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Wie KATANA Zirconia YML Ihnen mehr Zeit für die wirklich schönen Dinge im Dentallabor gibt

Wussten Sie, dass der Mensch bis zu 30.000 Entscheidungen pro Tag trifft? Gerade im Laboralltag muss oft blitzschnell und unter Zeitdruck entschieden werden. Zumindest eine Entscheidung können wir Ihnen abnehmen: Die Wahl des vollkeramischen Materials! Denn mit KATANA Zirconia YML bieten wir Ihnen einen Allrounder für den Laboralltag – zuverlässig, sicher und mit höchster Farbtreue.

Mit dem neuen Zirkonoxid KATANA Zirconia YML können Sie theoretisch alle Anwendungen umsetzen; und praktisch: Ganz ohne Kompromisse. Die besondere Struktur resultiert aus einer Kombination von Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Damit ist KATANA Zirconia YML der Allrounder, mit dem sich Arbeitsprozesse standardisieren, straffen und vereinfachen lassen. Sparen Sie sich die Zeit für die Entscheidung und nutzen Sie die gewonnenen Minuten für wirklich schöne Dinge im Laboralltag, z. B. den ästhetischen Feinschliff, die Vorbereitungen für eine komplexe Planung oder das Gespräch mit dem Patienten.

KATANA Zirconia YML und der Weg zur Perfektion

Einfach schön – die Geschichte von KATANA Zirconia ist geprägt von der Begeisterung für Vollkeramik und der Leidenschaft für Ästhetik. Die Wünsche von Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern wurden ebenso berücksichtigt wie die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Werkstoffkunde. Der Zustand der Rohstoffe, die Reinheit der Pulvermischung sowie die Homogenität und Dichte der Rohlinge – die Werkstoffeigenschaften sind gezielt aufeinander abgestimmt. Im Zusammenspiel mit einem sorgfältig aufgebauten Inhouse-Herstellungsprozess entsteht die zuverlässig hohe Materialqualität, für die KATANA Zirconia bekannt und beliebt ist.

Hierbei basiert der Erfolg von KATANA Zirconia auf einer bemerkenswerten Besonderheit: Nur KATANA Zirconia wird aus der einzigartigen, patentierten Rohstofftechnologie von Kuraray Noritake hergestellt. Kuraray Noritake ist einer der wenigen Hersteller von Zirkonoxid mit exklusivem Zugang zum eigenen Rohstoff. Basierend darauf gelingt es immer wieder, wegweisende Akzente im Markt zu setzen. Mit der Original Multi-Layered-Technologie brachte das Unternehmen das erste mehrschichtige Zirkonoxid auf den Markt. Mit KATANA Zirconia YML wird nun eine neue Ära der Multi-Layered-Zirkonoxide betreten.

Was KATANA Zirconia YML so besonders macht?

Die Antwort fällt leicht: Vorhersagbare Sicherheit. Anwender profitieren von zuverlässiger Performance, präzisen Ergebnissen und einfacher Anwendbarkeit. Die hohe Farbtreue macht KATANA Zirconia Multi-Layered so unverwechselbar, genau wie die Präzision und Perfektion, die das Zirkonoxid bietet. In einer Scheibe steckt die volle meisterliche Kompetenz zahntechnischer Spezialisten! Zahntechnikerinnen und Zahntechniker profitieren durch hohe Wirtschaftlichkeit und Produktivität. Zudem sorgt die Zuverlässigkeit in Sachen Farbtreue und Präzision für ein entspanntes Arbeiten.

Neu konzipierte Rohstofftechnologie

KATANA Zirconia YML basiert auf einer neu konzipierten Rohstofftechnologie, in welcher jahrzehntelange Zirkonoxid-Erfahrung steckt. Das Zirkonoxid bietet zusätzlich zum bewährten mehrschichtigen Farbverlauf einen Transluzenz- sowie Biegefestigkeitsverlauf. Die besondere Struktur resultiert aus einer Kombination neuer Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Damit ist KATANA Zirconia YML der optimale Allrounder, mit dem sich Arbeitsprozesse standardisieren, straffen und vereinfachen lassen.


KATANA Zirconia YML vereint Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Resultat ist ein Allrounder-Material mit Farb-, Transluzenz- und Festigkeitsverlauf.


Mehr Einfachheit im Dentallabor

Die hohe Dichte und Homogenität des Materials sorgen für eine exzellente Randqualität und Kantenstabilität. Für ein auf Anhieb natürliches Erscheinungsbild mit fließendem Farb- und Transluzenzverlauf ganz ohne Übergangslinien sorgt u. a. die nahtlose Multi-Layered-Technologie. Mit minimalem Aufwand entstehen hochästhetische Ergebnisse. Dank der hohen Farbechtheit erzielen Zahntechnikerinnen und Zahntechniker ohne aufwändige Nacharbeit die gewünschte Ästhetik. Für noch mehr Spaß an der Arbeit sorgt die zuverlässige Vorhersagbarkeit des Ergebnisses.


Monolithische Front- und Seitenzahnkrone, jeweils zur Hälfte nur poliert und zur Hälfte mit CERABIEN ZR FC Paste Stain individualisiert sowie glasiert. (Abbildung mit freundlicher Genehmigung Enrico Ferrarelli und Daniele Rondoni)

Mehr Sicherheit im Dentallabor

Die einzelnen Schichten im Multi-Layered-Rohling sind optimal aufeinander abgestimmt und schrumpfen im finalen Sinterprozess einheitlich. Daraus resultieren eine hohe Sicherheit und optimale Ergebnisqualität. KATANA Zirconia YML wird aus der patentierten Rohstofftechnologie von Kuraray Noritake hergestellt, wobei selbst das Rohmaterial aus dem eigenen Hause kommt. Gegenüber den meisten anderen Zirkonoxidherstellern ist das ein klarer Vorteil, denn dies ermöglicht die minutiöse Abstimmung jedweder Parameter. Bis ins kleinste Detail werden die Variablen für eine zuverlässige Anwendung optimiert. Für den Laboralltag bedeutet das eine hohe Passgenauigkeit. Nachträgliche Anpassungen oder gar Neuanfertigungen werden gar nicht erst notwendig. Und wenn’s mal wieder schnell gehen muss: Die harmonische Materialstruktur und die hohe Zirkonoxid-Kompetenz sind auch Voraussetzung für das optionale High-Speed-Sintern; eine wertvolle Bereicherung für jedes Dentallabor.

Mehr Flexibilität im Dentallabor

Hohe Biegefestigkeit im Dentin- und eine zugleich hohe Transluzenz im Schmelzbereich – durch diese Merkmale lassen sich mit KATANA Zirconia YML alle vollkeramischen Anwendungsbereiche abdecken. Das Zirkonoxid eignet sich für die Herstellung einer langspannigen monolithischen Brücke ebenso wie für die dünnwandige Krone, Veneers oder die verblendete Restauration. Dank der flexiblen Anwendung können andere keramische CAD/CAM-Werkstoffe im Labor theoretisch ersetzt werden. Das erleichtert das Lagermanagement erheblich!

Entscheidung treffen – (k)eine leichte Sache mit KATANA Zirconia YML!

katana cleaner

REALITY-Review von KATANA™ Cleaner

Wussten Sie, dass Proteine, die die Haftfestigkeit von Adhäsivsystemen beeinträchtigen, nach der Einprobe oft auf der Präparation und der Innenfläche der Restauration zurückbleiben?

Diese können Sie mit KATANA™ Cleaner effizient und effektiv entfernen, wie die Bewerter von REALITY Ratings & Reviews bestätigen. Erfahren Sie mehr über die Leistung des Produkts im klinischen Umfeld...

Lesen Sie die Rezension, um mehr zu erfahren (englischsprachig)!

Inhaltliche Highlights:

  • Produktübersicht
  • Stärken und Schwächen
  • Über den Hersteller

REALITY-Review von CLEARFIL™ Universal Bond Quick

REALITY-Review von CLEARFIL™ Universal Bond Quick

Möchten Sie Ihr Befestigungsverfahren beschleunigen? CLEARFIL™ Universal Bond Quick könnte genau das sein, was Sie suchen.

Die Gutachter von REALITY Ratings & Reviews bestätigen, dass die schnelle Anwendung (drei Sekunden) der größte, aber nicht der einzige Vorteil des universellen Haftvermittlers ist. Informieren Sie sich über die anderen …

Lesen Sie die Rezension, um mehr zu erfahren (englischsprachig)!

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Was die REALITY-Evaluatoren über CLEARFIL™ MAJESTY™ ES-2 Universal sagen

Shade Matching! Sie möchten die Farbanpassung bei direkten Seitenzahnrestaurationsverfahren vermeiden und trotzdem ein ästhetisch hochwertiges Ergebnis erzielen? Kein Problem! Mit CLEARFIL™ MAJESTY™ ES-2 Universal können Sie das – eine Farbe für alle Restaurationen im Seitenzahnbereich!

Erfahren Sie, was die REALITY-Evaluatoren über das innovative Universal-Produkt mit einer einzigen Farbe für alle Seitenzahnrestaurationen sagen!

 

Hier können Sie die Rezension herunterladen, um mehr zu erfahren (englischsprachig)!

Haftverbund

Konditionieren, Reinigen, Verkleben

Im Gespräch mit Dr. Adham Elsayed, Simon Stroh und Sven Späth

Der zuverlässige Haftverbund zwischen Zahn und Restaurationsmaterial ist die Basis der Langlebigkeit eines vollkeramischen Zahnersatzes. Bestimmt wird die Qualität des Haftverbunds durch das gewählte Befestigungskomposit und dessen adäquate Anwendung. Zudem nimmt der Zustand der Klebefläche eine entscheidende Rolle ein. Es bedarf einer konditionierten sowie sauberen Zahn- und Restaurationsoberfläche. Sowohl im Dentallabor als auch in der Zahnarztpraxis sind konkrete Vorgaben zu beachten. Im Expertengespräch für das Journal dental dialogue (Ausgabe 1/2022) gehen ein Zahnarzt und zwei Zahntechniker darauf ein.

Auszüge aus dem Interview:

 

Dr. Elsayed: Jedwede Kontamination beeinflusst den adhäsiven Haftverbund negativ; unabhängig vom Material. Beispiel: Bei einer Einprobe der Restauration im Mund wird die Restaurationsoberfläche verunreinigt. Speichel, gegebenenfalls Blut et cetera sammeln sich an; die Proteine hieraus wirken als Isolator für alle nachfolgenden Komponenten, zum Beispiel den Primer. Daher muss jede Kontamination vor der adhäsiven Befestigung gründlich beseitigt werden. Dies gilt Übrigens auch bei direkten adhäsiven Restaurationen. KATANA Cleaner bietet hierfür einen einfachen und schnellen Weg. Besonderheiten des Katana Cleaners sind das integrierte MDP-Salz und der pH-Wert.

 

Simon Stroh: Wir verwenden Katana Cleaner im Laboralltag fast täglich, und zwar für das Verkleben von Hybrid-Abutments. Da wir die Verklebung im Labor nur optisch kontrollieren können, nutzen wir jede Gelegenheit, diese so langlebig und stabil wie irgendwie möglich herzustellen. Katana Cleaner gibt uns ein gutes Gefühl bei der Reinigung und Vorbereitung der Arbeiten als Grundlage für das sichere Verkleben.

 

Sven Späth: Heutzutage stehen verschiedenste Befestigungsmaterialien zur Verfügung, die teilweise das ästhetische Ergebnis beeinflussen können. Was wir grundsätzlich machen – ob zementiert oder geklebt: Wir reinigen die Restauration immer mit KATANA Cleaner. Das geht schnell und unkompliziert. Die wirklich „cleane“ Oberfläche gibt uns einerseits ein gutes Gefühl. Andererseits erzielen wir so die beste Grundlage für eine sichere Befestigung. Es ist wenig Aufwand, unterstützt aber die maximale Sicherheit.

 

Laden Sie sich hier das Interview herunter!

 

PANAVIA™ V5: Neues Flaschendesign sorgt für noch bequemere Handhabung

PANAVIA™ V5 ist das stärkste und ästhetischste Befestigungskomposit, das Kuraray Noritake Dental Inc. jemals entwickelt hat. Es lässt nicht viel Raum für Verbesserungen. Dennoch haben wir einen Weg gefunden, dieses hervorragende Befestigungssystem noch besser zu machen. Ein verändertes Flaschendesign sorgt bei PANAVIA™ V5 Tooth Primer und CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS für eine vereinfachte Handhabung, verbesserte Hygiene und minimierten Materialabfall.

Die neuen Flaschen haben einen Flip-Top-Verschluss. Das Öffnen, Dosieren und Verschließen sind nun mit nur einer Hand möglich. Eine einzigartige Düse sorgt für die kontrollierte Abgabe des Tooth Primers und des Ceramic Primers, was zu einem minimalen Materialabfall bei der Anwendung führt. Die Tropfenkontrolle sorgt außerdem dafür, dass die Oberflächen nach der Anwendung sauber bleiben, was Hygienemaßnahmen erleichtert. Diese Optimierung macht die Arbeit in der Zahnarztpraxis einfacher und sorgt gleichzeitig für saubere sowie sichere zahnmedizinische Verfahren.

Außergewöhnliche Performance von PANAVIA™ V5

Eine hohe Versorgungsqualität ist für Zahnärztinnen und Zahnärzte auf der ganzen Welt ein wichtiger Grund, sich für PANAVIA™ V5 zu entscheiden: Das echte dualhärtende, fluoridfreisetzende, farbstabile Befestigungskomposit bietet selbsthärtende Dentinhaftfestigkeiten, die denen von CLEARFIL™ SE BOND, einem lichthärtenden Goldstandard, entsprechen. Die hohen Haftwerte, die nicht nur auf Dentin, sondern auch auf Schmelz im selbsthärtenden Modus erzielt werden, sind auf die innovativen Katalysatoren im MDP-basierten PANAVIA™ V5 Tooth Primer zurückzuführen. Der ebenfalls MDP-basierte CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS hingegen entwickelt einen außergewöhnlich starken und dauerhaften Verbund zu allen kieselsäurebasierten (silikatbasierten) Keramiken, Zirkonoxid (z. B. KATANA Zirconia), Kompositen und Metallen. Dies macht PANAVIA™ V5 zur bevorzugten Lösung für alle Arten von indirekten Restaurationen.

Hohe Ästhetik mit PANAVIA™ V5

Darüber hinaus übertrifft PANAVIA™ V5 die ästhetischen Erwartungen der Anwenderinnen und Anwender, da es in fünf ästhetischen Farben erhältlich ist, die über die Zeit hinweg farbstabil sind und schöne Ränder erzeugen. Das ästhetische Endergebnis lässt sich mithilfe von fünf passenden Try-in-Pasten leicht vorhersagen. Mit den neu gestalteten Primerflaschen bietet das Befestigungssystem eine noch bequemere Handhabung und hygienischere Anwendung als bisher, während es seine Stärken in Bezug auf die klinische Leistung beibehält.

Jetzt Downloaden: Die neue Ausgabe vom BOND-Magazin

Sie möchten wissen, was das neue Zirkonoxid KATANA Zirconia YML so besonders macht? Dann laden Sie sich hier die aktuelle Ausgabe des Bond-Magazins (in Englisch) herunter. In dieser Ausgabe dreht sich alles rund um vereinfachte Prozesse für eine standardisiert hohe Ergebnisqualität von Zirkonoxidrestaurationen.

Erfahren Sie mehr über die Werkstoffkunde hinter dem Produkt und wissenschaftliche Grundlagen. Lesen Sie, was das Material für den Anwender so besonders macht und beurteilen Sie anhand von Fallbeispielen das große Potenzial des Materials.

Lesen Sie, wie auf schnellem Weg hochästhetische Restaurationen umgesetzt werden, bei denen die Farbtreue wirklich begeistert. Und lassen Sie sich überraschen von monolithischen Restaurationen, die den natürlichen Zahn nahezu perfektimitieren.

KATANA Zirconia Block und CEREC: Hilfreiche Tipps zu Verarbeitung

Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Um Ihnen die Arbeit mit KATANA Zirconia Block noch mehr zu vereinfachen, haben wir für Sie hilfreiche Tipps und Tricks zusammengefasst.

KATANA Zirconia Block hat kaum noch etwas mit dem klassischen Zirkonoxid gemeinsam, das vor etwa zwei Jahrzehnten als opakes Gerüstmaterial die zahntechnischen Labore eroberte. In vielen Fällen ist der innovative Werkstoff eine aus ästhetischer und funktioneller Sicht äußerst sinnvolle Alternative zu hochfester Glaskeramik.

Die Biegefestigkeit von KATANA Zirconia Block ist höher als die von Lithiumdisilikat, die Transluzenz mit der LT-Variante der Keramik vergleichbar und die Oberfläche – sofern glatt poliert – am Antagonisten wenig abrasiv. Für hochästhetische Ergebnisse sorgt zusätzlich zu der natürlichen Transluzenz der mehrschichtige Aufbau von KATANA Zirconia Block.

Um das Potenzial des kubischen Zirkonoxids KATANA Zirconia Block voll auszuschöpfen, ist bei der maschinellen und manuellen Verarbeitung mit dem CEREC System eine etwas andere Vorgehensweise erforderlich als bei der Verarbeitung von Glaskeramik.

Hinweise zu den wichtigsten Unterschieden und Tipps sowie Tricks zur Erzielung der bestmöglichen Ergebnisse geben die im PDF zusammengefassten Antworten auf häufig gestellte Fragen.



MDP seit 1981

Was wäre, wenn Kuraray Noritake Dental das MDP-Monomer nicht entwickelt hätte?

Wie wäre die Qualität der adhäsiven Zahnheilkunde heute, wenn Kuraray Noritake das MDP-Monomer nicht entwickelt hätte? MDP hat sich als wirksames funktionelles Monomer erwiesen, um eine dauerhafte Verbindung zu Schmelz, Dentin und Restaurationsmaterial herzustellen. Die bekanntesten Produkte mit MDP sind CLEARFIL™ SE BOND und PANAVIA™.

Struktur des Adhäsivmonomers MDP

MDP (Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat) stellt nachweislich eine langfristige, dauerhafte und stabile Verbindung sowohl zur Zahnsubstanz als auch zum Restaurationsmaterial her. Die in den vergangenen Jahrzehnten erfolgten Forschungen haben die Wirksamkeit von MDP bestätigt. Das erste Produkt von Kuraray Noritake Dental, das MDP enthielt, war PANAVIA EX. Es folgten verschiedene andere Adhäsiv- und Befestigungssysteme. Auch die neuesten Produkte von Kuraray Noritake – PANAVIA™ V5 und CLEARFIL™ Universal Bond – basieren weitgehend auf der Leistungsfähigkeit des Original-MDP-Monomers. MDP hat folgenden Aufbau:

  • endständige Doppelbindungsgruppe zur Polymerisation,
  • hydrophobe Alkylgruppe, um das empfindliche Gleichgewicht zwischen hydrophoben und hydrophilen Eigenschaften aufrechtzuerhalten und
  • hydrophile Phosphatgruppe für die Säuredemineralisierung und die chemische Bindung an der Zahnhartsubstanz.

Geschichte

In den Jahren zwischen 1978 und Ende der 1990er Jahre wurde es möglich, die Haftfestigkeit auf Dentin über die Eigenfestigkeit der Zahnsubstanz hinaus zu steigern. An diesen Entwicklungen hat MDP maßgeblich mitgewirkt. Original-MDP-Monomer = das Molekül für hohe Haftwirkung. Kuraray gelang es als erstem Hersteller, mit der Entwicklung dieses Moleküls die Haftkraft zu Hydroxylapatit (HAp) deutlich zu verbessern. MDP ist ein funktionelles Monomer als Bindeglied zwischen Adhäsivmaterialien und Zahnsubstanz, Metalllegierungen und Zirkonoxid. Abgesehen von In-vitro-Studien, die diese Haftfestigkeit bestätigen, ist auch die über Jahrzehnte aufgezeichnete klinische Langzeitbeständigkeit beeindruckend.

Forschung

Untersuchungen von Yaun et al. (2007) zeigen, dass Defekte entlang der Grenzfläche größtenteils für die Degradation der Hybridschicht verantwortlich sind. CLEARFIL™ SE BOND wies keine derartigen Mängel auf. So wurde erwartet, dass SE BOND auch eine stabile Verbindung zum Zahngewebe aufweist. Peumans et al. von der Universität Leuven (Belgien) stellten bei CLEARFIL™ SE BOND nach 13 Jahren eine noch immer ausgezeichnete klinische Wirksamkeit fest. In ihrer Veröffentlichung im Journal of Dental Research 83 (2004) kamen Yoshida et al. zum Schluss, dass die Wahl des Adhäsivmonomers eine wesentliche Rolle für die Wirksamkeit des Befestigungsmaterials spielt. Sie fanden heraus, dass MDP in Tests zur chemischen Adhäsion (ionische Bindung) und der Stabilität in einer feuchten Umgebung (unlöslich) am besten und schnellsten war – besser und stabiler als 4-MET und Phenyl-P, in dieser Reihenfolge.

Nach 35 Jahren ist MDP nach wie vor eine Klasse für sich. Bis heute ist es keinem Hersteller gelungen, ein Adhäsivmonomer mit besseren Eigenschaften kombiniert mit dauerhafter Haftkraft zu entwickeln. Es wurden viele Versuche unternommen, aber keiner war erfolgreich. Inzwischen ist das Patent von Kuraray auf MDP abgelaufen. Dies hat den Markt für andere Hersteller geöffnet, um ihr eigenes MDP zu synthetisieren. Nur wenige Unternehmen außerhalb der Dentalchemie liefern MDP an andere Hersteller von Adhäsivsystemen; die Synthese von hochreinem MDP bleibt äußerst schwierig.

Kumiko Yoshihara et al. veröffentlicht in Dental Materials 31 (2015) die Publikation „Funktionale Monomerverunreinigung beeinflusst Adhäsionsleistung“. Sie schlussfolgerten, dass die drei von ihnen untersuchten MDPs unterschiedliche Reinheitsgrade aufwiesen. Bei allen drei MDP-Versionen wurden Unterschiede in den resultierenden Hybridschichten beobachtet: Sowohl Verunreinigungen als auch das Vorhandensein von Dimeren (Moleküle) beeinflussten die Hafteffizienz des HAp, aber auch die Intensität der Nanoschichten und somit die unmittelbare Haftfestigkeit.

μTBS von MDPs unterschiedlicher Herkunft

[Yoshihara Ket al. Funktionelle Monomerverunreinigungen beeinflussen die Haftkraft. Dent Mater 31, 1493-1501, 2015]

Erläuterung

Die drei in dieser Studie untersuchten 10-MDPs zeigten eindeutig eine unterschiedliche Reinheit. Für die drei 10-MDP-Versionen wurden Unterschiede in der Ultrastruktur der resultierenden Hybridschichten beobachtet. Sowohl die Verunreinigungen als auch das Vorhandensein von Dimeren beeinflussten die Ätzwirkung von HAp, die Intensität der Nanoschichtung und die eigentliche Haftfestigkeit.