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Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

Blog

CLEARFIL™ Universal Bond Quick

Vereinfachtes Vorgehen bei der direkten restaurativen Behandlung im unteren Frontzahnbereich

Fallbericht von Adham Elsayed

Wenn wir Patienten fragen, was sie von direkten restaurativen Behandlungen erwarten, werden sie wahrscheinlich in erster Linie auf eine schnelle Behandlung – niemand möchte lange auf einem Zahnarztstuhl sitzen – und auf das ästhetische Ergebnis verweisen. Eine Reduzierung der Behandlungszeit ist auch etwas, was jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt anstreben sollten. Denn die eigene Zeit ist ein wertvolles Gut. Erfreulicherweise wird Zeit sparen leicht gemacht; und zwar, wenn geeignete Materialien und Techniken ausgewählt werden. Dies wird anhand des folgenden Patientenfalls demonstriert. 

Der Patient stellte sich mit mehreren kleinen kariösen Läsionen im unteren Frontzahnbereich vor. Um Zeit zu sparen, ohne die Qualität der Ergebnisse zu beeinträchtigen, fiel die Entscheidung für einen simultanen direkten Behandlungsansatz unter Verwendung eines universellen Adhäsivs und eines universellen Füllungsmaterials mit optimiertem Farbangebot. Dieses Material besteht aus zwei Farben für den Frontzahnbereich, die in einem einfarbigen Ansatz aufgetragen werden und optimierte optische Eigenschaften aufweisen, die eine reibungslose optische Integration ermöglichen. Die gezeigten Bilder sprechen für sich ...


Abb. 1 Ausgangssituation – An den unteren Frontzähnen werden mehrere Kariesläsionen festgestellt


Abb. 2 Situation nach Anlegen eines Kofferdams zur Feuchtigkeitskontrolle


Abb. 3 Zähne nach Kariesentfernung


Abb. 4 Anwendung von CLEARFIL™ Universal Bond Quick


Abb. 5 Labialansicht der mit CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal (UD) hergestellten endgültigen Restaurationen vor dem Finieren und Polieren


Abb. 6 Situation nach Entfernung des Kofferdams

Besuchen Sie die Produktseite von CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal

Erfahren Sie alles rund um das Produkt:

  • Allgemeine Informationen
  • Vollständiges Produktsortiment
  • Sicherheitsdatenblätter
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REALITY-Review von KATANA™ Cleaner

Wussten Sie, dass Proteine, die die Haftfestigkeit von Adhäsivsystemen beeinträchtigen, nach der Einprobe oft auf der Präparation und der Innenfläche der Restauration zurückbleiben?

Diese können Sie mit KATANA™ Cleaner effizient und effektiv entfernen, wie die Bewerter von REALITY Ratings & Reviews bestätigen. Erfahren Sie mehr über die Leistung des Produkts im klinischen Umfeld...

Lesen Sie die Rezension, um mehr zu erfahren (englischsprachig)!

Inhaltliche Highlights:

  • Produktübersicht
  • Stärken und Schwächen
  • Über den Hersteller

REALITY-Review von CLEARFIL™ Universal Bond Quick

REALITY-Review von CLEARFIL™ Universal Bond Quick

Möchten Sie Ihr Befestigungsverfahren beschleunigen? CLEARFIL™ Universal Bond Quick könnte genau das sein, was Sie suchen.

Die Gutachter von REALITY Ratings & Reviews bestätigen, dass die schnelle Anwendung (drei Sekunden) der größte, aber nicht der einzige Vorteil des universellen Haftvermittlers ist. Informieren Sie sich über die anderen …

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  • Produktübersicht
  • Stärken und Schwächen
  • Über den Hersteller

 

Was die REALITY-Evaluatoren über CLEARFIL™ MAJESTY™ ES-2 Universal sagen

Shade Matching! Sie möchten die Farbanpassung bei direkten Seitenzahnrestaurationsverfahren vermeiden und trotzdem ein ästhetisch hochwertiges Ergebnis erzielen? Kein Problem! Mit CLEARFIL™ MAJESTY™ ES-2 Universal können Sie das – eine Farbe für alle Restaurationen im Seitenzahnbereich!

Erfahren Sie, was die REALITY-Evaluatoren über das innovative Universal-Produkt mit einer einzigen Farbe für alle Seitenzahnrestaurationen sagen!

 

Hier können Sie die Rezension herunterladen, um mehr zu erfahren (englischsprachig)!

Chipping an einer keramischen Restauration: Intraorale Reparatur

Häufig werden Fragen zur intraoralen Reparatur von Abplatzungen an keramischen Restaurationen gestellt. Grundsätzlich gilt: Für eine erfolgreiche Wiederherstellung der Restauration sind mehrere Aspekte zu bedenken. Peter Schouten, Technical Affairs Manager (Kuraray Europe Benelux), beschreibt einige grundlegende Fakten.

Tritt ein Chipping auf, gilt es zunächst herauszufinden, was der Auslöser war. Ist das Chipping beispielsweise auf eine zu hohe Belastung zurückzuführen, sollte dies bei der Reparatur natürlich berücksichtigt werden. Wichtig ist auch, vor der Reparatur jedwede Verunreinigungen zu beseitigen, die Oberfläche optimal aufzurauen und chemisch zu aktivieren. Das Vermeiden von Verschmutzungen während der Reparatur ist eine weitere Maßgabe für die erfolgreiche Wiederherstellung der Restauration. Empfohlen ist zudem das Anlegen eines Kofferdams, um das Arbeitsfeld zu isolieren.

Die drei Grundprinzipien der Haftung

Ein adhäsiver Verbund (Kleben) ist nur mit den jeweils optimalen Substanzen und Arbeitsmethoden erfolgreich. Grundsätzlich erfordern unterschiedliche Oberflächen bzw. Gerüstmaterialien oft verschiedene Vorbehandlungsverfahren. Immer sind jedoch die drei Grundprinzipien der Haftung zu beachten:

  1. mechanischer Halt durch aufgeraute Oberfläche,
  2. chemische Aktivierung durch aktive Substanzen,
  3. Verbundoberfläche, die eine optimale Wechselwirkung (Benetzungskapazität) zwischen Oberfläche und dem aufgetragenen Material ermöglicht.

Es gilt: Verunreinigungen mindern die Haftfähigkeit und müssen auf jeden Fall vermieden und / oder entfernt werden.

Arten von Frakturen und Möglichkeiten der Reparatur

Am häufigsten treten reine Keramikfrakturen sowie solche, bei denen das Gerüst freigelegt wird, auf. Vielfach handelt es sich dabei nur um lokale Abplatzungen der Keramik auf, zum Beispiel ein Chipping an der Inzisalkante. Um in diesem Fall eine dauerhafte Reparatur zu erzielen, wird der Klebe-/Reparaturbereich mit einem feinen Diamantfräser vergrößert. Hierbei ist die feinkörnige Verzahnung der mittleren oder gar groben Version vorzuziehen, da eine höhere Anzahl flacher Rillen die optimale Klebefläche liefert. Ein zusätzliches Aufrauen der Klebefläche durch Sandstrahlen (50 µm Körnung, 2 bar Druck) wird dringend empfohlen, um die Oberfläche nochmals zu vergrößern.

Bei der Reparatur von Chipping mit freiliegender Gerüstoberfläche muss das Protokoll entsprechend angepasst werden. Die aufgeraute Frakturfläche wird gründlich gereinigt. Hierfür kann beispielsweise KATANA™ Cleaner (Kuraray Noritake) als Produkt der Wahl dienen. Die universelle Reinigungslösung bietet ein einfaches Vorgehen und ermöglicht eine hohe Reinigungskraft als Grundlage für den sicheren Verbund. KATANA Cleaner kann intra- und extraoral auf allen Arten von Restaurationsmaterialien verwendet werden. Nach dem Abspülen der Lösung und dem Trocknen ist die Oberfläche bereit für den nächsten Schritt, die chemische Aktivierung. Hierfür ist CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS (Kuraray Noritake) gut geeignet. Das Material enthält sowohl Silan sowie MDP und wirkt effektiv auf Silikatkeramiken, Oxidkeramiken (z. B. Zirkonoxid) und Metalllegierungen. Nach dem entsprechenden Vorbehandeln der Restauration kann ohne zusätzlichen Klebeschritt die Restauration mit Komposit repariert werden.

 

Als Komposit der Wahl für die Reparatur eines Chippings kann das fließfähige CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow (Kuraray Noritake) empfohlen werden. Dieses Material hat eine hohe Biegefestigkeit, sogar höher als die der meisten pastösen Kompositwerkstoffe. Zudem passt sich das Komposit der Oberfläche gut und leicht an. Das schnelle und einfache Polieren sowie der langanhaltende Glanz sind weitere geschätzte Eigenschaften dieses Komposits.

Hinweise und Vorgehen bei der Reparatur eines Chippings mit Komposit

  • Isolieren Sie das Arbeitsfeld mit Kofferdam
  • Frakturfläche großflächig mit einem feinen Diamantschleifer überarbeiten
  • Aufrauen der Klebefläche, vorzugsweise durch Abstrahlen
  • Reinigen des Klebebereichs mit einer Universalreinigungslösung (z. B. KATANA™ Cleaner)
  • CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS auf die Klebefläche (einschließlich freiliegendes Zirkonoxid oder Metall) auftragen und gründlich trocknen
  • Freiliegendes Metall mit einer dünnen Schicht Opaker (z. B. CLEARFIL™ ST OPAQUER) abdecken und lichthärten
  • Reparatur der frakturierten Restauration mit einem fließfähigen Komposit (z. B. CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow)

Haftverbund

Konditionieren, Reinigen, Verkleben

Im Gespräch mit Dr. Adham Elsayed, Simon Stroh und Sven Späth

Der zuverlässige Haftverbund zwischen Zahn und Restaurationsmaterial ist die Basis der Langlebigkeit eines vollkeramischen Zahnersatzes. Bestimmt wird die Qualität des Haftverbunds durch das gewählte Befestigungskomposit und dessen adäquate Anwendung. Zudem nimmt der Zustand der Klebefläche eine entscheidende Rolle ein. Es bedarf einer konditionierten sowie sauberen Zahn- und Restaurationsoberfläche. Sowohl im Dentallabor als auch in der Zahnarztpraxis sind konkrete Vorgaben zu beachten. Im Expertengespräch für das Journal dental dialogue (Ausgabe 1/2022) gehen ein Zahnarzt und zwei Zahntechniker darauf ein.

Auszüge aus dem Interview:

 

Dr. Elsayed: Jedwede Kontamination beeinflusst den adhäsiven Haftverbund negativ; unabhängig vom Material. Beispiel: Bei einer Einprobe der Restauration im Mund wird die Restaurationsoberfläche verunreinigt. Speichel, gegebenenfalls Blut et cetera sammeln sich an; die Proteine hieraus wirken als Isolator für alle nachfolgenden Komponenten, zum Beispiel den Primer. Daher muss jede Kontamination vor der adhäsiven Befestigung gründlich beseitigt werden. Dies gilt Übrigens auch bei direkten adhäsiven Restaurationen. KATANA Cleaner bietet hierfür einen einfachen und schnellen Weg. Besonderheiten des Katana Cleaners sind das integrierte MDP-Salz und der pH-Wert.

 

Simon Stroh: Wir verwenden Katana Cleaner im Laboralltag fast täglich, und zwar für das Verkleben von Hybrid-Abutments. Da wir die Verklebung im Labor nur optisch kontrollieren können, nutzen wir jede Gelegenheit, diese so langlebig und stabil wie irgendwie möglich herzustellen. Katana Cleaner gibt uns ein gutes Gefühl bei der Reinigung und Vorbereitung der Arbeiten als Grundlage für das sichere Verkleben.

 

Sven Späth: Heutzutage stehen verschiedenste Befestigungsmaterialien zur Verfügung, die teilweise das ästhetische Ergebnis beeinflussen können. Was wir grundsätzlich machen – ob zementiert oder geklebt: Wir reinigen die Restauration immer mit KATANA Cleaner. Das geht schnell und unkompliziert. Die wirklich „cleane“ Oberfläche gibt uns einerseits ein gutes Gefühl. Andererseits erzielen wir so die beste Grundlage für eine sichere Befestigung. Es ist wenig Aufwand, unterstützt aber die maximale Sicherheit.

 

Laden Sie sich hier das Interview herunter!

 

PANAVIA™ V5: Neues Flaschendesign sorgt für noch bequemere Handhabung

PANAVIA™ V5 ist das stärkste und ästhetischste Befestigungskomposit, das Kuraray Noritake Dental Inc. jemals entwickelt hat. Es lässt nicht viel Raum für Verbesserungen. Dennoch haben wir einen Weg gefunden, dieses hervorragende Befestigungssystem noch besser zu machen. Ein verändertes Flaschendesign sorgt bei PANAVIA™ V5 Tooth Primer und CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS für eine vereinfachte Handhabung, verbesserte Hygiene und minimierten Materialabfall.

Die neuen Flaschen haben einen Flip-Top-Verschluss. Das Öffnen, Dosieren und Verschließen sind nun mit nur einer Hand möglich. Eine einzigartige Düse sorgt für die kontrollierte Abgabe des Tooth Primers und des Ceramic Primers, was zu einem minimalen Materialabfall bei der Anwendung führt. Die Tropfenkontrolle sorgt außerdem dafür, dass die Oberflächen nach der Anwendung sauber bleiben, was Hygienemaßnahmen erleichtert. Diese Optimierung macht die Arbeit in der Zahnarztpraxis einfacher und sorgt gleichzeitig für saubere sowie sichere zahnmedizinische Verfahren.

Außergewöhnliche Performance von PANAVIA™ V5

Eine hohe Versorgungsqualität ist für Zahnärztinnen und Zahnärzte auf der ganzen Welt ein wichtiger Grund, sich für PANAVIA™ V5 zu entscheiden: Das echte dualhärtende, fluoridfreisetzende, farbstabile Befestigungskomposit bietet selbsthärtende Dentinhaftfestigkeiten, die denen von CLEARFIL™ SE BOND, einem lichthärtenden Goldstandard, entsprechen. Die hohen Haftwerte, die nicht nur auf Dentin, sondern auch auf Schmelz im selbsthärtenden Modus erzielt werden, sind auf die innovativen Katalysatoren im MDP-basierten PANAVIA™ V5 Tooth Primer zurückzuführen. Der ebenfalls MDP-basierte CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS hingegen entwickelt einen außergewöhnlich starken und dauerhaften Verbund zu allen kieselsäurebasierten (silikatbasierten) Keramiken, Zirkonoxid (z. B. KATANA Zirconia), Kompositen und Metallen. Dies macht PANAVIA™ V5 zur bevorzugten Lösung für alle Arten von indirekten Restaurationen.

Hohe Ästhetik mit PANAVIA™ V5

Darüber hinaus übertrifft PANAVIA™ V5 die ästhetischen Erwartungen der Anwenderinnen und Anwender, da es in fünf ästhetischen Farben erhältlich ist, die über die Zeit hinweg farbstabil sind und schöne Ränder erzeugen. Das ästhetische Endergebnis lässt sich mithilfe von fünf passenden Try-in-Pasten leicht vorhersagen. Mit den neu gestalteten Primerflaschen bietet das Befestigungssystem eine noch bequemere Handhabung und hygienischere Anwendung als bisher, während es seine Stärken in Bezug auf die klinische Leistung beibehält.

Jetzt Downloaden: Die neue Ausgabe vom BOND-Magazin

Sie möchten wissen, was das neue Zirkonoxid KATANA Zirconia YML so besonders macht? Dann laden Sie sich hier die aktuelle Ausgabe des Bond-Magazins (in Englisch) herunter. In dieser Ausgabe dreht sich alles rund um vereinfachte Prozesse für eine standardisiert hohe Ergebnisqualität von Zirkonoxidrestaurationen.

Erfahren Sie mehr über die Werkstoffkunde hinter dem Produkt und wissenschaftliche Grundlagen. Lesen Sie, was das Material für den Anwender so besonders macht und beurteilen Sie anhand von Fallbeispielen das große Potenzial des Materials.

Lesen Sie, wie auf schnellem Weg hochästhetische Restaurationen umgesetzt werden, bei denen die Farbtreue wirklich begeistert. Und lassen Sie sich überraschen von monolithischen Restaurationen, die den natürlichen Zahn nahezu perfektimitieren.

KATANA Zirconia Block und CEREC: Hilfreiche Tipps zu Verarbeitung

Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Um Ihnen die Arbeit mit KATANA Zirconia Block noch mehr zu vereinfachen, haben wir für Sie hilfreiche Tipps und Tricks zusammengefasst.

KATANA Zirconia Block hat kaum noch etwas mit dem klassischen Zirkonoxid gemeinsam, das vor etwa zwei Jahrzehnten als opakes Gerüstmaterial die zahntechnischen Labore eroberte. In vielen Fällen ist der innovative Werkstoff eine aus ästhetischer und funktioneller Sicht äußerst sinnvolle Alternative zu hochfester Glaskeramik.

Die Biegefestigkeit von KATANA Zirconia Block ist höher als die von Lithiumdisilikat, die Transluzenz mit der LT-Variante der Keramik vergleichbar und die Oberfläche – sofern glatt poliert – am Antagonisten wenig abrasiv. Für hochästhetische Ergebnisse sorgt zusätzlich zu der natürlichen Transluzenz der mehrschichtige Aufbau von KATANA Zirconia Block.

Um das Potenzial des kubischen Zirkonoxids KATANA Zirconia Block voll auszuschöpfen, ist bei der maschinellen und manuellen Verarbeitung mit dem CEREC System eine etwas andere Vorgehensweise erforderlich als bei der Verarbeitung von Glaskeramik.

Hinweise zu den wichtigsten Unterschieden und Tipps sowie Tricks zur Erzielung der bestmöglichen Ergebnisse geben die im PDF zusammengefassten Antworten auf häufig gestellte Fragen.



MDP seit 1981

Was wäre, wenn Kuraray Noritake Dental das MDP-Monomer nicht entwickelt hätte?

Wie wäre die Qualität der adhäsiven Zahnheilkunde heute, wenn Kuraray Noritake das MDP-Monomer nicht entwickelt hätte? MDP hat sich als wirksames funktionelles Monomer erwiesen, um eine dauerhafte Verbindung zu Schmelz, Dentin und Restaurationsmaterial herzustellen. Die bekanntesten Produkte mit MDP sind CLEARFIL™ SE BOND und PANAVIA™.

Struktur des Adhäsivmonomers MDP

MDP (Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat) stellt nachweislich eine langfristige, dauerhafte und stabile Verbindung sowohl zur Zahnsubstanz als auch zum Restaurationsmaterial her. Die in den vergangenen Jahrzehnten erfolgten Forschungen haben die Wirksamkeit von MDP bestätigt. Das erste Produkt von Kuraray Noritake Dental, das MDP enthielt, war PANAVIA EX. Es folgten verschiedene andere Adhäsiv- und Befestigungssysteme. Auch die neuesten Produkte von Kuraray Noritake – PANAVIA™ V5 und CLEARFIL™ Universal Bond – basieren weitgehend auf der Leistungsfähigkeit des Original-MDP-Monomers. MDP hat folgenden Aufbau:

  • endständige Doppelbindungsgruppe zur Polymerisation,
  • hydrophobe Alkylgruppe, um das empfindliche Gleichgewicht zwischen hydrophoben und hydrophilen Eigenschaften aufrechtzuerhalten und
  • hydrophile Phosphatgruppe für die Säuredemineralisierung und die chemische Bindung an der Zahnhartsubstanz.

Geschichte

In den Jahren zwischen 1978 und Ende der 1990er Jahre wurde es möglich, die Haftfestigkeit auf Dentin über die Eigenfestigkeit der Zahnsubstanz hinaus zu steigern. An diesen Entwicklungen hat MDP maßgeblich mitgewirkt. Original-MDP-Monomer = das Molekül für hohe Haftwirkung. Kuraray gelang es als erstem Hersteller, mit der Entwicklung dieses Moleküls die Haftkraft zu Hydroxylapatit (HAp) deutlich zu verbessern. MDP ist ein funktionelles Monomer als Bindeglied zwischen Adhäsivmaterialien und Zahnsubstanz, Metalllegierungen und Zirkonoxid. Abgesehen von In-vitro-Studien, die diese Haftfestigkeit bestätigen, ist auch die über Jahrzehnte aufgezeichnete klinische Langzeitbeständigkeit beeindruckend.

Forschung

Untersuchungen von Yaun et al. (2007) zeigen, dass Defekte entlang der Grenzfläche größtenteils für die Degradation der Hybridschicht verantwortlich sind. CLEARFIL™ SE BOND wies keine derartigen Mängel auf. So wurde erwartet, dass SE BOND auch eine stabile Verbindung zum Zahngewebe aufweist. Peumans et al. von der Universität Leuven (Belgien) stellten bei CLEARFIL™ SE BOND nach 13 Jahren eine noch immer ausgezeichnete klinische Wirksamkeit fest. In ihrer Veröffentlichung im Journal of Dental Research 83 (2004) kamen Yoshida et al. zum Schluss, dass die Wahl des Adhäsivmonomers eine wesentliche Rolle für die Wirksamkeit des Befestigungsmaterials spielt. Sie fanden heraus, dass MDP in Tests zur chemischen Adhäsion (ionische Bindung) und der Stabilität in einer feuchten Umgebung (unlöslich) am besten und schnellsten war – besser und stabiler als 4-MET und Phenyl-P, in dieser Reihenfolge.

Nach 35 Jahren ist MDP nach wie vor eine Klasse für sich. Bis heute ist es keinem Hersteller gelungen, ein Adhäsivmonomer mit besseren Eigenschaften kombiniert mit dauerhafter Haftkraft zu entwickeln. Es wurden viele Versuche unternommen, aber keiner war erfolgreich. Inzwischen ist das Patent von Kuraray auf MDP abgelaufen. Dies hat den Markt für andere Hersteller geöffnet, um ihr eigenes MDP zu synthetisieren. Nur wenige Unternehmen außerhalb der Dentalchemie liefern MDP an andere Hersteller von Adhäsivsystemen; die Synthese von hochreinem MDP bleibt äußerst schwierig.

Kumiko Yoshihara et al. veröffentlicht in Dental Materials 31 (2015) die Publikation „Funktionale Monomerverunreinigung beeinflusst Adhäsionsleistung“. Sie schlussfolgerten, dass die drei von ihnen untersuchten MDPs unterschiedliche Reinheitsgrade aufwiesen. Bei allen drei MDP-Versionen wurden Unterschiede in den resultierenden Hybridschichten beobachtet: Sowohl Verunreinigungen als auch das Vorhandensein von Dimeren (Moleküle) beeinflussten die Hafteffizienz des HAp, aber auch die Intensität der Nanoschichten und somit die unmittelbare Haftfestigkeit.

μTBS von MDPs unterschiedlicher Herkunft

[Yoshihara Ket al. Funktionelle Monomerverunreinigungen beeinflussen die Haftkraft. Dent Mater 31, 1493-1501, 2015]

Erläuterung

Die drei in dieser Studie untersuchten 10-MDPs zeigten eindeutig eine unterschiedliche Reinheit. Für die drei 10-MDP-Versionen wurden Unterschiede in der Ultrastruktur der resultierenden Hybridschichten beobachtet. Sowohl die Verunreinigungen als auch das Vorhandensein von Dimeren beeinflussten die Ätzwirkung von HAp, die Intensität der Nanoschichtung und die eigentliche Haftfestigkeit.