Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

Teamwork: Entdecken Sie Vielseitigkeit, die Ihren Laboralltag bereichert

Wussten Sie, dass eine enge Zusammenarbeit zu kreativeren und individuelleren Lösungen führt? …. und in der ästhetischen Zahnmedizin? Hier ist Teamwork nicht nur wünschenswert, sondern oft unerlässlich, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Deshalb widmen wir uns einmal mehr diesem Thema – das Zusammenspiel zwischen Zahnarztpraxis, Dentallabor und dem Patienten.

Klassiker: ADT 2024 im Zeichen der Teamarbeit

Gemeinsam sind wir stark – das zeigt die ADT 2024. Hier steht alles im Zeichen der Teamarbeit. Und Kuraray Noritake ist wieder dabei! Vorträge wie „Erfolgreiche Teamarbeit in ästhetisch komplexen prothetischen Fällen“ von Dr. Naida Gadzo und ZT Thomas Barandun werden zeigen, wie wichtig Zusammenarbeit ist. Wir freuen uns auf die ADT und auf Euch! Unser ADT-Team finden Sie am Stand Nr. 30.
https://www.ag-dentale-technologie.de


Zirkonoxidkronen – Gemeinsam zur richtigen Wahl 

Auch bei der Frage „Kleben oder Zementieren“ kommt es auf das Know-how beider Seiten an. Entdecken Sie, wie die PANAVIA™-Familie dabei hilft, die beste Entscheidung für den Patienten zu treffen.
https://www.kuraraynoritake.eu/de/newsroom/kleben-oder-zementieren


Teamwork in Aktion: Wie Kollegen die Zusammenarbeit optimieren

Dr. Adham Elsayed, Simon Stroh und Sven Späth gehen auf eine Reise durch drei wichtige Schritte bei der Befestigung von Restaurationen: Konditionieren, Reinigen und Bonding – ein Paradebeispiel für die Bedeutung von Teamwork in der Zahnmedizin. Entdecken Sie, wie durch das Zusammenspiel verschiedener Kompetenzen jedes Detail optimiert werden kann!
https://www.kuraraynoritake.eu/de/newsroom/konditionieren-reinigen-verkleben

Meisterklasse: Rezept für die Herstellung einer einzelnen Frontzahnkrone

Die „perfekte“ Frontzahnkrone entsteht nicht allein an der zahntechnischen Werkbank. Es werden viele Informationen benötigt, die nur der Patient liefern kann. Mit diesem Wissen fertigt Dmitrii Kisel vollkeramische Restaurationen. Im Artikel stellt er sein „Rezept zur Herstellung einer Frontzahnkrone“ vor.

https://www.kuraraynoritake.eu/de/newsroom/herstellung-einer-einzelnen-frontzahnkrone

 

Zirkonoxidkronen für Diastemaverschluss

von Daniele Rondoni, RDT

Eine Patientin mittleren Alters konsultierte die Zahnarztpraxis und bat um Hilfe. Sie fühlte sich mit dem ästhetischen Erscheinungsbild ihrer oberen Frontzähne nicht wohl. Insbesondere das Aussehen der Zähne 11, 12, 21 und 22 störte sie. Außerdem war sie mit dem Diastema zwischen ihren oberen mittleren Schneidezähnen sehr unzufrieden.


Abb. 1: Ausgangssituation

Der intraorale Befund zeigte vier Frontzahnkronen (12 bis 22). Der Zahn 21 war endodontisch vorbehandelt. Ziel war eine restaurative Behandlung zum Verschluss des Diastemas zwischen 12 und 21, wobei alle vier überkronten Frontzähne bei der Planung und Gestaltung der neuen Restaurationen berücksichtigt werden sollten, einschließlich der Absicht, das Breiten-Längen-Verhältnis der Frontzähne anzupassen.

Das am besten geeignete Material für ein natürliches Aussehen der Restauration in Kombination mit einem engen gingivalen Attachment ist in diesem Fall Zirkonoxid. Innerhalb der KATANA™ Zirconia Multi-Layered Familie von Kuraray Noritake stehen verschiedene hochwertige Zirkonoxide zur Verfügung. Sie alle ermöglichen eine naturgetreue Ästhetik durch natürliche Farbverläufe und können indikationsspezifisch eingesetzt werden.


Abb. 2: Präparierte Zähne, deutlich sichtbare Verfärbung im zervikalen Bereich von Zahn 21 


Abb. 3: Okklusalansicht der Präparationen


Abb. 4: Die vier Zirkonoxidkronen nach dem Fräsen aus KATANA™ Zirconia


Abb. 5: Ergebnis direkt nach dem Sintern

Um in diesem anspruchsvollen Fall ein hohes Maß an Individualität und Natürlichkeit zu erreichen, wurden die Kronen anschließend farblich charakterisiert. Hierzu wurden die keramischen Malfarben CERABIEN FC Paste Stain CZR FC verwendet. Durch ihre pastöse Konsistenz und Farbvielfalt lassen sich mit den Malfarben Zirkonoxidrestaurationen gezielt veredeln.


Abb. 6: Charakterisierung der Restauration

Wie so oft wurde Cervical 2 verwendet, um dem Zervikalbereich einen Orangeton zu verleihen, der die natürliche Farbabstufung der Zähne noch besser zur Geltung bringt. Für die inzisalen Bereiche diente Grayish Blue in Kombination mit Value zur Erhöhung der Transparenz und Opaleszenz. Das gleiche Verfahren galt für die Approximalbereiche. Mit Mamelon Orange 2 konnte eine dunkelorange Färbung auf den Mamelons reproduziert werden.


Abb. 7: Ergebnis nach dem Einsetzen der vier Zirkonoxidkronen. In Form und Chroma fügen sie sich harmonisch in die Zahnreihe ein.


Abb. 8: Die vestibuläre Ansicht zeigt eine natürlich wirkende Charakterisierung

Über einen Zeitraum von fünf Jahren zeigten die jährlichen Kontrolluntersuchungen intakte Kronen und eine gesunde Gingiva. Auch die Haltbarkeit der Restaurationen einschließlich ihrer mechanischen und optischen Eigenschaften zeigte keine Anzeichen einer Beeinträchtigung.

Veneer-Restauration aus KATANA™ Zirconia STML

Patientenfall von Dr. Yohei Sato, DMD, PhD und Dr. Keisuke Ihara, CDT, i-Dental Lab


Abbildung 1: Der Patient wurde vom Kieferorthopäden an unsere Klinik überwiesen. Hauptanliegen waren die ästhetische Beeinträchtigung im Frontzahngebiet durch „schwarze Dreiecke“ im approximalen Bereich und die okklusale Abnutzung der Zähne.


Abbildung 2: Basierend auf der präoperativen Diagnose wurden die Pfeilerzähne ohne Anästhesie präpariert, wobei besonders darauf geachtet worden ist, den Zahnschmelz so weit wie möglich zu schonen.


Abb. 3: Aufgrund des palatinalen Retainers war die Abformung mit Silikon schwierig. Daher erfolgte eine intraorale Datenerfassung mit dem Scanner. Im Dentallabor wurden Veneers (KATANA™ Zirconia STML) hergestellt.


Abbildung 4:
Jedes gefräste Veneer ist mit einer dünnen Schicht Verblendkeramik individualisiert. 


Abbildung 5:
Nach einer Einprobe sind Verunreinigungen auf den Veneers wie Blut und Speichel mit KATANA® Cleaner entfernt worden.


Abbildung 6:
CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS mit dem phosphorsauren MDP wurde aufgetragen und mit Druckluft getrocknet.


Abbildung 7:
Die Oberfläche jedes Zahnes wurde gereinigt und mit K-ETCHANT-Spritze für 10 Sekunden behandelt, mit Wasser gespült und mit Druckluft getrocknet.


Abbildung 8:
Auftragen von PANAVIA™ V5 Tooth Primer mit Einwirkzeit von 20 Sekunden. Anschließend ist die Oberfläche mit Druckluft getrocknet worden.


Abbildung 9:
Nach dem Auftragen von PANAVIA™ Veneer LC Paste wurden die Veneers eingesetzt – in diesem Fall sechs Veneers in einer Sitzung .


Abbildung 10:
Überschüssige, nicht ausgehärtete Reste des Komposits sind mit einem Pinsel entfernt worden. PANAVIA™ Veneer LC Paste ist ein lichthärtendes Befestigungskomposit, das entwickelt worden ist, um eine ausreichend lange Verarbeitungszeit zu gewährleisten.


Abbildung 11:
Dieses Foto zeigt das Ergebnis unmittelbar nach abschließender Lichthärtung. Da sich das überschüssige Komposit sehr leicht entfernen ließ, sind keine Rückstände sichtbar.


Abbildung 12:
Das Foto zeigt die Situation einen Monat nach der Eingliederung der Veneers. Es ist deutlich sichtbar, dass sich die Gingivasituation im zervikalen Bereich durch die gute Passung der Veneers verbessert hat. Die „schwarzen Dreiecke“ sind durch ein harmonisches Design der Veneers kaschiert.

Die Natur mit Hochleistungsmaterialien kopieren

Die Natur mit Hochleistungsmaterialien kopieren

Klinischer Fall von DT Ghaith Alousi

Was ist nötig, um Zähne entsprechend dem individuellen Schönheitsempfinden des Patienten zu rekonstruieren? Die Erfahrung zeigt, dass das Kopieren der Natur das Geheimnis des Erfolgs ist. Um ein guter „Duplikator“ zu werden, ist es wichtig, ein Auge für Details in Bezug auf Zahnformen, Oberflächenmorphologie und die interne Farbstruktur der zu kopierenden Zähne zu entwickeln. Zusätzlich muss der „Duplikator“ ein Verständnis für die Werkstoffe und Werkzeuge entwickeln, die zum Kopieren dieser Details verwendet werden. Der letzte Schlüsselfaktor für den Erfolg ist die Freude an der Interaktion mit den Patienten.

Lesen Sie jetzt den von Ghaith Alousi erstellten und in der Herbstausgabe des LabLine-Magazins veröffentlichten klinischen Fall und erfahren Sie mehr über seinen Ansatz zur Erstellung ästhetischer Restaurationen, die Nachahmung der Natur und die wirklich individuelle Anpassung restaurativer Behandlungen.

Daniele Rondoni MDT: Gelebte Veränderung

KATANA™ Zirconia ML: Neue Art der Herstellung keramischer Restaurationen

Daniele Rondoni MDT: Gelebte Veränderung

In diesem Beitrag berichtet Daniele Rondoni über seinen Weg mit KATANA™ Zirconia. Der Zahntechniker aus Italien teilt seine Geschichte und lässt Leserinnen und Leser an den Veränderungen in seiner Arbeit teilhaben. Erschienen ist der Artikel in der Zeitschrift dental dialogue (10/2023). Das PDF steht hier zum Download bereit.

Kurz bevor KATANA Zirconia ML vor zehn Jahren auf der IDS in Köln eingeführt wurde, hatte ich die Ehre, nach Japan eingeladen zu werden. Dort besuchten wir die Produktionsstätte von KATANA™ Zirconia und erfuhren von Kazunobu Yamada und Takuro Nagura, wie sich das Material verarbeiten lässt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ausschließlich weiße, opake Zirkonoxid-Materialien eingesetzt. Von Beginn an war ich beeindruckt von der Komplexität des Fertigungsprozesses mit all den Maßnahmen, die Kuraray Noritake für die Sicherstellung einer extrem hohen Material- und Rohlingsqualität ergreift. Wir erfuhren, dass die Rohlinge eine äußerst homogene, mehrschichtige Struktur sowie eine hohe Dichte aufweisen. Diese Eigenschaften sind für stabile Kanten und glatte Oberflächen verantwortlich. Was wir in den Produktionshallen erlebten, wurde durch Kazunobu Yamada bestätigt. Er hatte bereits erste praktische Erfahrungen mit dem Material gesammelt, berichtete über diese und zeigte mehrere Fallbeispiele, bei denen er KATANA™ Zirconia ML monolithisch eingesetzt hatte.

Ich war positiv überrascht von der Tatsache, dass sich ganz ohne das manuelle Hinzufügen weiterer farblicher Akzente beeindruckende Ergebnisse er- zielen ließen. Zudem war Kazunobu Yamada offensichtlich dazu in der Lage, die Oberfläche seiner Restaurationen in Sekundenschnelle perfekt zu polieren. Dies würde es uns ermöglichen, auf Glasurmassen zu verzichten. Eine Glasurschicht wird in der Regel durch Kaubelastung sehr schnell abradiert, sodass eine potenziell raue Oberfläche entsteht, die am Antagonisten Schaden anrichten könnte. Zurück in Italien begann ich, unter Nutzung der in Japan erworbenen Kenntnisse mit dem faszinierenden neuen Material zu experimentieren. 

Wie es weitergeht? Lesen Sie den gesamtem Artikel von Daniele Rondoni.

 

LabLine-Magazin

„ÄSTHETISCHER FALL“ im LabLine-Magazin

In der Frühlings-Ausgabe 2023 des LabLine-Magazins finden Sie einen wunderschönen „ÄSTHETISCHEN FALL“ von Mikel Villar Gonzales und DT Pilar Ballesteros Galan. Die Patientin (21 Jahre) hatte einen Hypoplasiedefekt an den Zähnen 11 und 12, vermutlich aufgrund eines Milchzahntraumas im Frontzahnbereich.

Wie konnten die beiden Zähne minimalinvasiv versorgt werden? Klicken Sie auf das Bild und sehen Sie, wie der Patientin wieder zu einem schönen Lächeln verholfen werden konnte!

Die Zeitschrift LabLine ist eine englischsprachige Publikation für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker. Das Magazin bietet eine umfassende Berichterstattung über die neuesten Techniken und Trends im Bereich der Zahntechnik und der Dentalwerkstoffe und präsentiert diese anhand anspruchsvoller, ästhetischer Fallbeispiele, die von einigen der renommiertesten Experten Europas angefertigt wurden. Mit seinen von Experten kuratierten Inhalten ist LabLine eine unschätzbare Ressource für alle, die ihr Wissen im Bereich der Zahntechnik erweitern und auf dem Laufenden bleiben wollen.

 

Multi-Layered Zirkonoxid und der Weg zur Perfektion

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Arbeit im Dentallabor rasant verändert. Neue Fertigungstechnologien haben sich durchgesetzt, Werkstoffe wurden weiterentwickelt. Dazu gehören auch Multi-Layered Zirkonoxide. 2013 brachte Kuraray Noritake (Hattersheim) das erste Multi-Layered Zirkonoxid KATANA™ Zirconia auf den Markt. In einem aktuellen Artikel in der Quintessenz Zahntechnik (Ausgabe 5/2023) geben Mathias Fernandez Y Lombardi und Giuliano Moustakis anhand der KATANA™ Zirconia-Multi-Layered Familie einen Überblick zu Zirkonoxid-Typen, Rohstoffqualität, Werkstoffkompetenz sowie Finalisierungswegen.

Ob Einzelkrone, weitspannige Brücke, komplexe Implantatarbeiten oder Veneer – Zirkonoxid hat sich als Allround-Werkstoff für vollkeramischen Zahnersatz etabliert. Und die Entwicklung scheint noch lange nicht beendet. Zirkonoxide und Verfahrenswege werden weiter optimiert und an die Bedürfnisse der modernen prothetischen Zahnmedizin angepasst. Doch bevor ein Werkstoff wie Zirkonoxid die volle Akzeptanz bei Anwendern findet, müssen Hürden überwunden werden. Gerade Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern wird oft der Drang nach Perfektionismus nachgesagt; obwohl es eine „perfekte Imitation“ natürlicher Zähne nicht geben kann. Schon kleinste lichtoptische Feinheiten einer vollkeramischen Restauration können das geschulte Auge eines erfahrenen Zahntechnikers hemmen, das Arbeitsergebnis und somit auch den Werkstoff als Erfolg zu akzeptieren.

Japanische Handwerkskunst

Nicht nur in Deutschland vereint Zahntechnik als Handwerksberuf – neben fachlichem Know-how – Eigenschaften wie Leidenschaft, Wissbegierde und Ausdauer mit dem Streben nach Vollkommenheit. In Japan unterliegt die traditionelle Zahntechnik in ihrer Exzellenz und Präzision dem Anspruch nach Perfektion. An diesem Vorsatz ändern auch digitale Fertigungstechnologien nichts. Die zahntechnische keramische Handwerkskunst ist in Japan hoch angesehen. Viele japanische Zahntechniker-Meister sind weltweit für ihre manuellen Fertigkeiten bekannt. Ihr Perfektionismus und ihre Leidenschaft für das, was sie tun, sind nahezu einzigartig.

10 Jahre KATANA™ Zirconia Multi-Layered

Darauf beruht auch die Entwicklung der keramischen Werkstoffe der japanischen Fa. Kuraray Noritake (Hattersheim), unter anderem von Multi-Layered Zirkonoxiden der KATANA™ Zirconia-Familie. Das Unternehmen sieht sich dafür verantwortlich, jeden Schritt auf dem Weg zur Perfektion selbst im Blick und im Griff zu haben. Intuition, Geschick und Präzision spielen für die Entwicklungs- und Forschungsabteilung eine wichtige Rolle. Der Fokus: kontinuierliche Entwicklung der Werkstoffe, um die eigenen Produkte stetig zu verfeinern, Know-how weiterzugeben und Tradition mit innovativen Technologien zu verbinden.

Lesen Sie mehr darüber in dem Artikel von Mathias Fernandez Y Lombardi und Giuliano Moustakis in der Zeitschrift Quintessenz Zahntechnik (Ausgabe 5 / 2023).

Leonidas Dimitriou

Die Kombination von Effektflüssigkeiten und Micro-Layering auf hochästhetischem Zirkonoxid als effektiver Weg zu herausragenden Ergebnissen

Ein Fall von Leonidas Dimitriou

Als Ergänzung zu dem gut abgestimmten Portfolio an mehrschichtigem Zirkonoxid (KATANA™ Zirconia Multi-Layered-Serie) und Verblendkeramik für Zirkonoxid (CERABIEN™ ZR) hat Kuraray Noritake Dental Inc. kürzlich eine Reihe von Färbeflüssigkeiten eingeführt. Esthetic Colorant für KATANA™ Zirconia wird vor dem Sintern auf die Oberfläche der monolithischen oder anatomisch reduzierten Zirkonoxidrestauration aufgetragen. Auf diese Weise lassen sich typische interne Farbeffekte von natürlichen Zähnen ganz einfach imitieren. Je nach gewünschtem Ergebnis können Anwender ihre mit Esthetic Colorant behandelten Zirkonoxidrestaurationen lediglich mit einer abschließenden Schicht aus Glasur, Flüssigkeramik oder Malfarben und Keramikmassen finalisieren. Anhand der folgenden zwei Fallbeispiele werden zwei unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Verwendung der Effektflüssigkeiten demonstriert.

Fallbeispiel 1

Im ersten Fall fertigten wir drei zweigliedrige verblockte Kronen für sechs Oberkieferfrontzähne an. Die Zirkonoxidkronen (KATANA™ Zirconia YML) wurden unmittelbar nach dem Fräsen anatomisch reduziert und mit Esthetic Colorant vor allem im inzisalen und zervikalen Bereich individualisiert. Zum Auftragen der ausgewählten Flüssigkeiten verwendeten wir den speziell für Esthetic Colorant entwickelten Liquid Brush Pen. Die Restaurationen wurden eine halbe Stunde lang getrocknet, im Sinterofen nach dem empfohlenen Protokoll für KATANA™ Zirkonoxid gesintert und anschließend mit CERABIEN™ ZR-Keramik ausgearbeitet. Abschließend wurde die CERABIEN™ ZR-Paste Stain Glaze für das finale Hochglanzfinish aufgetragen.


Abb. 1: Anatomisch reduzierte Kronen nach dem Fräsen (Cut-back-Design)


Abb. 2: Auf die gefrästen Restaurationen aufgetragenes Esthetic Colorant


Abb. 3: Individualisierte Restaurationen nach dem Sintern


Abb. 4: Restauration nach der Finalisierung mit Schichtkeramik

Ergebnis


Abb. 5: Die mit Esthetic Colorant erzeugten Effekte „leuchten“ aus der Tiefe der Restaurationen.


Abb. 6: Ansicht von lateral


Abb. 7: Ansicht von lateral

 

Fallbeispiel 2

Im zweiten Fall wurden zwei dreigliedrige Restaurationen mit KATANA™ Zirconia YML in der Farbe A3 hergestellt. Wir entwarfen und frästen sie im monolithischen Design, reduzierten sie dann mit Handinstrumenten um 0,2 mm und fügten einige Textureffekte auf der Oberfläche hinzu. Danach wurde Esthetic Colorant aufgetragen. In diesem Fall haben wir mit verschiedenen Farbtönen von Esthetic Colorant gespielt. Selbst bei einer minimal reduzierten oder monolithischen Oberfläche können die Flüssigkeiten eine schöne Tiefenwirkung erzeugen, da sie in das Zirkonoxid diffundieren. Die Menge der aufgetragenen Flüssigkeit lässt sich mit dem Liquid Brush Pen leicht kontrollieren, sodass die Intensität der Farben vorhersehbar ist. Nach dem Sintern fügten wir einige interne Malfarben, CERABIEN™ ZR Luster Porcelain und eine abschließende Schicht CERABIEN™ ZR FC Paste Stain Glaze hinzu, um die Restaurationen zu vollenden. Das Ergebnis spricht für sich selbst.


Abb. 8: Gefräste monolithische Restaurationen mit einer ausgeprägten Oberflächentextur


Abb. 9: Die vestibulären und palatinalen Oberflächen werden mit Esthetic Colorant individualisiert, um natürliche Farbeffekte zu erzeugen und zu verstärken.


Abb. 10: Erscheinungsbild der Restaurationen unmittelbar nach dem Sintern


Abb. 11: Restaurationen nach interner Färbung


Abb. 12: Eine Schicht Glasurkeramik, die auf die minimal reduzierten Restaurationen aufgetragen wird.

Ergebnis 


Abb. 13: Ergebnis nach dem Glasieren

 

Praktisches Set von Flüssigkeiten

Esthetic Colorant ist ein praktisches Set von Flüssigkeiten, um die Effekte der hochtransparenten, vorgefärbten KATANA™ Zirkonoxid-Rohlinge zu intensivieren und zu ergänzen. Egal, ob Sie den Eckzähnen etwas Chroma hinzufügen, die Mamelonstrukturen hervorheben oder individuelle Effekte kreieren möchten, mit den Effektflüssigkeiten können Sie dies mit minimalem Aufwand tun. Bei Implantataufbauten aus Metall oder verfärbten Pfeilerzähnen sind die Modifierfarben White und Opaque sehr hilfreich. Auf die Innenfläche der Restauration aufgetragen, maskieren sie die darunter liegenden dunklen Strukturen, indem sie das einfallende Licht tief im Inneren des Gerüstes blockieren, während die Transluzenz an der Außenfläche unverändert hoch bleibt. Alles in allem ist Estehtic Colorant ein großartiges Werkzeug, das eine wertvolle Unterstützung bei der Herstellung hochästhetischer, moderner Restaurationen bietet.


Leonidas Dimitriou

ESTHETIC COLORANT FÜR KATANA™ ZIRCONIA IM EINSATZ

Die Arbeit mit hochtransluzentem, mehrschichtigem Zirkonoxid (KATANA™ Zirconia Multi-Layered-Serie von Kuraray Noritake Dental Inc.) ebnet den Weg zu indirekten Restaurationen, die eng an die Bedürfnisse unserer Patienten angepasst sind. Reduzierte Wandstärken ermöglichen minimalinvasive Präparationen, während poliertes Zirkonoxid in den okklusalen Kontaktbereichen für ein antagonistenfreundliches Verhalten sorgt. All dies ist aufgrund des hohen ästhetischen Potenzials und der homogenen Struktur der Werkstoffe möglich, die sich gut für eine monolithische Gestaltung oder ein leicht vestibuläres Cut-back eignen. Für eine zusätzliche Individualisierung bzw. Charakterisierung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Das Portfolio der Finishing-Lösungen von Kuraray Noritake wurde vor einigen Monaten um Esthetic Colorant für KATANA™ Zirconia ergänzt, ein Set von zwölf Effektflüssigkeiten für das mehrschichtige Zirkonoxid. Die Flüssigkeiten werden vor dem Sintern auf die Oberfläche der Restauration aufgetragen.

Einige Leser mögen sich fragen, warum auf vorgefärbtem Zirkonoxid mit einer mehrschichtigen Farbstruktur zusätzlich Effektflüssigkeiten aufgetragen werden müssen. Angesichts des einzigartigen Farbspiels natürlicher Zähne, das sich aus Form und Farbe des Dentinkerns ergibt, liegt der Grund auf der Hand: Esthetic Colorant diffundiert in die Zirkonoxidstruktur und ermöglicht so, auch bei monolithischen Restaurationen natürliche Tiefeneffekte zu erzielen. Darüber hinaus ermöglicht es die Intensivierung der Einfärbung von Weichgewebeanteilen, und selbst bei Cut-backs können wir mit den Liquids ganz einfach fallspezifische interne optische Eigenschaften reproduzieren. Unser Standardverfahren für die Verwendung von Esthetic Colorant auf KATANA™ Zirconia HTML Plus wird anhand des folgenden Fallbeispiels beschrieben: Eine implantat- und zahnbasierte zwölfgliedrige Brücke mit leichtem vestibulärem Cutback-Design, fertiggestellt mit Esthetic Colorant und CERABIEN™ ZR Porcelain.

 

Abb. 1: Gefräste Restauration aus KATANA™ Zirconia HTML Plus vor dem Heraustrennen aus dem Blank
Abb. 2: Restauration nach dem Heraustrennen aus dem Blank
Abb. 3: Esthetic Colorant für KATANA™ Zirconia: 12 verfügbare Farbtöne
Abb. 4: Frontalansicht der gefrästen Restauration nach dem Auftragen von Esthetic Colorant. Eine Farbkarte ist nicht erforderlich, da die Farben der aufgetragenen Flüssigkeiten deutlich sichtbar sind.
Abb. 5: Okklusale Ansicht der gefrästen Restauration nach dem Auftragen von Esthetic Colorant. Die Flüssigkeiten wurden mit dem Liquid Brush Pen für Esthetic Colorant aufgetragen.
Abb. 6: Nach dem Sintern: Ansicht der Restauration von labial.
Abb. 7: Nach dem Sintern: Ansicht der Restauration von okklusal.
Abb. 8: Schöne Transluzenz und Mamelonstrukturen im Inzisalbereich.
Abb. 9: Situation nach dem Auftragen einer dünnen Schicht CERABIEN™ ZR Porcelain, die einen Schmelzeffekt erzeugt und das darunter liegende Farbenspiel sichtbar macht.
Abb. 10: Restauration nach dem Brand und der Glasur.

 

ERGEBNIS
Abb. 11: Nahansicht von frontal...
Abb. 12: … und von okklusal.

 

 

Einfache Handhabung und Anwendung, eindrucksvolle Farbeffekte: Esthetic Colorant fügt sich perfekt in unseren Micro-Layering-Konzept ein. Mit einem auf das Alter und die Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmten Cutback-Designs erzielen wir natürliche Ergebnisse. Da die Effektflüssigkeiten auf die vorgesinterte Zirkonoxidoberfläche aufgetragen werden, ist keine zusätzliche Wärmebehandlung erforderlich – die Restauration wird einfach getrocknet und anschließend wie gewohnt gesintert. Esthetic Colorant kann anstelle von oder in Kombination mit internen Malfarben, Glasurmassen und Flüssigkeramik verwendet werden – was auch immer das bestehende Konzept eines Labors für hochästhetische Zirkonoxid-Restaurationen ergänzt.

BESUCHEN SIE DIE PRODUKTSEITE ONLINE FÜR WEITERE DETAILS ÜBER Esthetic Colorant

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  • Sicherheitsdatenblätter

 

 

Online-Seminar: KATANA™ Zirconia Multi-Layered – Ästhetisches Zirkonoxid trifft Esthetic Colorant

Möchten Sie die Geheimnisse wunderbar natürlicher Zirkonoxid-Restaurationen aus KATANA™ Zirconia kennenlernen und erfahren, wie Sie auf einfachem Weg die lichtoptischen Effekte eines Zahns reproduzieren können? Wenn ja, dann ist das exklusive Online-Seminar "Just Color" genau das Richtige für Sie!

Just Color - Ästhetische Zirkonoxid-Restaurationen mit Esthetic Colorant meistern

Datum: 16. Juni 2023, 14 Uhr
Referent: Mathias Fernandez Y Lombardi (EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials)

Herausforderung:
Der natürliche Zahn besticht durch einzigartige lichtoptische Effekte, die sich aus der inneren Struktur des Zahns ergeben. Die Reproduktion dieser spezifischen Effekte in Zirkonoxid-Restaurationen mithilfe der Färbetechnik oder des Micro-Layerings zeigte jedoch bisher nur begrenzte Möglichkeiten.

Lösung:
Kuraray Noritake hat sich dieses Problems angenommen und auf der Grundlage solider Forschung und Entwicklung eine Lösung gefunden: Esthetic Colorant für KATANA™ Zirconia.

Im Online-Seminar präsentiert Mathias Fernandez Lombardi diese verblüffend einfache Lösung. Erfahren Sie, wie Sie mit KATANA™ Zirconia und Esthetic Colorant – den innovativen Effektflüssigkeiten – eine Ästhetik erzielen können, die bei Zirkonoxid-Restaurationen bisher nur schwer zu erreichen war.

Die Highlights des Seminars:

  • Zirkonoxid und die Werkstofftechnologie hinter KATANA™ Zirconia Multi-Layered
  • Werkstoffgrundlagen und Bedeutung für die Ästhetik
  • Einführung in die Esthetic Colorant-Technologie und Unterschiede zu herkömmlichen Färbe- und Infiltrationslösungen
  • Anwendungsbereiche von KATANA™ Zirconia und Integration in den Arbeitsablauf
    Esthetic Colorant und der Maskierungseffekt für das Zirkonoxidgerüst (verfärbte Stümpfe oder metallische Abutments)
  • Wirtschaftliche Vorteile der Verwendung von KATANA™ Zirconia und Esthetic Colorant
  • Tipps und Tricks für schnelle und effiziente Ergebnisse
  • Fragerunde mit Mathias Fernandez Lombardi

Verpassen Sie nicht diese Gelegenheit, die Ästhetik von Zirkonoxid-Restaurationen auf ein neues Level zu heben. Melden Sie sich noch heute an!

Lassen Sie sich inspirieren!

Lassen Sie sich von diesem inspirierenden Video verzaubern und öffnen Sie die Türen zu einer Traumwelt. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Kreativität und Imagination. Wenn Sie wieder erwachen, ist die Lösung für Ihre Herausforderungen greifbar. Träumen Sie, lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie Ihre Antwort auf die Frage: Wie gelingt es, mit Zirkonoxid auf einfachem Weg die lichtoptischen Effekte eines Zahns zu imitieren?

Wir freuen uns darauf, Sie im Online-Workshop begrüßen zu dürfen und gemeinsam die Welt der ästhetischen Zirkonoxid-Restaurationen neu zu entdecken! KATANA™ Zirconia: Begleiten Sie uns auf dem „Der Weg zur Perfektion“.