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Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

6. Keramik-Day: Eine inspirierende Reise in die Welt der Vollkeramik

Als Gastgeber des 6. Keramik-Days blicken wir bei Kuraray Noritake mit Stolz auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück. Gemeinsam mit unserem Premiumpartner Goldquadrat, dem wir für die exzellente Organisation und Zusammenarbeit herzlich danken, konnten wir ein zahntechnisches Forum bieten, das sowohl erfahrene Fachleute als auch aufstrebende Talente zusammenbrachte.

Der Tag startete mit dem Vortrag von Andreas Chatzimpatzakis, dessen bewegende Hommage an Hitoshi Aoshima († 2023) tiefen Respekt und Anerkennung für den keramischen Meister zeigte. Hitoshi Aoshima gilt international als Legende und steht wie kaum ein anderer für die Noritake-Keramiken. Andreas Chatzimpatzakis erinnerte uns an die Wichtigkeit von Funktion, Ästhetik und Morphologie in der Vollkeramik und veranschaulichte respektvoll, wie die Lehren des Meisters in moderne zahntechnische Konzepte einfließen.

Ghaith Alousi – ein junger, aufstrebender Zahntechniker – demonstrierte die nuancierte Anwendung von KATANA™ Zirconia YML und STML. Er beeindruckte mit seinen Ausführungen über das Zusammenspiel von Licht und Keramik. „The Final Touch – Dancing with the Brush“ – mit dieser Metapher verdeutlicht er, dass Zahntechnik nicht nur ein Handwerk ist, sondern eine Kunst, bei der Präzision, Fingerspitzengefühl und kreativer Ausdruck Hand in Hand gehen.

Jochen Peters, ein Meister in der Zahntechnik, kombinierte in seinem Vortrag meisterhaft traditionelle Techniken mit digitalen Innovationen. Seine Erkenntnisse aus der Analyse zahlreicher Dentallabore zeigten deutlich auf, wie Qualität und Effizienz von fundiertem Fachwissen abhängen. Seine Ankündigung, Kurse für Quereinsteiger anzubieten, spiegelt sein Engagement wider, die Zahntechnik in Zeiten des Fachkräftemangels zu unterstützen.

Moritz Pohlig, bekannt für seine Expertise in der Verblendtechnik, arbeitete in seinem Vortrag die Vorzüge von CERABIEN™ ZR (CZR) zum Verblenden von Zirkonoxidgerüsten heraus. Interessant war auch sein Vergleich von KATANA™ Zirconia und Lithium-Disilikat-Keramiken. Beide haben eine ähnlich gute Ästhetik, doch Zirkonoxid hat einen deutlich größeren Einsatzbereich. Praktischen Tipps: Um verfärbte Abutments zu kaschieren, „opakisiert" er das KATANA-Gerüst mit Esthetic Colorant.

Der „besondere Vortrag“ von André Vinke (Goldquadrat) über Datensicherheit war aufschlussreich für alle, die in Sachen Datenschutz auf Nummer sicher gehen möchten. Seine Expertise unterstreicht die Bedeutung von Cybersicherheit in unserer Branche.

Fazit eines ereignisreichen Tages

Der 6. Keramik-Day war für uns wieder ein besonderes Ereignis, das unsere Leidenschaft für die Welt der Vollkeramik widerspiegelte. Durch die Zusammenarbeit mit renommierten Experten und Partnern, insbesondere Goldquadrat, konnten wir ein Forum schaffen, das Innovation, Tradition und die Zukunft der Zahntechnik vereinte. Wir sind stolz auf den Erfolg dieser Veranstaltung und freuen uns darauf, die zahntechnische Gemeinschaft auch in Zukunft mit solchen inspirierenden Momenten zu bereichern.

 

Adhäsivbrücken und Adhäsivattachments

Am 06. Juli 2024 gibt Prof. Dr. Matthias Kern ein intensives Präsenz-Seminar inkl. Hands-on Teilen rund um „Adhäsivbrücken“. Der Referent vermittelt alle wichtigen Aspekte zum Thema und geht aus klinischer sowie wissenschaftlicher Sicht auf die Umsetzung des bewährten minimal-invasiven Zahnersatzes ein.

Das intensive Präsenz-Seminar (Tagesseminar) findet bei Kuraray Noritake in Hattersheim statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf einen spannenden Tag mit greifbar praktischen Informationen, einen engen Austausch im Kollegenkreis sowie auf ein angenehmes Wohlfühlambiente einschließlich einer guten Verköstigung freuen.

  • Referent: Prof. Dr. Matthias Kern
  • Termin: 06.07.2024, 09.00 Uhr – 17.00 Uhr (inkl. Hands-on)
  • Ort: Essential by Dorint, Stuttgart Aiport, Heilbronner Straße 15-17, 70771 Leinfelden-Echterdingen
  • Fortbildungspunkte: Insgesamt: 9 Punkte
  • Teilnahmegebühr: 349 EUR (zzgl. MwSt.)
  • Mindestteilnehmerzahl: 30

Workshop-Inhalte

  • Adhäsivbrücken
  • Adhäsivattachments
  • Adhäsive Befestigung
  • Ästhetik
  • Kleben Metall
  • Kleben Zirkonoxid
  • Lückenschluss
  • Minimal-invasive Restauration
  • Step-by-Step-Anleitung für praktische Übungen

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Workshops sollten jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer in der Lage sein, Adhäsivbrücken vorhersagbar erfolgreich im Praxisalltag anzuwenden.

Für eine maximale Wissensvermittlung ist der Workshop auf 30 Teilnehmende begrenzt. Nach der Anmeldung erhält jeder eine Liste mit Materialien, die zum Kurs mitgebracht werden sollten.

Tickets

Die Anmeldung für das Seminar ist einfach. Sie können ihre Tickets hier bequem online erwerben. Der Kaufprozess findet über Eventbrite statt.

 

 

Zirkonoxidkronen

Der Kuraray Noritake-Award und der Blick über den Tellerrand

Patricia Strimb (Zahntechnik Norbert Wichnalek, HIGHFIELD.DESIGN, Augsburg) belegte den ersten Platz beim Kuraray Noritake-Award 2022/23. Mit ihrer Wettbewerbsarbeit schaffte sie es unter die zehn Finalisten und setzte sich anschließend in einem Hands-on-Kurs mit ZTM Jochen Peters durch.

Auch 2023 gibt es wieder den Kuraray Noritake-Award! Unter dem Motto „Wir suchen die Besten unter euch!“ richtet sich Kuraray Noritake an alle Auszubildenden sowie junge Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die sich mit Leidenschaft und Motivation vollkeramischen Restaurationen widmen möchten. Doch was macht den Wettbewerb wirklich aus und warum entscheiden sich so viele angehende und junge Zahntechniker/innen für eine Teilnahme? Wir sprachen mit Patricia Strimb, die im vergangenen Jahr als Erstplatzierte gekürzt worden ist. Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Liebe Patricia, warum hast Du Dich für die Teilnahme am Kuraray Noritake-Award entschieden?

Dafür gab es verschiedene Gründe. Ich mag Wettbewerbe, bei denen man das eigene Können mit anderen messen kann. Diese Art der Reflexion ist mir wichtig. Zudem ist mein Ausbildungslabor ganzheitlich orientiert aufgestellt; wir betrachten unsere Arbeit immer von verschiedenen Perspektiven. Es ist mir wichtig, über meinen eigenen fachlichen Tellerrand zu schauen und auch andere Sicht- und Arbeitsweisen kennenzulernen. Der Kuraray Noritake-Award ist dafür eine gute Plattform. Mein Kollege Lukas Wichnalek nahm bereits beim ersten Award im Jahr 2017 teil und konnte sich über Platz 1 freuen. […] Zudem war die Kursarbeit für mich Premiere: Meine erste geschichtete Molarenkrone. Die manuelle Herstellung von Kronen mittels Schichtung war für mich Neuland. Wir arbeiten im Labor ausschließlich monolithisch und rein digital. […]

Mit diesen Zirkonoxidkronen (KATANA™ Zirconia STML) kam Patricia Strimb unter die Finalisten und belegte dann Platz 1 beim Kuraray Noritake-Award 2023.

Was bedeutet Dir diese sehr gute Platzierung?

Natürlich freue ich mich wahnsinnig darüber, dass meine Leistung den Ansprüchen Genüge getan hat. Dies zeigt mir, dass meine Ausbildung praxisnah und am Puls der neuesten Technik sowie nach den aktuellen dentalen Erkenntnissen erfolgt. Das gibt mir ein gutes, sicheres Gefühl und war zugleich für den Wettbewerb hilfreich. Die Erstplatzierung ist nun ein großer Motivationsschub für meine weitere Arbeit in der Zahntechnik. Doch nicht nur das rein technische Können ist für mich ausschlaggebend, sondern das Fokussieren auf das Wesentliche und eine hohe Eigendisziplin gehören zu den Erfolgskomponenten.


Patricia Strimb absolviert ihre Ausbildung zur Zahntechnikerin im Dentallabor von Norbert Wichnalek, HIGHFIELD.DESIGN, Augsburg.

Kuraray Noritake Award 2023/24: Jetzt anmelden!

Der Kuraray Noritake-Award 2023 geht in die fünfte Runde! Anmeldungen sind bis zum 30. September 2023 möglich. Der Wettbewerb folgt einem digitalen Workflow. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden STL-Datensätze und Informationen zur Wettbewerbsarbeit. Die Aufgabe besteht darin, monolithische Kronen (KATANA™ Zirconia STML) zu konstruieren, die anschließend von einem Partner-Fräszentrum gefräst werden. Die Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmassen sowie eine Fotodokumentation sind ebenfalls Bestandteil des Wettbewerbs. Die zehn besten Einsendungen werden zu einem Präsenzkurs mit ZTM Jochen Peters eingeladen, bei dem anhand der Arbeitsergebnisse die Gewinner ermittelt werden.

Das komplette Interview ist in der „Quintessenz Zahntechnik“ (Ausgabe 5/2023) erschienen.

Interessierte können sich bis zum 30. September 2023 für die Teilnahme bewerben.

Der Kuraray Noritake-Award 2023: „Wir suchen die Besten unter Euch!“

Für Azubis in der Zahntechnik und Jung-Zahntechniker/innen

Im Jahr 2023 wird erneut zum Kuraray Noritake-Award aufgerufen! Unter dem Motto „Wir suchen die Besten unter Euch!“ spricht Kuraray Noritake alle Azubis sowie Jung-Zahntechniker/innen an, die sich mit Leidenschaft und Motivation vollkeramischen Restaurationen widmen möchten.

Bereits zum fünften Mal findet 2023 der Kuraray Noritake-Award statt. „Gemeinsam mit der Fachjury möchten wir junge Menschen mit diesem Wettbewerb für Zahntechnik begeistern – für einen Beruf, der Handwerk, Kreativität und Wissen vereint“, sagt Dr. Carsten Barnowski (Kuraray Noritake). Jury-Mitglied ZTM Björn Roland ergänzt: „Wir möchten zusätzlich zu Azubis auch junge Zahntechniker/innen motivieren, sich den Herausforderungen unseres Berufes mit Leidenschaft zu widmen. Ein Wettbewerb ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, das eigene Können unter Beweis zu stellen“.

Der Wettbewerb

Der Kuraray Noritake-Award folgt dem digitalen Workflow. Nach der Anmeldung erhält jeder Teilnehmende STL-Datensätze und Informationen zur Wettbewerbsarbeit. Anhand der Modelldatensätze werden monolithische Kronen konstruiert und von einem Partner-Fräszentrum gefräst (Zirkonoxid: KATANA™ Zirconia STML). Danach zählen Können und Kreativität! Der Teilnehmende widmet sich voll und ganz der Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmasse. Es wird eine Fotodokumentation erstellt und der Fachjury eingereicht. Bewertet werden alle Einsendungen! Die zehn Bestplatzierten erhalten eine Einladung zu einem Präsenz-Kurs mit ZTM Jochen Peters. In dieser finalen Runde des Kuraray Noritake-Awards werden die Gewinner/innen basierend auf ihren Arbeitsergebnissen gekürt. Die Jury besteht wie gewohnt aus den drei engagierten Zahntechnikermeistern Björn Roland, Jochen Peters und Philipp von der Osten.

REGISTRIERUNG
KONSTRUKTION
HERSTELLUNG
FOTODOKUMENTATION

Förderung junger Fachkräfte als Basis für eine zukunftsfeste Zahntechnik

Dr. Carsten Barnowski betont: „Nachwuchsförderung ist unverzichtbar für unsere Branche. Viele Labore stellen sich dieser Herausforderung. Sie bilden junge Menschen aus und schaffen Perspektiven. Dabei möchten wir unterstützen! Und so rufen wir alljährlich zur Teilnahme an unserem Award auf und freuen uns über die großartige Resonanz. Wir sind sehr gespannt auf Eure Wettbewerbsarbeiten!“

Wie immer gilt:
Rechtzeitig anmelden. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 50 limitiert. Bis zum 30. September 2023 können sich Azubis sowie Jung-Zahntechniker/innen für die Teilnahme am Kuraray Noritake-Award bewerben. E-Mail an [email protected] oder direkt über das Formular auf der Website.

Prof. Dr. Mathias Kern

Adhäsivbrücken – eine bewährte Alternative zu Einzelzahnimplantaten

Eine einarmige Adhäsivbrücke aus 3Y-TZP (tetragonales Zirkonoxid) ist in vielen Fällen eine sehr gut geeignete und bewährte Alternative zur Implantatrestauration. Ausführliche Informationen dazu, warum, wann und wie diese minimal-invasive Behandlungsmöglichkeit anzuwenden ist, gibt der renommierte Kieler Experte Prof. Dr. Mathias Kern in diesem 50-minütigen Vortrag.

Futuristischer Ansatz von minimal-invasiven Zirkonoxid-Restaurationen

Erfahren Sie, was Prof. Nicola Scotti und ZTM Daniele Rondoni über die futuristische Vorstellung von minimal-invasiven Restaurationen aus Zirkonoxid sagen. Was sind die Zukunftsperspektiven für die Verwendung von Zirkonoxid in der adhäsiven Zahnmedizin? Haben wir immer noch eine Einschränkung bei der Erzielung ästhetisch ansprechender Ergebniss? Was sollten Zahnärzte und Zahntechniker über den digitalen Workflow hinter Zirkonoxid-Restaurationen wissen?

PLANEN SIE EINEN BESUCH DER IDS 2023?

Für diejenigen, die noch zögern, haben wir einige gute Gründe für einen Besuch der IDS 2023 aufgelistet. Auch diejenigen, die bereits planen zu kommen, sollten einen Blick darauf werfen, warum es sich lohnt, den Stand von Kuraray Noritake Dental in Halle 11.3 | Stand E010 zu besuchen!

Warum die Internationale Dental-Schau 2023 in Köln besuchen?

  • Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen in Zahnmedizin und Zahntechnik.
  • Treffen und unterhalten Sie sich mit Gleichgesinnten.
  • Treffen Sie Investitionsentscheidungen auf der Grundlage von Informationen und einem Vergleich der auf der IDS vorgestellten Produkte.
  • Profitieren Sie von speziellen Messeangeboten.
  • Genießen Sie die schöne Stadt Köln.

Warum sollten Sie den Stand von Kuraray Noritake Dental besuchen?

  • Erfahren Sie mehr über die verschiedenen hochwertigen Produkte, die wir anbieten.
  • Informieren Sie sich in Live-Demonstrationen und Vorträgen aus erster Hand über den Einsatz dieser Produkte.
  • Führen Sie aufschlussreiche Gespräche mit renommierten Referenten.
  • Lassen Sie sich von unseren freundlichen Mitarbeitern produkt- und verfahrensspezifische Fragen beantworten, die Ihnen auf der Seele brennen.
  • Teilen Sie Ihre eigenen Ideen (z. B. über neue Entwicklungen) und Wünsche mit unserem Team.

 

Wir freuen uns, Sie in Köln zu sehen!

Minimalinvasive Vollkeramikrestaurationen

Fragen Sie sich, wie Sie unglaublich ästhetische, minimal-invasive Restaurationen erstellen können? ZTM Nondas Vlachopoulos aus Athen, Griechenland, ist ein wahrer Meister auf diesem Gebiet. Er verwendet synthetische Feldspatkeramik – entweder ausschließlich auf feuerfesten Stümpfen oder auf Zirkonoxid-Gerüsten aufgetragen – mit spezifischen Schichttechniken. Dieser 50-minütige Vortrag ist eine anschauliche Demonstration seiner Fähigkeiten und Philosophie.

Schlüsselfaktoren für den Erfolg in der Prothetik

Möchten Sie mehr über einen prothetischen Behandlungsansatz erfahren, der es Ihnen ermöglicht, eine gesunde Zahnstruktur zu erhalten und gleichwohl schöne Ergebnisse zu erzielen? Dann ist es an der Zeit, dem Vortrag von Dr. Davide Cortellini aus Riccione und DT Laura Canale aus Rimini, Italien, zu folgen! Ihr Fokus liegt auf einem Feather-Edge-Präparationsdesign und den Vorteilen gegenüber herkömmlichen Vollkronenpräparationen.

 

Zirkonoxid-Restaurationen Chairside oder Labside?

Zirkonoxid-Restaurationen Chairside oder Labside?

Suchen Sie eine praktische Anleitung dazu, welches Material für bestimmte Chairside-CAD/CAM-Verfahren zu verwenden ist? Oder möchten Sie das Indikationsspektrum für die Chairside-Fertigung in Ihrer Zahnarztpraxis erweitern? Nützliche Anleitungen und passende Lösungen sowie praktische Tipps werden in diesem 50-minütigen Vortrag vermittelt. Die Referenten: Dr. Claudia Scholz und Dr. Andrea Schädler aus Kiel, Deutschland.

Erweitern Sie Ihren Horizont, entfalten Sie Ihre Fähigkeiten – EXPRESS YOURSELF

Vortragsprogramm auf dem IDS-Stand von Kuraray Noritake Dental

Sie interessieren sich für ein bestimmtes Material und möchten wissen, wie es sich verarbeiten lässt? Sie suchen nach Empfehlungen, wie Sie das volle Potenzial eines bestimmten Werkstoffs ausschöpfen können? Oder möchten Sie Wissen über neue Techniken erwerben, welche die volle Entfaltung Ihrer klinischen oder technischen Fertigkeiten unterstützen? Dann haben wir hier einen Tipp für Sie!

Während der IDS 2023 werden am Stand von Kuraray Noritake acht renommierte und erfahrene Referenten ihr profundes praktisches und theoretisches Wissen in Vorträgen sowie Hands-on-Demonstrationen weitergeben. Von Mittwoch bis Samstag wird auf dem Stand von Kuraray Noritake Dental in Halle 11.3 (Stand (E010/F019) täglich ein spannendes und abwechslungsreiches Programm geboten.

Klinische Verfahren und Praxisabläufe

Interessant für Zahnärztinnen und Zahnärzte ist beispielsweise die Kombination aus Vortrag und praktischer Demonstration von Dr. Michał Jaczewski und Dr. José Ignacio Zorzin sowie Dr. Josef Kunkela.

Ph.D. Dr. Michał Jaczewski ist Spezialist für minimalinvasive und digitale Zahnmedizin mit Privatpraxis in Legnica, Polen. Er spricht über die Injektionstechnik mit fließfähigem Komposit und wird erläutern, wann und warum man sich für diesen nichtinvasiven Ansatz entscheiden sollte, welche Materialien und Werkzeuge zu wählen sind und wie man ästhetische Ergebnisse erzielt.

Dr. José Ignacio Zorzin (Vortrag in deutscher Sprache) ist Oberarzt der Abteilung für chirurgische Zahnmedizin und Parodontologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland. Er wird bewährte Protokolle vorstellen, die zur Erzielung einer zuverlässigen Haftung bei komplizierteren Befestigungsfällen unter Verwendung von Universalprodukten wie CLEARFIL™ Universal Bond Quick und PANAVIA™ SA Cement Universal verwendet werden.

Dr. Josef Kunkela, Ph.D., gründete 2012 den KUNKELA-Campus – ein strukturiertes Fortbildungsinstitut für Zahnmedizin und Zahntechnik – und betreibt sein eigenes Forschungslabor in Jindřichův Hradec, Tschechische Republik. In seinem Vortrag wird er auf die neuesten Zirkonoxid-Materialien und ihr Potenzial für die klinische Anwendung sowie die Eigenschaften von KATANA™ Zirconia eingehen und CEREC Tipps & Tricks vorstellen. Die Teilnehmenden werden erfahren, inwiefern sich die Materialwahl auf die Qualität indirekter Restaurationen auswirkt.

Zahntechnische Vorgehensweisen

Während der Vortrag von Dr. Josef Kunkela, Ph.D., auch für Zahntechnikerinnen und Zahntechnker interessant sein dürfte, gibt es fünf Referenten, die sich ausschließlich auf zahntechnische Ansätze konzentrieren.

ZTM Giuliano Moustakis (Vortrag in deutscher Sprache), der ein Dentallabor in Falkensee, Deutschland, betreibt, wird zeigen, wie ästhetische monolithische Restaurationen mit KATANA™ Zirconia, Esthetic Colorant und Instrumenten zur Oberflächenstrukturierung hergestellt werden können. Die Färbeflüssigkeiten, die individuelle optische Effekte erzeugen, werden unmittelbar nach dem Fräsen aufgetragen und während des Sinterns fixiert – eine Zero-Bake-Technik!

ZTM Nondas Vlachopoulos, Inhaber von AestheticLab in Athen, Griechenland, wird eine zeitsparende und dennoch hochästhetische One-Bake-Technik demonstrieren.

ZTM Daniele Rondoni aus Savona, Italien, wird dem Publikum seinen Ansatz des Mikro-Layerings vorstellen wird – die 4.4.1 Micro-Layering-Technik. Je nach Position im Mund und Alter des Patienten verwendet der Referent verschiedene Cutback-Designs und Materialkombinationen von internen Malfarben und Glanzporzellan bis hin zu Flüssigkeramik zur Fertigstellung von KATANA™ Zirconia-Mehrschichtrestaurationen.

Ein komplexerer Schichtungsansatz wird von ZTM Alek Aronin, MDT, dem Inhaber der Dental Laboratory and Morphology School in Spanien, vorgestellt. In einem Vortrag und einer Hands-on-Präsentation mit dem Titel „Internal Stains on Refractory with Noritake EX-3“ vermittelt er, wie man mit Hilfe der Internal Stain-Technik die Natur so gut wie möglich imitieren kann.

Und last but not least wird der Inhaber des ACH Dental Laboratory in Athen, Griechenland, ZTM Andreas Chatzimpatzakis über „White-Pink Aesthetics“ referieren.

 

Planen Sie Ihren Besuch jetzt!

Das vollständige Programm und ausführliche Informationen über die Referenten finden Sie auf den speziellen IDS-Seiten unserer Website. Für diejenigen, die nicht direkt vor Ort teilnehmen können, werden die Vorträge und Demonstrationen online übertragen und sind auf Abruf verfügbar. Sie können nicht persönlich teilnehmen? Wählen Sie Ihren Lieblingsvortrag oder Ihre Lieblings-Live-Demonstration und verfolgen Sie diesen bzw. diese live online!

IN.DIRECT SYMPOSIUM für die ästhetische Zahnmedizin und Zahntechnik

IN.DIRECT SYMPOSIUM für die ästhetische Zahnmedizin und Zahntechnik

Minimalinvasive Restaurationen, ästhetische hochwertige Werkstoffe, patientenorientierte Vorgehensweisen: Dies sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche restaurative Zahnmedizin. Elf renommierte Zahnmediziner/innen, Zahntechniker/innen und Wissenschaftler/innen aus ganz Europa teilten ihre eigenen Erfolgsstrategien während des „IN.DIRECT SYMPOSIUM on Aesthetic Dental Collaboration“ von Kuraray Noritake. Die Veranstaltung fand am 5. November 2022 in den Kristallwelten Swarovski in Wattens bei Innsbruck (Österreich) statt.

 

Kazumitsu Nakatsuka, Leiter des Geschäftsbereichs Medizin bei der Kuraray Europe GmbH, hieß die 132 Teilnehmer vor Ort und mehr als 1.500 Online-Teilnehmer herzlich willkommen. Er stellte die beiden Vorsitzenden der Veranstaltung vor, Prof. Nicola Scotti von der Universität Turin (Italien) und Prof. Dr. Mathias Kern von der Universität Kiel (Deutschland). Die beiden Spezialisten führten durch ein Programm mit acht Vorträgen, die sich auf verschiedene Aspekte der restaurativen Zahnmedizin konzentrierten.


Die Referierenden auf dem IN.DIRECT Symposium: MDT Daniele Rondoni, Prof. Lorenzo Breschi, MDT Nondas Vlachopoulos, Dr. Claudia Scholz, Dr. Andrea Schädler, Prof. Nicola Scotti, Prof. Dr. Mathias Kern, Dr. Davide Cortellini, DT Laura Canale and MUDr. Josef Kunkela, Ph.D. Missing: Prof. Dr. Benedikt Spies.

Beachten Sie eine substanzschonende Präparation bei vollflächigen Kronen

Wann immer ein Patient Vollkronen benötigt, sollte der Zahnarzt auf eine möglichst substanzschonende Präparation achten. Dies war die Kernbotschaft von Dr. Davide Cortellini aus Riccione (Italien), der seinen Vortrag zusammen mit DT Laura Canale aus Rimini hielt. Laut den Referierenden ermöglicht ein dünn auslaufender Rand eine bessere Erhaltung gesunder Zahnstrukturen, sorgt für Stabilität und Ästhetik der Gingiva und kann mühelos vom Intraoralscanner erfasst werden. Die Technik ist insofern anspruchsvoll, als das Restaurationsmaterial im Rand erheblich ausgedünnt werden muss. Mit dieser geringen Wandstärke, der hohen Kantenstabilität und den überlegenen mechanischen Eigenschaften scheint monolithisches Zirkonoxid das am besten geeignete Material für diesen Ansatz zu sein.


DT. Laura Canale and Dr. Davide Cortellini

Bieten Sie Klebebrücken als Alternative zu Implantaten an

Fehlt im Frontzahnbereich ein einzelner Zahn, können Single-Retainer-Brücken (Klebebrücken) aus 3Y-TZP-Zirkonoxid eine bevorzugte Option sein. Prof. Dr. Mathias Kern betonte während seines Vortrags, dass diese die einzige sofortige Behandlungsoption für junge Patienten mit unvollständiger dentoalveolärer Entwicklung seien, in enge zahnlose Räume (< 7 mm) passen und auch in Situationen mit abgewinkelten Wurzeln oder unzureichender Knochenmenge möglich sind. Darüber hinaus haben Klebebrücken den gleichen positiven Einfluss auf die Lebensqualität des Patienten wie Implantate. Klinisch nachgewiesen sind die nach 15 Jahren hohen Überlebensraten von 95,4 Prozent [1]. Selbst im Eckzahn- und Molarenbereich bieten Klebebrücken auf Zirkonoxid-Basis vielversprechende Ergebnisse. Schlüssel zum Erfolg sind ein sorgfältiges adhäsives Befestigungsverfahren entsprechend bewährten Protokollen und die Verwendung eines MDP-haltigen Befestigungsmaterials (z. B. PANAVIA™ V5).
 

Bevorzugen Sie monolithische Restaurationen auf Implantaten

Auf Implantaten scheinen monolithische Restaurationen überlegen. Der Grund wurde von Prof. Dr. Benedikt Spies von der Universität Freiburg (Deutschland) ausgeführt. Technische Komplikationen treten seltener auf. Lithiumdisilikat ist die bewährte Lösung für einzelne Einheiten, während Zirkonoxid (mit höherer Festigkeit) zu vielversprechenden Ergebnissen bei mehrgliedrigen Restaurationen führt. Eine der vorteilhaften Eigenschaften von Zirkonoxid ist die Tatsache, dass eine perfekt polierte Oberfläche auch bei langer Tragezeit glatt bleibt, was ein Indikator für antagonistenfreundliches Verhalten ist.

Schonen Sie Zahnhartsubstanz mit einem Zero-Micro-Cut-Back

Mit guten ästhetischen Eigenschaften ermöglicht Zirkonoxid, die Wandstärke von Restaurationen für minimalinvasive Behandlungen zu reduzieren. Prof. Nicola Scotti und MDT Daniele Rondoni aus Savona (Italien) stellten ein Vorgehen dar, bei dem Zirkonoxid mit schmelzähnlichen optischen Eigenschaften überzeugt. Die Entscheidung für ein rein monolithisches Design und eine Individualisierung mit „flüssiger Keramik“ (CERABIEN™ ZR FC Paste Stain) oder Dünnschichtverblendung nach Micro-Cut-Back wird hauptsächlich von der Ästhetik getroffen. Daniele Rondoni geht hierbei patientenspezifisch vor. Bei jungen Patienten wird etwas mehr mit Keramik verblendet als bei älteren Patienten. In jedem Fall sollte jedoch die okklusale Fläche in Zirkonoxid gestaltet und gut poliert sein.


MDT Daniele Rondoni, Prof. Nicola Scotti and Prof. Dr. Manfred Kern während der Diskussion


Öffnen Sie die Tür für eine unglaubliche Ästhetik mit Feldspatkeramik

Die Verwendung synthetischer Feldspatkeramik (CERABIEN™ ZR) – entweder ausschließlich für die Keramikschichtung auf feuerfesten Stümpfen oder auf einem Zirkonoxidgerüst – ermöglicht eine präzise Nachahmung natürlicher Zähne mit all ihren individuellen Eigenschaften. Tipps, wie das volle Potenzial von ästhetischem Zirkonoxid und Verblendkeramiken ausgeschöpft werden kann, gab MDT Nondas Vlachopoulos aus Athen (Griechenland). Er zeigte mehrere klinische Fallbeispiele und erklärte seine Philosophie und seinen Ansatz. Von minimal- bis nichtinvasiv – er legt den Schwerpunkt auf die Beachtung biologischer Strukturen. Insbesondere mithilfe der Internal-Stain-Technik ist er in der Lage, praktisch jeden charakteristischen optischen Effekt – von Schmelzrissen bis hin zu weißen Kalkflecken – je nach Wunsch des Patienten zu reproduzieren.


MDT Nondas Vlachopoulos


Halten Sie sich an empfohlene Protokolle für die adhäsive Befestigung

Das Erreichen einer starken und dauerhaften Haftung indirekter Restaurationen am Zahn ist einfach, betonte Prof. Lorenzo Breschi von der Universität Bologna (Italien). Er empfahl die Verwendung von universellem Befestigungskomposit (z. B. PANAVIA™ SA Cement Universal) im selbstadhäsiven Verfahren für Kronen mit retentiven Eigenschaften aus nicht ätzbaren Materialien. Reicht die Retention nicht aus und ist viel Dentin freigelegt, sollte zusätzlich ein Adhäsivsystem genutzt werden; vorzugsweise nach selektivem Ätzen des Zahnschmelzes. Da PANAVIA™ SA Cement Universal das Silan (das LCSi-Monomer) und das MDP-Monomer enthält, ist selbst bei Keramik keine separate Vorbehandlung erforderlich. Die Konditionierung von Klebeflächen der Restauration ist jedoch unbedingt notwendig. Die Methode hängt davon ab, ob das Restaurationsmaterial ätzbar ist oder nicht. In Fällen mit einem subgingivalen Präparationsrand (schwierige Isolierung) schlug der Referent ein selektives Adhäsivverfahren vor, bei dem das Adhäsiv überall – außer im Bereich der Gingiva – aufgetragen wird, um genau dort, wo erforderlich, die notwendige Haftkraft zu erzielen.
 

Lösen Sie komplexe Restaurationen Schritt für Schritt

Nur ein Termin in der Zahnarztpraxis! Dieser Vorteil ist für viele Patienten ein Hauptgrund, um sich für eine Chairside-Behandlung zu entscheiden. Tatsächlich können verschiedene klinische Situationen direkt am Stuhl gelöst werden, und in vielen von ihnen ist Zirkonoxid das Material der Wahl. Dr. Claudia Scholz und Dr. Andrea Schädler aus Kiel (Deutschland) bevorzugen die Verwendung des KATANA™ Zirconia Blocks und lösen auf diesem Weg sogar komplexe Fälle, z. B. Full-Mouth-Restaurationen in einzelnen Einheiten. Sie gaben in ihrem Vortrag viele Tricks, um beispielsweise Brücken auf Implantaten zu realisieren, indem die Abutments zuerst gefräst und platziert, dann wie natürliche Pfeiler scannt werden und danach die Brücke herstellt wird. Ihre Erfahrung zeigt, dass die Chairside-Zahnmedizin auch an Grenzen stoßen kann, z. B. wenn die ästhetischen Anforderungen besonders hoch sind, die Einschubrichtung von Implantaten das Vorgehen erschwert oder der Umfang einer Restauration größer ist als der größte verfügbare Block.


Dr. Andrea Schädler and Dr. Claudia Scholz
 

Wählen Sie den Restaurationswerkstoff sorgfältig aus

Die Genauigkeit von gefrästen CAD/CAM-Restaurationen hängt stark von der Materialwahl ab. Dr. Josef Kunkela, Ph.D. aus Jindřichův Hradec (Tschechien) zeigte anhand seiner Forschungsergebnisse: Innere Passform, marginale Stabilität (besonders wichtig bei komplexen, langspannigen Rekonstruktionen) und Oberflächenqualität von Restaurationen variieren nicht nur zwischen den, sondern auch innerhalb der verschiedenen Materialklassen. Unter allen getesteten Materialien schnitten verschiedene Arten von KATANA™ Zirconia in Bezug auf die Größe des Zementspalts sowie die Rand- und Oberflächenqualität am besten ab. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Zirkonoxiden können auf Variationen in der Materialzusammensetzung und der Rohlingsproduktion zurückgeführt werden. Jeder, der Genauigkeit und Qualität von Restaurationen schätzt, sollte sich dieser Faktoren bewusst sein und sorgfältig die restaurativen Materialien auswählen, um den Weg für optimale Ergebnisse zu ebnen.


Dr. Josef Kunkela, Ph.D.

Moderne Ansätze zur ästhetischen Zahnmedizin

CAD/CAM-Zahnmedizin, innovative restaurative Werkstoffe und Adhäsivverfahren haben den Weg für hochästhetische, minimalinvasive Behandlungsansätze geebnet. Während des IN.DIRECT Symposiums wurde klar, dass es viele verschiedene erfolgreiche Strategien gibt und dass es die Aufgabe des prothetischen Arbeitsteams ist, die geeignete Option basierend auf der klinischen Situation und den spezifischen Bedürfnissen des Patienten auszuwählen. Am Ende sind Patientenzufriedenheit und Lebensqualität die Hauptindikatoren für eine erfolgreiche restaurative Therapie.
 
Die Vorträge werden in Kürze auf Anfrage auf unserer Website im Newsroom-Bereich verfügbar sein. Halten Sie Ausschau nach den Ankündigungen in den sozialen Medien. Demnächst ...
 

Referenzen

1. Kern M. Fünfzehnjähriges Überleben von vorderen vollkeramischen freitragenden harzgebundenen festen Zahnprothesen. J Dent. 2017 Jan;56:133-135.