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Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

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Postendodontische Restauration: Substanz erhalten, Workflow konsequent denken

Postendodontische Restauration: Substanz erhalten, Workflow konsequent denken

Wie lässt sich ein umfangreich vorbehandelter, endodontisch versorgter Zahn restaurieren, ohne mehr Zahnhartsubstanz zu opfern als notwendig?

Der klinische Fall von Jotautas Kaktys, DDS, zeigt einen biomimetisch orientierten Ansatz, bei dem endodontische, adhäsive und restaurative Schritte eng aufeinander abgestimmt werden. Ausgangspunkt ist ein bereits endodontisch behandelter Molar mit großflächiger insuffizienter Kompositrestauration und deutlich reduzierter Restzahnsubstanz. Im Verlauf der Behandlung wird deutlich, dass eine endodontische Revision erforderlich ist. Der ursprünglich geplante restaurative Ablauf muss entsprechend angepasst werden.

Gerade darin liegt die Besonderheit des Falls: Die einzelnen Maßnahmen werden nicht isoliert betrachtet. Präendodontische Dentinversiegelung, adhäsiver Kompositaufbau, digitale Konstruktion und die definitive indirekte Versorgung greifen ineinander. Für die CAD/CAM-Restauration kommt KATANA™ AVENCIA™ Block 2 ML zum Einsatz. Die Multi-Layer-Variante unterstützt mit ihrem Farbverlauf die optische Integration der Restauration; im vorliegenden Fall fügte sich das Onlay (Farbe A2) harmonisch in die umgebende Zahnhartsubstanz ein. 

Der dokumentierte Workflow reicht von der Präparation und endodontischen Revision über den postendodontischen Aufbau bis zur adhäsiven Befestigung mit CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS und PANAVIA™ Veneer LC. Besonders interessant ist dabei auch die Frage, wie sich direkte und indirekte restaurative Schritte sinnvoll miteinander verbinden lassen.

Die klinischen Aufnahmen zeigen das Ergebnis unmittelbar nach der Eingliederung, nach zwei Wochen sowie nach neun Monaten. Zu diesem Zeitpunkt präsentierte sich die Restauration klinisch unauffällig, mit intakten Rändern und stabiler optischer Integration. 

Den vollständigen klinischen Fall mit allen Behandlungsschritten und Bildern finden Sie hier:

 

Kuraray Noritake Award 2026: Identische Parameter, individuelle Handschriften

Kuraray Noritake Award 2026: Identische Parameter, individuelle Handschriften

Die Förderung des zahntechnischen Nachwuchses hat bei Kuraray Noritake Tradition. In diesem Jahr initiierte das Unternehmen bereits zum sechsten Mal den Kuraray Noritake Award. Mehr als 50 Auszubildende und junge Zahntechniker nahmen teil. 

Die Ausgangslage für die Qualifikation war für alle gleich: vorgegebene Datensätze, identische Aufgabenstellung, derselbe Werkstoff. Die Arbeiten wurden aus KATANA™ Zirconia STML gefräst und anschließend von den Teilnehmenden in Form, Oberfläche und Charakterisierung ausgearbeitet. Am Ende sah keine Arbeit aus wie die andere. Wer mit seiner Umsetzung am meisten überzeugte, reiste Mitte September zum Finale. Dieses begann mit einem Get-together in Kelsterbach. Am nächsten Tag ging es im CreativLab von Kuraray Noritake (Hattersheim) an den Arbeitstisch. Gemeinsam mit ZTM Jochen Peters arbeiteten die Finalistinnen und Finalisten mit CERABIEN™ ZR und vertieften die keramische Schichttechnik. Dabei konnten sie direkt sehen, wie andere an dieselbe Aufgabe herangehen: Welche Lösungen wählen sie? Was lässt sich für die eigene Arbeit mitnehmen?

Die drei Bestplatzierten

Am Ende des Finaltages wurden die drei besten Wettbewerbsarbeiten ausgezeichnet. Laura Leier belegte den ersten Platz, gefolgt von Annabell Ritter auf Platz zwei und Marvin Matschke auf Platz drei. Mustafa Alzemo von Kuraray Noritake bringt auf den Punkt, was den Wettbewerb ausmacht: „Spannend ist, wie unterschiedlich dieselbe Aufgabe gelöst wird. Genau das macht diesen Award für mich besonders: Die Teilnehmenden sehen, wie andere arbeiten, können die eigene Arbeit besser einordnen und nehmen neue Ideen mit.“

Kuraray Noritake Dental Inc. stellt den KATANA™ AVENCIA™ Block 2 vor

Kuraray Noritake Dental Inc. stellt den KATANA™ AVENCIA™ Block 2 vor

Kuraray Noritake Dental stellt den KATANA™ AVENCIA™ Block 2 vor – eine neue Generation von Hochleistungsblöcken für die Chairside-CAD/CAM-Verarbeitung

Kuraray Noritake Dental Inc. gibt die Markteinführung von KATANA™ AVENCIA™ Block 2 bekannt, einem Hochleistungsblock der zweiten Generation, der für effiziente, hochwertige Einzelzahnrestaurationen im Chairside-CAD/CAM-Workflow entwickelt wurde.

KATANA™ AVENCIA™ Block 2 wurde für Inlays, Onlays, Veneers und Kronen entwickelt und ist in zwei optimierten Varianten erhältlich. Die Variante „Multi-Layered“ (ML) bietet einen nahtlosen Farbverlauf für Kronen mit natürlichem Erscheinungsbild, während die Variante „High-Translucent“ (HT) für Teilrestaurationen wie Inlays und Onlays konzipiert ist. Beide Varianten enthalten hochkonzentrierte, ultrafeine Partikelfüllstoffe, die für zuverlässige mechanische Eigenschaften und gleichbleibende Ästhetik sorgen.

KATANA™ AVENCIA™ Block 2 vereint Festigkeit mit optischer Integration. Sein firmeneigenes Herstellungsverfahren ermöglicht eine gleichmäßige Kunststoffimprägnierung, eine hohe Füllstoffdichte und glatte Oberflächen, was zu zuverlässigen Restaurationen und langfristiger Verschleißfestigkeit beiträgt. Das Material lässt sich schnell auf Hochglanz polieren, was dazu beiträgt, die Behandlungszeit zu verkürzen, ohne die Ästhetik zu beeinträchtigen.

Die Blöcke sind für unkomplizierte klinische Arbeitsabläufe konzipiert. Sie lassen sich mit gängigen CAD/CAM-Systemen bearbeiten, ermöglichen das Nass- oder Trockenfräsen und erfordern kein Brennen. Die Befestigungsprotokolle sind sowohl mit selbstadhäsiven als auch mit konventionellen Befestigungskompositen kompatibel und bieten somit Flexibilität je nach klinischer Präferenz.

Als Teil des 360°-Workflows von Kuraray Noritake lässt sich der KATANA™ AVENCIA™ Block 2 nahtlos in etablierte restaurative Lösungen wie PANAVIA™ SA Cement Universal, PANAVIA™ V5 und CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2 integrieren und unterstützt so vorhersagbare Ergebnisse bei einem breiten Spektrum klinischer Indikationen. Die Restaurationen bleiben mit Kompositmaterialien modifizierbar und reparierbar, was eine langfristige Pflege ermöglicht.

Mit KATANA™ AVENCIA™ Block 2 erhalten Zahnärzte eine zeitsparende Lösung, die sowohl funktionelle Zuverlässigkeit als auch natürliche Ästhetik in der täglichen restaurativen Zahnmedizin gewährleistet. 

KATANA™ AVENCIA™ Block 2 ist in den Ausführungen „Multi-Layered“ (ML) und „High-Translucent“ (HT) erhältlich, in verschiedenen Farbtönen und Größen sowie mit zwei Mandrel-Optionen: „Universal“ und „CEREC“, was die Kompatibilität mit bevorzugten CAD/CAM-Systemen gewährleistet.

Zwei Inlays. Eine Sitzung.

Zwei Inlays. Eine Sitzung.

CAD/CAM-Komposit: Wie KATANA™ AVENCIA™ Block 2 einen effizienten Workflow ermöglicht

Dr. Daniel Ospina-Klinck

Eine Neuversorgung, ein klarer Patientenwunsch und ein vollständig digitaler Ablauf: Das Fallbeispiel zeigt, wie sich Seitenzahnrestaurationen mit einem CAD/CAM-Komposit chairside realisieren lassen – von der digitalen Erfassung über die Fertigung bis zur adhäsiven Eingliederung innerhalb einer Sitzung.

 

Ausgangssituation: Funktionelle Defizite erfordern neue Lösung

Eine Patientin stellte sich mit insuffizienten Kompositrestaurationen an den Zähnen 17 und 47 vor. Die bestehenden Füllungen zeigten deutliche Verschleißerscheinungen und waren insbesondere im okklusalen Bereich stark abgenutzt. Zunehmende Beschwerden unter Kaubelastung führten zum Wunsch nach einer stabilen und langlebigen Neuversorgung. Zusätzlich bestand aufgrund beruflicher Verpflichtungen der ausdrückliche Wunsch nach einer Behandlung innerhalb eines Termins.

Die klinische Situation wurde als geeignet für eine indirekte Versorgung mittels Inlays bewertet. Aufgrund der funktionellen Belastung im Seitenzahnbereich und der Defektgröße fiel die Entscheidung auf eine adhäsiv befestigte CAD/CAM-Versorgung.

Abb. 1 Ausgangssituation: Die vorhandene Kompositrestauration zeigt deutliche funktionelle Defizite und okklusale Abnutzung

 

Materialentscheidung: Chairside-Workflow ohne zusätzlichen Sinterprozess

Für die Herstellung der Inlays wurde KATANA™ AVENCIA™ Block 2 eingesetzt. Das CAD/CAM-Komposit ermöglicht eine direkte Weiterverarbeitung nach der Fertigung. Ein zusätzlicher Kristallisations- oder Sinterprozess entfällt – ein wichtiger Vorteil, wenn eine Versorgung innerhalb einer Sitzung umgesetzt werden soll. Gleichzeitig bietet das Material durch seine Zusammensetzung ein weniger sprödes Verhalten als klassische keramische Werkstoffe. Gerade bei funktionell belasteten Seitenzahnrestaurationen kann diese Materialcharakteristik eine interessante Option darstellen.

Dabei bleibt die Indikation entscheidend: Für umfangreichere Versorgungen oder stark belastete Bereiche können hochfeste keramische Materialien weiterhin Vorteile hinsichtlich Langzeitstabilität und Verschleißresistenz bieten. Im vorliegenden Fall überzeugte jedoch die Kombination aus effizientem Chairside-Workflow und materialgerechtem Einsatz.

 

Digitaler Workflow: Vom Scan zur definitiven Eingliederung

Nach Entfernung der insuffizienten Restaurationen und Präparation der Kavitäten erfolgte die digitale Abformung mit Primescan 2. Die Konstruktion der beiden Inlays wurde chairside vorgenommen. Nach dem Fräsen mit der Primemill folgte ohne weiteren Zwischenschritt die abschließende Politur mit diamantierten Polierinstrumenten.

Für die adhäsive Eingliederung wurde ein abgestimmter Workflow aus dem Hause Kuraray Noritake genutzt: Nach Reinigung der Restaurationsoberflächen mit KATANA™ Cleaner und entsprechender Vorbehandlung der Zahnhartsubstanz erfolgte die definitive Befestigung mit PANAVIA™ V5.

Abb. 2, 3 Die CAD/CAM-Kompositrestauration zeigt eine anatomisch ausgeformte Okklusalfläche und ohne weiteren Individualisierungsprozess eine natürliche Ästhetik

 

Ergebnis: Funktionell integriert – in einer Sitzung abgeschlossen

Die fertigen Inlays zeigten eine gute Passung und konnten harmonisch in die bestehende Okklusion integriert werden. Die Versorgung wurde vollständig innerhalb einer Sitzung abgeschlossen. Bei der anschließenden Kontrolle traten weder postoperative Sensibilitäten noch funktionelle Einschränkungen auf. Der Fall zeigt, dass Chairside-Konzepte heute mehr bedeuten als eine reine Zeitersparnis. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus digitalem Workflow, passender Materialwahl und einem abgestimmten adhäsiven Konzept. Werden diese Faktoren miteinander verbunden, entsteht eine effiziente restaurative Lösung, die sich an den klinischen Anforderungen und den Bedürfnissen der Patienten orientiert.

Abb. 4 Klinisches Ergebnis nach Eingliederung des CAD/CAM-gefertigten Inlays

 

Fazit

Die chairside gefertigte Versorgung mit KATANA™ AVENCIA™ Block 2 erweitert das Spektrum digitaler Restaurationsmöglichkeiten insbesondere bei Patienten, die eine effiziente Behandlung in nur einer Sitzung wünschen. Der klinische Erfolg basiert dabei auf einer konsequenten Abstimmung aller Prozessschritte – von der Indikation über die digitale Fertigung bis zur adhäsiven Befestigung.

 

Dr. Daniel Ospina-Klinck: „Die Stärke des Chairside-Workflows liegt nicht allein in der Geschwindigkeit, sondern in der Möglichkeit, einen vollständig digitalen und kontrollierten restaurativen Prozess umzusetzen.“

 

Dr. Daniel Ospina-Klinck verbindet als Zahnarzt, Zahntechniker und Implantologe klinische Erfahrung mit einem konsequent digitalen Behandlungskonzept. Sein Schwerpunkt liegt auf modernen CAD/CAM- und Chairside-Workflows.

All-in-One: 360°-Workflow – wenn alles zusammenspielt

All-in-One: 360°-Workflow – wenn alles zusammenspielt

Moderne restaurative Zahnmedizin besteht aus vielen einzelnen Schritten. Entscheidend ist, wie gut sie ineinandergreifen. Genau hier setzt der „All-in-One: 360°-Workflow“ von Kuraray Noritake an. Das Konzept verbindet Produkte, Wissen und klinische Erfahrung zu einem durchgängigen Behandlungsweg für direkte und indirekte Restaurationen.

Im Mittelpunkt des Konzeptes steht nicht das einzelne Material, sondern das Zusammenspiel entlang des gesamten Workflows – von der Reinigung und Vorbehandlung über die Adhäsivtechnik und das Restaurationsmaterial bis hin zur Befestigung und Politur.

Was dieser Systemgedanke im Praxisalltag bedeutet, zeigen die Erfahrungen von Christian Wentzel und Dr. Wojtek Libecki. Beide arbeiten mit Komponenten aus dem 360°-Workflow und beschreiben vor allem einen Vorteil: klare, vertraute Abläufe, die das gesamte Team unterstützen und dabei helfen, Behandlungsschritte sicher und reproduzierbar umzusetzen.

Christian Wentzel, Zahnarzt in Kiel, nutzt das System sowohl für direkte als auch für indirekte Versorgungen. Für ihn liegt der besondere Wert darin, unterschiedliche klinische Situationen innerhalb eines vertrauten Adhäsiv- und Befestigungskonzepts lösen zu können. Das reduziert Materialwechsel und erleichtert die Standardisierung im Team. Sein Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Für uns ist das der echte Gamechanger: weniger Fläschchen, solide klinische Daten und Ergebnisse auf Goldstandard-Niveau.“ Anhand eines direkten Restaurationsfalls zeigt er zudem, wie sich CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal nach der Ausarbeitung natürlich in die umgebende Zahnsubstanz integriert.

Auch Dr. Wojtek Libecki, Oralchirurg in Kiel, hebt die klare Struktur des Systems hervor. In seiner täglichen Arbeit nutzt er den 360°-Workflow sowohl bei direkten Kompositrestaurationen als auch bei indirekten Versorgungen. Wie er selbst formuliert: „Für mich bedeutet das weniger Materialvielfalt, klar definierte Protokolle und reproduzierbare Ergebnisse – eine echte Vereinfachung des Praxisalltags, die spürbar Zeit spart und gleichzeitig höchste Qualität für den Patienten gewährleistet.“

Genau darin liegt der Gedanke hinter dem „All-in-One: 360°-Workflow“: Einzelne Produkte entfalten ihren Nutzen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit den jeweils vor- und nachgelagerten Behandlungsschritten. So entsteht ein System, das Orientierung gibt, ohne die klinische Flexibilität einzuschränken. Direkte oder indirekte Versorgung, selbstadhäsive oder adhäsive Befestigung, Komposit oder Zirkonoxid – je nach Indikation bleibt die Wahl bestehen, während der übergeordnete Workflow vertraut ist.

Wie Christian Wentzel und Dr. Wojtek Libecki diesen Ansatz konkret in der Praxis umsetzen, welche Materialien sie dabei einsetzen und welche klinischen Fälle sie zeigen, lesen Sie im vollständigen Beitrag.

 

CERABIEN™ MiLai wächst mit: mehr Möglichkeiten für individuelles Micro-Layering

CERABIEN™ MiLai wächst mit: mehr Möglichkeiten für individuelles Micro-Layering

Mit 20 zusätzlichen Farbtönen und zwei neuen Kits wird CERABIEN™ MiLai noch vielseitiger. Das System wurde speziell für das Micro-Layering auf Zirkonoxid sowie Lithiumdisilikat entwickelt und verbindet die vertraute Verarbeitung einer Pulverkeramik mit den Anforderungen moderner Dünnschichtverblendungen.

Moderne Zirkonoxide und Lithiumdisilikate ermöglichen Restaurationen, die häufig nur noch minimal reduziert werden müssen. Damit verändert sich auch die Aufgabe der Verblendkeramik: Statt großvolumiger Schichtungen geht es darum, Farbe, Transluzenz, Lichtwirkung und individuelle Charakteristika in einer dünnen keramischen Schicht zu ergänzen.

Dafür wurde CERABIEN™ MiLai entwickelt. Die niedrigschmelzende Pulverkeramik lässt sich in ihrer Konsistenz individuell einstellen und ermöglicht dadurch ein vertrautes, kontrolliertes Schichtverhalten – auch bei feinen Strukturen und geringen Schichtstärken. Die Brenntemperatur von 740 °C macht das System sowohl für Zirkonoxid als auch für Lithiumdisilikat einsetzbar.

20 neue Farbtöne für mehr Individualisierung

Das kompakte Sortiment wird nun um 20 zusätzliche Farbtöne erweitert. Sie ergänzen die Bereiche Opacious Body, Body, Enamel, Luster, Clear Cervical und Mamelon. Dadurch stehen Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern mehr Möglichkeiten zur Verfügung, Helligkeit, Transluzenz, Farbtiefe und individuelle Effekte gezielt zu steuern. Die Erweiterung richtet sich nicht nur an erfahrene Keramiker. Vielmehr lässt sich das System je nach Arbeitsweise und gewünschtem Individualisierungsgrad unterschiedlich nutzen.

Zwei neue Kits für unterschiedliche Anforderungen

Das Advanced Layering-Kit enthält die 20 zusätzlichen Farbtöne und ergänzt das bestehende Micro-Layering-Kit. Es richtet sich an Anwender, die ihre Möglichkeiten beim Schichten und bei der Charakterisierung weiter ausbauen möchten.

 

Das Powder Starter-Kit kombiniert sieben Verblendkeramiken mit fünf Internal Stains. Die übersichtliche Zusammenstellung erleichtert den Einstieg ins Micro-Layering und bietet eine kompakte Basis, um die Technik systematisch kennenzulernen.

Ein System, verschiedene Wege

CERABIEN™ MiLai lässt unterschiedliche Herangehensweisen zu: von der Charakterisierung mit Internal Stains bis zur weitergehenden keramischen Individualisierung. Dabei bleibt das Grundprinzip gleich – mit möglichst geringem Materialeinsatz gezielt dort zu ergänzen, wo Farbe, Lichtwirkung und Morphologie es erfordern. Grundlage bildet die synthetische Feldspatkeramik-Technologie von Kuraray Noritake. Sie ist auf konstante Verarbeitungseigenschaften und stabile optische Eigenschaften auch über mehrere Brennzyklen hinweg ausgelegt.

Mit der Portfolioerweiterung wird CERABIEN™ MiLai damit zu einem noch flexibleren System für unterschiedliche Erfahrungsstufen und Arbeitsweisen – vom Einstieg in das Micro-Layering bis zur differenzierten ästhetischen Individualisierung.

Indirekte Restauration im Seitenzahnbereich mit Katana™ Avencia™ Block 2

Indirekte Restauration im Seitenzahnbereich mit Katana™ Avencia™ Block 2

KLINISCHER FALLBERICHT VON VÍCTOR HENAREJOS DOMINGO – DDS, MSC

Moderne indirekte restaurative Behandlungskonzepte entwickeln sich zunehmend hin zu effizienteren, digital gestützten und vereinfachten Workflows. Die Integration von CAD/CAM-Technologien in Kombination mit universell einsetzbaren Materialien ermöglicht eine Optimierung klinischer Abläufe, reduziert die Komplexität der Behandlung und erhöht die Vorhersagbarkeit restaurativer Therapien. Moderne CAD/CAM-Hybridmaterialien auf Kompositbasis bieten in Verbindung mit selbstadhäsiven Befestigungskompositen und Universaladhäsiven hervorragende mechanische und ästhetische Eigenschaften. Gleichzeitig erlauben sie im Vergleich zu konventionellen restaurativen Verfahren vereinfachte und weniger techniksensitive Befestigungsprotokolle.

Der vorliegende klinische Fallbericht demonstriert den kombinierten Einsatz von CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Dark (Low Flow), KATANA™ Cleaner, CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2, KATANA™ AVENCIA™ Block 2, PANAVIA™ SA Cement Universal sowie dem TWIST™ DIA Poliersystem für Komposite (alle Produkte: Kuraray Noritake Dental Inc.) bei der adhäsiven Versorgung eines endodontisch behandelten zweiten Molaren.

ABB. 1: AUSGANGSSITUATION ZAHN 47. DEUTLICHE ZERSTÖRUNG DER KLINISCHEN ZAHNKRONE.
ABB. 2: KLINISCHE UND RÖNTGENOLOGISCHE SITUATION NACH ABSCHLUSS DER ENDODONTISCHEN BEHANDLUNG UND VOR DER REKONSTRUKTION DER VERBLIEBENEN ZAHNHARTSUBSTANZ.
ABB. 3: SOFORTIGER STUMPFAUFBAU MIT CLEARFIL MAJESTY™ ES FLOW UNIVERSAL DARK LOW. DIE REKONSTRUKTION SCHAFFT EINE GLEICHMÄßIGE AUSGANGSBASIS FÜR DIE PRÄPARATION ZUR AUFNAHME DES OVERLAYS.

FALLBESCHREIBUNG

Eine 48-jährige Patientin stellte sich mit einer ausgeprägten koronalen Zerstörung des unteren rechten zweiten Molaren vor. Der Zahn war symptomatisch; eine endodontische Behandlung war bereits in einer anderen Praxis begonnen worden. Nach klinischer und röntgenologischer Befundung wurde beschlossen, die Wurzelkanalbehandlung abzuschließen und den Zahn mit einem CAD/CAM-gefertigten adhäsiv befestigten Overlay zu versorgen (Abb. 1).

Nach Abschluss der endodontischen Behandlung musste die verbliebene Zahnhartsubstanz stabilisiert werden, um eine belastbare Grundlage für das Overlay zu schaffen (Abb. 2). Hierzu erfolgte eine selektive Schmelzätzung mit K-ETCHANT Syringe, einem 35%igen Phosphorsäuregel mit guter Applizierbarkeit und standfester Konsistenz, gefolgt von der Applikation von CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2. Der anschließende Stumpfaufbau erfolgte mit CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Dark Low, einem hochgefüllten, universell einsetzbaren fließfähigen Komposit mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften, das sich insbesondere für funktionell hoch belastete Restaurationen im Seitenzahnbereich eignet (Abb. 3).

Anschließend erfolgte unter Kofferdam die Präparation für ein adhäsiv befestigtes Overlay nach einem defektorientierten, minimalinvasiven Konzept (Abb. 4). Im Anschluss wurden die intraoralen Scans mit einem TRIOS 5 Intraoralscanner (3Shape) angefertigt (Abb. 5). Nach computergestützter Konstruktion der Restauration wurde das Overlay aus einem KATANA™ AVENCIA™ Block 2 in der hochtransluzenten Variante (HT) gefertigt. Der transluzente CAD/CAM-Verbundwerkstoff ist speziell für indirekte Teilrestaurationen im Seitenzahnbereich indiziert und zeichnet sich durch eine hohe mechanische Festigkeit, eine hervorragende ästhetische Integration sowie eine schnelle Hochglanzpolitur aus (Abb. 6).

Abb. 4 Defektorientierte, anatomisch geführte Präparation für ein Overlay. Die gesunde Zahnhartsubstanz bleibt weitestgehend erhalten; zugleich entstehen klar definierte Präparationsgrenzen für die anschließende digitale Abformung.
Abb. 5 Digitale Abformung und CAD-Konstruktion der Restauration.
Abb. 6 CAD/CAM-gefertigtes Overlay aus KATANA™ AVENCIA™ Block 2 HT. Die anatomische Gestaltung unterstützt eine harmonische ästhetische Integration in die natürliche Zahnsubstanz.
Abb. 7 Unter Kofferdam isoliertes Operationsfeld vor der adhäsiven Befestigung des angefertigten Overlays.
Abb. 8 Vorbehandlung der Innenfläche des Overlays durch Aluminiumoxidstrahlen mit anschließender Dekontamination mittels KATANA™ Cleaner.

Eine Woche später erfolgte die definitive Befestigung des Overlays (Abb. 7). Sowohl die Innenfläche der Restauration als auch die Zahnhartsubstanz wurden zuvor mit KATANA™ Cleaner dekontaminiert. Der Universalreiniger enthält MDP-Salz (auf Basis der MDP-Technologie), das Speichel- und Blutkontaminationen sowohl intraoral als auch extraoral innerhalb von zehn Sekunden zuverlässig entfernt (Abb. 8). Ziel dieser Vorbehandlung war die Optimierung der Haftbedingungen für eine dauerhaft sichere und vorhersagbare adhäsive Befestigung.

Anschließend erfolgte erneut eine selektive Schmelzätzung mit K-ETCHANT Syringe, gefolgt von der Applikation von CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2. Das Universaladhäsiv der neuesten Generation zeichnet sich durch ein vereinfachtes Anwendungsprotokoll mit kurzer Einwirkzeit und ohne anschließende Wartephase aus. Gleichzeitig gewährleistet es eine ausgezeichnete Benetzung sowie eine dauerhafte Haftung an Schmelz und Dentin (Abb. 9).

Abb. 9 Dekontamination der Zahnhartsubstanz mit KATANA™ Cleaner, gefolgt von selektiver Schmelzätzung und Applikation von CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2. Das vereinfachte Adhäsivprotokoll reduziert die Zahl der Arbeitsschritte.
Abb. 10 Definitive adhäsive Befestigung des Overlays mit PANAVIA™ SA Cement Universal Automix in der Farbe Universal (A2). Die präzise Passung der Restauration sowie die kontrollierte Applikation des Befestigungskomposits während des Einsetzens sind gut erkennbar.
Abb. 11 Entfernung überschüssigen Befestigungskomposits nach der kurzen Lichthärtung (Tack-Cure) von PANAVIA™ SA Cement Universal Automix.
Abb. 12 Übersicht der im restaurativen Workflow eingesetzten Produkte gemäß dem „Universal Excellence“-Konzept von Kuraray Noritake Dental Inc.

Die definitive Befestigung des Overlays erfolgte mit PANAVIA™ SA Cement Universal Automix (Farbe Universal, A2). Das universelle selbstadhäsive Befestigungskomposit enthält sowohl das funktionelle MDP-Monomer als auch das innovative LCSi-Silan und ermöglicht dadurch eine dauerhafte chemische Haftung an Zirkonoxid, Kompositen und Keramiken, ohne den Einsatz zusätzlicher Primer. Das Material zeichnet sich durch eine einfache Handhabung sowie eine komfortable Überschussentfernung aus: Eine kurze Lichthärtung von zwei bis fünf Sekunden (Tack-Cure) ermöglicht die schnelle, saubere und kontrollierte Entfernung überschüssigen Befestigungskomposits und erleichtert so den klinischen Arbeitsablauf (Abb. 10–12).

Die Kombination aus KATANA™ Cleaner, CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2 und PANAVIA™ SA Cement Universal ermöglicht einen vereinfachten, effizienten und hochvorhersagbaren Workflow. Gleichzeitig werden sowohl die Anzahl der verwendeten Materialien als auch die klinischen Arbeitsschritte reduziert, ohne Kompromisse hinsichtlich Haftfestigkeit oder Langlebigkeit der Restauration einzugehen. Abschließend erfolgten die Okklusionskontrolle und die Politur der Restaurationsoberfläche mit TWIST™ DIA für Komposit. Das zweistufige Diamant-Poliersystem ermöglicht sowohl bei direkten als auch bei indirekten Restaurationen innerhalb kurzer Zeit einen natürlichen, lang anhaltenden Hochglanz (Abb. 13–15).

Abb. 13: Endpolitur der Restauration mit dem TWIST™ DIA for Composite
Abb. 14: Seitenansicht unmittelbar nach der adhäsiven Befestigung des Hybridwerkstoff-Overlays. Die Restauration zeigt eine exzellente marginale Passung sowie eine harmonische anatomische und ästhetische Integration.
Abb. 15: Klinische und röntgenologische Kontrolle einen Monat nach der adhäsiven Befestigung.

SCHLUSSFOLGERUNGEN UND KLINISCHE AUSWIRKUNGEN

Die Integration universell einsetzbarer Materialien in digitale restaurative Workflows vereinfacht indirekte adhäsive Versorgungen, steigert die klinische Effizienz und reduziert die Technikempfindlichkeit des Behandlungsablaufs. Die Kombination aus CAD/CAM-gefertigten Restaurationen, Universaladhäsiven und universellen Befestigungskompositen ermöglicht minimalinvasive, effiziente und hochvorhersagbare Behandlungskonzepte, die den Anforderungen der modernen restaurativen Zahnheilkunde in besonderem Maße gerecht werden.

Quellenangaben:

Tian F, Jett K, Flaugher R, Arora S, Bergeron B, Shen Y, Tay F. Effects of dentine surface cleaning on bonding of a self-etch adhesive to root canal sealer-contaminated dentine. J Dent 2021;112:103766.

Breschi L, Van Meerbeek B. Editorial: Universal adhesives – to etch or not to etch? J Adhes Dent 2021;23(4):283.

Breschi L, Maravic T, Mazzitelli C, Josic U, Mancuso E, Cadenaro M, Pfeifer CS, Mazzoni A. The evolution of adhesive dentistry: From etch-and-rinse to universal bonding systems. Dent Mater 2025;41(2):141–158.

Maravić T, Mazzitelli C, Mancuso E, Del Bianco F, Josić U, Cadenaro M, Breschi L, Mazzoni A. Resin composite cements: Current status and a novel classification proposal. J Esthet Restor Dent 2023;35(7):1085–1097.

Sulaiman TA, Abdulmajeed AA, Altitinchi A, Ahmed SN, Donovan TE. Mechanical properties of resin-based cements with different dispensing and mixing methods. J Prosthet Dent 2018;119(6):1007–1013.

Über den Autor

Dr. Victor Henarejos-Domingo, DDS, MSc, ist Prothetiker in Barcelona (Spanien) und außerordentlicher Professor am Lehrstuhl für Restaurative Zahnmedizin der Universitat Internacional de Catalunya. Er verfügt über einen Masterabschluss in Ästhetischer Restaurativer Zahnmedizin sowie ein postgraduales Diplom in Endodontie der Universität Barcelona. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert er sich intensiv in der Forschung und ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen in internationalen Fachzeitschriften mit den Schwerpunkten restaurative und digitale Zahnmedizin. Als Gastreferent und Kursleiter hält er national und international Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärztinnen und Zahnärzte ab. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der restaurativen Zahnmedizin, digitalen Workflows und Adhäsivtechniken.

KATANA™ AVENCIA™ Block 2

Kuraray Noritake Dental Inc. stellt den KATANA™ AVENCIA™ Block 2 vor

Kuraray Noritake Dental stellt den KATANA™ AVENCIA™ Block 2 vor – eine neue Generation von Hochleistungsblöcken für die Chairside-CAD/CAM-Verarbeitung

Kuraray Noritake Dental Inc. gibt die Markteinführung von KATANA™ AVENCIA™ Block 2 bekannt, einem Hochleistungsblock der zweiten Generation, der für effiziente, hochwertige Einzelzahnrestaurationen im Chairside-CAD/CAM-Workflow entwickelt wurde.

KATANA™ AVENCIA™ Block 2 wurde für Inlays, Onlays, Veneers und Kronen entwickelt und ist in zwei optimierten Varianten erhältlich. Die Variante „Multi-Layered“ (ML) bietet einen nahtlosen Farbverlauf für Kronen mit natürlichem Erscheinungsbild, während die Variante „High-Translucent“ (HT) für Teilrestaurationen wie Inlays und Onlays konzipiert ist. Beide Varianten enthalten hochkonzentrierte, ultrafeine Partikelfüllstoffe, die für zuverlässige mechanische Eigenschaften und gleichbleibende Ästhetik sorgen.

KATANA™ AVENCIA™ Block 2 vereint Festigkeit mit optischer Integration. Sein firmeneigenes Herstellungsverfahren ermöglicht eine gleichmäßige Kunststoffimprägnierung, eine hohe Füllstoffdichte und glatte Oberflächen, was zu zuverlässigen Restaurationen und langfristiger Verschleißfestigkeit beiträgt. Das Material lässt sich schnell auf Hochglanz polieren, was dazu beiträgt, die Behandlungszeit zu verkürzen, ohne die Ästhetik zu beeinträchtigen.

Die Blöcke sind für unkomplizierte klinische Arbeitsabläufe konzipiert. Sie lassen sich mit gängigen CAD/CAM-Systemen bearbeiten, ermöglichen das Nass- oder Trockenfräsen und erfordern kein Brennen. Die Befestigungsprotokolle sind sowohl mit selbstadhäsiven als auch mit konventionellen Befestigungskompositen kompatibel und bieten somit Flexibilität je nach klinischer Präferenz.

Als Teil des 360°-Workflows von Kuraray Noritake lässt sich der KATANA™ AVENCIA™ Block 2 nahtlos in etablierte restaurative Lösungen wie PANAVIA™ SA Cement Universal, PANAVIA™ V5 und CLEARFIL™ Universal Bond Quick 2 integrieren und unterstützt so vorhersagbare Ergebnisse bei einem breiten Spektrum klinischer Indikationen. Die Restaurationen bleiben mit Kompositmaterialien modifizierbar und reparierbar, was eine langfristige Pflege ermöglicht.

Mit KATANA™ AVENCIA™ Block 2 erhalten Zahnärzte eine zeitsparende Lösung, die sowohl funktionelle Zuverlässigkeit als auch natürliche Ästhetik in der täglichen restaurativen Zahnmedizin gewährleistet.

KATANA™ AVENCIA™ Block 2 ist in den Ausführungen „Multi-Layered“ (ML) und „High-Translucent“ (HT) erhältlich, in verschiedenen Farbtönen und Größen sowie mit zwei Mandrel-Optionen: „Universal“ und „CEREC“, was die Kompatibilität mit bevorzugten CAD/CAM-Systemen gewährleistet.

Ein reibungsloser Weg zu einem strahlenden Lächeln

Ein reibungsloser Weg zu einem strahlenden Lächeln

Fall von DT Vasilis Vasiliou

Mikro-Layering mit CERABIEN MiLai

Ganz gleich, ob jung oder alt, ob Mann oder Frau: Patienten verdienen ein Lächeln, das zu ihren Nachbarzähnen, ihrem Gesicht, ihrem Charakter und ihren individuellen Bedürfnissen passt. Um natürlich wirkende Restaurationen herstellen zu können, die ihr Leben zum Besseren verändern, sollten auch wir als Zahntechniker genau hinschauen – und aufmerksam zuhören, wenn sie uns ihre Geschichten erzählen.

„Wir müssen genau hinschauen und den Geschichten, die uns unsere Patienten erzählen, aufmerksam zuhören.“

– Vasilis Vasiliou –

Herr Andreas ist ein perfektes Beispiel dafür. Er kam in die Zahnarztpraxis, mit dem Wunsch einer Frontzahnrestauration. Er wünschte sich ein altersgerechtes, natürliches Aussehen der Zähne und ein schönes Lächeln.

Nach sorgfältiger Beobachtung und Anamnese kamen wir zu dem Schluss, dass Zirkonoxidrestaurationen die beste Lösung für die Versorgung der oberen Schneidezähne darstellen würden. Der Plan sah vor, die Gerüste aus dem KATANA™ Zirconia YML, Farbe D3 (Kuraray Noritake Dental Inc.), zu fräsen. Um die Integration einiger natürlicher Charakteristika zu erleichtern, wurde ein Gerüstdesign mit vorwiegend vestibulärem Cutback gewählt. Als Veredelungstechnik wurde das Mikro-Schichtverfahren mit CERABIEN™ MiLai (Kuraray Noritake Dental Inc.) gewählt, einer speziell für diesen Ansatz entwickelten Keramik.

Wichtige Schritte im Veredelungsprozess waren:

  • Charakterisierung des gemahlenen Zirkonoxids mit färbenden Flüssigkeiten
  • Vorbehandlung der sandgestrahlten Zirkonoxid-Oberflächen mit SS Fluoro und Margin-Porzellan
  • Innenfärbung mit CERABIEN™ MiLai-Innenfärbemitteln
  • Anwendung von CERABIEN™ MiLai-Glanzporzellan

LABORABLAUF

Die Kronen wurden mithilfe der Leahu-Bibliothek konstruiert. Die Bibliothek enthält maßgeschneiderte Zahndesigns (Teil der Truedental-Bibliothek, exocad DentalCAD. Abb. 1). Es wurden monolithische Kronen gefertigt, diese im vestibulären Bereich leicht zurückgeschnitten (Abb. 2) und anschließend gefräst.

Abbildung 3 zeigt die gesinterten Gerüste auf dem Modell, Abbildung 4 die Anprobe im Mund des Patienten. Da sich Passform und Form der Restaurationen als ausgezeichnet erwiesen, war es an der Zeit, die interne Färbung und das Mikro-Layering zu planen (Abb. 5 und 6).

Die Herausforderung hierbei besteht darin, den Platz sinnvoll zu nutzen – weshalb eine detaillierte Schichtungsskizze hilfreich sein kann. Nachdem Schichten (Abb. 7 bis 10), wurde die Oberflächenstruktur fertiggestellt und die Restaurationen wurden zur ästhetischen Beurteilung erneut eingepasst. Schließlich wurden die Kronen in der Praxis mit PANAVIA™ V5 (Kuraray Noritake Dental Inc.) adhäsiv befestigt.

Das Behandlungsergebnis ist in Abbildung 11 dargestellt.


Abb. 1: CAD-Konstruktion der Gerüste: Die Kronen werden im Transparenzmodus dargestellt, um die Pfeiler sichtbar zu machen

 


Abb. 2: CAD-Konstruktion der Gerüste: Außenkontur der Kronen mit stark ausgeprägter Oberflächenstruktur und ausreichend Platz für die Mikroschichtung

 


Abb. 3: Restaurationen nach dem Sintern auf dem Modell

 


Abb. 4: Anprobe der Kronen im Mund

 


Fig. 5. Layering sketch for the restorations: Internal staining. Fig. 6. Layering sketch for the restorations: Luster porcelain application.

Abb. 7: Internal Stain – spezifische Merkmale, die für einen natürlichen Tiefeneffekt entwickelt wurden

Abb. 8: Schichtung im Hals- und Körperbereich

Abb. 9: Abschließende Schichtung mit Lustermassen zur Vervollständigung der Morphologie

Abb. 10: Restaurationen nach Oberflächenbearbeitung auf dem Modell

Abb. 11: Behandlungsergebnis

FAZIT

Der Patient war mit dem Behandlungsergebnis rundum zufrieden und überzeugt, dass sich seine Investition gelohnt hatte. Indem wir unseren auf seine individuellen Bedürfnisse ausgerichtet haben, seine Zähne, sein Lächeln und seine Mimik beobachteten und moderne Werkstoffe nutzten, konnte dieses Ergebnis sicher erreicht werden.

Vielen Dank an Dr. Zinonas Evagorou für die großartige Zusammenarbeit und seine klinische Expertise, ohne die solche Ergebnisse unmöglich wären.

Zahntechniker:

VASILIS VASILIOU

Vasilis Vasiliou wurde in Nikosia, Zypern, geboren und schloss 2004 seine Ausbildung an der Fachschule für Zahntechnik in Athen ab. Er hat sich durch die Teilnahme an mehreren Fortbildungsseminaren unter der Leitung von Mentoren und Experten auf diesem Gebiet, wie Ilias Psarris und Nondas Vlachopoulos, weitergebildet. Im Laufe seiner Karriere hat Vasilis einen bedeutenden Beitrag zur zahnmedizinischen Fachwelt geleistet, unter anderem durch Vorträge auf verschiedenen Konferenzen in Griechenland und durch die Veröffentlichung von Artikeln in griechischen Fachzeitschriften für Zahnmedizin. Seit 2020 ist er ein wichtiger Meinungsführer für die MPF Brush Company und seit 2022 Botschafter vom HASS. Vasilis ist seit 2019 aktives Mitglied des International Team for Implantology (ITI). Zusammen mit seinem Vater betreibt Vasilis ein erfolgreiches Dentallabor in Nikosia, das sich auf Vollkeramik- und Implantatversorgungen spezialisiert hat. Dank seiner langjährigen Erfahrung und seinem Streben nach Spitzenleistungen hat er sich als angesehener Experte auf seinem Gebiet etabliert.

Eine Farbe, zwei Fließfähigkeiten, viele Möglichkeiten

Eine Farbe, zwei Fließfähigkeiten, viele Möglichkeiten

Weniger Farbtöne bevorraten, schneller auswählen und dennoch ein breites Indikationsspektrum abdecken: CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Low und Super Low wurde für mehr Einfachheit im Praxisalltag entwickelt. Wie funktioniert das universelle Farbkonzept, wann kommt U oder UD zum Einsatz und kann ein fließfähiges Komposit tatsächlich als definitive Seitenzahnrestauration verwendet werden? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Fließfähige Komposite gehören selbstverständlich zur direkten Füllungstherapie. Gleichzeitig werden sie häufig noch immer vor allem mit kleinen Kavitäten, Unterfüllungen oder schwer zugänglichen Bereichen verbunden. CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Low und Super Low ist breiter aufgestellt: Das lichthärtende, röntgenopake Füllungskomposit eignet sich für direkte Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich und kann auch als definitives Restaurationsmaterial für Klasse-I- und Klasse-II-Kavitäten eingesetzt werden.

Was bedeutet das für die Praxis?

Das Materialkonzept reduziert die Zahl der erforderlichen Farbtöne und Zusatzkomponenten. Für zahlreiche klinische Situationen stehen zwei Universalfarben und zwei Fließfähigkeiten zur Verfügung. Ein zusätzlicher Blocker oder Opaker ist nicht erforderlich. Gleichzeitig ermöglichen die mechanischen Eigenschaften den Einsatz auch in okklusal belasteten Bereichen.

Für die Praxis bedeutet das:

  • einfachere Farbauswahl
  • weniger Materialvarianten im Lager
  • geringeres Risiko selten genutzter und ablaufender Farben
  • weniger zusätzliche Arbeitsschritte
  • ein breites Spektrum direkter Restaurationen
  • zwei Fließfähigkeiten für unterschiedliche klinische Anforderungen

Was ist CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Low und Super Low?

CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Low und Super Low ist die neueste Ergänzung der fließfähigen CLEARFIL MAJESTY™-Serie. Es handelt sich um ein universelles, lichthärtendes und röntgenopakes Füllungskomposit für Front- und Seitenzahnrestaurationen.

Zu den wesentlichen Eigenschaften zählen:

  • universelles Farbkonzept
  • hohe mechanische Festigkeit
  • zwei Fließfähigkeiten
  • gute Handhabung
  • leichte Polierbarkeit
  • lang anhaltender Glanz

Die beiden Varianten ergänzen damit das modellierbare Universalkomposit CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal innerhalb der CLEARFIL MAJESTY™-Familie.

Wie viele Farbtöne gibt es und wie werden sie verwendet?

Es stehen zwei Universalfarben zur Verfügung: U und UD.

U ist die Hauptfarbe. Bei Klasse-I- und Klasse-II-Kavitäten deckt sie die 16 Farben des VITA-classical-Farbschlüssels ab. Im Frontzahnbereich ist U für die Farbbereiche A1, A2 und A3 vorgesehen.

UD wird für dunklere Frontzahnrestaurationen empfohlen, beispielsweise für die Farben A3,5 und A4.

Damit lässt sich ein großes Spektrum direkter Restaurationen mit wenigen Farben abdecken. Die Farbauswahl wird übersichtlicher, während sich zugleich die Lagerhaltung vereinfacht.

Wie funktioniert die Farbanpassung?

Hinter der optischen Integration stehen drei aufeinander abgestimmte Faktoren:

  • optimierte Transluzenz
  • optimierte Lichtstreuung
  • angepasstes Chroma

Die Transluzenz lässt die Farbe der umgebenden Zahnhartsubstanz durch das Material wirken. Gleichzeitig sorgt die Light Diffusion Technology dafür, dass einfallendes Licht ähnlich wie in natürlicher Zahnhartsubstanz gestreut wird. Das Material nimmt dadurch die Farbwirkung seiner Umgebung auf und fügt sich in die Kavität ein. Das angepasste Chroma unterstützt diesen Effekt. Die Universalfarben U und UD wirken nicht als starre Einzelfarben, sondern nehmen optische Eigenschaften der umgebenden Zahnsubstanz auf. So entsteht der gewünschte Chamäleoneffekt.

Welche Vorteile hat das universelle Farbkonzept für die Zahnärztin und den Zahnarzt?

Ein umfangreiches Farbsortiment bedeutet nicht nur mehr Auswahl, sondern auch mehr Lagerbestand. Einige Farbtöne werden selten verwendet, müssen jedoch trotzdem vorrätig sein. Das erhöht das Risiko, dass Materialien vor dem vollständigen Verbrauch das Ende ihrer Haltbarkeit erreichen.

Das vereinfachte Farbkonzept reduziert diesen Aufwand. Gleichzeitig kann es die klinische Farbauswahl erleichtern. Gerade in Situationen, in denen sich die Zahnfarbe nicht eindeutig bestimmen lässt, kann eine Universalfarbe mit guter optischer Anpassung Zeit sparen und das Risiko einer unpassenden Farbwirkung verringern.

Ist ein zusätzlicher Blocker oder Opaker erforderlich?

Nein. Für CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Low und Super Low ist weder im Front- noch im Seitenzahnbereich ein zusätzlicher Blocker oder Opaker erforderlich. Grund dafür sind die gezielt abgestimmte Transluzenz und die integrierte Light Diffusion Technology. Dadurch entfällt ein zusätzlicher Material- und Arbeitsschritt.

Kann ein fließfähiges Komposit als definitive Seitenzahnrestauration verwendet werden?

Fließfähige Komposite werden häufig mit einer geringeren mechanischen Belastbarkeit verbunden. CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Low und Super Low weist jedoch mechanische Eigenschaften auf, die mit denen vieler herkömmlicher pastenförmiger Komposite vergleichbar sind.

Die Biegefestigkeit beträgt:

  • 151 MPa bei Low
  • 152 MPa bei Super Low

Der Füllstoffgehalt liegt bei:

  • 75 Gewichtsprozent bei Low
  • 78 Gewichtsprozent bei Super Low

Damit ist der Einsatz als definitives Restaurationsmaterial auch für Klasse-I- und Klasse-II-Kavitäten möglich. Insgesamt ist das Material für Restaurationen der Klassen I bis V vorgesehen.

Warum stehen zwei Fließfähigkeiten zur Verfügung?

Kavitätenform, Zugänglichkeit und bevorzugte Verarbeitungstechnik stellen unterschiedliche Anforderungen an die Konsistenz eines Komposits. CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal ist deshalb in den Varianten Low und Super Low erhältlich. Beide Varianten folgen demselben universellen Farbkonzept und bieten vergleichbare mechanische Eigenschaften. Die Auswahl richtet sich nach der jeweiligen klinischen Situation und der gewünschten Fließfähigkeit. So lässt sich das Material gezielt an den individuellen Arbeitsablauf anpassen. Die Broschüre hebt die beiden Fließfähigkeitsoptionen als Bestandteil des vereinfachten Materialkonzepts hervor.

Ist das Material röntgenopak?

Ja. CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Low weist eine Röntgenopazität von 1,4 mmAl auf, Super Low eine Röntgenopazität von 1,5 mmAl. Damit lässt sich das Restaurationsmaterial bei späteren Röntgenkontrollen von der umgebenden Zahnhartsubstanz abgrenzen.

Weniger Komplexität, ohne das Indikationsspektrum zu verkleinern

CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal Low und Super Low verbindet ein reduziertes Farbkonzept mit zwei Fließfähigkeiten und mechanischen Eigenschaften für ein breites Anwendungsspektrum. Das vereinfacht Farbauswahl, Lagerhaltung und klinischen Ablauf. Universal bedeutet hier nicht, für jede Situation denselben Kompromiss einzugehen. Vielmehr lassen sich mit wenigen Komponenten zahlreiche direkte Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich abdecken.

Zwei Farben. Zwei Fließfähigkeiten. Klasse I bis V.

Das volle Potenzial hochwertigen Zirkonoxids ausschöpfen

Das volle Potenzial hochwertigen Zirkonoxids ausschöpfen

Was ein Materialwechsel im Dentallabor bewirken kann

Die Umstellung auf ein anderes Zirkonoxidmaterial will gut überlegt sein. Doch lohnt sich der Wechsel zu KATANA™ Zirconia? Drei Inhaber norwegischer Dentallabore berichten über ihre Erfahrungen.

 

Zirkonoxid ist nicht gleich Zirkonoxid. Zahntechnikerinnen und Zahntechniker weltweit wissen, dass sich Zirkonoxid-Discs je nach Zusammensetzung und Herstellungsverfahren erheblich in ihrer Qualität unterscheiden können. Besonders deutlich zeigen sich diese Unterschiede bei den mechanischen und optischen Eigenschaften, die bereits während der industriellen Herstellung festgelegt werden. Auf den ersten Blick mögen die Zirkonoxidprodukte führender Hersteller ähnlich erscheinen. Bei genauerem Hinsehen können jedoch selbst kleine Unterschiede relevant sein. Hochwertige Rohstoffe, sorgfältige Reinigungs- und Pressverfahren sowie präzise gesteuerte Vorsinterprozesse bilden die Grundlage für eine konstant hohe Materialqualität. Sie tragen dazu bei, zuverlässige Ergebnisse zu erzielen und den Aufwand für Nacharbeiten zu reduzieren.

 

Die Wahl eines hochwertigen Zirkonoxids ist daher insbesondere bei komplexen Konstruktionen oder anspruchsvollen Verarbeitungsverfahren von großer Bedeutung. Das Material kann sowohl das ästhetische und funktionelle Ergebnis als auch die langfristige Stabilität der Restauration beeinflussen.

 

Wir haben mit drei Entscheidern aus norwegischen Dentallaboren über ihre Gründe für den Wechsel zur KATANA™ Zirconia Multi-Layered Series von Kuraray Noritake Dental Inc. gesprochen. Zudem berichten sie, wie sie die Materialien erfolgreich in ihre Laborabläufe integriert haben. Espen Rørstad ist Inhaber und Geschäftsführer von Vestfold Dental in Tønsberg. Lucas Andvik leitet Cicero Dental AS in Trondheim, und Egil Berg ist Leiter der Zahntechnik bei Berg Dental in Askim. Sie geben Einblicke in ihre Erfahrungen und teilen praktische Empfehlungen für die Verarbeitung.

 

Zeit für Veränderungen

Die Gründe, alternative Zirkonoxidmaterialien zu testen, waren unterschiedlich. Espen Rørstad, der seit 24 Jahren als Zahntechniker tätig ist, suchte nach Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich Festigkeit und Ästhetik: „Zirkonoxidmaterialien entwickeln sich derzeit rasant weiter. Besonders Rohlinge mit mehrschichtigen Farb-, Transluzenz- und Festigkeitsverläufen haben mein Interesse geweckt. Zunächst testete ich das Material eines anderen führenden Herstellers. Anschließend erhielt ich eine einzelne Disc KATANA™ Zirconia YML. Ich war sofort von dem homogenen, dicht gepressten Material und seinen optischen Eigenschaften beeindruckt. Seit meinem ersten Testfall mit KATANA™ Zirconia YML habe ich kein anderes Zirkonoxid mehr verwendet.“

 

„Ich war sofort von dem homogenen, dicht gepressten Material und seinen optischen Eigenschaften beeindruckt.“ Espen Rørstad

 

ESPEN RØRSTAD

ist Inhaber und Geschäftsführer von Vestfold Dental in Tønsberg.

LUCAS ANDVIK

ist Geschäftsführer von Cicero Dental AS in Trondheim.

EGIL BERG

ist Leiter der Zahntechnik bei Berg Dental in Askim.

 

Das passende Material auswählen

Egil Berg verwendet KATANA™ Zirconia YML für die meisten Indikationen und KATANA™ Zirconia HTML Plus für umfangreiche Rekonstruktionen mit zehn oder mehr Einheiten. Die Restaurationen werden überwiegend monolithisch mit einem kleinen vestibulären Cutback gestaltet. Espen Rørstad verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Auch er setzt KATANA™ Zirconia YML regelmäßig für Rekonstruktionen mit bis zu zehn Einheiten ein – selbst bei implantatgetragenen Versorgungen in Kombination mit Titanbasen.

„Bei Restaurationen mit größeren Spannweiten entscheide ich mich meist für KATANA™ Zirconia HTML Plus oder gelegentlich für KATANA™ Zirconia HT in Kombination mit einer klassischen Schichttechnik.“

Lucas Andvik nutzt alle vier Multi-Layered-Zirkonoxide von Kuraray Noritake Dental Inc. – KATANA™ Zirconia UTML, STML, HTML Plus und YML. So kann er für jede Indikation gezielt die jeweils passenden Materialeigenschaften nutzen.

 

Arbeitsabläufe abstimmen

Der Wechsel zu einem neuen Material ist zunächst immer mit einem gewissen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Fräs-, Sinter- und Finishingprozesse müssen angepasst werden, bis die Abläufe zuverlässig und reproduzierbar funktionieren. Laut Espen Rørstad dauerte es bei KATANA™ Zirconia jedoch nicht lange, die erforderlichen Parameter einzustellen und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Für ihn ist vor allem die richtige Positionierung der Restauration innerhalb der Disc entscheidend: „Die Positionierung ist der Schlüssel zum Erfolg. Weitspannige Rekonstruktionen sind stabil, wenn sie entsprechend den Empfehlungen des Herstellers im Rohling platziert werden. Die Lernkurve ist steil, und wir haben keine Probleme mit Frakturen.“

Lucas Andvik passte seinen Herstellungsprozess ebenfalls leicht an: „Anfangs versuchten wir, unsere Restaurationen in Rohlingen mit den Höhen zu positionieren, die wir zuvor verwendet hatten. Das erwies sich jedoch als schwierig. Um ausreichend Platz für die Verbinder zu schaffen und langspannige Restaurationen wie empfohlen mittig in der Disc positionieren zu können, verwenden wir inzwischen höhere Rohlinge. Damit waren die anfänglichen Herausforderungen gelöst.“

 

 

 

Was KATANA™ Zirconia besonders macht

Bei KATANA™ Zirconia werden sämtliche Schritte der Herstellung sorgfältig kontrolliert – von der Entwicklung und Produktion des Rohmaterials bis zum Pressen und Vorsintern der Discs. Grundlage dafür sind jahrzehntelange Erfahrung mit keramischen Werkstoffen sowie eine weitreichende Kontrolle der Produktionsprozesse im eigenen Unternehmen. Das Ergebnis ist ein hochwertiges Zirkonoxid mit besonderen Material- und Verarbeitungseigenschaften.

 

Dual-Gradient bei KATANA™ Zirconia YML

Ein harmonischer Verlauf von Transluzenz und Festigkeit innerhalb eines Rohlings.

 

Hohe Stabilität im ungesinterten Zustand

Filigrane Ränder und Kanten lassen sich zuverlässig fräsen. Das Risiko von Abplatzungen wird reduziert, weniger Haltestege sind erforderlich und das Material kann effizienter ausgenutzt werden.

 

Gezielt abgestimmter Yttriumoxidanteil

Transluzenz dort, wo sie ästhetisch gewünscht ist, und Festigkeit dort, wo sie mechanisch benötigt wird. Die einzelnen Schichten sind entsprechend ihrer jeweiligen Funktion zusammengesetzt.

 

Speedsintern

Für geeignete Restaurationen stehen Sinterzyklen von bis zu 54 Minuten zur Verfügung, bei denen die optischen und mechanischen Eigenschaften erhalten bleiben.

 

Abgestimmte Dichte und Wärmeausdehnung

Eine homogene Dichte und aufeinander abgestimmte Wärmeausdehnungskoeffizienten in allen Schichten reduzieren das Risiko von Sinterverformungen und unterstützen eine hohe Passgenauigkeit.

 

Einfache Bearbeitung

Ein praktischer Vorteil von KATANA™ Zirconia ist die gute Bearbeitbarkeit des Materials. Lucas Andvik erläutert: „KATANA™ Zirconia lässt sich leichter ausarbeiten als andere Materialien. Selbst in der Nähe der Ränder kann sicher gearbeitet werden, ohne das Frakturrisiko unnötig zu erhöhen. Andere Materialien wirken teilweise weniger dicht und weicher, wodurch es eher zu Randabsplitterungen kommen kann. Die gute Bearbeitbarkeit hat unseren internen Herstellungsprozess grundlegend verändert und trägt zu unseren zuverlässigen Ergebnissen bei.“ Espen Rørstad und Egil Berg bestätigen die angenehme Bearbeitung des Materials. Rørstad hebt zudem hervor, dass die Ästhetik der auf diese Weise ausgearbeiteten Restaurationen von den Partnerpraxen sehr positiv bewertet wird.

 

„KATANA™ Zirconia lässt sich leichter ausarbeiten als andere Materialien.“ Lucas Andvik

 

Den Sinterprozess für optimale Ergebnisse beherrschen

Das Sintern ist ein entscheidender Schritt im Herstellungsprozess. Hersteller hochtransluzenter Zirkonoxide empfehlen, die Sinteröfen regelmäßig zu kalibrieren und die tatsächlich erreichten Temperaturen zu überprüfen. Nur so lassen sich die vorgesehenen optischen und mechanischen Materialeigenschaften zuverlässig erzielen. Die empfohlenen Sinterprotokolle unterscheiden sich je nach Material. Kuraray Noritake Dental Inc. bietet für die vier Materialien der KATANA™ Zirconia Multi-Layered Series drei Programme an. Das siebenstündige Standardprogramm eignet sich für sämtliche freigegebenen Indikationen. Die Schnellprogramme mit einer Dauer von 54 beziehungsweise 90 Minuten sind für Restaurationen mit bis zu drei Einheiten vorgesehen. Für KATANA™ Zirconia Blocks ist unter den entsprechenden Voraussetzungen sogar ein 18-minütiger Sinterzyklus möglich.

Lucas Andvik verwendet für große Restaurationen das siebenstündige Programm über Nacht. Einzelzahnrestaurationen und kleine Brücken werden tagsüber im Schnellprogramm gesintert. Bei seinem neuen Ofen konnte er die empfohlenen Protokolle direkt übernehmen. Espen Rørstad hat die Programme geringfügig an seinen Ofen angepasst. Das Schnellsintern betrachtet er vor allem bei dringenden Aufträgen als wertvolle Option.

Egil Berg bevorzugt überwiegend das Sintern über Nacht: „Ein hochwertiger, moderner Ofen ist sehr wichtig. Er sollte regelmäßig kalibriert werden, und die Vorgaben des Materialherstellers sind einzuhalten. Wer Probleme feststellt, sollte insbesondere die Aufheiz- und Abkühlphasen überprüfen. So lassen sich die bestmögliche Festigkeit und Ästhetik sowie harmonische Übergänge zwischen den einzelnen Schichten des Rohlings erzielen.“

 

Micro-Layering verändert das Finishing

In allen drei Laboren führte die Einführung von KATANA™ Zirconia zu effizienteren Finishingverfahren.

Espen Rørstad berichtet: „Durch die Umstellung auf KATANA™ Zirconia konnten wir den Anteil monolithischer und mit Micro-Cutback gefertigter Zirkonoxidrestaurationen von etwa 40 auf 80 Prozent erhöhen. Im Frontzahnbereich arbeiten wir mit einem minimalen vestibulären Cutback und Micro-Layering. Seitenzahnrestaurationen werden rein monolithisch gestaltet und nur dezent charakterisiert. Eine klassische Vollverblendung führen wir nur noch auf besonderen Wunsch durch.“

Auch Egil Berg setzt auf Micro-Layering: „Wir haben die klassische keramische Vollverblendung vollständig aufgegeben und bevorzugen heute das Micro-Layering – insbesondere in Kombination mit KATANA™ Zirconia YML. Die ästhetischen Ergebnisse sind so überzeugend, dass mich kürzlich ein auf ästhetische Zahnmedizin spezialisierter Zahnarzt fragte, ob ich statt Zirkonoxid Lithiumdisilikat verwendet hätte.“

Lucas Andvik nutzt ebenfalls gezielt eine dünne Keramikschicht: „Wir sind vom vollständigen Cutback zum Micro-Layering übergegangen und verwenden dabei dasselbe Keramiksystem für Lithiumdisilikat und Zirkonoxid.“ Subgingivale Bereiche werden in seinem Labor häufig ausschließlich poliert. Dieses Vorgehen soll eine glatte Oberfläche unterstützen und wird von den behandelnden Zahnärztinnen und Zahnärzten sehr geschätzt.

 

Zufrieden mit den Ergebnissen?

Egil Berg fasst seine Erfahrungen zusammen: „Sobald der Workflow implementiert und alle Parameter eingestellt sind, lässt sich mit KATANA™ Zirconia hervorragend arbeiten. Meine Mitarbeiter schätzen die Bearbeitung beim Fräsen, die effizienten Abläufe und die vorhersehbaren Ergebnisse. Auch wenn das Material zunächst teurer sein kann als Zirkonoxide anderer Marken, fällt die Gesamtwirtschaftlichkeit für uns deutlich besser aus. Wir haben keine Probleme mehr mit Frakturen oder aufwendigen Neuanfertigungen. Aufgrund der homogenen Materialstruktur halten unsere Fräswerkzeuge länger, und zugleich ist die Kantenstabilität der gefrästen Restaurationen sehr hoch. Die Rohlinge sind so homogen, dass ich weitspannige Restaurationen ohne seitliche Abstützung sintern kann.“

 

Auch Lucas Andvik zieht ein positives Fazit: „Alle in meinem Labor, die mit KATANA™ Zirconia arbeiten, sind sehr zufrieden. Meine Mitgründerin Katharina hat im Auftrag namhafter Hersteller zahlreiche Materialien getestet und noch keines erlebt, das mit KATANA™ vergleichbar wäre. Die Zahntechnikerinnen und Zahntechniker in unserem Labor halten es für das vielseitigste und ästhetischste Zirkonoxid, das wir bislang verwendet haben. Alle vier Varianten lassen sich aus meiner Sicht hervorragend verarbeiten.

Ich empfehle außerdem die Teilnahme an einem der von Kuraray Noritake Dental Inc. angebotenen Kurse. Die Referenten verfügen über umfassendes Wissen. Wir haben dort ein deutlich tieferes Verständnis für Zirkonoxid entwickelt und praktische Hinweise erhalten, die uns im Laboralltag wirklich weiterhelfen.“

 

„Die Rohlinge sind so homogen, dass ich weitspannige Restaurationen ohne seitliche Abstützung sintern kann.“ Egil Berg

 

Espen Rørstad ist ebenfalls überzeugt: „Was die Ästhetik betrifft, ist KATANA™ Zirconia das beste Zirkonoxid, das ich bisher getestet habe – und ich habe in den vergangenen Jahrzehnten wirklich viele Materialien ausprobiert. Ich bin sowohl mit dem Material als auch mit der Zusammenarbeit und der Unterstützung durch das Team von Kuraray Noritake Dental sehr zufrieden. Auch mein Team arbeitet gern damit. Noch wichtiger ist für mich jedoch das positive Feedback unserer Kunden. Einer unserer Kunden hatte zuvor stets ein bestimmtes Zirkonoxid verlangt. Als wir das Material wechselten, haben wir ihn zunächst nicht ausdrücklich darauf hingewiesen. Inzwischen weiß er davon und ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden.“ Nach Einschätzung von Rørstad kann KATANA™ Zirconia YML auch wirtschaftlich mit preisgünstigeren Zirkonoxiden konkurrieren. Ausschlaggebend seien der effizientere Herstellungsprozess und die hohe Vorhersagbarkeit der Ergebnisse.

 

Der Wechsel zu einem anderen Zirkonoxidmaterial erfordert zunächst Zeit, Tests und eine Anpassung der bestehenden Prozesse. Die Erfahrungen der drei norwegischen Dentallabore zeigen jedoch, dass sich dieser Aufwand lohnen kann. KATANA™ Zirconia verbindet aus ihrer Sicht Ästhetik, Festigkeit und effiziente Verarbeitung. Weniger Nacharbeiten, gut standardisierbare Abläufe und eine zuverlässige Bearbeitung können dazu beitragen, den Laboralltag zu vereinfachen und die Gesamtwirtschaftlichkeit zu verbessern. Wer einen Materialwechsel plant, sollte das neue Zirkonoxid unter den eigenen Laborbedingungen gründlich testen, die Verarbeitungsparameter sorgfältig abstimmen und Schulungsangebote nutzen. So lässt sich das Material sicher und erfolgreich in die bestehenden Arbeitsabläufe integrieren.

 

Praktische Tipps für die Umstellung

 

  • Fräs-, Sinter- und Finishingprotokolle prüfen und entsprechend den Empfehlungen des Herstellers anpassen.
  • Zahntechnikerinnen und Zahntechniker in der korrekten Positionierung der Restaurationen innerhalb des Rohlings schulen.
  • Für jede Indikation gezielt das geeignete Material auswählen.
  • Sinteröfen regelmäßig kalibrieren und die tatsächlich erreichten Temperaturen überprüfen.
  • Bei der Einrichtung neuer Arbeitsabläufe eng mit dem Hersteller beziehungsweise Lieferanten zusammenarbeiten und dessen technische Beratung nutzen.

 

CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal

Warum wurde CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal ausgezeichnet?

Reibungslose und effiziente Behandlungsabläufe, eine einfache Farbanpassung und überzeugende klinische Ergebnisse gehören zu den zentralen Anforderungen der modernen restaurativen Zahnmedizin. Kuraray Noritake Dental Inc. trägt diesen Anforderungen mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung moderner Dentalmaterialien Rechnung. Aufbauend auf dem Erfolg von CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow mit seinen unterschiedlichen Fließfähigkeiten und der umfangreichen Farbpalette wurde ein fließfähiges Komposit mit einem vereinfachten universellen Farbkonzept entwickelt.

CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal wurde 2025 in Europa eingeführt und ist in zwei Fließfähigkeiten erhältlich: „Super Low“ und „Low“. Es handelt sich um ein hochgefülltes, fließfähiges Komposit mit Submikron-Füllstoffen und Lichtstreuungstechnologie. Der Füllstoffanteil beträgt bei Super Low 78 Gewichtsprozent und bei Low 75 Gewichtsprozent.

Dank des universellen Farbsystems deckt eine einzige Farbe, U, die Farbtöne des VITA classical A1-D4-Systems ab. Für Kavitäten in dunkleren Zähnen ab Farbton B3 mit wenig umgebender Zahnsubstanz – beispielsweise bei Kavitäten der Klassen III und IV – steht mit UD eine zweite, dunklere Farbe zur Verfügung.

Während das Material in Europa in zwei Fließfähigkeiten angeboten wird, ist in den USA die Variante „Super Low“ erhältlich. Diese wurde auch vom Dental Advisor getestet.

CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal findet aufgrund folgender Eigenschaften zunehmend Anerkennung in der klinischen Praxis:

  • vereinfachtes Zwei-Farben-Konzept
  • hervorragende Fließeigenschaften
  • hohe mechanische Festigkeit, vergleichbar mit pastösen Kompositen
  • einfache Politur und lang anhaltender Glanz
  • durchdachtes Spritzen- und Düsensystem zur Minimierung von Hohlräumen und Tropfenbildung


Dental Advisor Research Award 

Laboruntersuchungen bestätigen Festigkeit, Stabilität und kontrollierte Applikation

Unabhängige In-vitro-Tests am Dental Advisor Biomaterials Research Center haben gezeigt, dass CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal in der Variante Super Low bei mehreren physikalischen Eigenschaften zu den leistungsstärksten Materialien seiner Klasse gehört. Dazu zählen unter anderem Biegefestigkeit, Bruchzähigkeit und Druckfestigkeit.

Im Vergleich zu anderen Kompositen mit Universal-Farbton zeigte das Material zudem eine sehr gute Farbanpassung über ein breites Spektrum unterschiedlicher Zahnfarben hinweg. Röntgenanalysen bestätigten, dass das Design von Spritze und Applikationsspitze zu einer geringen Hohlraumbildung beiträgt und damit eine zuverlässige und effiziente Einbringung unterstützt. Viskositätstests zeigten eine standfeste Konsistenz mit kontrolliertem Fließverhalten und ohne Absinken. Dadurch ermöglicht das Material eine präzise anatomische Modellierung und einen kontrollierten Aufbau der Höcker.

Diese Ergebnisse waren ausschlaggebend für die Verleihung des „Dental Advisor Research Award“. Mit der Auszeichnung werden herausragende Ergebnisse bei der Untersuchung physikalischer Eigenschaften sowie ein besonderes Engagement für eine forschungsorientierte Produktentwicklung gewürdigt.

Dental Advisor Top Product Award

Kliniker loben Handhabung, Transluzenz und Farbanpassung

Neben den Laborergebnissen überzeugte CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal in der Variante Super Low auch in der klinischen Anwendung. Dies war ein entscheidender Faktor für die Verleihung des „Dental Advisor Top Product Award“. Die Gutachter hoben insbesondere die ausgewogene Viskosität und die überzeugende Farbanpassung hervor. Diese werden durch die optimierte Transluzenz, die Lichtstreuungstechnologie und die gezielte Abstimmung der Farbsättigung unterstützt. Das vereinfachte Farbsystem und das durchdachte Applikationsdesign führten im Praxisalltag zu zuverlässigen und vorhersehbaren Ergebnissen. Dies spiegelte sich auch in Rückmeldungen der Gutachter wider, beispielsweise: „Hervorragende Farbanpassung und keine Luftblasen.“ Dank dieser Eigenschaften eignet sich das Material für ein breites Spektrum restaurativer Anwendungen im Front- und Seitenzahnbereich.

Wissenschaftliche Leistungsfähigkeit und klinische Praxistauglichkeit intelligent vereint

Mit dem „Dental Advisor Research Award“ und dem „Top Product Award“ vereint CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal in der Variante Super Low wissenschaftlich belegte Materialeigenschaften mit einer hohen klinischen Praxistauglichkeit. Die Kombination aus vereinfachter Farbanpassung, hoher mechanischer Leistungsfähigkeit und komfortabler Handhabung macht das Material zu einer vielseitigen Lösung für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die effiziente Behandlungsabläufe anstreben, ohne Abstriche bei Ästhetik oder Festigkeit zu machen.

Teil des wachsenden „Universal Excellence“-Portfolios

Kuraray Noritake Dental Inc. kennt die Anforderungen moderner Zahnarztpraxen. Komplexe Behandlungen, eng getaktete Terminpläne und eine patientenorientierte Versorgung miteinander zu vereinbaren, ist eine tägliche Herausforderung. Deshalb arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an der Weiterentwicklung seiner Materialien – damit sich Behandlungsteams auf das Wesentliche konzentrieren können: ihre Patientinnen und Patienten. Das „Universal Excellence“-Portfolio unterstützt effiziente Arbeitsabläufe und bietet hochwertige Materialien und Instrumente, die sich sinnvoll in bestehende Behandlungskonzepte integrieren lassen.

CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow Universal ist die jüngste kompositbasierte Ergänzung des Universal-Portfolios. Das Material eignet sich für zahlreiche Anwendungen im Rahmen direkter und indirekter restaurativer Verfahren und ergänzt das universelle pastöse Komposit CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal sowie das universelle selbstadhäsive Befestigungskomposit PANAVIA™ SA Cement Universal.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Dental Advisor unter www.dentaladvisor.com sowie auf der Website von Kuraray Noritake Dental Europe unter www.kuraraynoritake.eu.