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Blog

Haftverbund

Konditionieren, Reinigen, Verkleben

Im Gespräch mit Dr. Adham Elsayed, Simon Stroh und Sven Späth

Der zuverlässige Haftverbund zwischen Zahn und Restaurationsmaterial ist die Basis der Langlebigkeit eines vollkeramischen Zahnersatzes. Bestimmt wird die Qualität des Haftverbunds durch das gewählte Befestigungskomposit und dessen adäquate Anwendung. Zudem nimmt der Zustand der Klebefläche eine entscheidende Rolle ein. Es bedarf einer konditionierten sowie sauberen Zahn- und Restaurationsoberfläche. Sowohl im Dentallabor als auch in der Zahnarztpraxis sind konkrete Vorgaben zu beachten. Im Expertengespräch für das Journal dental dialogue (Ausgabe 1/2022) gehen ein Zahnarzt und zwei Zahntechniker darauf ein.

Auszüge aus dem Interview:

 

Dr. Elsayed: Jedwede Kontamination beeinflusst den adhäsiven Haftverbund negativ; unabhängig vom Material. Beispiel: Bei einer Einprobe der Restauration im Mund wird die Restaurationsoberfläche verunreinigt. Speichel, gegebenenfalls Blut et cetera sammeln sich an; die Proteine hieraus wirken als Isolator für alle nachfolgenden Komponenten, zum Beispiel den Primer. Daher muss jede Kontamination vor der adhäsiven Befestigung gründlich beseitigt werden. Dies gilt Übrigens auch bei direkten adhäsiven Restaurationen. KATANA Cleaner bietet hierfür einen einfachen und schnellen Weg. Besonderheiten des Katana Cleaners sind das integrierte MDP-Salz und der pH-Wert.

 

Simon Stroh: Wir verwenden Katana Cleaner im Laboralltag fast täglich, und zwar für das Verkleben von Hybrid-Abutments. Da wir die Verklebung im Labor nur optisch kontrollieren können, nutzen wir jede Gelegenheit, diese so langlebig und stabil wie irgendwie möglich herzustellen. Katana Cleaner gibt uns ein gutes Gefühl bei der Reinigung und Vorbereitung der Arbeiten als Grundlage für das sichere Verkleben.

 

Sven Späth: Heutzutage stehen verschiedenste Befestigungsmaterialien zur Verfügung, die teilweise das ästhetische Ergebnis beeinflussen können. Was wir grundsätzlich machen – ob zementiert oder geklebt: Wir reinigen die Restauration immer mit KATANA Cleaner. Das geht schnell und unkompliziert. Die wirklich „cleane“ Oberfläche gibt uns einerseits ein gutes Gefühl. Andererseits erzielen wir so die beste Grundlage für eine sichere Befestigung. Es ist wenig Aufwand, unterstützt aber die maximale Sicherheit.

 

Laden Sie sich hier das Interview herunter!

 

PANAVIA™ V5: Neues Flaschendesign sorgt für noch bequemere Handhabung

PANAVIA™ V5 ist das stärkste und ästhetischste Befestigungskomposit, das Kuraray Noritake Dental Inc. jemals entwickelt hat. Es lässt nicht viel Raum für Verbesserungen. Dennoch haben wir einen Weg gefunden, dieses hervorragende Befestigungssystem noch besser zu machen. Ein verändertes Flaschendesign sorgt bei PANAVIA™ V5 Tooth Primer und CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS für eine vereinfachte Handhabung, verbesserte Hygiene und minimierten Materialabfall.

Die neuen Flaschen haben einen Flip-Top-Verschluss. Das Öffnen, Dosieren und Verschließen sind nun mit nur einer Hand möglich. Eine einzigartige Düse sorgt für die kontrollierte Abgabe des Tooth Primers und des Ceramic Primers, was zu einem minimalen Materialabfall bei der Anwendung führt. Die Tropfenkontrolle sorgt außerdem dafür, dass die Oberflächen nach der Anwendung sauber bleiben, was Hygienemaßnahmen erleichtert. Diese Optimierung macht die Arbeit in der Zahnarztpraxis einfacher und sorgt gleichzeitig für saubere sowie sichere zahnmedizinische Verfahren.

Außergewöhnliche Performance von PANAVIA™ V5

Eine hohe Versorgungsqualität ist für Zahnärztinnen und Zahnärzte auf der ganzen Welt ein wichtiger Grund, sich für PANAVIA™ V5 zu entscheiden: Das echte dualhärtende, fluoridfreisetzende, farbstabile Befestigungskomposit bietet selbsthärtende Dentinhaftfestigkeiten, die denen von CLEARFIL™ SE BOND, einem lichthärtenden Goldstandard, entsprechen. Die hohen Haftwerte, die nicht nur auf Dentin, sondern auch auf Schmelz im selbsthärtenden Modus erzielt werden, sind auf die innovativen Katalysatoren im MDP-basierten PANAVIA™ V5 Tooth Primer zurückzuführen. Der ebenfalls MDP-basierte CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS hingegen entwickelt einen außergewöhnlich starken und dauerhaften Verbund zu allen kieselsäurebasierten (silikatbasierten) Keramiken, Zirkonoxid (z. B. KATANA Zirconia), Kompositen und Metallen. Dies macht PANAVIA™ V5 zur bevorzugten Lösung für alle Arten von indirekten Restaurationen.

Hohe Ästhetik mit PANAVIA™ V5

Darüber hinaus übertrifft PANAVIA™ V5 die ästhetischen Erwartungen der Anwenderinnen und Anwender, da es in fünf ästhetischen Farben erhältlich ist, die über die Zeit hinweg farbstabil sind und schöne Ränder erzeugen. Das ästhetische Endergebnis lässt sich mithilfe von fünf passenden Try-in-Pasten leicht vorhersagen. Mit den neu gestalteten Primerflaschen bietet das Befestigungssystem eine noch bequemere Handhabung und hygienischere Anwendung als bisher, während es seine Stärken in Bezug auf die klinische Leistung beibehält.

Jetzt Downloaden: Die neue Ausgabe vom BOND-Magazin

Sie möchten wissen, was das neue Zirkonoxid KATANA Zirconia YML so besonders macht? Dann laden Sie sich hier die aktuelle Ausgabe des Bond-Magazins (in Englisch) herunter. In dieser Ausgabe dreht sich alles rund um vereinfachte Prozesse für eine standardisiert hohe Ergebnisqualität von Zirkonoxidrestaurationen.

Erfahren Sie mehr über die Werkstoffkunde hinter dem Produkt und wissenschaftliche Grundlagen. Lesen Sie, was das Material für den Anwender so besonders macht und beurteilen Sie anhand von Fallbeispielen das große Potenzial des Materials.

Lesen Sie, wie auf schnellem Weg hochästhetische Restaurationen umgesetzt werden, bei denen die Farbtreue wirklich begeistert. Und lassen Sie sich überraschen von monolithischen Restaurationen, die den natürlichen Zahn nahezu perfektimitieren.

KATANA Zirconia Block und CEREC: Hilfreiche Tipps zu Verarbeitung

Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Um Ihnen die Arbeit mit KATANA Zirconia Block noch mehr zu vereinfachen, haben wir für Sie hilfreiche Tipps und Tricks zusammengefasst.

KATANA Zirconia Block hat kaum noch etwas mit dem klassischen Zirkonoxid gemeinsam, das vor etwa zwei Jahrzehnten als opakes Gerüstmaterial die zahntechnischen Labore eroberte. In vielen Fällen ist der innovative Werkstoff eine aus ästhetischer und funktioneller Sicht äußerst sinnvolle Alternative zu hochfester Glaskeramik.

Die Biegefestigkeit von KATANA Zirconia Block ist höher als die von Lithiumdisilikat, die Transluzenz mit der LT-Variante der Keramik vergleichbar und die Oberfläche – sofern glatt poliert – am Antagonisten wenig abrasiv. Für hochästhetische Ergebnisse sorgt zusätzlich zu der natürlichen Transluzenz der mehrschichtige Aufbau von KATANA Zirconia Block.

Um das Potenzial des kubischen Zirkonoxids KATANA Zirconia Block voll auszuschöpfen, ist bei der maschinellen und manuellen Verarbeitung mit dem CEREC System eine etwas andere Vorgehensweise erforderlich als bei der Verarbeitung von Glaskeramik.

Hinweise zu den wichtigsten Unterschieden und Tipps sowie Tricks zur Erzielung der bestmöglichen Ergebnisse geben die im PDF zusammengefassten Antworten auf häufig gestellte Fragen.



MDP seit 1981

Was wäre, wenn Kuraray Noritake Dental das MDP-Monomer nicht entwickelt hätte?

Wie wäre die Qualität der adhäsiven Zahnheilkunde heute, wenn Kuraray Noritake das MDP-Monomer nicht entwickelt hätte? MDP hat sich als wirksames funktionelles Monomer erwiesen, um eine dauerhafte Verbindung zu Schmelz, Dentin und Restaurationsmaterial herzustellen. Die bekanntesten Produkte mit MDP sind CLEARFIL™ SE BOND und PANAVIA™.

Struktur des Adhäsivmonomers MDP

MDP (Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat) stellt nachweislich eine langfristige, dauerhafte und stabile Verbindung sowohl zur Zahnsubstanz als auch zum Restaurationsmaterial her. Die in den vergangenen Jahrzehnten erfolgten Forschungen haben die Wirksamkeit von MDP bestätigt. Das erste Produkt von Kuraray Noritake Dental, das MDP enthielt, war PANAVIA EX. Es folgten verschiedene andere Adhäsiv- und Befestigungssysteme. Auch die neuesten Produkte von Kuraray Noritake – PANAVIA™ V5 und CLEARFIL™ Universal Bond – basieren weitgehend auf der Leistungsfähigkeit des Original-MDP-Monomers. MDP hat folgenden Aufbau:

  • endständige Doppelbindungsgruppe zur Polymerisation,
  • hydrophobe Alkylgruppe, um das empfindliche Gleichgewicht zwischen hydrophoben und hydrophilen Eigenschaften aufrechtzuerhalten und
  • hydrophile Phosphatgruppe für die Säuredemineralisierung und die chemische Bindung an der Zahnhartsubstanz.

Geschichte

In den Jahren zwischen 1978 und Ende der 1990er Jahre wurde es möglich, die Haftfestigkeit auf Dentin über die Eigenfestigkeit der Zahnsubstanz hinaus zu steigern. An diesen Entwicklungen hat MDP maßgeblich mitgewirkt. Original-MDP-Monomer = das Molekül für hohe Haftwirkung. Kuraray gelang es als erstem Hersteller, mit der Entwicklung dieses Moleküls die Haftkraft zu Hydroxylapatit (HAp) deutlich zu verbessern. MDP ist ein funktionelles Monomer als Bindeglied zwischen Adhäsivmaterialien und Zahnsubstanz, Metalllegierungen und Zirkonoxid. Abgesehen von In-vitro-Studien, die diese Haftfestigkeit bestätigen, ist auch die über Jahrzehnte aufgezeichnete klinische Langzeitbeständigkeit beeindruckend.

Forschung

Untersuchungen von Yaun et al. (2007) zeigen, dass Defekte entlang der Grenzfläche größtenteils für die Degradation der Hybridschicht verantwortlich sind. CLEARFIL™ SE BOND wies keine derartigen Mängel auf. So wurde erwartet, dass SE BOND auch eine stabile Verbindung zum Zahngewebe aufweist. Peumans et al. von der Universität Leuven (Belgien) stellten bei CLEARFIL™ SE BOND nach 13 Jahren eine noch immer ausgezeichnete klinische Wirksamkeit fest. In ihrer Veröffentlichung im Journal of Dental Research 83 (2004) kamen Yoshida et al. zum Schluss, dass die Wahl des Adhäsivmonomers eine wesentliche Rolle für die Wirksamkeit des Befestigungsmaterials spielt. Sie fanden heraus, dass MDP in Tests zur chemischen Adhäsion (ionische Bindung) und der Stabilität in einer feuchten Umgebung (unlöslich) am besten und schnellsten war – besser und stabiler als 4-MET und Phenyl-P, in dieser Reihenfolge.

Nach 35 Jahren ist MDP nach wie vor eine Klasse für sich. Bis heute ist es keinem Hersteller gelungen, ein Adhäsivmonomer mit besseren Eigenschaften kombiniert mit dauerhafter Haftkraft zu entwickeln. Es wurden viele Versuche unternommen, aber keiner war erfolgreich. Inzwischen ist das Patent von Kuraray auf MDP abgelaufen. Dies hat den Markt für andere Hersteller geöffnet, um ihr eigenes MDP zu synthetisieren. Nur wenige Unternehmen außerhalb der Dentalchemie liefern MDP an andere Hersteller von Adhäsivsystemen; die Synthese von hochreinem MDP bleibt äußerst schwierig.

Kumiko Yoshihara et al. veröffentlicht in Dental Materials 31 (2015) die Publikation „Funktionale Monomerverunreinigung beeinflusst Adhäsionsleistung“. Sie schlussfolgerten, dass die drei von ihnen untersuchten MDPs unterschiedliche Reinheitsgrade aufwiesen. Bei allen drei MDP-Versionen wurden Unterschiede in den resultierenden Hybridschichten beobachtet: Sowohl Verunreinigungen als auch das Vorhandensein von Dimeren (Moleküle) beeinflussten die Hafteffizienz des HAp, aber auch die Intensität der Nanoschichten und somit die unmittelbare Haftfestigkeit.

μTBS von MDPs unterschiedlicher Herkunft

[Yoshihara Ket al. Funktionelle Monomerverunreinigungen beeinflussen die Haftkraft. Dent Mater 31, 1493-1501, 2015]

Erläuterung

Die drei in dieser Studie untersuchten 10-MDPs zeigten eindeutig eine unterschiedliche Reinheit. Für die drei 10-MDP-Versionen wurden Unterschiede in der Ultrastruktur der resultierenden Hybridschichten beobachtet. Sowohl die Verunreinigungen als auch das Vorhandensein von Dimeren beeinflussten die Ätzwirkung von HAp, die Intensität der Nanoschichtung und die eigentliche Haftfestigkeit.

Veröffentlichungen und Fallbeispiele

Veröffentlichungen und Fallbeispiele

Erfahren Sie, wie Expertinnen und Experten aus Zahnmedizin sowie Zahntechnik die Produkte von Kuraray Noritake anwenden und warum sie diese gern benutzen. Verschiedene Fall- und Arbeitsbeispiele aus dem Praxis- und Laboralltag informieren rund um den Einsatz der Produkte, zeigen die Studienlage auf und motivieren dazu, neue, bei Ihren Kollegen bewährte Verfahrensweisen auszuprobieren. Stöbern Sie durch die verschiedenen Publikationen und lassen Sie sich inspirieren. 

Wenn auch Sie einen Beitrag auf unserer Seite veröffentlichen möchten und zeigen wollen, welche Erfahrung Sie mit den Produkten von Kuraray Noritake haben, kontaktieren Sie uns gern. 

Zahnmedizin

Einfachheit und hohe Ästhetik: CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal im Praxisalltag

Dr. Björn Rahlf

 

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Komposit-Overlays, Kavitätenoptimierung und Verlegung zervikaler Ränder

Dr. Adham Elsayed

 

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Zahnärzte sind begeistert von der Leistungskraft des Universaladhäsives

Peter Schouten

 

Zum Fallbeispiel

 


 

Schnelle Sinterzeiten, natürlicher Farbverlauf, einfaches Handling

Dr. Dietmar Koppe-Wigankow 

 

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Zementierung von Zirkonoxid

ACTA-Kongress

 

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Das adhäsive Zementieren von Porzellanverblendkronen mit Panavia V5 

Paul de Kok

 

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Experten-Interview zur Adhäsivtechnik in der restaurativen Zahnmedizin

Dr. Adham Elsayed, Prof. Roland Frankenberger, Dr. Nils Elger Siems, Dr. Friedrich Hey

 

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Zahntechnik

KATANA™ Zirconia YML: Einschätzung eines neuen Zirkonoxids durch drei Experten

Prof. Dr. Florian Beuer (MME), Mathias Fernandez Y Lombardi, ZTM Nondas Vlachopoulos

 

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Das Verkleben von Hybrid-Abutments mit PANAVIA V5

ZTM Giuliano Moustakis

 

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Die Build-up-Technik

Hitoshi Aoshima

 

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Micro-Layering mit KATANA™ Zirconia und CERABIEN™ ZR

Daniele Rondoni

 

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Vollkeramische Veredlungstechniken

Daniele Rondoni

 

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KATANA UTML für Frontzähne: Stain & Glaze mit der Wipeoff-Technik

Kazunobu Yamada

 

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EX-3-Keramik für den Klassiker: Verblendung einer Frontzahnkrone

Alexander (Alek) Aronin

 

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Minimal Cut-back-Design: Implantatgetragene Brücke im Frontzahngebiet

Sung Bin Im

 

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Diastemaverschluss: Monolithisch gelöst

Daniele Rondoni

 

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Vollkeramik beherrschen!

Sean Park

 

Zum Fallbeispiel

 


 

KATANA™ Zirconia YML: Einschätzung eines neuen Zirkonoxids durch drei Experten

KATANA™ Zirconia YML: Einschätzung eines neuen Zirkonoxids durch drei Experten

Eins für alles: Mit KATANA™ Zirconia YML (yttria multi-layered) führt Kuraray Noritake Dental Inc. einen echten Allrounder ein, der sich für klassische und neue Zirkonoxid-Indikationen eignet. Während des KATANA™ Zirconia YML Kick-Off Symposiums am 3. Juli 2021 gewährten Fachleute aus Zahnmedizin und Zahntechnik sowie Experten von Kuraray Noritake Einblicke in die Eigenschaften und Vorteile des innovativen Materials. Wir sprachen mit drei von ihnen über die speziellen Features von KATANA™ Zirconia YML und sein Potenzial für Praxis und Labor. Mathias Fernandez Y Lombardi, EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials, berichtete aus Unternehmenssicht. Prof. Dr. Florian Beuer MME, Charité – Universitätsmedizin Berlin und ZTM Nondas Vlachopoulos, Inhaber des Dentallabors AestheticLab in Athen, beurteilten das Neuprodukt aus externer Sicht.


Prof. Dr. Florian Beuer MME und Mathias Fernandez Y Lombardi während des Gesprächs beim
KATANA™ Zirconia YML Kick-Off Symposium in München.

 


ZTM Nondas Vlachopoulos nahm virtuell am Meeting teil.

Bitte fassen Sie die wichtigsten Eigenschaften und Vorteile des neuen KATANA™ Zirconia YML kurz zusammen.

Mathias Fernandez Y Lombardi: KATANA™ Zirconia YML ist ein Zirkonoxid der fünften Generation, das auf der neuesten Multilayer-Technologie basiert: Es bietet einen fließenden Farb-, Transluzenz- und Biegefestigkeitsverlauf in einer Ronde und eignet sich somit für ein nahezu grenzenloses Indikationsspektrum. Da KATANA™ Zirconia YML damit als einziges Zirkonoxid oder sogar einziges keramisches CAD/CAM-Material in einem Labor bzw. Fräszentrum eingesetzt werden kann, ist es für alle diejenigen prädestiniert, die ihre Laborprozesse vereinfachen und standardisieren möchten. Es lässt sich innerhalb von 54 Minuten sintern, bietet alle Voraussetzungen für eine hohe Passgenauigkeit und kann unter Einsatz zeitsparender Techniken fertiggestellt werden.


Die neuen Ronden, präsentiert im Rahmen des KATANA™ Zirconia YML Symposiums.

 


Multilayer-Struktur von KATANA™ Zirconia YML.

Welche Vorteile entstehen aus Sicht des Zahntechnikers durch die Anwendung eines einzigen Zirkonoxids für alle Indikationen?

Nondas Vlachopoulos: Der Einsatz eines universellen Zirkonoxids mit einem hohen ästhetischen Potenzial und ausgewogenen mechanischen Eigenschaften ermöglicht es Zahntechnikern, den Lagerbestand zu reduzieren und Herstellungsprozesse zu optimieren – von der Konstruktion bis zur Fertigstellung. Uns allen ist heute bewusst, dass sich nur dann optimale Ergebnisse erzielen lassen, wenn wir die Eigenschaften des zu verarbeitenden Materials genau kennen, die Konstruktionsparameter berücksichtigen (z. B. die Mindestwandstärke) und die Sinterprotokolle einhalten. Es ist viel einfacher, dies für ein einziges Material sicherzustellen, als für viele verschiedene Keramiken, und das Fehlerrisiko wird minimiert. KATANA™ Zirconia YML eignet sich besonders gut als einziges Zirkonoxid, da sich mit ihm sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen lassen – je nachdem, wo die Restauration im Multilayer-Rohling positioniert wird.

Welche Vorteile entstehen aus Sicht des Zahnarztes durch die Anwendung eines einzigen Zirkonoxids für alle Indikationen?

Florian Beuer: Aus meiner Sicht liegt der größte Vorteil dieses Ansatzes in einer vereinfachten Dokumentation. Werden verschiedene keramische Materialien in einem zahntechnischen Labor verarbeitet, so ist für jeden einzelnen Fall genau zu dokumentieren, welcher Werkstoff verwendet wurde. Nur so ist es möglich, die richtigen Entscheidungen hinsichtlich der Befestigung der Restaurationen (Auswahl des geeigneten Zements und der notwendigen Vorbehandlung der Klebeflächen) zu treffen. Außerdem ist im Falle eines Versagens der Restauration anzugeben, welches Material verwendet wurde, um dessen korrekte Verarbeitung und indikationsgerechten Einsatz nachweisen zu können. Das ist einfacher, wenn stets das gleiche Material verwendet wird. Zirkonoxid ist für diesen Ansatz prädestiniert, da es verzeihend ist, minimalinvasive Präparationen ermöglicht und sich – im Fall von KATANA™ Zirconia YML – für nahezu alle Indikationen eignet.

Woran liegt es, dass KATANA™ Zirconia YML trotz des „eins für alles“-Ansatzes hervorragende Behandlungsergebnisse ermöglicht?

Mathias Fernandez Y Lombardi: KATANA™ Zirconia YML basiert auf einer neuartigen, nahtlosen Multilayer-Technologie. Die Rohlinge bestehen aus einer Kombination verschiedener, neu entwickelter Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Der unternehmenseigenen Entwicklung des Materialpulvers und der präzisen Abstimmung der Schichten und ihrer Eigenschaften wie Schrumpfungsfaktor und Wärmeausdehnungskoeffizient aufeinander ist es zu verdanken, dass die Übergänge fließend verlaufen. Diese Integrität ist die Voraussetzung für die Herstellung filigran gestalteter, selbst langspanniger Restaurationen mit hervorragender Passform und makelloser Ästhetik (ohne Übergangslinien). Die ästhetischen Eigenschaften von KATANA™ Zirconia YML wurden zudem durch die Integration einer klinischen und nicht allein technischen Transluzenz optimiert.

Bitte erläutern Sie den Begriff der klinischen Transluzenz.

Mathias Fernandez Y Lombardi: Normalerweise wird die Transluzenz von Dentalwerkstoffen wie Zirkonoxid im weißen, voreingefärbten Zustand ermittelt. Dieser sogenannte technische Transluzenzgrad lässt sich durch die Zugabe von Yttriumoxid erhöhen. Dadurch wirkt das Zirkonoxid selbst heller (Erhöhung des Weißgrades). Die Transluzenz der finalen Restauration wird allerdings auch durch Pigmente und andere Additive in der Formulierung beeinflusst. Demnach können verschiedene Materialien mit derselben technischen Transluzenz eine sehr unterschiedliche klinische Transluzenz aufweisen. Diese hat wiederum einen großen Einfluss auf das ästhetische Potenzial. Die Zusammensetzung von KATANA™ Zirconia YML wurde durch eine sorgfältige Auswahl und gezielte Kombination geeigneter Additive optimiert, um eine natürliche, zahnähnliche Transluzenz zu erzielen.


Transluzenz und Farbwirkung von KATANA™ Zirconia YML (linke Spalte) im Vergleich zu verschiedenen anderen Zirkonoxiden der fünften Generation.

Nondas Vlachopoulos, ist die Optimierung der klinischen Transluzenz entscheidend für die Verwendung von KATANA™ Zirconia YML als Allround-Zirkonoxid?

Nondas Vlachopoulos: Durch diese Maßnahme wird ein spürbar positiver Effekt erzielt. KATANA™ Zirconia YML erscheint durch die Optimierung speziell im Body-Bereich besonders warm und natürlich. Das fehlt einigen anderen Materialien mit Biegefestigkeitsverlauf. Dies führt zu einer exakten farblichen Übereinstimmung mit der VITA classical A1-D4 Farbskala sowie einem reduzierten Aufwand für farbliche Anpassungen. Für den Einsatz des Materials als einziges Zirkonoxid ist das wichtig. Schließlich sollte es auch für die Herstellung monolithischer Restaurationen perfekt geeignet sein, bei denen sich optische Mängel nicht durch eine dicke Verblendschicht kaschieren lassen. Aus meiner Sicht gibt es aber auch noch einen weiteren Faktor, der die Anwendung des Zirkonoxids für nahezu alle Indikationen ermöglicht: Die außergewöhnliche Design-Freiheit bei der Verarbeitung. Sie ermöglicht es Anwendern, die Transluzenz und das allgemeine ästhetische Erscheinungsbild einer Restauration durch die recht frei wählbare Position im Rohling gezielt zu steuern. Für Restaurationen mit bis zu drei Gliedern bestehen gar keine Einschränkungen hinsichtlich der Positionierung. Größere restaurationen mit vier oder mehr Gliedern sind so zu positionieren, dass sich mindestens 50 Prozent des Verbinderquerschnitts in der unteren Hälfte der Ronde befinden. Das ist einfach realisierbar und ermöglicht es uns, je nach fallspezifischen Anforderungen an die Ästhetik und Festigkeit die Eigenschaften bestimmter Schichten optimal auszunutzen.


Positionierungsempfehlungen für KATANA™ Zirconia YML.

Wie lauten Ihre Empfehlungen für die Fertigstellung?

Mathias Fernandez Y Lombardi: Hinsichtlich des Designs und der Fertigstellung von Restaurationen aus KATANA™ Zirconia YML sind Zahntechnikern kaum Grenzen gesetzt. Sie lassen sich monolithisch konstruieren und mit flüssiger Keramik individualisieren, leicht vestibulär reduzieren und mittels Microlayering individualisieren oder sogar klassisch als Gerüst fräsen und mittels Schichttechnik verblenden. Das ästhetische Potenzial des Zirkonoxids ist bereits hoch, sodass wir davon ausgehen, dass die erste Option in den meisten Fällen absolut zufriedenstellende Ergebnisse liefert. In diesem Fall wird die Restauration monolithisch hergestellt und die Oberfläche anschließend mit dem flüssigen Keramiksystem CERABIEN™ ZR FC Paste Stain behandelt. Die Pasten lassen sich leicht in hauchdünnen Schichten applizieren sowie gut kontrollieren und sind verschleißbeständig.


Front- und Seitenzahnkrone aus KATANA™ Zirconia YML nach dem Sintern (linke Hälfte) und nach dem Sintern und Finishing mit CERABIEN™ ZR FC PASTE STAIN (rechte Hälfte).

Nondas Vlachopoulos, welche Methode der Fertigstellung bevorzugen Sie für Restaurationen aus KATANA™ Zirconia YML?

Nondas Vlachopoulos: Im Seitenzahnbereich entscheide ich mich häufig für monolithische Restaurationen, die mit CERABIEN™ ZR FC Paste Stain individualisiert werden. Diese Technik führt zu hervorragenden Ergebnissen, mit denen die große Mehrzahl der Patienten selbst im Frontzahnbereich sehr glücklich wäre. Ich erhalten jedoch meist Aufträge für Frontzahnrestaurationen von Zahnärzten und Patienten mit höchsten ästhetischen Ansprüchen. Dementsprechend wähle ich hierfür meist ein Gerüstdesign mit Keramikverblendung (CERABIEN ZR Verblendkeramik). Das System (ebenso wie das EX-3 Portfolio für metallische Gerüste) basieren auf synthetischer Feldspatkeramik, deren Struktur und Partikelgrößenverteilung der von Dentin und Schmelz ähnelt. Grundsätzlich aber empfinde ich es als vorteilhaft, Design und Technik auf die fallspezifischen Anforderungen abstimmen zu können. Dabei ist es häufig möglich, den Aufwand beim Finishing auf ein Minimum zu reduzieren.

Klinische Transluzenz, Designfreiheit, mechanische Eigenschaften: Offenbar sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Zirkonoxiden – selbst der fünften Generation – sehr groß. Wie können Anwender sicherstellen, dass sie sich für ein Material mit vorteilhaften mechanischen und optischen Eigenschaften entscheiden?

Florian Beuer: Als die Zirkonoxide der ersten Generation eingeführt wurden, haben Labortests große material- und herstellerspezifische Qualitätsunterschiede aufgedeckt. Obwohl es bisher an unabhängigen Studien zum Vergleich der Eigenschaften und des Verhaltens verschiedener Zirkonoxide der fünften Generation fehlt, ist davon auszugehen, dass auch hier Unterschiede bestehen. Meine Empfehlung lautet, verschiedene Materialien von bekannten Herstellern auszuwählen, welche die Durchführung klinischer Studien unterstützen, die verfügbaren Studienergebnisse zu vergleichen und die Materialien im Labor zu testen. Durch einen direkten Vergleich der Konstruktionsrichtlinien, der Verarbeitungsqualität und des finalen Erscheinungsbilds sollte sich der persönliche Favorit ermitteln lassen. Ganz sicher gehört KATANA™ Zirconia YML zu den testenswerten Materialien.

Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräch.

Zahnfarbene CAD/CAM-Restaurationen und die adhäsive Befestigung

Moderne Keramiken, digitale Fertigungstechnologien und adhäsive Befestigungtechniken haben die Möglichkeiten in der zahn- und implantatgetragenen Prothetik grundlegend verändert. Allerdings werden oftmals die Sensitivität solcher Vorgehensweisen und der Einfluss der spezifischen physikalischen und optischen Eigenschaften der Materialien auf das Resultat in Bezug auf Funktion, Ästhetik und Langlebigkeit unterschätzt.

Um keramische Materialien zuverlässig und dauerhaft adhäsiv befestigen zu können, sind Kenntnisse über grundlegende Konzepte wie Oberflächenvorbehandlung und materialentsprechende Auswahl der Haftvermittler und Befestigungskomposite unverzichtbar. Dieses Online-Seminar gibt einen Überblick über die klinische Anwendung und adhäsive Befestigung CAD/CAM-gefertigter ästhetischer Restaurationen und stellte diese in den Kontext zum aktuellen Stand der Wissenschaft. 

Kostenfreies Online-Seminar mit Prof. Dr. med. dent. Markus B. Blatz:

Thema: Zahnfarbene CAD/CAM-Restaurationen und die adhäsive Befestigung

Referent: Prof. Dr. med. dent. Markus B. Blatz, University of Pennsylvania School of Dental Medicine in Philadelphia, Pennsylvania, USA

Datum: 10.11.2021 – 17:00 bis 18:30 Uhr

 

welovekatana

#WeLoveKATANA – Teilnehmen und gewinnen!

Wir laden Sie zu einem Foto-Wettbewerb ein. Inszenieren Sie Ihr Lieblingsbild rund um Zirkonoxid (KATANA Zirconia). Die besten Bilder veröffentlichen wir in unseren Kanälen auf Facebook oder Instagram und geben Ihnen damit eine große Bühne. Seien Sie kreativ und gewinnen Sie attraktive Preise!

#Welovekatana

Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die sich nach einer wirtschaftlichen Arbeitsweise sehnen, gleichwohl auf Ästhetik und Stabilität nicht verzichten möchten, lieben KATANA™ Zirconia. Daher rufen wir unter dem Hashtag #welovekatana zum Foto-Wettbewerb auf. Was bedeutet für Sie die „Kraft von Zirkonoxid“? Diese Frage soll visuell mit einem kreativen Set-up rund um Zirkonoxid (KATANA Zirconia) beantwortet werden. Ihr Set-up kann z. B.

  • ein Foto vom glücklichen Patienten mit einer Zirkonoxid-Restauration sein,
  • den motivierten Azubi beim Herstellen einer monolithischen KATANA-Restauration,
  • ein witziger Schnappschuss mit der KATANA-Fräsronde sein,
  • eine Zirkonoxid-Restauration mit wunderbarer Lichtoptik und hoher Farbechtheit oder
  • die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit vom Zirkonoxid darstellen.

Ob mit Smartphone oder Spiegelreflexkamera – alles, was die „Kraft von Zirkonoxid“ einfängt, kann als Foto eingereicht werden. Veröffentlicht werden die Bilder unter dem Hashtag #welovekatana auf Instagram, Facebook sowie einer Social Wall. Eine Fachjury kürt im Herbst 2021 die kreativsten Bilder. Es winken attraktive (Geld-)Preise!

Und das können Sie gewinnen #welovekatana

  • Platz: 750,00 EUR
  • Platz: Smile Lite für das schnell Bild am Smartphone (Wert von 370,00 EUR)
  • Platz: Hochwertiger Keramik-Pinsel
  • 4. – 10. Plätze Sachpreise (Überraschung)

Die Mitglieder der Fach-Jury

ZTM Julia Reichel-Kann (DTC Moselschleife) widmet sich als Zahntechnikerin tagtäglich der Schönheit des Details und der Harmonie des Ganzen. Sie ist begeisterte Anwenderin von Vollkeramiken und liebt die Kraft, welche die modernen Materialien ihr bieten. Fotografie ist für Julia: das Festhalten eines – oft ganz persönlichen – Augenblicks.


Giuliano Moustakis (Berlin, Falkensee) vereint als Zahntechniker und Fotograf seine Liebe zum Handwerk mit dem Einfangen eines Augenblicks. Ob mit seinen Bildern oder mit Vollkeramik – er begibt sich immer auf die Suche nach dem perfekten Licht. Mit Kuraray Noritake verbindet ihn die Leidenschaft für natürliche Ästhetik. Fotografie ist für Giuliano: der eine Moment, in dem alles passt.

ZTM Christian Hannker (Rastede) kombiniert in seiner Arbeit als Zahntechniker Kreativität, Technologie, Ästhetik und Empathie für den Patienten. Moderne Technologien und Vollkeramiken gehören ebenso zu seinem Alltag wie der Anspruch an Qualität und Natürlichkeit. Fotografie ist für Christian: Motivation und Inspiration.

Von schwer zu einfach – innovative digitale Vorbehandlungskonzepte komplexer Fälle

Komplexes muss nicht kompliziert sein! Nutzen Sie die Möglichkeit und nehmen Sie an einem Online-Seminar mit Prof. Dr. Jan-Frederik Güth teil.

Der Referent widmet sich komplexen prothetischen Therapien und geht auf innovative, digitale Vorbehandlungskonzepte ein; sicher und vorhersagbar zur finalen Restauration! Auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse und klinischer Expertise erhalten Sie Wissen, das Sie sofort anwenden können und wertvolle praktische Tipps, die Ihren Alltag erleichtern werden.

Online-Seminar mit Prof. Dr. Jan-Frederik Güth

Thema: Von schwer zu einfach – innovative digitale Vorbehandlungskonzepte komplexer Fälle
Referent: Prof. Dr. med. dent. Jan-Frederik Güth, Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Termin: Mittwoch, 13. Oktober, 17:00 Uhr bis 18.30 Uhr

Zirkonoxid ist nicht Zirkonoxid

Nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie am Online-Seminar mit Prof. Dr. Bogna Stawarczyk teil.

Frau Prof. Dr. Bogna Stawarczyk gibt einen Gesamtüberblick: #Zirkonoxid ist nicht Zirkonoxid: In einem kurzweiligen Vortrag wird sie auf verschiedene Zirkonoxid-Materialien eingehen und praxisrelevante werkstoffkundliche Aspekte näher erläutern.

"Seit einigen Jahren sind kubisch-tetragonale Zirkonoxide erhältlich. Diese Werkstoffe zeigen erstmalig eine gewisse Transluzenz bei Zirkonoxid, weisen aber geringere Festigkeiten als die rein tetragonalen auf. Neu sind Multigenerationen-Materialien. Hier wird das tetragonale mit dem kubisch/tetragonalen Zirkonoxid innerhalb eines Rohlings kombiniert. Im okklusalen Bereich befindet sich das kubisch/tetragonale Material, welches für eine gute Ästhetik sorgt. Der untere Bereich des Rohlings besteht aus dem tetragonalen Material, das perfekte Stabilität gewährt."

Die Referentin widmet sich im Vortrag unter anderem den Fragen:

  • Werden diese neuen Rohlinge (Multigenerationen-Zirkonoxid) die 1.-4. Generation von Zirkonoxid ersetzen? 
  • Wo liegen die konkreten Unterschiede für den Anwender aus Sicht der Werkstoffkunde?
  • Gibt es eine Möglichkeit, den Sintervorgang zu beschleunigen? 

Mit der steigenden Vielfalt an Zirkonoxid-Materialien steigt auch die Herausforderung für den Anwender. Zahnarzt und Zahntechniker benötigen fundiertes Grundlagenwissen und dies wird in diesem Vortrag vermittelt.

Online-Seminar mit Prof. Dr. Bogna Stawarczyk

Referentin: Prof. Dr. Bogna Stawarczyk
Termin: Mittwoch, 06. Oktober, 17 Uhr bis 18.30 Uhr