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Azubi-Award 2021: Kuraray Noritake hat die Sieger gekürt

"Wir suchen die Besten unter Euch" – so rief Kuraray Noritake im Ausbildungsjahr 2020/21 zum vierten Azubi-Award auf. Am 10. Juli 2021 fand die Preisverleihung statt. Die zehn Bestplatzierten wurden zu einem Kurs mit ZTM Jochen Peters eingeladen. Gewonnen haben letztlich alle. Plätze 1 bis 3 wurden zusätzlich mit attraktiven Preisen ausgezeichnet.

Der diesjährige Azubi-Award verlief etwas anders als gewohnt. Aufgrund der Rahmenbedingungen wurde der Wettbewerb auf einen komplett digitalen Workflow umgestellt. Gleichwohl wurden von den Teilnehmern handwerkliche Fertigkeiten abverlangt. In ihrem Ausbildungslabor konstruierten die Azubis monolithische Kronen für einen Prämolaren und einen Molaren. Der Datensatz wurde in einem Partner-Fräszentrum aus hochtransluzentem Zirkonoxid („KATANA Zirconia“ STML, Kuraray Noritake) gefräst. Und nun zählten handwerkliches Können, Wahrnehmung und der zahntechnische Blick fürs Detail. Die Azubis widmeten sich der Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmasse. Eine Fotodokumentation der Arbeit wurde bei der Fachjury eingereicht. ZTM Björn Roland ist Mitglied der Fachjury und bekennender Fan des Wettbewerbs. Auch ZTM Jochen Peters und ZTM Philipp von der Osten gehören zur Fachjury. Gemeinsam bewerteten die drei Zahntechniker alle eingereichten Wettbewerbsarbeiten.

Bilder aus der Dokumentation der Siegerarbeit von Abd Alazez Alajaj (Andreas Piorreck Zahntechnik): Monolithische Zirkonoxidkronen („KATANA Zirconia“ STML).

Die Protagonisten

Die zehn Bestplatzierten wurden von Kuraray Noritake zu einem Sommerkurs mit ZTM Jochen Peters eingeladen. In Klein-Winterheim trafen sich die Azubis und tauchten gemeinsam mit dem Referenten in die keramische Schichttechnik und die Gestaltung funktioneller Kriterien ein – Grundlagen, die trotz digitaler Werkzeuge unverzichtbar sind. Sie erfuhren mehr über die Arbeit nach dem modifizierten „okklusalen Kompass“. Und auch wenn alle Teilnehmer dieses Sommerkurses zu den Gewinnern gehören, wurden letztlich die drei Bestplatzierten des Azubi-Awards 2021 gekürt.

Gewonnen haben:

  1. Abd Alazez Alajaj (Andreas Piorreck Zahntechnik, Leipzig)
  2. Phyllis Mudersbach (Dentallabor Köhler, Amöneburg /Roßdorf)
  3. Johanna Grau (Dentallabor Köhler, Amöneburg /Roßdorf)

Nachwuchsförderung in der Zahntechnik

„Wir erachten Nachwuchsförderung als unverzichtbar für die Branche. Laborinhaber, Zahntechniker-Meister oder -Geselle stellen sich im Laboralltag dieser Herausforderung. Sie bilden junge Menschen aus und schaffen Perspektiven. Wir möchten dabei unterstützen! Daher rufen wir seit 2017 alljährlich zur Teilnahme am Azubi-Award auf und freuen uns über die großartige Resonanz“, sagt Dr. Carsten Barnowski (Kuraray Noritake). Und so wird auch im kommenden Jahr wieder gerufen: "Wir suchen die Besten unter Euch!"

ZTM Jochen Peters übergibt das Preisgeld an den diesjährigen Sieger Abd Alazez Alajaj (Andreas Piorreck Zahntechnik, Leipzig).

katana zirconia yml

KATANA™ ZIRCONIA YML: Eine neue Ära im Bereich des Multi-Layered-Zirkonoxids

Dentallabore können ab sofort auf ein völlig neues Level der Multi-Layered-Zirkonoxide zurückgreifen und optimieren so Ihren Arbeitsalltag. KATANA™ Zirconia YML – das neue Zirkonoxid aus der erfolgreichen KATANA Zirconia-Familie – basiert auf einer Weiterentwicklung der ursprünglichen Multi-Layered-Technologie, die Kuraray Noritake Dental Inc. vor mehr als einem Jahrzehnt entwickelt hat. Zahntechnikerinnen und Zahntechniker erhalten mit KATANA™ ZIRCONIA YML einen echten Allrounder für den Laboralltag.

KATANA™ Zirconia YML ist ein sogenanntes Multi-Generationen-Zirkonoxid. Es besteht aus Rohmaterialien mit unterschiedlichen Yttriumoxid-Anteilen (verschiedene Generationen), die in die bewährte vierschichtige Farbstruktur integriert wurden. Ergebnis ist ein Rohling mit ausgewogenem Farbsättigungs-, Transluzenz- und Festigkeitsverlauf. Für den Laboralltag bedeutet dies maximale Flexibilität. „Eines für alles“ – mit KATANA™ Zirconia YML lässt sich jedwede vollkeramische Restauration realisieren. Eines für alles“ – mit KATANA™ Zirconia YML lässt sich jedwede vollkeramische Restauration realisieren. Dank einer hohen Biegefestigkeit in allen Bodyschichten sind selbst monolithische langspannige Restaurationen problemlos möglich sind. Durch die beliebte Multi-Layered-Struktur und der supertransluzenten Schmelzschicht begeistert KATANA™ Zirconia YML zudem mit hohem ästhetischen Potenzial. Oftmals reicht es aus, die monolithische Restauration zu polieren oder mit flüssiger Keramik (z. B. CERABIEN™ ZR FC Paste Stain) zu individualisieren. Überzeugend ist auch die einfache Handhabung im Laboralltag. Die verschiedenen Schichten im Rohling werden im hauseigenen Produktionsprozess perfekt aufeinander abgestimmt. Dies bedeutet für den Laboralltag: einfaches Positionieren im Rohling, nahtlose Struktur für makellose Ästhetik, präzise Passung, zuverlässiges Langzeitverhalten. Und die durchdachte Materialzusammensetzung bringt einen weiteren Vorteil: Für die Fertigung von Einzelzahnrestaurationen und Brücken mit bis zu drei Gliedern ist ein 54-minütiges Speed-Sinter-Programm verfügbar. Die optischen und mechanischen Eigenschaften sind vergleichbar mit denen, die mit Alternativprogrammen nach 90 Minuten oder sieben Stunden erreicht werden.

#WeLoveKATANA – Teilnehmen und gewinnen!

Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die sich nach einer wirtschaftlichen Arbeitsweise sehnen, gleichwohl auf Ästhetik und Stabilität nicht verzichten möchten, werden KATANA™ Zirconia YML lieben. Unter dem Hastag #welovekatana ruft Kuraray Noritake daher zu einem Foto-Wettbewerb auf. Was bedeutet für Sie die „Kraft von Zirkonoxid“? Diese Frage soll visuell mit einem kreativen Set-up rund um Zirkonoxid (KATANA Zirconia) beantwortet werden. Das kann z. B. ein Foto vom glücklichen Patienten sein, der oder die motivierte Auszubildende, ein witziger Schnappschuss mit Fräsronde, eine Restauration mit wunderbarer Lichtoptik und hoher Farbechtheit oder die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit vom Zirkonoxid darstellen. Ob mit Smartphone oder Spiegelreflexkamera – alles, was die „Kraft von Zirkonoxid“ einfängt, kann als Foto eingereicht werden. Veröffentlicht werden die Fotos unter dem Hastag #welovekatana auf Instagram, Facebook sowie einer Social-Wall. Eine Fachjury kürt im Herbst 2021 die drei kreativsten Bilder. Es winken attraktive Preise!

Weitere Informationen unter www.katanazirconia.de

 

KATANA™ Zirconia - 8 Gründe mehr, sich auf den Sommer zu freuen

Einfach mehr oder mehr einfach – entscheiden Sie sich doch für beides. Ab dem 1. Juli 2021 wird unsere KATANA™ Zirconia-Familie um ein Mitglied erweitert. Sie erhalten mit dem neuen Zirkonoxid mehr von allem und erleben, was mehr Einfachheit im Laboralltag bedeutet. Seien Sie gespannt auf die nächste Evolution der Multi-Layered-Zirkonoxide.

Lesen Sie hier 8 Gründe mehr, sich auf einen großartigen Sommer 2021 zu freuen:

1. Noch mehr Möglichkeiten für eine einfache Ästhetik
Vertrauen Sie einem echten Multi-Layered! Erzielen Sie mit dem neuen Zirkonoxid von KATANA™ Zirconia auf effiziente Weise eine adäquate Ästhetik – für ein auf Anhieb natürliches Erscheinungsbild mit fließendem Farb- und Transluzenzverlauf frei von sichtbaren Übergängen. Minimaler Aufwand für maximale Ergebnisse. Überraschend lebendige Farbgebung und eindrucksvolle Farbechtheit.

2. Noch mehr Wirtschaftlichkeit beim Herstellen von Zahnersatz
Standardisieren Sie Abläufe und straffen Sie Arbeitsprozesse! Wenig Aufwand – durch die gleichbleibend hohe Qualität von KATANA™ Zirconia gelingt die Umsetzung auf wirtschaftlichem Weg. Das Finishing ist durch den nahtlosen Multi-Layerd-Aufbau und die lebendige Farbgebung einfach. Spart Zeit und Kosten: Oftmals reicht es, monolithische Restaurationen lediglich zu polieren oder mit flüssiger Keramik – Liquid-Ceramics (z. B. CERABIEN™ ZR FC Internal Stain) – zu bemalen.

3. Noch mehr Zuverlässigkeit im Herstellungsprozess
Setzen Sie auf Sicherheit! Die hohe Kantenstabilität und die perfekte Oberflächenqualität von KATANA™ Zirconia resultieren aus einem einzigartigen Herstellungsprozess. Auf dieser bewährten Rezeptur basiert auch das neue Mitglied der KATANA-Familie. Für Sie bedeutet das: Exzellente Randqualität und Kantenstabilität gleich nach der automatisierten Fertigung. Präzise ausgearbeitete Oberflächendetails vereinfachen die manuelle Nacharbeit.

4. Noch mehr Flexibilität für vollkeramische Restaurationen
Nutzen Sie die volle Vielfalt der Vollkeramik! Die KATANA™ Zirconia-Familie bietet für jeden Anwendungsbereich das passende Zirkonoxid. Ab Juli 2021 werden Multi-Layered-Zirkonoxide um ein weiteres Material ergänzt. Das bedeutet für Sie: Noch mehr Flexibilität. Monolithisch, vollverblendet, teilverblendet oder im Micro-Layering individualisiert, entscheiden Sie patientenspezifisch und bleiben Sie kompromisslos anspruchsvoll. KATANA™ Zirconia – so vielseitig wie die Patienten und Ihr Laboralltag.

5. Noch mehr Vergnügen bei der Imitation von Natürlichkeit
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Vereinen Sie beides. Leben Sie Ihre Leidenschaft für Vollkeramik. Die Arbeit mit KATANA™ Zirconia macht einfach mehr Spaß. Sie erreichen bereits auf monolithischem Weg lebendig wirkende Restaurationen, die selbst ambitionierte Keramikschichter beeindrucken. Und auch die Kunst der manuellen Schichttechnik bereitet mit KATANA™ Zirconia noch mehr Vergnügen. Mit Ihrer zahntechnischen Kunstfertigkeit erzielen Sie eine wunderbare Ästhetik.

6. Noch mehr Übersichtlichkeit in Ihrem Materialportfolio
Leben Sie das Prinzip der Einfachheit! Mit KATANA™ Zirconia reduzieren Sie Ihr Materiallager. Zugleich können Sie alle vollkeramischen Restaurationsarten umsetzen – vom Inlay und Veneer bis zu Abutments und langspannigen Brücken – kompromisslos. Für Sie bedeutet das: Weniger Lagerbestand, Platz- und Kostenersparnis, Übersichtlichkeit, Standardisierung der Arbeitsprozesse (Fräsen, Sintern …) und somit weniger Fehlerquellen.

7. Noch mehr Zeit für Freizeit
Sehen Sie es pragmatisch! Auch wenn die Arbeit mit einem Material wie KATANA™ Zirconia ein großes Vergnügen bereitet, gehört doch der Feierabend zu einem der schönsten Momente des Arbeitstages. Mit KATANA™ Zirconia gelangen Sie schneller zum Ziel. Zuverlässigkeit, Präzision, Farbechtheit und reduzierte Produktionszeiten – die gesparte Zeit sorgt beispielsweise für einen pünktlichen Feierabend. Sie haben mehr Zeit für …

8. Noch mehr Power für Ihr Dentallabor
Stärken Sie die Kraft und das Potenzial Ihres Dentallabors! Mit dem neuen Multi-Layered-Zirkonoxid der KATANA-Familie erhalten Sie einen echten Allrounder. Die perfekte Materialstruktur bietet Ihnen die Herstellung selbst langspanniger Brücken ohne komplizierte Positionierungsprotokolle. Die Transluzenz in der Schmelzschicht ist so hoch, dass auch Einzelzahnversorgungen im Frontzahnbereich auf Anhieb optisch überzeugen.

PANAVIA V5

Das Verkleben von Hybrid-Abutments mit PANAVIA V5

 

Step-by-Step: In seiner aktuellen Publikation „Zirkonoxid in der Implantatprothetik. Arbeiten mit KATANA Zirconia.“ beschreibt Giuliano Moustakis (Berlin) sein Vorgehen beim Verkleben von Hybrid-Abutments. Erschienen ist der Artikel in der Mai-Ausgabe des Magazins „Quintessenz Zahntechnik“ (Quintessenz Verlag).

Für das Verkleben der Abutmentkronen (KATANA Zirconia) mit der Titanbasis arbeitet Giuliano Moustakis mit PANAVIA V5. Um einen Farbshift zu vermeiden, wählt er ein opakes Material. PANAVIA V5 ist in einem Automix-System erhältlich; die Komponenten werden automatisch in exakter Menge gemischt. Der zum System gehörende selbstätzende Primer (Clearfil Ceramic Primer Plus) verbessert den Verbund. 

 


Abgestimmtes Materialkonzept


Auftragen des Primers (Clearfil Ceramic Primer Plus)


Applikation von PANAVIA V5 aus der Automix-Spritze auf die Titanbasis


Verkleben der Zirkonoxid-Kappen (KATANA Zirconia) mit den Titanbasen

 

Frauen in der Zahnmedizin. Ein Interview mit Dr. Anne Longuet Tuet

Traditionell ist die Zahnmedizin eine von Männern dominierte Disziplin. Heute arbeiten immer mehr Frauen in diesem Beruf. In vielen Ländern gibt es inzwischen mehr weibliche Zahnmedizinstudenten als männliche. Kuraray Noritake Dental sprach mit der in Paris ansässigen Zahnärztin Dr. Anne Longuet Tuet über die Herausforderungen, denen sich Frauen in der Zahnmedizin stellen müssen und was es braucht, um in diesem Fachgebiet erfolgreich zu sein.


Dr. Longuet Tuet, wie kam es zu Ihrer Entscheidung, Zahnmedizin zu studieren?
Es war schon immer mein Wunsch, in einem medizinischen Beruf zu arbeiten. Ursprünglich wollte ich Tierärztin werden, aber dann verbrachte ich irgendwann viel Zeit in der Praxis einer Zahnärztin. Sie war auch Dozentin an der örtlichen Universität und hat mich durch ihre Arbeit inspiriert. Menschen wieder zu einem natürlichen Lächeln zu verhelfen, war ab da mein Wunsch.


Gibt es Ihrer Erfahrung nach Vor- und/oder Nachteile, als Frau den Beruf einer Zahnärztin auszuüben? Hat sich die Situation im Laufe der Zeit verändert?
Ich halte regelmäßig Vorträge, und es ist tendenziell immer noch ein sehr männerdominiertes Feld. Bei einem Vortrag voriges Jahr in Tunis zum Beispiel waren wir zehn Referenten auf der Bühne und ich war die einzige Frau. Eine weibliche Dozentin zu sein, ist manchmal auch nachteilig, da wir oft härter arbeiten müssen als unsere männlichen Kollegen, um uns zu beweisen und um das gleiche Maß an Anerkennung zu erhalten. Das wird hoffentlich in Zukunft bald anders, wenn sich mehr Frauen in diesem Bereich etablieren.

Haben Sie weibliche Vorbilder in der Zahnmedizin, zu denen Sie aufschauen?
Ja, eine Frau, die ich wirklich bewundere, ist Dr. Francesca Vailati, die durch ihre Vorträge und Forschungsartikel so viel zur modernen adhäsiven Zahnmedizin beigetragen hat.

Wie wichtig ist für Sie der Austausch mit weiblichen Kollegen und Mentoren?
Es ist für mich als Frau sehr wichtig, Kolleginnen und Mentorinnen zu haben. Aber man darf keinesfalls vergessen, dass auch Männer Teil des eigenen Netzwerks sein sollten. Es ist immer ein Miteinander. Ich freue mich darüber, wenn ich andere Frauen auf zahnmedizinischen Podien referieren sehe. Aber ich habe auch viele männliche Kollegen, die ich bewundere und die mir helfen, mich beruflich weiterzuentwickeln. Es ist in jeder Hinsicht wichtig, aufgeschlossen zu sein. Gutes Mentoring hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit Wissen, Erfahrung, Charisma und der Bereitschaft, sein Fachwissen zu teilen.

Was braucht man, um in der dentalen Welt erfolgreich zu sein?
Ich denke, die wichtigste Eigenschaft ist das Engagement für lebenslanges Lernen. Es ist gefährlich zu denken, dass man alles über Zahnmedizin weiß. Es gibt immer einen Bereich, in dem man sich verbessern kann. Selbst für einen erfahrenen Zahnmediziner, der schon seit vielen Jahren praktiziert, ist die Weiterbildung bezüglich neuer Techniken und Technologien unerlässlich. Zahnmedizinische Materialien und Technologien entwickeln sich ständig weiter. Wer aufhört, sich darüber zu informieren, ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das gilt besonders, wenn Sie in der adhäsiven Zahnmedizin arbeiten. Sie müssen neue Materialien, die auf den Markt kommen, kennen. Denn diese können die Chance sein, Ihre Arbeit zu verbessern; im Sinne des Patienten.

Wann lernten Sie das breite Angebot an adhäsiven Lösungen von Kuraray Noritake kennen?
Das war vor etwa fünf Jahren, kurz nachdem ich begonnen hatte, mein Know-how in der restaurativen und adhäsiven Zahnmedizin auszubauen. Ich suchte nach Möglichkeiten, wie ich Komposit-Restaurationen und das Befestigen keramischer Restaurationen im Mund verbessern kann. Ein Freund berichtete sehr positiv über die Kompositreihe CLEARFIL MAJESTY™. Ich bekam bald darauf Muster zugeschickt und verwende seitdem die Produkte des Unternehmens Kuraray Noritake.


Welche Produkte von Kuraray Noritake verwenden Sie in Ihrem täglichen Arbeitsablauf?
Da 80 % meiner Arbeit in der Praxis nur restaurative Zahnheilkunde sind, verwende ich täglich das Komposit CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 sowie den Adhäsivzement PANAVIA™ von Kuraray. Außerdem benutzt das Dentallabor, mit dem ich zusammenarbeite, regelmäßig das Zirkonoxid KATANA™ zur Herstellung von vollkeramischen Restaurationen.

Einfachheit und hohe Ästhetik: CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal im Praxisalltag

Dr. Björn Rahlf aus Rendsburg hat CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal im Praxisalltag getestet und beschreibt hier erste Ergebnisse. Das neue universelle Komposit von Kuraray Noritake ermöglicht bei direkten Restaurationen ein einfaches Handling und ästhetische, langlebige Restaurationen. Mit nur drei Kompositfarben können alle direkten Restaurationen im Seiten- und Frontzahnbereich abgedeckt werden, ohne Kompromisse in der Ästhetik einzugehen. 

Dr. Björn Rahlf, Rendsburg

 

Der Zahnarzt wünscht sich für einen reibungslosen Praxisablauf ein Komposit, das sowohl einfach in der Verarbeitung ist als auch die ästhetischen Ansprüche der Patienten erfüllt. Hier soll CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal (Kuraray Noritake) seine Vorteile ausspielen. Reduziert auf drei Farben sollen alle Bereiche der konservierenden Füllungstherapie abgedeckt werden können:

  • CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal (U) für den Seitenzahnbereich und
  • CLEARFIL MAJESTY ES- 2 Universal Light (UL) und Universal Dark (UD) für den Frontzahnbereich.

Das Material UL deckt laut Hersteller die Farben A1 und A2 ab. UD steht für die Farben A3, A3,5 und A4. 

 

Eine solche Reduktion bei der Farbauswahl würde die Füllungstherapie enorm vereinfachen und zudem die Lagerhaltung in der Zahnarztpraxis reduzieren.

 

Fallbeispiel: Erneuerung einer insuffizienten Füllung im Seitenzahnbereich am Zahn 24

Der Patient konsultierte die Praxis mit einer insuffizienten Füllung am Zahn 24. Nach vollständiger Entfernung der alten Füllung sowie der kariösen Anteile wurde im pulpennahen Bereich ein Liner aufgetragen (Bild 2). Zum Füllen des Materials kam CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal zur Anwendung. 

Den Herstellerangaben folgend, wurden die Schmelzbereiche angeätzt und anschließend CLEARFIL Universal Bond Quick aufgetragen, verblasen und gehärtet. Das Füllungskomposit konnte sehr komfortabel schichtweise eingebracht und gehärtet werden. Es zeigte sich, dass der neue Werkstoff nicht am Instrument kleben bleibt und sich leicht verarbeiten lässt. Nach Ausarbeitung der Restauration präsentierte sich ein zufriedenstellendes Ergebnis mit einer guten Farbästhetik.

 

Beurteilung des Materials

Kuraray Noritake zeigt mit diesem universellen Komposit, dass sich Einfachheit in der Anwendung und gute Ästhetik nicht gegenseitig ausschließen müssen. Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist der deutlich reduzierte Aufwand im Bestell- und Lagerwesen, was zudem die Gefahr einer Überlagerung von Produkten, die aufgrund der Farbe selten verwendet werden können, vermeidet. 

Dr. med. dent. Björn Rahlf
Materialhofstraße 9
24768 Rendsburg

Die Build-up-Technik von Hitoshi Aoshima

Die Build-up-Technik von Hitoshi Aoshima

Step-by-Step wird in fünf Videos das Verblenden einer Frontzahnkrone mit der Build-up-Technik vorgestellt. Der international bekannte Keramiker Hitoshi Aoshima präsentiert sein Vorgehen und unterstreicht die Kraft der großartigen Verblendkeramik CERABIEN™ ZR (Kuraray Noritake).

 

Video 1 zeigt die Vorbereitung der Gerüstkrone (Base-Color).

 

Im Video 2 wird der Aufbau der Krone mit den keramischen Verblendmassen CERABIEN™ ZR dargestellt.

 

Das Video 3 verdeutlicht die Vorgehensweise mit der Internal Stain-Technik.

 

Im Video 4 stellt der Keramiker eine effektive Möglichkeit der individuellen Charakterisierung vor (3D-Crack).

 

Abschließend geht Hitoshi Aoshima im Video 5 auf das Anlegen der Mikro- und Makrotextur sowie die Politur ein.

 

Micro-Layering mit KATANA™ Zirconia und CERABIEN™ ZR

Daniele Rondoni stellt anhand eines Fallbeispiels das Micro-Layering vor – ein ästhetisches, sicheres und wirtschaftliches Vorgehen für das Herstellen vollkeramischer Restaurationen. Als Gerüstmaterial verwendet wird KATANA™ Zirconia HTML. Für das Verblenden dienen CERARBIEN™ ZR und die Internal Stain-Technik.

Zunächst wird das Gerüst vollanatomisch konstruiert und anschließend ein Cut-back der labialen Anteile vorgenommen. Palatinal bleibt das Gerüst bis einschließlich der Inzisalkante vollanatomisch. Auf diesem Weg wird Platz für die labiale Verblendung geschaffen und zugleich bleibt die Gerüststabilität beibehalten. Das Hybriddesign erfüllt alle Anforderungen an Funktionalität und legt die Basis für hohe Ästhetik.

 

Das Zirkonoxidgerüst (KATANA Zirkonoxid HTML A2) ist als Cut-back gestaltet. Die anatomische Struktur ist reduziert, um im labialen Bereich Platz für das Verblenden zu schaffen. Es erfolgt die Applikation der Internal Stain-Massen (CERABIEN ZR) auf das Gerüst.

 

Nach einem ersten Brand mit den Internal Stain-Massen werden Lustermassen sowie entsprechende Clear Cervical- und Opacious Body-Massen aufgetragen.

 

Erneut erfolgt das Brennen. Im Anschluss kann bereits der Glanzbrand vorgenommen werden. Mit vergleichsweise geringem Aufwand ist eine hohe, individuelle Ästhetik realisiert worden.

 

Die palatinalen Flächen sowie die Funktionsflächen (monolithisches Zirkonoxid) werden poliert und die Restauration wird anschließend zur intraoralen Eingliederung an die Praxis übergeben. Die Ansicht von lateral zeigt das Ergebnis direkt nach dem Einsetzen. Das Frontalbild stellt die Situation nach vier Jahren Tragezeit dar.

Das sollten Sie über Zirkonoxid wissen

"Als Anwender von dentalem Zirkonoxid haben Sie heutzutage wirklich die Qual der Wahl. Zahllose Hersteller bieten Zirkonoxid-Materialien an. Auf den ersten Blick lassen sich die Rohlinge in ihrer Qualität kaum unterscheiden. Doch spätestens bei der Anwendung sind Qualitätsunterschiede spür- und sichtbar," 

Das sagt Mathias Fernandez Y Lombardi (EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials). Oberflächenqualität, Kantenstabilität, Passgenauigkeit, Ästhetik, Farbwirkung – die Materialqualität hängt von der industriellen Produktion des Zirkonoxids ab. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Materialien.

Erfahren Sie im White-Paper mehr

Ihre Vorteile mit KATANA™ Zirconia – das ORIGINAL:

  • Hohe Qualität durch einzigartige Herstellungsmethode
  • Hohe Passgenauigkeit
  • Gleichmäßige Restaurationsränder
  • Glatte Oberflächen
  • Ideale lichtoptische Eigenschaften
  • Speed-Sinterung in kürzester Zeit

 

Über den Autor

Herr Fernandez Y Lombardi beendete 2013 seine Ausbildung zum Zahntechniker (Seuthe Dentallabor, Plettenberg). Danach folgte ein zahntechnisches Studium an der Universität Osnabrück mit dem Abschluss 2018 als Ingenieur in der Zahntechnik. Seitdem arbeitet er bei der Kuraray Europe GmbH als EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials.

Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Anwendung benötigen, steht Ihnen Herr Mathias Fernandez Y Lombardi gern zur Verfügung.

Kuraray Europe GmbH
+49 (0)69-30535835
dental.de@kuraray.com
www.kuraraynoritake.eu/de/


Der 3. Kuraray Noritake AZUBI-Award

Wir suchen die Besten unter Euch!

"Wir suchen die Besten unter Euch!" Auch in diesem Jahr ruft Kuraray Noritake wieder zu seinem beliebten Azubi-Award auf. „Wir möchten junge Menschen mit dem Wettbewerb für die Zahntechnik begeistern – für einen Beruf, der Handwerk, Kreativität und Wissen vereint“, sagt Dr. Carsten Barnowski (Kuraray Noritake).

Passend zum Jahr 2020 verläuft auch der Azubi-Award etwas anders als gewohnt – Kuraray Noritake hat zusammen mit der Fachjury auf digital umgestellt. Nach erfolgter Anmeldung erhaltet Ihr per E-Mail einen Link zum Download der STL-Datensätze (Wettbewerbsmodelle), eine Farbbestimmung anhand von Patientenfotos und ein Dokument mit weiteren Informationen zur Wettbewerbsarbeit.

Eure Herausforderung: zwei vollkeramische Kronen

Anhand der Modelldatensätze konstruiert Ihr für einen Prämolaren und einen Molaren die Kronen und versendet diese an das angegebene Partner-Fräszentrum. Hier werden die Kronen in KATANA Zirconia STML gefräst und anschließend an Euch zurückgeschickt. Nun zählen Euer Können und Eure Kreativität! Ihr widmet Euch voll und ganz der Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmasse. Danach erstellt Ihr die Fotodokumentation für die Fachjury und reicht diese bei uns ein.

Anmeldeschuss: 15. März 2021
Die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt.

Eure Jury und Eure Preise

Die Jury setzt sich aus den drei erfahrenen, kompetenten und beliebten Zahntechnikern Björn Roland, Jochen Peters und Philipp von der Osten zusammen. Bewertet werden alle Einsendungen! Die zehn bestplatzierten Teilnehmer werden zu einem Live-Kurs mit ZTM Jochen Peters nach Klein-Winternheim (bei Mainz) eingeladen. Dieser Kurs ist zugleich die zweite und finale Runde des Kuraray Noritake Awards 2020. Zum Abschluss werden die Gewinner gekürt.

Gewinnpreise:

Platz 1: 750 EUR
Plätze 2 und 3: Kolinsky Instrumenten-Set von SmileLine (Wert zirka 400 EUR)
Plätze 4 bis 10: Personalisiertes Handtuch

Informationen zur Registrierung 

Alle Teilnehmer können sich per E-Mail (award@kuraray.com), per Fax (069-305-86000) oder auch per Telefon (069-305 35835) anmelden.
 

Daniele Rondoni über vollkeramische Veredlungstechniken

Daniele Rondoni über vollkeramische Veredlungstechniken

"Multilayer-Zirkonoxid mit Minimalschichtungen ästhetisch optimieren" – Daniele Rondoni beschreibt in einem Artikel (erschienen in dental dialogue 1-2/21, teamwork media Verlag) die unterschiedlichen Möglichkeiten und Herstellungskonzepte, die sich Anwendern moderner Zirkonoxide und Verblendkeramiksysteme bieten.

Anhand der von Daniele Rondoni präferierten Materialien aus dem Hause Kuraray Noritake wird deutlich, dass mit vermeintlich ein- und demselben Material-Mix gänzlich unterschiedlich auf diverse Indikationen und Herausforderungen eingegangen werden kann. Immer mit dem Ziel vor Augen, so ästhetisch wie nötig und langzeitstabil wie möglich zu restaurieren. „Das Verständnis für die neuen Generationen der Zirkonoxide ist von größter Bedeutung für die Gestaltung und Veredlung von Restaurationen. Die neuesten Zirkonoxid-Generationen erlauben Restaurationstechniken, die ein unvergleichliches ästhetisches Potenzial und eine sehr hohe Präzision aufweisen,“ betont Daniele Rondoni. Als Gerüstmaterial favorisiert er die Zirkonoxide aus der KATANA Zirconia-Familie.

Hybridlösungen für das Veredeln von Zirkonoxid-Restaurationen 

Sogenannte Hybridlösungen kennzeichnen sich durch eine Kombination aus vollanatomischen und keramisch verblendeten Zirkonoxidanteile. Im Artikel vorgestellt werden drei Möglichkeiten für die ästhetische Veredlung von Zirkonoxid-Gerüsten:

  • Möglichkeit 1: Microlayering anatomisch reduzierter Gerüste 
  • Möglichkeit 2: Microlayering vestibulär reduzierter Gerüste
  • Möglichkeit 3: Ultramikro-Schichttechnik auf vollanatomischen Zirkonoxidstrukturen 

Eine anspruchsvolle Ästhetik wird mithilfe einer sehr dünnen Schicht (Microlayering) Verblendkeramik erreicht. Sehr gut sind dafür die neuen, opaleszierenden und transluzenten Luster-Massen des Cerabien ZR-Verblendkeramiksystems geeignet. Eine weitere Möglichkeit der ästhetischen Individualisierung steht in Form neuer, hochfluoreszierender Malfarbenpasten (Cerabien ZR FC Paste Stain) zur Verfügung. Je nach Platzverhältnis können die gebrauchsfertigen Pasten eine überzeugende Alternative zu traditionellen Schichtkeramiklösungen sein. Die höchste Wirkung wird bei den Versorgungsformen erreicht, für die ultra-transluzentes kubisches Zirkonoxid in Kombination mit den FC Paste Stains zum Einsatz kommt.

 

Sonderdruck: Kostenfreier Download

Step-by-Step beschreibt Daniele Rondoni die Möglichkeiten und Vorgehensweisen. Lassen Sie sich für die Vielfalt moderner Zirkonoxid-Lösungen begeistern! Den Artikel „Vollkeramische Veredelungstechniken“ können Sie hier kostenfrei als PDF herunterladen.