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Blog

Chairside-Verarbeitung von Zirkonoxid

Im Jahr 2022 feierte Kuraray Noritake Dental Inc. den zehnten Jahrestag des Zusammenschlusses von Kuraray und Noritake.

Zehn international bekannte Referenten präsentierten im Rahmen dieses Anlasses ihr Wissen in einem virtuellen Symposium mit dem Titel „Bis jetzt und von jetzt an: Von der Innovation zur Vereinfachung“.

Zwei Experten – Dr. Mike Skramstad und Dr. Sameer Puri – diskutierten, ob es eine gute Idee ist, mit der Verarbeitung von transluzentem Zirkonoxid in der Zahnarztpraxis zu beginnen. Sie denken, dass es die Art und Weise, wie jeder Zahnheilkunde praktiziert, zum Besseren verändern könnte. Fragen, warum? Sehen Sie sich die Aufzeichnung ihres Vortrags an!

 

 

Modernes Zirkonoxid im Dentallabor

Kuraray Noritake Dental Inc. feierte 2022 den 10. Jahrestag der Fusion von Kuraray und Noritake. Im Rahmen dieser Veranstaltung teilten zehn bekannte Redner aus der ganzen Welt ihr Fachwissen in einem virtuellen Symposium mit dem Titel „Bis jetzt und von jetzt an on: Von der Innovation zur Vereinfachung“.

Zu uns gesellten sich die bekannten Keramikmeister RDT Aki Yoshida und DT Nondas Vlachopoulos, die über ihren Ansatz zur Auswahl des richtigen Zirkonoxids für den jeweiligen Patientenfall sprachen. Sie diskutierten auch, welche Verblendtechnik je nach Indikation und patientenspezifischen Bedürfnissen geeignet ist. Klingt nach einem Thema für Sie?

Erfahren Sie mehr, indem Sie sich die Aufzeichnung ihres Vortrags ansehen!

 

 

Direkte Kompositrestaurationen

Im Jahr 2022 feierte Kuraray Noritake Dental Inc. den 10. Jahrestag der Fusion der beiden Unternehmen. Zehn namhafte Referenten aus aller Welt waren eingeladen, ihre Ideen, Forschungen und Erkenntnisse auf dem virtuellen Symposium „Bis jetzt und von jetzt an: Von der Innovation zur Vereinfachung“ vorzustellen.

Wir sind Dr. Nicola Scotti und Prof. Lorenzo Breschi dankbar, dass sie bei dieser Veranstaltung Referenten waren und die Frage beantwortet haben: Ist es möglich, direkte restaurative Verfahren zu vereinfachen, ohne die Ergebnisse zu beeinträchtigen? Sie diskutierten die Single-Shade-Technik, ihre Möglichkeiten und Grenzen.

Sie fragen sich, was die Schlussfolgerung war? Klicken Sie auf die Schaltfläche unten und sehen Sie sich die Aufzeichnung dieses aufschlussreichen Vortrags an.

 

 

Adhäsive Befestigung von Vollkeramikkronen

Kuraray und Noritake schlossen sich 2002 zu Kuraray Noritake Dental Inc. zusammen. Wir feierten den 10. Jahrestag unseres Zusammenschlusses mit einem virtuellen Symposium für Zahnmediziner/innen und Zahntechniker/innen weltweit.

Zehn hochkarätige Zahnmediziner aus aller Welt boten ihr Wissen im Symposium mit dem Titel „Bis jetzt und von jetzt an: Von der Innovation zur Vereinfachung“ an.

Im Vortrag von Dr. Gerard Chiche und Prof. Markus B. Blatz suchten wir nach einer Antwort auf die Fragen: Wie konditioniert man keramische Oberflächen vor ihrer Befestigung? Und welche Parameter leiten die Entscheidung für adhäsive, selbstadhäsive oder konventionelle Systeme?

Möchten Sie wissen, was die Experten gesagt haben? Klicken Sie hier, um die Aufzeichnung ihrer Präsentation anzusehen.

 

 

Kuraray Noritake Dental auf der IDS 2023: Neue Möglichkeiten entdecken

Vor 100 Jahren veranstaltete der Verband der Deutschen Dental-Industrie e. V. (VDDI) die erste Dental-Schau. Mittlerweile zur Weltleitmesse der Dentalbranche avanciert, findet die IDS 2023 nun zum 40. Mal statt – auch Kuraray Noritake Dental Inc. wird dabei sein. IDS-Besucherinnen und -Besucher können sich am Stand des Unternehmens (Halle 11.3 | Stand E010) von vielen neuen Möglichkeiten in Zahnmedizin und Zahntechnik rund um innovative Produkte von Kuraray Noritake begeistern lassen. Vorzüge entdecken und Potenziale kennenlernen – ob im Gespräch mit dem sympathischen und fachkundigen Team am Stand oder bei Vorträgen und Hands-on-Demonstrationen international renommierter Experten – im Fokus steht der fachlich basierte Austausch rund um Produkte und Technologien.

Bei den von Kuraray Noritake vorgestellten Produkten lohnt sich ein besonderer Blick auf die Lösungen der Universal Excellence-Produktreihe. Mit universell und intuitiv einsetzbaren Materialien lassen sich klinische Arbeitsabläufe rationalisieren, indem die Anzahl der benötigten Komponenten und Arbeitsschritte reduziert wird. Die bekanntesten Produkte dieser Reihe umfassen ein universelles Komposit mit einer schlanken vielseitig einsetzbaren Farbpalette, ein universelles Adhäsiv, das für jede Ätztechnik geeignet ist, und ein universelles Befestigungskomposit, das sogar auf Silikatkeramik haftet.

Wer sich insbesondere für innovative Möglichkeiten in der Prothetik interessiert, sollte am Infostand für indirekte Restaurationen Halt machen. Hier können die drei beliebten Befestigungskomposite der PANAVIA™-Produktfamilie – für alle Fälle – kennengelernt werden. Zudem werden hier verschiedene CAD/CAM-Blöcke für die Chairside-Fertigung vorgestellt. Und wer auf einfachem Weg optimale Bedingungen für einen sicheren Haftverbund erzielen will, sollte sich am Stand über die universelle Reinigungslösung KATANA™ Cleaner informieren.

Und auch für direkte Restaurationen gibt es innovative Produkte zu entdecken. Die patienten- und situationsspezifischen Anforderungen variieren in diesem Bereich stark. Es bedarf daher unterschiedlicher Materialien – selbst innerhalb der einzelnen Kompositklassen. Aus diesem Grund bietet Kuraray Noritake Dental verschiedene Arten von Restaurationsmaterialien an, die allesamt über hervorragende mechanische Eigenschaften verfügen und mit innovativen Technologien wie Light Diffusion aufwarten. Es handelt sich um Produkte der CLEARFIL MAJESTY™-Serie, die auf der Messe zusammen mit den bewährten CLEARFIL-Adhäsiven vorgestellt werden.

Die Zahntechnik zeichnet sich durch minimalinvasives Restaurationsdesign und gehobene Ästhetik bei einem zugleich hohen Automatisierungsgrad aus. Die Werkstoffe, die für die Umsetzung patientenorientierter Konzepte benötigt werden, sind in einem eigens dafür eingerichteten Bereich am Messestand von Kuraray Noritake zu finden. Neu im Portfolio ist Esthetic Colorant. Mit den Effektflüssigkeiten können charakteristische Farbeffekte auf vorgesintertem KATANA™ Zirconia erzeugt werden.

Besonders empfehlenswert sind die Vorträge und Hands-on-Vorführungen von international renommierten Referenten, die von Mittwoch, 15. März, bis Samstag, 18. März 2023 am Stand von Kuraray Noritake stattfinden. Das vollständige Programm und weitere Informationen über das Angebot von Kuraray Noritake Dental in Köln finden Sie im Internet unter www.kuraraynoritake.eu. Für alle, die nicht persönlich vor Ort sein können, werden die Vorträge auch online übertragen.

 

BOND Magazin

BOND Magazin, 9. Ausgabe

Einen Blick in die Zukunft der Zahnmedizin

Unser BOND Magazin 9 ist verfügbar! Auf einen Blick steht diese Ausgabe symbolisch für unser Engagement bzw. die kontinuierliche Innovation und Verbesserung in der Zahnmedizin. Viele der Artikel konzentrieren sich auf neue oder aktualisierte Produkte aus dem Hause Kuraray Noritake und demonstrieren die wissenschaftlich fundierte Argumentation, die ihre Entwicklung geleitet hat.

Ein Paradebeispiel für diesen Ansatz ist das neue Befestigungssystem PANAVIA™ Veneer LC. Durch die Kombination bewährter Komponenten unseres allseits beliebten und zuverlässigen PANAVIA™ V5-Systems mit neuer Füllstofftechnologie verfügt diese Speziallösung über hervorragende klinische und ästhetische Eigenschaften.

In einem aufschlussreichen Artikel darüber, wie adhäsive Befestigungssysteme im Zeitalter der digitalen Zahnheilkunde funktionieren können, erklärt Dr. Tomohiro Takagaki die wachsende Nachfrage nach einem Material, das einfach zu verwenden ist und den Standards der modernen Zahnheilkunde entspricht (PANAVIA™ SA Cement Universal).

Dr. Clarence Tam zeigt in einem klinischen Fallbericht die Anwendung von CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal zur Herstellung natürlich wirkender Seitenzahnrestaurationen. Zudem verdeutlicht ein Interview mit Dr. Adham Elsayed die Vorteile dieses Komposits im zahnärztlichen Alltag. Eine lebhafte Diskussion mit Dr. Karim Nasr wirft ein neues Licht auf die Vorteile, die der mehrschichtige KATANA™ Zirconia-Block für die Chairside-Zahnmedizin bringen kann. Und nicht zuletzt gibt Donald Jetter einen aufschlussreichen Überblick zu dem Einfluss, den das bewährte MDP-Monomer fast vier Jahrzehnte nach seiner Dentalmarkt-Einführung noch immer auf die Produktlinien CLEARFIL™ und PANAVIA™ von Kuraray hat.

Hier klicken. Viel Spaß beim Lesen!

Zur Ausgabe 9 | 08/2022

 

 

Weitere Versionen:

 

BOND | VOLUME 8 | 12/2021

BOND | SPECIAL EDITION | 06/2021

BOND | VOLUME 7 | 10/2020

BOND | VOLUME 6 | 03/2020

BOND | VOLUME 5 | 05/2019

BOND | VOLUME 4 | 06/2018

BOND | VOLUME 3 | 10/2017

BOND | VOLUME 2 | 04/2017

BOND | VOLUME 1 | 12/2016

 

IN.DIRECT SYMPOSIUM für die ästhetische Zahnmedizin und Zahntechnik

IN.DIRECT SYMPOSIUM für die ästhetische Zahnmedizin und Zahntechnik

Minimalinvasive Restaurationen, ästhetische hochwertige Werkstoffe, patientenorientierte Vorgehensweisen: Dies sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche restaurative Zahnmedizin. Elf renommierte Zahnmediziner/innen, Zahntechniker/innen und Wissenschaftler/innen aus ganz Europa teilten ihre eigenen Erfolgsstrategien während des „IN.DIRECT SYMPOSIUM on Aesthetic Dental Collaboration“ von Kuraray Noritake. Die Veranstaltung fand am 5. November 2022 in den Kristallwelten Swarovski in Wattens bei Innsbruck (Österreich) statt.

 

Kazumitsu Nakatsuka, Leiter des Geschäftsbereichs Medizin bei der Kuraray Europe GmbH, hieß die 132 Teilnehmer vor Ort und mehr als 1.500 Online-Teilnehmer herzlich willkommen. Er stellte die beiden Vorsitzenden der Veranstaltung vor, Prof. Nicola Scotti von der Universität Turin (Italien) und Prof. Dr. Mathias Kern von der Universität Kiel (Deutschland). Die beiden Spezialisten führten durch ein Programm mit acht Vorträgen, die sich auf verschiedene Aspekte der restaurativen Zahnmedizin konzentrierten.


Die Referierenden auf dem IN.DIRECT Symposium: MDT Daniele Rondoni, Prof. Lorenzo Breschi, MDT Nondas Vlachopoulos, Dr. Claudia Scholz, Dr. Andrea Schädler, Prof. Nicola Scotti, Prof. Dr. Mathias Kern, Dr. Davide Cortellini, DT Laura Canale and MUDr. Josef Kunkela, Ph.D. Missing: Prof. Dr. Benedikt Spies.

Beachten Sie eine substanzschonende Präparation bei vollflächigen Kronen

Wann immer ein Patient Vollkronen benötigt, sollte der Zahnarzt auf eine möglichst substanzschonende Präparation achten. Dies war die Kernbotschaft von Dr. Davide Cortellini aus Riccione (Italien), der seinen Vortrag zusammen mit DT Laura Canale aus Rimini hielt. Laut den Referierenden ermöglicht ein dünn auslaufender Rand eine bessere Erhaltung gesunder Zahnstrukturen, sorgt für Stabilität und Ästhetik der Gingiva und kann mühelos vom Intraoralscanner erfasst werden. Die Technik ist insofern anspruchsvoll, als das Restaurationsmaterial im Rand erheblich ausgedünnt werden muss. Mit dieser geringen Wandstärke, der hohen Kantenstabilität und den überlegenen mechanischen Eigenschaften scheint monolithisches Zirkonoxid das am besten geeignete Material für diesen Ansatz zu sein.


DT. Laura Canale and Dr. Davide Cortellini

Bieten Sie Klebebrücken als Alternative zu Implantaten an

Fehlt im Frontzahnbereich ein einzelner Zahn, können Single-Retainer-Brücken (Klebebrücken) aus 3Y-TZP-Zirkonoxid eine bevorzugte Option sein. Prof. Dr. Mathias Kern betonte während seines Vortrags, dass diese die einzige sofortige Behandlungsoption für junge Patienten mit unvollständiger dentoalveolärer Entwicklung seien, in enge zahnlose Räume (< 7 mm) passen und auch in Situationen mit abgewinkelten Wurzeln oder unzureichender Knochenmenge möglich sind. Darüber hinaus haben Klebebrücken den gleichen positiven Einfluss auf die Lebensqualität des Patienten wie Implantate. Klinisch nachgewiesen sind die nach 15 Jahren hohen Überlebensraten von 95,4 Prozent [1]. Selbst im Eckzahn- und Molarenbereich bieten Klebebrücken auf Zirkonoxid-Basis vielversprechende Ergebnisse. Schlüssel zum Erfolg sind ein sorgfältiges adhäsives Befestigungsverfahren entsprechend bewährten Protokollen und die Verwendung eines MDP-haltigen Befestigungsmaterials (z. B. PANAVIA™ V5).
 

Bevorzugen Sie monolithische Restaurationen auf Implantaten

Auf Implantaten scheinen monolithische Restaurationen überlegen. Der Grund wurde von Prof. Dr. Benedikt Spies von der Universität Freiburg (Deutschland) ausgeführt. Technische Komplikationen treten seltener auf. Lithiumdisilikat ist die bewährte Lösung für einzelne Einheiten, während Zirkonoxid (mit höherer Festigkeit) zu vielversprechenden Ergebnissen bei mehrgliedrigen Restaurationen führt. Eine der vorteilhaften Eigenschaften von Zirkonoxid ist die Tatsache, dass eine perfekt polierte Oberfläche auch bei langer Tragezeit glatt bleibt, was ein Indikator für antagonistenfreundliches Verhalten ist.

Schonen Sie Zahnhartsubstanz mit einem Zero-Micro-Cut-Back

Mit guten ästhetischen Eigenschaften ermöglicht Zirkonoxid, die Wandstärke von Restaurationen für minimalinvasive Behandlungen zu reduzieren. Prof. Nicola Scotti und MDT Daniele Rondoni aus Savona (Italien) stellten ein Vorgehen dar, bei dem Zirkonoxid mit schmelzähnlichen optischen Eigenschaften überzeugt. Die Entscheidung für ein rein monolithisches Design und eine Individualisierung mit „flüssiger Keramik“ (CERABIEN™ ZR FC Paste Stain) oder Dünnschichtverblendung nach Micro-Cut-Back wird hauptsächlich von der Ästhetik getroffen. Daniele Rondoni geht hierbei patientenspezifisch vor. Bei jungen Patienten wird etwas mehr mit Keramik verblendet als bei älteren Patienten. In jedem Fall sollte jedoch die okklusale Fläche in Zirkonoxid gestaltet und gut poliert sein.


MDT Daniele Rondoni, Prof. Nicola Scotti and Prof. Dr. Manfred Kern während der Diskussion


Öffnen Sie die Tür für eine unglaubliche Ästhetik mit Feldspatkeramik

Die Verwendung synthetischer Feldspatkeramik (CERABIEN™ ZR) – entweder ausschließlich für die Keramikschichtung auf feuerfesten Stümpfen oder auf einem Zirkonoxidgerüst – ermöglicht eine präzise Nachahmung natürlicher Zähne mit all ihren individuellen Eigenschaften. Tipps, wie das volle Potenzial von ästhetischem Zirkonoxid und Verblendkeramiken ausgeschöpft werden kann, gab MDT Nondas Vlachopoulos aus Athen (Griechenland). Er zeigte mehrere klinische Fallbeispiele und erklärte seine Philosophie und seinen Ansatz. Von minimal- bis nichtinvasiv – er legt den Schwerpunkt auf die Beachtung biologischer Strukturen. Insbesondere mithilfe der Internal-Stain-Technik ist er in der Lage, praktisch jeden charakteristischen optischen Effekt – von Schmelzrissen bis hin zu weißen Kalkflecken – je nach Wunsch des Patienten zu reproduzieren.


MDT Nondas Vlachopoulos


Halten Sie sich an empfohlene Protokolle für die adhäsive Befestigung

Das Erreichen einer starken und dauerhaften Haftung indirekter Restaurationen am Zahn ist einfach, betonte Prof. Lorenzo Breschi von der Universität Bologna (Italien). Er empfahl die Verwendung von universellem Befestigungskomposit (z. B. PANAVIA™ SA Cement Universal) im selbstadhäsiven Verfahren für Kronen mit retentiven Eigenschaften aus nicht ätzbaren Materialien. Reicht die Retention nicht aus und ist viel Dentin freigelegt, sollte zusätzlich ein Adhäsivsystem genutzt werden; vorzugsweise nach selektivem Ätzen des Zahnschmelzes. Da PANAVIA™ SA Cement Universal das Silan (das LCSi-Monomer) und das MDP-Monomer enthält, ist selbst bei Keramik keine separate Vorbehandlung erforderlich. Die Konditionierung von Klebeflächen der Restauration ist jedoch unbedingt notwendig. Die Methode hängt davon ab, ob das Restaurationsmaterial ätzbar ist oder nicht. In Fällen mit einem subgingivalen Präparationsrand (schwierige Isolierung) schlug der Referent ein selektives Adhäsivverfahren vor, bei dem das Adhäsiv überall – außer im Bereich der Gingiva – aufgetragen wird, um genau dort, wo erforderlich, die notwendige Haftkraft zu erzielen.
 

Lösen Sie komplexe Restaurationen Schritt für Schritt

Nur ein Termin in der Zahnarztpraxis! Dieser Vorteil ist für viele Patienten ein Hauptgrund, um sich für eine Chairside-Behandlung zu entscheiden. Tatsächlich können verschiedene klinische Situationen direkt am Stuhl gelöst werden, und in vielen von ihnen ist Zirkonoxid das Material der Wahl. Dr. Claudia Scholz und Dr. Andrea Schädler aus Kiel (Deutschland) bevorzugen die Verwendung des KATANA™ Zirconia Blocks und lösen auf diesem Weg sogar komplexe Fälle, z. B. Full-Mouth-Restaurationen in einzelnen Einheiten. Sie gaben in ihrem Vortrag viele Tricks, um beispielsweise Brücken auf Implantaten zu realisieren, indem die Abutments zuerst gefräst und platziert, dann wie natürliche Pfeiler scannt werden und danach die Brücke herstellt wird. Ihre Erfahrung zeigt, dass die Chairside-Zahnmedizin auch an Grenzen stoßen kann, z. B. wenn die ästhetischen Anforderungen besonders hoch sind, die Einschubrichtung von Implantaten das Vorgehen erschwert oder der Umfang einer Restauration größer ist als der größte verfügbare Block.


Dr. Andrea Schädler and Dr. Claudia Scholz
 

Wählen Sie den Restaurationswerkstoff sorgfältig aus

Die Genauigkeit von gefrästen CAD/CAM-Restaurationen hängt stark von der Materialwahl ab. Dr. Josef Kunkela, Ph.D. aus Jindřichův Hradec (Tschechien) zeigte anhand seiner Forschungsergebnisse: Innere Passform, marginale Stabilität (besonders wichtig bei komplexen, langspannigen Rekonstruktionen) und Oberflächenqualität von Restaurationen variieren nicht nur zwischen den, sondern auch innerhalb der verschiedenen Materialklassen. Unter allen getesteten Materialien schnitten verschiedene Arten von KATANA™ Zirconia in Bezug auf die Größe des Zementspalts sowie die Rand- und Oberflächenqualität am besten ab. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Zirkonoxiden können auf Variationen in der Materialzusammensetzung und der Rohlingsproduktion zurückgeführt werden. Jeder, der Genauigkeit und Qualität von Restaurationen schätzt, sollte sich dieser Faktoren bewusst sein und sorgfältig die restaurativen Materialien auswählen, um den Weg für optimale Ergebnisse zu ebnen.


Dr. Josef Kunkela, Ph.D.

Moderne Ansätze zur ästhetischen Zahnmedizin

CAD/CAM-Zahnmedizin, innovative restaurative Werkstoffe und Adhäsivverfahren haben den Weg für hochästhetische, minimalinvasive Behandlungsansätze geebnet. Während des IN.DIRECT Symposiums wurde klar, dass es viele verschiedene erfolgreiche Strategien gibt und dass es die Aufgabe des prothetischen Arbeitsteams ist, die geeignete Option basierend auf der klinischen Situation und den spezifischen Bedürfnissen des Patienten auszuwählen. Am Ende sind Patientenzufriedenheit und Lebensqualität die Hauptindikatoren für eine erfolgreiche restaurative Therapie.
 
Die Vorträge werden in Kürze auf Anfrage auf unserer Website im Newsroom-Bereich verfügbar sein. Halten Sie Ausschau nach den Ankündigungen in den sozialen Medien. Demnächst ...
 

Referenzen

1. Kern M. Fünfzehnjähriges Überleben von vorderen vollkeramischen freitragenden harzgebundenen festen Zahnprothesen. J Dent. 2017 Jan;56:133-135.

MDP-Monomer

Meilenstein der adhäsiven Zahnmedizin

MDP-Monomer – eine Erfolgsgeschichte, die in Japan begann

MDP-Monomer gilt als der Booster für die adhäsive Befestigung. Entwickelt von Kuraray Noritake ist MDP heute in einer Vielzahl adhäsiver Befestigungssysteme integriert. Die Erfolgsgeschichte begann in Japan. Dort wurde mit dem Original-MDP-Monomer die Basis für die moderne Adhäsivtechnik gelegt.

„Wie gelingt es, ein ästhetisches Komposit an Zahnschmelz, aber auch an Dentin anhaften zu lassen?“ Vor dieser Frage stand in den 1980er Jahren ein Forscherteam von Kuraray. Es gab damals Total-Etch-Systeme, jedoch mit Systemschwächen, z. B. viele Einzelschritte, sehr fehleranfällig, große Lernkurve. Es galt, einen neuen Ansatz zu finden, und zwar abseits der Glasionomerchemie. In dieser Materialklasse waren zwar Haftsysteme verfügbar, die jedoch nicht die hohe Ästhetik eines Komposits besaßen. Das war der Antrieb, sich mit einem neuen Haftmolekül auseinanderzusetzen. Die Herausforderung lag darin, mit dem neuen „Ein-Schritt-Monomer“ eine Balance zu finden zwischen dem pH-Wert, der zum Ätzen von Schmelz benötigt wurde, und dem pH-Wert, der dem Dentin nicht schadet. Das Kuraray-Forschungsteam fand heraus, dass sich ein 10-MDP-Monomer mit einem pH-Wert von zirka 2 besonders gut eignet. Der Erfolg bestätigt diese Erkenntnis. Heute beeindrucken die 10-MDP-haltigen Produkte von Kuraray Noritake mit überzeugenden Langzeitergebnissen.

Hohe Reinheit

Das von Kuraray entwickelte und 1981 patentierte MDP-Monomer ist bis heute das führende funktionale Monomer. Untersuchungen haben wiederholt gezeigt, dass sich mit Produkten auf Basis dieses Monomers stabile Verbindungen mit Zahnschmelz, Nichtedelmetallen oder Zirkonoxid herstellen lassen. Schwer zu sagen, wo die adhäsive Zahnmedizin ohne das MDP-Monomer heute stünde. Eines der Geheimnisse hinter dem Erfolg des MDP-Monomers von Kuraray Noritake ist die Qualität. Nach Auslaufen des Patents synthetisieren auch andere Hersteller ihr eigenes MDP. Jedoch ergab eine Studie [1], dass bei drei untersuchten MDP-Haftmonomeren Unterschiede im Reinheitsgrad festzustellen waren. Diese wirken sich auf die Intensität der Nanoschichtung und die daraus resultierende Haftfestigkeit aus. Wenig überraschend: Beim hochreinen Original-MDP von Kuraray Noritake wurde die höchste Verbindungsfestigkeit gemessen.

Viele Anwendungsmöglichkeiten

Das Original-MDP ist u. a. Bestandteil der erfolgreichen PANAVIA-Familie (Kuraray Noritake). Für alle adhäsiven PANAVIA-Befestigungskomposite – einschließlich PANAVIA V5 und PANAVIA SA Cement Universal – wird das Original-MDP-Monomer eingesetzt. Zudem ist MDP Grundlage für eine Reihe von Produkten im CLEARFIL-Bondingsortiment (Kuraray Noritake), z. B. für den Goldstandard CLEARFIL SE BOND. Letztlich lässt die Erfahrung von mehr als 40 Jahren nur eine Schlussfolgerung zu: Das Original-MDP-Monomer von Kuraray Noritake hat die adhäsive Zahnmedizin zum Besseren verändert und optimiert.

[1] Yoshihara K. et al. Functional monomer impurity affects adhesive performance. Dent Mater. 2015 Dec;31(12):1493–1501.

 

Niigata

Wo kommen unsere Produkte eigentlich her?

PANAVIA™ V5 oder KATANA ™ Zirconia schnell über ein Depot bestellen, am nächsten Tag ist es bei Ihnen in der Praxis. Aber wo kommt die Packung PANAVIA™ eigentlich her? Seinen Anfang nimmt alles in Japan, genauer gesagt in Niigata.

Niigata ist eine Großstadt und der Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur Niigata auf Honshu, der Hauptinsel von Japan. Niigata liegt an der Mündung des Shinano-Flusses und ist eine der größten Hafenstädte an der Küste zum Japanischen Meer. Hier werden alle Dentalmaterialien hergestellt und zur Ausfuhr in die ganze Welt vorbereitet.

Von Niigata geht die Reise per Flugzeug nach Europa, genauer gesagt nach Holland, nach ljmuiden in der Nähe von Amsterdam. Hier befindet sich das europäische Lager und die Produkte werden von hier in alle europäischen Länder versendet. Wenn die Produkte bei Ihnen in der Zahnarztpraxis oder im Dentallabor eintreffen, haben sie bereits einen weiten Weg hinter sich. Während ihrer gesamten Reise werden sie mit höchster Sorgfalt gelagert. Da die Herstellung der Dentalprodukte für weltweit alle Kuraray-Niederlassungen in Japan erfolgt, können wir weltweit höchste, gleichbleibende Qualität garantieren!

Ein echter Veneer-Spezialist

PANAVIA™ Veneer LC als großartige Lösung für anspruchsvolle Aufgaben

Was macht eine Veneer-Versorgung erfolgreich? Zusätzlich zum Restaurationswerkstoff, dem klinischen Können und der hohen zahntechnischen Expertise spielt das Befestigungsmaterial eine wichtige Rolle. Das adhäsive Befestigen von Veneers ist anspruchsvoll. Einerseits sind die ästhetischen Erwartungen der Patienten außerordentlich hoch. Andererseits kann das Handling der filigranen Restaurationen schwierig sein. Um alle Anforderungen zu erfüllen und ein langzeitstabiles Resultat zu erzielen, bedarf es u. a. eines ästhetischen, einfach zu handhabenden und leistungsstarken Befestigungssystems. Kuraray Noritake – Spezialist in Sachen adhäsiver Haftverbund und Vollkeramik – hat speziell für diese Anwendung das lichthärtende Befestigungskomposit PANAVIA™ Veneer LC entwickelt. Konzipiert für die adhäsive Befestigung hochästhetischer Veneer-Restaurationen ermöglicht das Material ein vereinfachtes Handling bei einer zugleich erhöhten Ästhetik und Sicherheit. Und so ergänzt PANAVIA™ Veneer LC die PANAVIA-Family um einen echten „Newcomer“.

PANAVIA™ Veneer LC unterstützt in vielerlei Hinsicht hochästhetische Ergebnisse. In vier verschiedenen Farben erhältlich, können die individuellen Farbanforderungen berücksichtigt und das Ergebnis im Vorfeld simuliert werden. Die hohe Fließfähigkeit des Materials und die geringe Schichtstärke erleichtern das Einsetzen der Veneers und sorgen für nicht sichtbare Restaurationsränder. Weitere wichtige Eigenschaften von PANAVIA™ Veneer LC sind langfristige hervorragende Farbstabilität, sichere Lichthärtung, Polierbarkeit und Glanzbeständigkeit.

Veneer-Versorgung der Zähne 12 und 22 von Yohei Sato und Keisuke Ihara (beide Japan). Das Einsetzen erfolgt mit PANAVIA™ Veneer LC.

"One strong family":

Weitere Informationen über PANAVIA™ Veneer LC und die gesamte PANAVIA™-Familie für die dauerhaft stabile Befestigung sind online unter www.kuraraynoritake.eu/de verfügbar.

 

Den vollständigen Fallbericht können Sie sich hier als Whitepaper herunterladen.