiert wurde. Bei Speichel ist diese Reduktion auf die Ablagerung von Speichelglykoprotein auf der Oberfläche zurückzuführen, und in Bezug auf Blut blockieren Makromoleküle wie Fibrinogen und Thrombozyten den Zugang zu den Tubuli für eine effektive Verbindung. Es wurde festgestellt, dass die Blutkontamination die Haftfestigkeit im Vergleich zu Speichel durchweg stärker beeinträchtigt².

 

Im Allgemeinen war Chlorhexidin auf Dentin mit Schmierschicht durchweg anderen Mitteln wie Ethanol, EDTA, Aloe Vera überlegen, um die höchste Scherfestigkeit zum Dentin zu erzielen. Auf Dentin, das zuvor geätzt und mit Blut und Speichel kontaminiert worden war, war das anschließend aufgetragene Mittel, das die höchste Wiederherstellung der Scherfestigkeit zeigte, 37,5%ige Phosphorsäure⁵. Eine Studie über die nanomechanischen und nanorauen Eigenschaften von geätztem Dentin und mit selbstätzendem Adhäsiv behandeltem Dentin, das beide mit Speichel kontaminiert waren, ergab, dass KATANA™ Cleaner in der Lage war, die Kontrollwerte des komplexen Moduls und der Nanorauheit im Vergleich zur Kontrolle wiederherzustellen⁶.

 

SYNTHETISCHE WORKFLOW-KONTAMINANTEN: GIPS, HÄMOSTATISCHE MITTEL, WURZELKANALFÜLLER UND PROVISORISCHE ZEMENTE


Eine Studie von Marfenko et al. aus dem Jahr 2020 zeigte, dass die Speichelkontamination im Vergleich zur Kontamination durch Gips aus Laborprozessen signifikant niedrigere Haftfestigkeiten aufwies. Die Anwendung eines Silanhaftmittels auf die Restaurationsinnenfläche hat eine schützende Wirkung auf die Haftfestigkeit⁷. Der Vorbehalt ist, dass Restaurationen auf Lithiumdisilikatbasis oft vom Labor vorgeätzt mit Flusssäure angefordert werden. Oft wird der Fall an den Kliniker auf dem Sekundär- oder Primärmodell zurückgegeben. Wenn die Oberfläche bereits mit Flusssäure behandelt wurde, kann sie nun als mit Gips- oder Harzmodell oder einfach mit Hautölen durch Handhabung rekontaminiert betrachtet werden. Die ungeschützte Oberfläche muss in jedem Fall nach der Anprobe dekontaminiert werden, die nun Elemente von Gips, Blut und Speichel sowie hämostatische Mittel wie Aluminiumchlorid und Eisen(III)-sulfat enthalten kann. Wenn Silanhaftmittel vor der Anprobe aufgetragen werden, stellt sich die Frage, ob die Oberfläche nach der Entnahme aus dem Modell wirklich frei von Kontaminationen war.

 

Aluminiumchlorid ist ein hämostatisches Mittel, das einen unlöslichen Niederschlag auf der Dentinoberfläche hinterlässt, der nur teilweise durch die Behandlung mit Phosphorsäure entfernt wird, was nur zu einer teilweisen Wiederherstellung der Scherfestigkeit im Vergleich zur Kontrolle führt. Die Anwendung von Ethylendiacetyltetra-Natriumacetat (EDTA) brachte die Haftfestigkeit auf das Niveau von normalem Dentin zurück⁸. Die Verbindung von polykristallinen Keramikrestaurationen und Metalllegierungen wird bei der Anprobe mit Speichel kontaminiert. Dieser kann durch Dampfreinigung und Luftpartikelabrasion bei 2,5 bar für 15 Sekunden entfernt werden⁹. Phosphorsäure wird oft fälschlicherweise als Reinigungsmittel auf die Oberfläche aufgetragen. Bei polykristallinen Keramiken wie tetragonalem Zirkonoxid-Polykristall ist dies katastrophal, da sich Phosphate fest an die freien Stellen binden, an die sich das 10-MDP-Monomer normalerweise im Rahmen des APC-Protokolls der Zirkonoxidverbindung bindet, was die Haftfestigkeit erheblich beeinträchtigt (Blatz, 2016)¹⁰. Eine Studie über moderne Oberflächenreiniger zeigte eine erfolgreiche Entfernung von Ablagerungen auf der Oberfläche mit KATANA™ Cleaner für sowohl blut- als auch speichelkontaminierte Substrate¹¹,¹².

 

Provisorische Zemente haben vermutlich einen schädlichen Einfluss auf die Scherfestigkeit von adhäsiv befestigten indirekten Keramikrestaurationen. Ding et al. (2022) zeigten, dass die Verwendung von Befestigungsmaterialien auf Kunststoffbasis und Nicht-Eugenol-Zementen in der provisorischen Phase die Haftfestigkeit im Vergleich zur Kontrolle verringerte, während die Verwendung von Kalziumhydroxid- und Polykarboxylatzementen akzeptable Werte aufwies. Die Reinigung der präparierten Oberfläche mit Luftpartikelabrasion (APA) führte zur Wiederherstellung der verringerten Haftwerte auf das Niveau der Kontrolle¹³. Ebenso nützlich war die Anwendung von Immediate Dentin Sealing (IDS)¹⁴, einer Technik, die idealerweise durch APA vor der adhäsiven Verbindung und dem Auftragen einer Kompositschicht gekennzeichnet ist, die sowohl die Dentinkanälchen als auch die Sauerstoffinhibitionszone verschließt und es der Komposit-Dentin-Verbindung ermöglicht, ohne Belastung zu reifen und sich zu stärken. Dieser Ansatz ist wirksam bei der Minimierung postoperativer Hypersensibilität und des Eindringens von Bakterien sowie bei der Optimierung der Scherfestigkeit, insbesondere wenn es um indirekte Keramiken geht¹⁵. Hardan et al. fanden heraus, dass die Scherfestigkeit am höchsten war, wenn IDS unter Verwendung eines dreistufigen Ätz- und Spül-Adhäsivprotokolls durchgeführt wurde¹⁴.

 

Hämostatische Mittel, die in der klinischen Zahnheilkunde verwendet werden, weisen einen pH-Wert von 1,1 bis 3,0 auf und sind so sauer wie selbstätzende Primer¹⁶. Chaibutyr und Kois fanden heraus, dass Dentin, das mit 25% Aluminiumchlorid oder 13% Eisen(III)-sulfat kontaminiert war, eine signifikant niedrigere Scherfestigkeit zum Dentin aufwies, die durch den Ätz- und Spül-Ansatz signifikant wiederhergestellt wurde¹⁷. Dieser zwar erfolgreiche Ansatz konnte die Defizite der Scherfestigkeit im Vergleich zur Kontrolle jedoch nur teilweise beheben, wobei eine Vorätzung mit EDTA erforderlich war, um eine vollständige Wiederherstellung zu erreichen⁸. Es wurde festgestellt, dass KATANA™ Cleaner eine positive Wirkung auf die Reinigung von Dentin hat, das sowohl mit Aluminiumchlorid als auch mit Eisen(III)-sulfat kontaminiert ist.

 

Die Verbindung von Dentinsubstrat, das mit Wurzelfüllern kontaminiert ist, ist ein Problem für die Integrität von Stumpfaufbauten nach endodontischer Behandlung. Es wurde festgestellt, dass die Verwendung von KATANA™ Cleaner im Allgemeinen der Ethanol-Testuntergruppe bei der Entfernung von Wurzelfüllern auf Zinkoxid-Eugenol-Basis überlegen war und die gleiche Leistung wie 70%iges Ethanol für den Wurzelfüller auf Epoxidharzbasis erbrachte¹⁸.

 

KLINISCHE FALLDEMONSTRATION

Eine 35-jährige Patientin stellte sich in der Praxis mit mehreren insuffizienten Kompositrestaurationen im zweiten Quadranten vor, die ersetzt werden sollten. Vor der Verabreichung der Anästhesie ist es in der Praxis üblich, die Farbspezifikationen der geplanten Restaurationen zu ermitteln, bevor eine mögliche Dehydrierung die optischen Eigenschaften des natürlichen Zahns beeinträchtigen kann. Intelligente monochromatische Komposite (Abb. 1) sind eine Klasse von direkten Restaurationen, die die Fähigkeit ihrer Nanofüllerzusammensetzung und ihres Brechungsindex nutzen, die Strukturfarbe des umgebenden Schmelzes und Dentins nachzubilden¹⁹. Dies ermöglicht es einem Zahnarzt in der Regel, eine vereinfachte Auswahl an Farbtönen zur Hand zu haben.

Zwei Karpulen 2%iges Lidocain mit 1:100.000 Epinephrin wurden durch bukkale Infiltration verabreicht, bevor eine absolute Isolation mit einem latexfreien Kofferdam (Isodam HD Heavy, 4D Rubber, UK) erreicht wurde (Abb. 2). Die alten Restaurationen wurden zusammen mit der Karies entfernt (Abb. 3), und die Dentinstruktur wurde mit einem Detektorfarbstoff (Caries Detector, Kuraray Noritake Dental Inc.) auf Restkaries untersucht. Die Kavitätenränder der Präparation wurden vorsichtig abgeschrägt, bevor die Oberfläche mit Luftpartikelabrasion behandelt wurde (30 psi, 29 Mikron Aluminiumoxid in einem 17,5%igen Ethanolträger, Aquacare UK) (Abb. 4). Die Schmelzränder wurden mit 33%iger Orthophosphorsäure geätzt und gespült (Abb. 5). Die Präparationsflächen wurden mit einem MDP-basierten Tensid (KATANA™ Cleaner, Kuraray Noritake Dental Inc.) weiter von Restschmiere oder Pulverrückständen dekontaminiert (Abb. 6). Ein einstufiges, selbstätzendes Universaladhäsiv wurde gemäß den Herstelleranweisungen auf die Präparation aufgetragen und mit Luft verdünnt, bevor es lichtgehärtet wurde (Abb. 7).


Abb 1

 


Abb 2

 


Abb 3

 


Abb 4

 


Abb 5

 


Abb 6

 


Abb 7

 

Für den zweiten Prämolar wurde ein Matrix-in-Matrix-Ansatz als erster Schritt verwendet, um den gleichzeitigen anatomischen Aufbau der mesialen und distalen Randleisten zu ermöglichen. Diese Technik erfordert keine Verwendung eines Keils, da die äußere zirkumferenzielle Tofflemire-Matrix (Omnimatrix, Ultradent Products) zervikal um die innere anatomisch gekrümmte Teilmatrix (Garrison Firm Band, Garrison Dental Solutions) festgezogen wird, was eine hermetische Abdichtung am Zahnfleischrand ermöglicht (Abb. 8). Bei Bedarf kann der Aufbau durch die Verwendung von Teflon, das zwischen den beiden Matrizen eingefügt wird, weiter modifiziert werden, um eine bessere proximo-fazio-linguale Anpassung zu erzielen. Dadurch wird die Nachbearbeitung und Konturgebung nach dem Entfernen des Bandes auf ein Minimum reduziert. Anschließend kann ein herkömmliches Teilmatrizensystem verwendet werden, um die Kontakte zu schließen und die Randleisten auf herkömmliche Weise aufzubauen (Abb. 9).

 

Nach dem Aufbau der Randleisten wurde die Matrixanordnung entfernt und nachdem die Klasse-II-Läsionen in eine Klasse-I-Situation umgewandelt worden waren, wurde mit dem Mikrolayering mit einem fließfähigen Liner mit hoher Biegefestigkeit (CLEARFIL MAJESTY™ Flow, Kuraray Noritake Dental Inc.) vor dem Auftragen eines monochromatischen Komposits (CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal U shade, Kuraray Noritake Dental Inc.) fortgefahren. Die bukkalen Höcker wurden zuerst aufgebaut, da der Autor dies für wesentlich hält, um die Proportionen der Restaurationslappen festzulegen (Abb. 10). Nachfolgende Schichten wurden in einem Lappen-für-Lappen-Ansatz fertiggestellt, um die Okklusalflächenanatomie zu vervollständigen (Abb. 11 und 12). Die Restauration wurde auf funktionelle Konformität der Okklusion überprüft, fertiggestellt und auf Hochglanz poliert (Abb. 13).

 


Abb 8

 


Abb 9

 


Abb 10

 


Abb 11

 


Abb 12

 


Abb 13

 

DISKUSSION

Oberflächen werden häufig sowohl bei direkten als auch bei indirekten restaurativen Verfahren kontaminiert. In der Vergangenheit waren Ätz- und Spülansätze zumindest für die teilweise Wiederherstellung der Haftfestigkeit erfolgreich, jedoch sind sie in Situationen, in denen selektives oder selbstätzendes Verfahren die Adhäsivstrategie ist, nicht praktikabel. Der Zahnarzt kann in diesen Fällen das 10-MDP-Monomer in selbstätzenden Systemen verwenden, um nicht demineralisiertes Dentin, wie z. B. CLEARFIL™ Universal Bond Quick, zu behandeln, um eine säurebasenresistente Zone zu schaffen, die auch als Super Dentin bekannt ist²⁰. Das Vorhandensein der operativen Schmierschicht behindert in einigen Fällen den vollständigen Zugang des selbstätzenden Primers zum Dentinsubstrat. In solchen Fällen ist ohne KATANA™ Cleaner ein Abstrahlen (air particle abrasion, APA) erforderlich. APA als Modalität wird oft nur von einem Teil der Zahnärzte angewendet, häufig aufgrund finanzieller Einschränkungen oder mangelnder Erfahrung mit der Technik. KATANA™ Cleaner stellt somit ein vielseitiges Werkzeug für die Dekontamination und Optimierung von Substratoberflächen für die adhäsive Verbindung sowohl bei intraoralen als auch bei extraoralen Anwendungen dar. Seine Fähigkeit, ideale Bindungswerte in Bereichen, die mit APA nicht effektiv erreicht werden können, wie z. B. der Anatomie des endodontischen Kanals, auf nicht-invasive Weise wiederherzustellen, zementiert es buchstäblich als ein wirklich unverzichtbares Werkzeug für den modernen restaurativen Zahnarzt.

 

Haftungsausschluss: Einige Indikationen sind nicht in der Gebrauchsanweisung des Produkts beschrieben und basieren auf veröffentlichten Forschungsergebnissen und/oder den Erfahrungen des Autors. Lesen Sie vor der Verwendung jedes Produkts die mit dem Produkt gelieferte Gebrauchsanweisung sorgfältig durch, um alle Details und Arbeitsabläufe zu erfahren.

 

Zahnarzt


Dr. Clarence Tam HBSc, DDS, FIADFE, AAACD

Die leise Seite der Innovation: Eine Fachdelegation zu Gast bei Kuraray Noritake Dental

Die leise Seite der Innovation: Eine Fachdelegation zu Gast bei Kuraray Noritake Dental

Als Dr. Bernhild Elke Stamnitz im Herbst 2025 mit einer Gruppe europäischer Kolleginnen und Kollegen nach Japan reist, erwartet sie Fachgespräche, Werkbesichtigungen – vielleicht den ein oder anderen Aha-Moment. Was sie jedoch findet, ist etwas anderes: ein Unternehmen, das Respekt und Demut als Teil seiner Kultur begreift. 

Text: Annett Kieschnick, Fachjournalistin

 

Als erfahrene Zahnärztin für digitale Workflow-Lösungen in der ästhetischen Zahnmedizin kennt Dr. Bernhild Elke Stamnitz die Produkte von Kuraray Noritake seit Jahren. Doch was sie als Teil einer Fachdelegation erlebt, geht weit über Technik hinaus. Schon die ersten Tage zeigten: Hier ist nichts dem Zufall überlassen: Organisation, Gesten der Gastgeber, selbst die Pünktlichkeit der Züge. Alles wirkt wie Teil eines größeren Prinzips – Achtsamkeit als Grundlage von Qualität. „Mich hat beeindruckt, wie aufmerksam und herzlich wir von allen Ebenen des Unternehmens empfangen wurden.“

 

Zwischen chemischer Formulierung, medizinischem Denken und handwerklicher Intuition

Die Reise führte von Tokio über Nagoya bis Niigata und verband Fachliches mit Kulturellem: Werkbesuche, Diskussionen, Begegnungen mit Menschen, die in Zahnmedizin und Zahntechnik forschen und entwickeln. Wer Kuraray Noritake aus der Praxis oder dem Labor kennt, ahnt oft nicht, welche Welten dahinter liegen. Kuraray, ein globaler Chemiekonzern mit Sitz in Tokio, entwickelt Materialien für Architektur, Medizin und Mobilität – meist unsichtbar, doch allgegenwärtig. In der Zahnmedizin steht Kuraray für Pionierarbeit in der Adhäsivtechnik: Mit dem MDP-Monomer begann eine neue Ära der Haftkraft. Noritake wiederum, mit Wurzeln in der Keramikherstellung, steht seit über hundert Jahren für handwerkliche Präzision. Die Dentalkeramiken – einst Geheimtipp – haben heute eine weltweite Fangemeinde. Kuraray Noritake verbindet die industrielle Forschungskraft eines globalen Chemiegiganten mit der Sensibilität einer Marke, die aus der Keramik kommt. 

Einblicke in Anwendung, Entwicklung und Herstellung: Fachvorträge und Diskussionen im Werk Miyoshi rund um Materialdesign, Prozesskontrolle und Praxis- sowie Laboralltag.

 

Hands-on Session: In Niigata standen Verarbeitung, Handling und Detailpräzision im Mittelpunkt.

 

Begegnungen mit Geschichte

In Nagoya bekommt all das ein Gesicht. Hier begegnet die Gruppe Kiyoko Ban, einer „Grande Dame“ der Dentalkeramik. Über Jahrzehnte hat sie bei Noritake die Entwicklung keramischer Werkstoffe geprägt – als Forscherin und Mentorin. Heute ist sie über achtzig; klein, freundlich, hellwach. Dr. Stamnitz hat ihr eine kleine Schachtel Pralinen mitgebracht – eine Geste, fast beiläufig. Frau Ban bedankt sich mehrfach, beinahe verlegen. Und plötzlich ist in diesem Moment alles enthalten, was diese Kultur ausmacht: Respekt, Dankbarkeit, Aufmerksamkeit. „Diese Wärme hat mich tief berührt“, sagt Bernhild Stamnitz. Frau Ban verkörpert, wofür Kuraray Noritake steht – die Verbindung von Handwerk und Wissenschaft, von Genauigkeit und Menschlichkeit. Der Besuch des Noritake Garden vertieft diesen Eindruck: handbemalte Porzellane, historische Brennöfen, Glasvitrinen voller Farbtöne.

Auch das Treffen mit Satoshi Yamaguchi, dem Präsidenten von Kuraray Noritake Dental Inc., bleibt in Erinnerung. Er nahm sich Zeit – jenseits von Protokoll und Formalität. Beim gemeinsamen Abendessen sprach er über Verantwortung, über Innovation, über die Bedeutung des Dialogs zwischen Forschung und Praxis. „Dass sich der Präsident persönlich Zeit nahm, war beeindruckend. Er hat zugehört, Fragen gestellt – echtes Interesse, Präsenz ohne Inszenierung.“

Dr. Bernhild Elke Stamnitz mit Kiyoko Ban (linkes Bild) sowie mit Präsident Satoshi Yamaguchi (rechtes Bild). 

 

Fachlicher Austausch mit Tiefe

Bei den Werkbesuchen in Miyoshi und Niigata zeigte sich, wie eng Forschung, Entwicklung und Anwendung verzahnt sind. In Miyoshi entsteht KATANA™ Zirconia. Kuraray Noritake gehört zu den wenigen Herstellern weltweit, die ihr Zirkonoxid vollständig selbst fertigen – vom Rohpulver bis zum Sintern. Die Inhouse-Fertigung ermöglicht Kontrolle bis ins Detail. „Man spürt, dass hinter jedem Produkt Menschen stehen, die verstehen, was wir in der Praxis brauchen“, sagt Dr. Stamnitz. In Niigata stand Komposit im Fokus – etwa CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal. Entwickelt, um Komplexität zu reduzieren, ermöglich die Light Diffusion Technology eine natürliche Adaption mit nur zwei Farbtönen. „Zu sehen, mit welcher Präzision gearbeitet wird, war faszinierend. Jeder Schritt ist durchdacht – vom Partikel bis zur Politur.“ Auch im Tokiwabashi Tower, dem Hauptsitz in Tokio, blieb diese Haltung spürbar: konzentriert, offen, ohne Hast. „Die Gespräche mit den Forschungsteams zeigten, dass hier nicht geforscht wird, um Neues zu zeigen, sondern um Bestehendes zu verbessern und Abläufe zu vereinfachen. Wir wurden mit großem Interesse gefragt, was uns im Alltag beschäftigt und wo wir Herausforderungen sehen“, sagt Dr. Stamnitz. Dieser Austausch zog sich wie ein roter Faden durch die Reise – zwischen Ländern und Disziplinen, zwischen Zahnmedizin und Zahntechnik. Die Experten aus neun europäischen Ländern brachten ihre Erfahrungen ein, verglichen Arbeitsweisen, diskutierten Befestigungssysteme und digitale Workflows. „Der Dialog war bereichernd. Jeder hat etwas mitgebracht – fachlich und menschlich. Es entstand ein echtes Wir-Gefühl.“

Offener Austausch im Tokiwabashi Tower (Tokyo): Expertinnen und Experten aus Forschung, Praxis und Labor im direkten Dialog.

Nachklang

Zurück in ihrer Praxis denkt Dr. Bernhild Elke Stamnitz oft an diese Begegnungen – an Gespräche, an Menschen, an kleine Momente; besonders, wenn sie mit KATANA™ Zirconia, PANAVIA™ oder CERABIEN™ MiLAi arbeitet – Materialien, deren Sorgfalt sie nun mit Gesichtern verbindet. Japan bleibt für sie ein Land der stillen Genauigkeit. „Die Reise hat mir gezeigt, dass Präzision und Empathie keine Gegensätze sind. Diese Haltung nehme ich mit in meine Arbeit.“ Wenn sie heute mit Patienten über ästhetische Optionen spricht oder mit dem Labor den Workflow plant, erinnert sie sich gern an die Offenheit, mit der in Japan gefragt und zugehört wird. Auch der Zusammenhalt der europäischen Gruppe wirkt nach: Der Austausch über Grenzen wurde zum Kern der Erfahrung. „Vielleicht ist das Schönste an dieser Reise, zu sehen, wie viel Nähe entsteht, wenn Menschen ein Interesse teilen – und sich Zeit nehmen, voneinander zu lernen“, fasst Bernhild Elke Stamnitz zusammen.

Zwischen Tradition und Moderne – Besuch des historischen Nagoya Castle.

360°Xmas: Der Kuraray Noritake Adventskalender – täglich ein Impuls!

360°Xmas: Der Kuraray Noritake Adventskalender – täglich ein Impuls!

Die Adventszeit ist da und mit ihr eine Tradition, die inzwischen fest zu Kuraray Noritake gehört: unser digitaler Adventskalender für Zahnarztpraxen und Dentallabore. In diesem Jahr erscheint er als 360°Xmas-Edition und knüpft damit direkt an unsere Kampagne „All-in-One: 360°-Workflow – Wo alles zusammenkommt“ an.

Unter dem Motto „Verbindungen, die zählen“ öffnet sich vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag ein neues Türchen – gefüllt mit kleinen Impulsen, Inspirationen und besonderen Momenten. Wie die Kugeln der Newtons Wiege, die unsere Kampagne symbolisieren, setzt jeder Impuls den nächsten in Bewegung. Kurz, überraschend, praxisnah.

Was erwartet Sie hinter den Türchen?

Tägliche 360°-Impulse – vom Workflow-Gedanken über hilfreiche Tipps bis hin zu kleinen Denkanstößen aus Praxis, Labor und Forschung. Dazu kommen kleine Überraschungen und Specials, die zwischendurch für ein zusätzliches Lächeln sorgen. Und das Beste: Einige Überraschungen sind exklusiv für den jeweiligen Tag – es lohnt sich also, wirklich täglich vorbeizuschauen.

Warum 360°Xmas?

Weil wir an die Kraft von Impulsen glauben. An Verbindungen. An Zusammenarbeit. Und daran, dass jeder Tag ein kleines Stück Inspiration mit sich bringen darf – gerade im Dezember.

Am besten gleich abspeichern und jeden Tag ein neues Türchen öffnen.

Wir wünschen eine inspirierende Adventszeit, mit Momenten, die etwas in Bewegung setzen – im Workflow, im Team und im Alltag.

Caries Detector – Präzision in der konservativen Kariesentfernung

Ein intelligenter Leitfaden zur selektiven Dentinexkavation

Das moderne Konzept der restaurativen Zahnheilkunde basiert auf Gewebeerhalt und klinischer Präzision. Anstelle großflächiger Exkavationen steht das Ziel im Vordergrund, möglichst viel gesunde und remineralisierbare Zahnhartsubstanz zu erhalten. Der Caries Detector bietet eine einfache und zugleich effektive Möglichkeit, diese Präzision umzusetzen: Er macht durch gezielte Anfärbung den Unterschied zwischen infiziertem und betroffenem Dentin während der Kariesentfernung sichtbar.

Die Schichten des Dentins verstehen

Eine kariöse Dentinläsion ist kein homogenes Gewebe, sondern lässt sich in zwei Zonen unterscheiden:

  • Infiziertes Dentin: irreversibel demineralisiert, stark bakteriell kontaminiert und vollständig zu entfernen.
  • Betroffenes Dentin: teilweise demineralisiert, aber remineralisierbar – sollte erhalten bleiben, um die Vitalität und Festigkeit des Zahnes zu sichern.

Die Herausforderung besteht darin, die Grenze zwischen beiden Schichten zuverlässig zu erkennen.
Der Caries Detector erleichtert diese Entscheidung, indem er während der Exkavation einen visuellen Endpunktdefiniert.

Wirkmechanismus

Der Caries Detector färbt das infizierte äußere Dentin intensiv rot, während betroffenes und gesundes Dentin ungefärbt bleiben. Diese klare farbliche Differenzierung ermöglicht es, infiziertes Gewebe gezielt zu entfernen und gleichzeitig Dentin zu schonen.
Je nach klinischer Situation kann der Caries Detector flexibel eingesetzt werden:

  • Bei flachen Läsionen – vor der vollständigen Eröffnung der Kavität zur Beurteilung.
  • Bei tiefen Läsionen – nach der initialen Exkavation zur gezielten Entfernung verbleibender infizierter Anteile und zur Vermeidung einer Pulpaexposition.

Klinisches Protokoll

  1. Vorbereitung: Nach Anlegen des Kofferdams die kariöse Stelle reinigen und trocknen.
  2. Applikation: Einen Tropfen Caries Detector auf einen Einmalpinsel geben und auf die Kavität auftragen.
  3. Einwirkzeit: Zehn Sekunden einwirken lassen.
  4. Abspülen: Mit Wasser gründlich spülen, um überschüssige Farbstoffreste zu entfernen und die angefärbten Bereiche freizulegen.
  5. Selektive Exkavation: Das rot angefärbte infizierte Dentin mit einem langsam rotierenden Instrument entfernen, ohne das nicht gefärbte Gewebe zu verletzen.
  6. Kontrolle: Bei Bedarf erneut applizieren, um sicherzustellen, dass sämtliches infiziertes Dentin entfernt wurde.

Das Ergebnis ist eine saubere, gesunde Dentinoberfläche, die optimal für die adhäsive Versorgung vorbereitet ist.

Integration in minimalinvasive Restaurationskonzepte

Der Caries Detector bildet den ersten Schritt eines konservativen restaurativen Protokolls und folgt konsequent der Philosophie der Minimalinvasiven Zahnheilkunde (MID). In Kombination mit den adhäsiven und restaurativen Systemen von Kuraray Noritake Dental und dem 360°-Worflow ermöglicht er:

  • kontrollierte Entfernung infizierten Dentins,
  • optimierte Haftung an gesundem, remineralisierbarem Dentin,
  • und eine ästhetisch sowie langfristig stabile Versorgung.

Fazit

Indem er histologische Erkenntnisse in ein praktisches klinisches Hilfsmittel übersetzt, erlaubt der Caries Detector eine präzise, reproduzierbare Kariesexkavation mit hoher diagnostischer Sicherheit. Er unterstützt die Prinzipien der minimalinvasiven Therapie, bewahrt die Zahnvitalität und schafft die Grundlage für dauerhafte, ästhetische Restaurationen. Caries Detector – Präzision, die sichtbar wird.

All-in-One: 360° Workflow – Wo alles zusammenkommt

All-in-One: 360° Workflow – Wo alles zusammenkommt

Mit „All-in-One: 360° Workflow“ hat Kuraray Noritake eine Kampagne ins Leben gerufen, die für einen ganzheitlichen Ansatz in der restaurativen Zahnmedizin steht. Das 360°-Konzept verbindet Mensch, Produkt und Wissen zu einem durchgängigen Workflow, der mehr ist als die Summe seiner Teile.

Alles beginnt mit einem Impuls. Einer Bewegung, die etwas Größeres in Gang setzt. Wie bei Newtons Wiege, wo eine kleine Berührung eine kontinuierliche Kraft entfaltet. Auch in der Zahnmedizin sind es diese Impulse, die Innovation vorantreibt – wenn Menschen zusammenkommen, die mehr verbindet als Produkte und Prozesse. Wenn eine Zahnärztin ihre Erfahrungen weitergibt, ein Entwickler neue Wege denkt, eine Forscherin Bewährtes hinterfragt – dann entsteht etwas Besonderes. Aus Begegnungen werden Partnerschaften. Aus Diskussionen entstehen Lösungen. Aus einzelnen Perspektiven entsteht ein 360°-Verständnis, das weit über das Produkt hinausgeht. Ein kontinuierlicher Fluss von Wissen und Erfahrung, der einen vollkommenen Kreis bildet.

 

Rundum verstanden – Die Kraft der Verbindung

In diesem Kreis ist jeder wichtig. Menschen in Zahnarztpraxen und Dentallaboren, die täglich Spitzenleistungen erbringen. Menschen in der Forschung, die Grenzen verschieben. Menschen in der Entwicklung, die Bewährtes neu denken. Menschen im Produktmanagement, die Wissen teilen und Lösungen finden. Menschen im Vertrieb, die zuhören und verstehen. Ein Team, das zusammenarbeitet. 

Dies ist keine Geschichte von Produkten. Es ist die Geschichte von Menschen, die gemeinsam etwas bewegen. Die sich austauschen, voneinander lernen und miteinander wachsen. Die wissen, dass der beste Weg der gemeinsame ist. Ein kontinuierlicher Dialog, der täglich neue Impulse setzt; der Erfahrungen aus der Praxis mit Erkenntnissen aus der Forschung verbindet; der zeigt, dass wahre Partnerschaft mehr ist als die Summe ihrer Teile.

Der rote Faden ist blau – Ein durchdachter Workflow

Aus dieser Vision entstehen Lösungen, bei denen Produkte optimal aufeinander abgestimmt sind – „All-in-One: 360° Workflow". Kuraray Noritake verwirklicht den Systemgedanken durch einen Workflow, bei dem sich jeder Schritt selbstverständlich aus dem vorherigen ergibt.

Bei direkten Restaurationen beginnt der 360° Workflow nach der Präparation des Zahnes mit dem KATANA™ Cleaner. Sein oberflächenaktives MDP-Salz sorgt für eine zuverlässige Reinigung der Zahnoberfläche. Es folgt das Ätzgel K-ETCHANT Syringe mit optimaler Konsistenz für die selektive Schmelzätzung. CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2 ermöglicht dank Rapid Bond Technology die direkte Weiterverarbeitung ohne Wartezeit. Alternativ überzeugt der Goldstandard CLEARFIL® SE Bond. Für die effiziente Rekonstruktion des Zahnes dient das Universalkomposit CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal. Die Light Diffusion Technologie ermöglicht ästhetisch überzeugende Ergebnisse mit nur einer Farbe im Seitenzahnbereich und zwei Farben im Frontzahnbereich. CLEARFIL MAJESTY ES Flow Universal ergänzt das System mit zwei Viskositäten für spezifische Anforderungen. Den Abschluss bilden die TWIST DIA FOR COMPOSITE Polierer, deren flexible Diamantstruktur für Hochglanz sorgt.

Der 360° Workflow für indirekte Restaurationen bietet zwei Werkstoffoptionen: Das Zirkonoxid KATANA™ Zirconia, erhältlich als Block oder Disc, zeichnet sich durch seinen mehrschichtigen Aufbau mit integriertem Farb- und Transluzenzverlauf aus. Die Hybridkeramik KATANA™ Avencia verbindet die Eigenschaften beider Werkstoffklassen: In den keramisch verstärkten Kompositblöcken werden anorganisch-keramische Nanopartikel mechanisch verdichtet und mit Monomeren imprägniert. Ergebnis ist eine sehr gute Verschleißfestigkeit bei geringer Antagonistenabrasion. Nach der Fertigung der Restauration geht es systematisch weiter: KATANA™ Cleaner ermöglicht eine gründliche Reinigung – intra- und extraoral. Die adhäsive Befestigung erfolgt über drei aufeinander abgestimmte Wege: PANAVIA™ SA Cement Universal vereinfacht als selbstadhäsives Befestigungskomposit den Workflow, da Arbeitsschritte wie Primen und Ätzen entfallen. Alternativ überzeugt der Klassiker PANAVIA™ V5 als dualhärtendes adhäsives Befestigungskomposit. Für hochästhetische Restaurationen kommt PANAVIA™ Veneer LC zum Einsatz, dessen spezielle Aushärtungstechnologie ein sicheres Handling gewährleistet. Die Vorbehandlung folgt dem bewährten Protokoll: CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS kombiniert Original MDP und Silan für einen sicheren Haftverbund. PANAVIA™ V5 Tooth Primer bereitet mit seiner selbstätzenden Touch-Cure-Technologie die Zahnsubstanz vor. Den Abschluss bilden die TWIST™ DIA Polierer – ihre flexiblen, diamantierten Scheiben erzeugen auf allen Oberflächen, ob Komposit oder Zirkonoxid, einen gleichmäßigen Hochglanz.

 

Wir machen's rund! – Wissen im Fluss

Ein Workflow lebt von ausgereiften Produkten, doch die wahre Kraft entfaltet er durch Menschen, die ihn mit Leben füllen; die sich austauschen, voneinander lernen und miteinander wachsen; die wissen, dass der beste Weg der gemeinsame ist. In Symposien wie „Wissen & Praxis 360°" sowie praxisnahen Workshops und Hands-on-Kursen entsteht ein lebendiger Austausch. Kuraray Noritake ist zudem auf zahlreichen Fachkongressen präsent – überall dort, wo Zahnmedizin weitergedacht wird. Hier werden nicht nur Produkte vorgestellt, sondern ganzheitliche Workflow-Konzepte diskutiert. Dies ist der Ort, wo aus vielen Perspektiven ein Ganzes wird. Wo theoretisches Wissen auf praktische Erfahrung trifft und neue Impulse entstehen. 

„All-in-One: 360° Workflow“ – wie die Kugeln der Newton's Wiege setzen wir Bewegungen in Gang. Ein Impuls führt zum nächsten, Erfahrungen fließen zurück, neue Ideen entstehen. Es braucht den Blick aus allen Perspektiven – 360° –, um das Ganze zu sehen. Im Zusammenspiel von Mensch und Technologie, von Wissen und Praxis, von Forschung und Anwendung entsteht ein lebendiger Kreislauf. „All-in-One: 360° Workflow“ ist eine Geschichte von Verbindungen; von Workflows, die ineinandergreifen; von Menschen, die ihr Wissen teilen; von Entwicklungen, die der Praxis dienen. Eine Geschichte, die weitergeht. Jeden Tag. In jeder Praxis. Mit jedem Patienten. Eine Geschichte, die wir gemeinsam schreiben. 

Online-Seminar mit Dr. Lawrence Yosy: „Adhäsive Befestigung von Vollkeramik – Fokus Zirkonoxid“

Zirkonoxid kann man nicht verkleben? Kann man doch! Verbesserte Ästhetik und optimierte Langzeitstabilität von vollkeramischen Restaurationen mit einfachen Schritten!

In diesem praxisorientierten Online-Seminar führt Dr. Lawrence Yosy durch die Welt der adhäsiven Befestigung und räumt mit einigen gängigen Irrtümern auf. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die sichere und dauerhafte Befestigung vollkeramischer Restaurationen – mit besonderem Fokus auf Zirkonoxid. Erfahren Sie, wie moderne Adhäsivsysteme den Workflow vereinfachen und gleichzeitig für optimale Langzeitergebnisse sorgen. Profitieren Sie von wissenschaftlich fundierten und zugleich praxisnahen Tipps für Ihren Behandlungsalltag!

 

Zur Webinar-Aufzeichnung

 

Was Sie aus Dr. Yosys Expertise mitnehmen:

  • Stressfreier Befestigungsworkflow: Wie Sie mit systematischem Vorgehen vollkeramische Restaurationen sicher befestigen
  • Materialspezifische Vorbehandlung: Optimale Vorbehandlungsmaßnahmen für verschiedene Vollkeramiken und Zahnoberflächen
  • Zirkonoxid richtig verkleben: Warum moderne Adhäsivsysteme mit MDP-Monomeren den entscheidenden Unterschied machen
  • Vermeidung kritischer Fehlerquellen: Typische Fallstricke bei der adhäsiven Befestigung und wie Sie diese konsequent umgehen
  • Langzeitstabilität steigern: Praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Langlebigkeit und Ästhetik vollkeramischer Restaurationen

Profitieren Sie von einer offenen Diskussion der klinischen Vorteile und praktischen Herausforderungen bei der adhäsiven Befestigung. Dieses Webinar richtet sich an alle, die ihre Befestigungsprotokolle optimieren möchten und der Wahrheit über moderne Adhäsivsysteme auf den Grund gehen wollen: Mit den richtigen Techniken und Materialien werden selbst anspruchsvolle Befestigungssituationen zum kontrollierbaren Routineeingriff – für dauerhafte Ergebnisse und zufriedene Patienten.

Dr. Lawrence Yosy (Köln) ist Experte für adhäsive Zahnmedizin mit Fokus auf moderne Restaurationstechniken und Vollkeramik im restaurativen Praxisalltag. Er verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischer Erfahrung und verfügt über einen Master of Science in Parodontologie und Implantologie, der seine Kompetenz in der modernen Zahnmedizin unterstreicht.

Das neue BOND Magazin ist da

Das neue BOND Magazin ist da! Entdecken Sie CERABIEN™ MiLai – Micro-Layering neu gedacht

Kuraray Noritake präsentiert mit CERABIEN™ MiLai eine neue Generation niedrigschmelzender Pulverkeramiken und interner Malfarben für das Micro-Layering. Alles Wichtige dazu und wie es Micro-Layering im Laboralltag auf ein neues Level hebt, erfahren Sie in der neuesten Ausgabe unseres Kundenmagazins BOND! Wenn Effizienz und Ästhetik im Laboralltag Hand in Hand gehen sollen, ist diese Ausgabe Pflichtlektüre!

Was steckt drin? Praxis-Know-how pur!

Keine graue Theorie, sondern echte Einblicke aus Dentallaboren: Erfahrene Zahntechniker wie Andreas Chatzimpatzakis, Ioulianos Moustakis, Francesco Ferretti und Kostia Vyshamirski zeigen anhand konkreter Fälle, wie sie CERABIEN™ MiLai in ihrem Alltag nutzen. Von Lithiumdisilikat-Verblendungen bis zu komplexen Zirkonoxid-Arbeiten mit Gingivaanteilen ist alles dabei.

 

Technik, Tipps & Tricks

Das Magazin steckt voller technischer Details und wertvoller Tipps, wie diese neugedachte Verblendkeramik auf Zirkonoxid und Lithiumdisilikat optimal funktioniert. Ein Highlight: Die niedrige Brenntemperatur von 740°C, die CERABIEN™ MiLai unglaublich vielseitig macht und ganz neue Kombinationsmöglichkeiten eröffnet.

 

Weniger ist mehr: Das MiLai-Konzept

Erfahren Sie detailliert, warum das schlanke System aus 16 Keramikmassen und 15 internen Malfarben genügt, um ästhetische Meisterleistungen zu vollbringen. So verrät beispielsweise Entwicklungsleiter Tomohiro Emoto spannende Details zur Entwicklung und den besonderen Eigenschaften dieser synthetischen Feldspatkeramik.

 

MiLai Your Way – Arbeiten, wie es am besten passt

Der Name MiLai verbindet Micro-Layering mit „Mirai“, dem japanischen Wort für Zukunft. Und genau darum geht es: Das System passt sich dem Anwender an, nicht umgekehrt – ganz nach dem Motto MiLai your way. Die Fallbeispiele zeigen, wie flexibel CERABIEN™ MiLai als Micro-Layering-Keramik in unterschiedliche Workflows integriert werden kann – egal ob monolithisch, Cut-back oder Micro-Cut-back.

Neugierig auf die Zukunft des Layerings? Erfahren Sie, wie CERABIEN™ MiLai den Laboralltag vereinfachen und gleichzeitig die Ergebnisse verbessern kann. Laden Sie sich jetzt die BOND Magazin Sonderausgabe herunter und erleben Sie Micro-Layering in seiner effizientesten Form!