Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

Jetzt Downloaden: Die neue Ausgabe vom BOND-Magazin

Sie möchten wissen, was das neue Zirkonoxid KATANA Zirconia YML so besonders macht? Dann laden Sie sich hier die aktuelle Ausgabe des Bond-Magazins (in Englisch) herunter. In dieser Ausgabe dreht sich alles rund um vereinfachte Prozesse für eine standardisiert hohe Ergebnisqualität von Zirkonoxidrestaurationen.

Erfahren Sie mehr über die Werkstoffkunde hinter dem Produkt und wissenschaftliche Grundlagen. Lesen Sie, was das Material für den Anwender so besonders macht und beurteilen Sie anhand von Fallbeispielen das große Potenzial des Materials.

Lesen Sie, wie auf schnellem Weg hochästhetische Restaurationen umgesetzt werden, bei denen die Farbtreue wirklich begeistert. Und lassen Sie sich überraschen von monolithischen Restaurationen, die den natürlichen Zahn nahezu perfektimitieren.

MDP seit 1981

Was wäre, wenn Kuraray Noritake Dental das MDP-Monomer nicht entwickelt hätte?

Wie wäre die Qualität der adhäsiven Zahnheilkunde heute, wenn Kuraray Noritake das MDP-Monomer nicht entwickelt hätte? MDP hat sich als wirksames funktionelles Monomer erwiesen, um eine dauerhafte Verbindung zu Schmelz, Dentin und Restaurationsmaterial herzustellen. Die bekanntesten Produkte mit MDP sind CLEARFIL™ SE BOND und PANAVIA™.

Struktur des Adhäsivmonomers MDP

MDP (Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat) stellt nachweislich eine langfristige, dauerhafte und stabile Verbindung sowohl zur Zahnsubstanz als auch zum Restaurationsmaterial her. Die in den vergangenen Jahrzehnten erfolgten Forschungen haben die Wirksamkeit von MDP bestätigt. Das erste Produkt von Kuraray Noritake Dental, das MDP enthielt, war PANAVIA EX. Es folgten verschiedene andere Adhäsiv- und Befestigungssysteme. Auch die neuesten Produkte von Kuraray Noritake – PANAVIA™ V5 und CLEARFIL™ Universal Bond – basieren weitgehend auf der Leistungsfähigkeit des Original-MDP-Monomers. MDP hat folgenden Aufbau:

  • endständige Doppelbindungsgruppe zur Polymerisation,
  • hydrophobe Alkylgruppe, um das empfindliche Gleichgewicht zwischen hydrophoben und hydrophilen Eigenschaften aufrechtzuerhalten und
  • hydrophile Phosphatgruppe für die Säuredemineralisierung und die chemische Bindung an der Zahnhartsubstanz.

Geschichte

In den Jahren zwischen 1978 und Ende der 1990er Jahre wurde es möglich, die Haftfestigkeit auf Dentin über die Eigenfestigkeit der Zahnsubstanz hinaus zu steigern. An diesen Entwicklungen hat MDP maßgeblich mitgewirkt. Original-MDP-Monomer = das Molekül für hohe Haftwirkung. Kuraray gelang es als erstem Hersteller, mit der Entwicklung dieses Moleküls die Haftkraft zu Hydroxylapatit (HAp) deutlich zu verbessern. MDP ist ein funktionelles Monomer als Bindeglied zwischen Adhäsivmaterialien und Zahnsubstanz, Metalllegierungen und Zirkonoxid. Abgesehen von In-vitro-Studien, die diese Haftfestigkeit bestätigen, ist auch die über Jahrzehnte aufgezeichnete klinische Langzeitbeständigkeit beeindruckend.

Forschung

Untersuchungen von Yaun et al. (2007) zeigen, dass Defekte entlang der Grenzfläche größtenteils für die Degradation der Hybridschicht verantwortlich sind. CLEARFIL™ SE BOND wies keine derartigen Mängel auf. So wurde erwartet, dass SE BOND auch eine stabile Verbindung zum Zahngewebe aufweist. Peumans et al. von der Universität Leuven (Belgien) stellten bei CLEARFIL™ SE BOND nach 13 Jahren eine noch immer ausgezeichnete klinische Wirksamkeit fest. In ihrer Veröffentlichung im Journal of Dental Research 83 (2004) kamen Yoshida et al. zum Schluss, dass die Wahl des Adhäsivmonomers eine wesentliche Rolle für die Wirksamkeit des Befestigungsmaterials spielt. Sie fanden heraus, dass MDP in Tests zur chemischen Adhäsion (ionische Bindung) und der Stabilität in einer feuchten Umgebung (unlöslich) am besten und schnellsten war – besser und stabiler als 4-MET und Phenyl-P, in dieser Reihenfolge.

Nach 35 Jahren ist MDP nach wie vor eine Klasse für sich. Bis heute ist es keinem Hersteller gelungen, ein Adhäsivmonomer mit besseren Eigenschaften kombiniert mit dauerhafter Haftkraft zu entwickeln. Es wurden viele Versuche unternommen, aber keiner war erfolgreich. Inzwischen ist das Patent von Kuraray auf MDP abgelaufen. Dies hat den Markt für andere Hersteller geöffnet, um ihr eigenes MDP zu synthetisieren. Nur wenige Unternehmen außerhalb der Dentalchemie liefern MDP an andere Hersteller von Adhäsivsystemen; die Synthese von hochreinem MDP bleibt äußerst schwierig.

Kumiko Yoshihara et al. veröffentlicht in Dental Materials 31 (2015) die Publikation „Funktionale Monomerverunreinigung beeinflusst Adhäsionsleistung“. Sie schlussfolgerten, dass die drei von ihnen untersuchten MDPs unterschiedliche Reinheitsgrade aufwiesen. Bei allen drei MDP-Versionen wurden Unterschiede in den resultierenden Hybridschichten beobachtet: Sowohl Verunreinigungen als auch das Vorhandensein von Dimeren (Moleküle) beeinflussten die Hafteffizienz des HAp, aber auch die Intensität der Nanoschichten und somit die unmittelbare Haftfestigkeit.

μTBS von MDPs unterschiedlicher Herkunft

[Yoshihara Ket al. Funktionelle Monomerverunreinigungen beeinflussen die Haftkraft. Dent Mater 31, 1493-1501, 2015]

Erläuterung

Die drei in dieser Studie untersuchten 10-MDPs zeigten eindeutig eine unterschiedliche Reinheit. Für die drei 10-MDP-Versionen wurden Unterschiede in der Ultrastruktur der resultierenden Hybridschichten beobachtet. Sowohl die Verunreinigungen als auch das Vorhandensein von Dimeren beeinflussten die Ätzwirkung von HAp, die Intensität der Nanoschichtung und die eigentliche Haftfestigkeit.

KATANA™ Zirconia YML: Einschätzung eines neuen Zirkonoxids durch drei Experten

KATANA™ Zirconia YML: Einschätzung eines neuen Zirkonoxids durch drei Experten

Eins für alles: Mit KATANA™ Zirconia YML (yttria multi-layered) führt Kuraray Noritake Dental Inc. einen echten Allrounder ein, der sich für klassische und neue Zirkonoxid-Indikationen eignet. Während des KATANA™ Zirconia YML Kick-Off Symposiums am 3. Juli 2021 gewährten Fachleute aus Zahnmedizin und Zahntechnik sowie Experten von Kuraray Noritake Einblicke in die Eigenschaften und Vorteile des innovativen Materials. Wir sprachen mit drei von ihnen über die speziellen Features von KATANA™ Zirconia YML und sein Potenzial für Praxis und Labor. Mathias Fernandez Y Lombardi, EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials, berichtete aus Unternehmenssicht. Prof. Dr. Florian Beuer MME, Charité – Universitätsmedizin Berlin und ZTM Nondas Vlachopoulos, Inhaber des Dentallabors AestheticLab in Athen, beurteilten das Neuprodukt aus externer Sicht.


Prof. Dr. Florian Beuer MME und Mathias Fernandez Y Lombardi während des Gesprächs beim
KATANA™ Zirconia YML Kick-Off Symposium in München.

 


ZTM Nondas Vlachopoulos nahm virtuell am Meeting teil.

Bitte fassen Sie die wichtigsten Eigenschaften und Vorteile des neuen KATANA™ Zirconia YML kurz zusammen.

Mathias Fernandez Y Lombardi: KATANA™ Zirconia YML ist ein Zirkonoxid der fünften Generation, das auf der neuesten Multilayer-Technologie basiert: Es bietet einen fließenden Farb-, Transluzenz- und Biegefestigkeitsverlauf in einer Ronde und eignet sich somit für ein nahezu grenzenloses Indikationsspektrum. Da KATANA™ Zirconia YML damit als einziges Zirkonoxid oder sogar einziges keramisches CAD/CAM-Material in einem Labor bzw. Fräszentrum eingesetzt werden kann, ist es für alle diejenigen prädestiniert, die ihre Laborprozesse vereinfachen und standardisieren möchten. Es lässt sich innerhalb von 54 Minuten sintern, bietet alle Voraussetzungen für eine hohe Passgenauigkeit und kann unter Einsatz zeitsparender Techniken fertiggestellt werden.


Die neuen Ronden, präsentiert im Rahmen des KATANA™ Zirconia YML Symposiums.

 


Multilayer-Struktur von KATANA™ Zirconia YML.

Welche Vorteile entstehen aus Sicht des Zahntechnikers durch die Anwendung eines einzigen Zirkonoxids für alle Indikationen?

Nondas Vlachopoulos: Der Einsatz eines universellen Zirkonoxids mit einem hohen ästhetischen Potenzial und ausgewogenen mechanischen Eigenschaften ermöglicht es Zahntechnikern, den Lagerbestand zu reduzieren und Herstellungsprozesse zu optimieren – von der Konstruktion bis zur Fertigstellung. Uns allen ist heute bewusst, dass sich nur dann optimale Ergebnisse erzielen lassen, wenn wir die Eigenschaften des zu verarbeitenden Materials genau kennen, die Konstruktionsparameter berücksichtigen (z. B. die Mindestwandstärke) und die Sinterprotokolle einhalten. Es ist viel einfacher, dies für ein einziges Material sicherzustellen, als für viele verschiedene Keramiken, und das Fehlerrisiko wird minimiert. KATANA™ Zirconia YML eignet sich besonders gut als einziges Zirkonoxid, da sich mit ihm sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen lassen – je nachdem, wo die Restauration im Multilayer-Rohling positioniert wird.

Welche Vorteile entstehen aus Sicht des Zahnarztes durch die Anwendung eines einzigen Zirkonoxids für alle Indikationen?

Florian Beuer: Aus meiner Sicht liegt der größte Vorteil dieses Ansatzes in einer vereinfachten Dokumentation. Werden verschiedene keramische Materialien in einem zahntechnischen Labor verarbeitet, so ist für jeden einzelnen Fall genau zu dokumentieren, welcher Werkstoff verwendet wurde. Nur so ist es möglich, die richtigen Entscheidungen hinsichtlich der Befestigung der Restaurationen (Auswahl des geeigneten Zements und der notwendigen Vorbehandlung der Klebeflächen) zu treffen. Außerdem ist im Falle eines Versagens der Restauration anzugeben, welches Material verwendet wurde, um dessen korrekte Verarbeitung und indikationsgerechten Einsatz nachweisen zu können. Das ist einfacher, wenn stets das gleiche Material verwendet wird. Zirkonoxid ist für diesen Ansatz prädestiniert, da es verzeihend ist, minimalinvasive Präparationen ermöglicht und sich – im Fall von KATANA™ Zirconia YML – für nahezu alle Indikationen eignet.

Woran liegt es, dass KATANA™ Zirconia YML trotz des „eins für alles“-Ansatzes hervorragende Behandlungsergebnisse ermöglicht?

Mathias Fernandez Y Lombardi: KATANA™ Zirconia YML basiert auf einer neuartigen, nahtlosen Multilayer-Technologie. Die Rohlinge bestehen aus einer Kombination verschiedener, neu entwickelter Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Der unternehmenseigenen Entwicklung des Materialpulvers und der präzisen Abstimmung der Schichten und ihrer Eigenschaften wie Schrumpfungsfaktor und Wärmeausdehnungskoeffizient aufeinander ist es zu verdanken, dass die Übergänge fließend verlaufen. Diese Integrität ist die Voraussetzung für die Herstellung filigran gestalteter, selbst langspanniger Restaurationen mit hervorragender Passform und makelloser Ästhetik (ohne Übergangslinien). Die ästhetischen Eigenschaften von KATANA™ Zirconia YML wurden zudem durch die Integration einer klinischen und nicht allein technischen Transluzenz optimiert.

Bitte erläutern Sie den Begriff der klinischen Transluzenz.

Mathias Fernandez Y Lombardi: Normalerweise wird die Transluzenz von Dentalwerkstoffen wie Zirkonoxid im weißen, voreingefärbten Zustand ermittelt. Dieser sogenannte technische Transluzenzgrad lässt sich durch die Zugabe von Yttriumoxid erhöhen. Dadurch wirkt das Zirkonoxid selbst heller (Erhöhung des Weißgrades). Die Transluzenz der finalen Restauration wird allerdings auch durch Pigmente und andere Additive in der Formulierung beeinflusst. Demnach können verschiedene Materialien mit derselben technischen Transluzenz eine sehr unterschiedliche klinische Transluzenz aufweisen. Diese hat wiederum einen großen Einfluss auf das ästhetische Potenzial. Die Zusammensetzung von KATANA™ Zirconia YML wurde durch eine sorgfältige Auswahl und gezielte Kombination geeigneter Additive optimiert, um eine natürliche, zahnähnliche Transluzenz zu erzielen.


Transluzenz und Farbwirkung von KATANA™ Zirconia YML (linke Spalte) im Vergleich zu verschiedenen anderen Zirkonoxiden der fünften Generation.

Nondas Vlachopoulos, ist die Optimierung der klinischen Transluzenz entscheidend für die Verwendung von KATANA™ Zirconia YML als Allround-Zirkonoxid?

Nondas Vlachopoulos: Durch diese Maßnahme wird ein spürbar positiver Effekt erzielt. KATANA™ Zirconia YML erscheint durch die Optimierung speziell im Body-Bereich besonders warm und natürlich. Das fehlt einigen anderen Materialien mit Biegefestigkeitsverlauf. Dies führt zu einer exakten farblichen Übereinstimmung mit der VITA classical A1-D4 Farbskala sowie einem reduzierten Aufwand für farbliche Anpassungen. Für den Einsatz des Materials als einziges Zirkonoxid ist das wichtig. Schließlich sollte es auch für die Herstellung monolithischer Restaurationen perfekt geeignet sein, bei denen sich optische Mängel nicht durch eine dicke Verblendschicht kaschieren lassen. Aus meiner Sicht gibt es aber auch noch einen weiteren Faktor, der die Anwendung des Zirkonoxids für nahezu alle Indikationen ermöglicht: Die außergewöhnliche Design-Freiheit bei der Verarbeitung. Sie ermöglicht es Anwendern, die Transluzenz und das allgemeine ästhetische Erscheinungsbild einer Restauration durch die recht frei wählbare Position im Rohling gezielt zu steuern. Für Restaurationen mit bis zu drei Gliedern bestehen gar keine Einschränkungen hinsichtlich der Positionierung. Größere restaurationen mit vier oder mehr Gliedern sind so zu positionieren, dass sich mindestens 50 Prozent des Verbinderquerschnitts in der unteren Hälfte der Ronde befinden. Das ist einfach realisierbar und ermöglicht es uns, je nach fallspezifischen Anforderungen an die Ästhetik und Festigkeit die Eigenschaften bestimmter Schichten optimal auszunutzen.


Positionierungsempfehlungen für KATANA™ Zirconia YML.

Wie lauten Ihre Empfehlungen für die Fertigstellung?

Mathias Fernandez Y Lombardi: Hinsichtlich des Designs und der Fertigstellung von Restaurationen aus KATANA™ Zirconia YML sind Zahntechnikern kaum Grenzen gesetzt. Sie lassen sich monolithisch konstruieren und mit flüssiger Keramik individualisieren, leicht vestibulär reduzieren und mittels Microlayering individualisieren oder sogar klassisch als Gerüst fräsen und mittels Schichttechnik verblenden. Das ästhetische Potenzial des Zirkonoxids ist bereits hoch, sodass wir davon ausgehen, dass die erste Option in den meisten Fällen absolut zufriedenstellende Ergebnisse liefert. In diesem Fall wird die Restauration monolithisch hergestellt und die Oberfläche anschließend mit dem flüssigen Keramiksystem CERABIEN™ ZR FC Paste Stain behandelt. Die Pasten lassen sich leicht in hauchdünnen Schichten applizieren sowie gut kontrollieren und sind verschleißbeständig.


Front- und Seitenzahnkrone aus KATANA™ Zirconia YML nach dem Sintern (linke Hälfte) und nach dem Sintern und Finishing mit CERABIEN™ ZR FC PASTE STAIN (rechte Hälfte).

Nondas Vlachopoulos, welche Methode der Fertigstellung bevorzugen Sie für Restaurationen aus KATANA™ Zirconia YML?

Nondas Vlachopoulos: Im Seitenzahnbereich entscheide ich mich häufig für monolithische Restaurationen, die mit CERABIEN™ ZR FC Paste Stain individualisiert werden. Diese Technik führt zu hervorragenden Ergebnissen, mit denen die große Mehrzahl der Patienten selbst im Frontzahnbereich sehr glücklich wäre. Ich erhalten jedoch meist Aufträge für Frontzahnrestaurationen von Zahnärzten und Patienten mit höchsten ästhetischen Ansprüchen. Dementsprechend wähle ich hierfür meist ein Gerüstdesign mit Keramikverblendung (CERABIEN ZR Verblendkeramik). Das System (ebenso wie das EX-3 Portfolio für metallische Gerüste) basieren auf synthetischer Feldspatkeramik, deren Struktur und Partikelgrößenverteilung der von Dentin und Schmelz ähnelt. Grundsätzlich aber empfinde ich es als vorteilhaft, Design und Technik auf die fallspezifischen Anforderungen abstimmen zu können. Dabei ist es häufig möglich, den Aufwand beim Finishing auf ein Minimum zu reduzieren.

Klinische Transluzenz, Designfreiheit, mechanische Eigenschaften: Offenbar sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Zirkonoxiden – selbst der fünften Generation – sehr groß. Wie können Anwender sicherstellen, dass sie sich für ein Material mit vorteilhaften mechanischen und optischen Eigenschaften entscheiden?

Florian Beuer: Als die Zirkonoxide der ersten Generation eingeführt wurden, haben Labortests große material- und herstellerspezifische Qualitätsunterschiede aufgedeckt. Obwohl es bisher an unabhängigen Studien zum Vergleich der Eigenschaften und des Verhaltens verschiedener Zirkonoxide der fünften Generation fehlt, ist davon auszugehen, dass auch hier Unterschiede bestehen. Meine Empfehlung lautet, verschiedene Materialien von bekannten Herstellern auszuwählen, welche die Durchführung klinischer Studien unterstützen, die verfügbaren Studienergebnisse zu vergleichen und die Materialien im Labor zu testen. Durch einen direkten Vergleich der Konstruktionsrichtlinien, der Verarbeitungsqualität und des finalen Erscheinungsbilds sollte sich der persönliche Favorit ermitteln lassen. Ganz sicher gehört KATANA™ Zirconia YML zu den testenswerten Materialien.

Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräch.

Von schwer zu einfach – innovative digitale Vorbehandlungskonzepte komplexer Fälle

Komplexes muss nicht kompliziert sein! Nutzen Sie die Möglichkeit und nehmen Sie an einem Online-Seminar mit Prof. Dr. Jan-Frederik Güth teil.

Der Referent widmet sich komplexen prothetischen Therapien und geht auf innovative, digitale Vorbehandlungskonzepte ein; sicher und vorhersagbar zur finalen Restauration! Auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse und klinischer Expertise erhalten Sie Wissen, das Sie sofort anwenden können und wertvolle praktische Tipps, die Ihren Alltag erleichtern werden.

Online-Seminar mit Prof. Dr. Jan-Frederik Güth

Thema: Von schwer zu einfach – innovative digitale Vorbehandlungskonzepte komplexer Fälle
Referent: Prof. Dr. med. dent. Jan-Frederik Güth, Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Termin: Mittwoch, 13. Oktober, 17:00 Uhr bis 18.30 Uhr

Zirkonoxid ist nicht Zirkonoxid

Nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie am Online-Seminar mit Prof. Dr. Bogna Stawarczyk teil.

Frau Prof. Dr. Bogna Stawarczyk gibt einen Gesamtüberblick: #Zirkonoxid ist nicht Zirkonoxid: In einem kurzweiligen Vortrag wird sie auf verschiedene Zirkonoxid-Materialien eingehen und praxisrelevante werkstoffkundliche Aspekte näher erläutern.

"Seit einigen Jahren sind kubisch-tetragonale Zirkonoxide erhältlich. Diese Werkstoffe zeigen erstmalig eine gewisse Transluzenz bei Zirkonoxid, weisen aber geringere Festigkeiten als die rein tetragonalen auf. Neu sind Multigenerationen-Materialien. Hier wird das tetragonale mit dem kubisch/tetragonalen Zirkonoxid innerhalb eines Rohlings kombiniert. Im okklusalen Bereich befindet sich das kubisch/tetragonale Material, welches für eine gute Ästhetik sorgt. Der untere Bereich des Rohlings besteht aus dem tetragonalen Material, das perfekte Stabilität gewährt."

Die Referentin widmet sich im Vortrag unter anderem den Fragen:

  • Werden diese neuen Rohlinge (Multigenerationen-Zirkonoxid) die 1.-4. Generation von Zirkonoxid ersetzen? 
  • Wo liegen die konkreten Unterschiede für den Anwender aus Sicht der Werkstoffkunde?
  • Gibt es eine Möglichkeit, den Sintervorgang zu beschleunigen? 

Mit der steigenden Vielfalt an Zirkonoxid-Materialien steigt auch die Herausforderung für den Anwender. Zahnarzt und Zahntechniker benötigen fundiertes Grundlagenwissen und dies wird in diesem Vortrag vermittelt.

Online-Seminar mit Prof. Dr. Bogna Stawarczyk

Referentin: Prof. Dr. Bogna Stawarczyk
Termin: Mittwoch, 06. Oktober, 17 Uhr bis 18.30 Uhr

katana zirconia yml

KATANA™ ZIRCONIA YML: Eine neue Ära im Bereich des Multi-Layered-Zirkonoxids

Dentallabore können ab sofort auf ein völlig neues Level der Multi-Layered-Zirkonoxide zurückgreifen und optimieren so Ihren Arbeitsalltag. KATANA™ Zirconia YML – das neue Zirkonoxid aus der erfolgreichen KATANA Zirconia-Familie – basiert auf einer Weiterentwicklung der ursprünglichen Multi-Layered-Technologie, die Kuraray Noritake Dental Inc. vor mehr als einem Jahrzehnt entwickelt hat. Zahntechnikerinnen und Zahntechniker erhalten mit KATANA™ ZIRCONIA YML einen echten Allrounder für den Laboralltag.

KATANA™ Zirconia YML ist ein sogenanntes Multi-Generationen-Zirkonoxid. Es besteht aus Rohmaterialien mit unterschiedlichen Yttriumoxid-Anteilen (verschiedene Generationen), die in die bewährte vierschichtige Farbstruktur integriert wurden. Ergebnis ist ein Rohling mit ausgewogenem Farbsättigungs-, Transluzenz- und Festigkeitsverlauf. Für den Laboralltag bedeutet dies maximale Flexibilität. „Eines für alles“ – mit KATANA™ Zirconia YML lässt sich jedwede vollkeramische Restauration realisieren. Eines für alles“ – mit KATANA™ Zirconia YML lässt sich jedwede vollkeramische Restauration realisieren. Dank einer hohen Biegefestigkeit in allen Bodyschichten sind selbst monolithische langspannige Restaurationen problemlos möglich sind. Durch die beliebte Multi-Layered-Struktur und der supertransluzenten Schmelzschicht begeistert KATANA™ Zirconia YML zudem mit hohem ästhetischen Potenzial. Oftmals reicht es aus, die monolithische Restauration zu polieren oder mit flüssiger Keramik (z. B. CERABIEN™ ZR FC Paste Stain) zu individualisieren. Überzeugend ist auch die einfache Handhabung im Laboralltag. Die verschiedenen Schichten im Rohling werden im hauseigenen Produktionsprozess perfekt aufeinander abgestimmt. Dies bedeutet für den Laboralltag: einfaches Positionieren im Rohling, nahtlose Struktur für makellose Ästhetik, präzise Passung, zuverlässiges Langzeitverhalten. Und die durchdachte Materialzusammensetzung bringt einen weiteren Vorteil: Für die Fertigung von Einzelzahnrestaurationen und Brücken mit bis zu drei Gliedern ist ein 54-minütiges Speed-Sinter-Programm verfügbar. Die optischen und mechanischen Eigenschaften sind vergleichbar mit denen, die mit Alternativprogrammen nach 90 Minuten oder sieben Stunden erreicht werden.

#WeLoveKATANA – Teilnehmen und gewinnen!

Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die sich nach einer wirtschaftlichen Arbeitsweise sehnen, gleichwohl auf Ästhetik und Stabilität nicht verzichten möchten, werden KATANA™ Zirconia YML lieben. Unter dem Hastag #welovekatana ruft Kuraray Noritake daher zu einem Foto-Wettbewerb auf. Was bedeutet für Sie die „Kraft von Zirkonoxid“? Diese Frage soll visuell mit einem kreativen Set-up rund um Zirkonoxid (KATANA Zirconia) beantwortet werden. Das kann z. B. ein Foto vom glücklichen Patienten sein, der oder die motivierte Auszubildende, ein witziger Schnappschuss mit Fräsronde, eine Restauration mit wunderbarer Lichtoptik und hoher Farbechtheit oder die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit vom Zirkonoxid darstellen. Ob mit Smartphone oder Spiegelreflexkamera – alles, was die „Kraft von Zirkonoxid“ einfängt, kann als Foto eingereicht werden. Veröffentlicht werden die Fotos unter dem Hastag #welovekatana auf Instagram, Facebook sowie einer Social-Wall. Eine Fachjury kürt im Herbst 2021 die drei kreativsten Bilder. Es winken attraktive Preise!

Weitere Informationen unter www.katanazirconia.de

 

KATANA™ Zirconia - 8 Gründe mehr, sich auf den Sommer zu freuen

Einfach mehr oder mehr einfach – entscheiden Sie sich doch für beides. Ab dem 1. Juli 2021 wird unsere KATANA™ Zirconia-Familie um ein Mitglied erweitert. Sie erhalten mit dem neuen Zirkonoxid mehr von allem und erleben, was mehr Einfachheit im Laboralltag bedeutet. Seien Sie gespannt auf die nächste Evolution der Multi-Layered-Zirkonoxide.

Lesen Sie hier 8 Gründe mehr, sich auf einen großartigen Sommer 2021 zu freuen:

1. Noch mehr Möglichkeiten für eine einfache Ästhetik
Vertrauen Sie einem echten Multi-Layered! Erzielen Sie mit dem neuen Zirkonoxid von KATANA™ Zirconia auf effiziente Weise eine adäquate Ästhetik – für ein auf Anhieb natürliches Erscheinungsbild mit fließendem Farb- und Transluzenzverlauf frei von sichtbaren Übergängen. Minimaler Aufwand für maximale Ergebnisse. Überraschend lebendige Farbgebung und eindrucksvolle Farbechtheit.

2. Noch mehr Wirtschaftlichkeit beim Herstellen von Zahnersatz
Standardisieren Sie Abläufe und straffen Sie Arbeitsprozesse! Wenig Aufwand – durch die gleichbleibend hohe Qualität von KATANA™ Zirconia gelingt die Umsetzung auf wirtschaftlichem Weg. Das Finishing ist durch den nahtlosen Multi-Layerd-Aufbau und die lebendige Farbgebung einfach. Spart Zeit und Kosten: Oftmals reicht es, monolithische Restaurationen lediglich zu polieren oder mit flüssiger Keramik – Liquid-Ceramics (z. B. CERABIEN™ ZR FC Internal Stain) – zu bemalen.

3. Noch mehr Zuverlässigkeit im Herstellungsprozess
Setzen Sie auf Sicherheit! Die hohe Kantenstabilität und die perfekte Oberflächenqualität von KATANA™ Zirconia resultieren aus einem einzigartigen Herstellungsprozess. Auf dieser bewährten Rezeptur basiert auch das neue Mitglied der KATANA-Familie. Für Sie bedeutet das: Exzellente Randqualität und Kantenstabilität gleich nach der automatisierten Fertigung. Präzise ausgearbeitete Oberflächendetails vereinfachen die manuelle Nacharbeit.

4. Noch mehr Flexibilität für vollkeramische Restaurationen
Nutzen Sie die volle Vielfalt der Vollkeramik! Die KATANA™ Zirconia-Familie bietet für jeden Anwendungsbereich das passende Zirkonoxid. Ab Juli 2021 werden Multi-Layered-Zirkonoxide um ein weiteres Material ergänzt. Das bedeutet für Sie: Noch mehr Flexibilität. Monolithisch, vollverblendet, teilverblendet oder im Micro-Layering individualisiert, entscheiden Sie patientenspezifisch und bleiben Sie kompromisslos anspruchsvoll. KATANA™ Zirconia – so vielseitig wie die Patienten und Ihr Laboralltag.

5. Noch mehr Vergnügen bei der Imitation von Natürlichkeit
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Vereinen Sie beides. Leben Sie Ihre Leidenschaft für Vollkeramik. Die Arbeit mit KATANA™ Zirconia macht einfach mehr Spaß. Sie erreichen bereits auf monolithischem Weg lebendig wirkende Restaurationen, die selbst ambitionierte Keramikschichter beeindrucken. Und auch die Kunst der manuellen Schichttechnik bereitet mit KATANA™ Zirconia noch mehr Vergnügen. Mit Ihrer zahntechnischen Kunstfertigkeit erzielen Sie eine wunderbare Ästhetik.

6. Noch mehr Übersichtlichkeit in Ihrem Materialportfolio
Leben Sie das Prinzip der Einfachheit! Mit KATANA™ Zirconia reduzieren Sie Ihr Materiallager. Zugleich können Sie alle vollkeramischen Restaurationsarten umsetzen – vom Inlay und Veneer bis zu Abutments und langspannigen Brücken – kompromisslos. Für Sie bedeutet das: Weniger Lagerbestand, Platz- und Kostenersparnis, Übersichtlichkeit, Standardisierung der Arbeitsprozesse (Fräsen, Sintern …) und somit weniger Fehlerquellen.

7. Noch mehr Zeit für Freizeit
Sehen Sie es pragmatisch! Auch wenn die Arbeit mit einem Material wie KATANA™ Zirconia ein großes Vergnügen bereitet, gehört doch der Feierabend zu einem der schönsten Momente des Arbeitstages. Mit KATANA™ Zirconia gelangen Sie schneller zum Ziel. Zuverlässigkeit, Präzision, Farbechtheit und reduzierte Produktionszeiten – die gesparte Zeit sorgt beispielsweise für einen pünktlichen Feierabend. Sie haben mehr Zeit für …

8. Noch mehr Power für Ihr Dentallabor
Stärken Sie die Kraft und das Potenzial Ihres Dentallabors! Mit dem neuen Multi-Layered-Zirkonoxid der KATANA-Familie erhalten Sie einen echten Allrounder. Die perfekte Materialstruktur bietet Ihnen die Herstellung selbst langspanniger Brücken ohne komplizierte Positionierungsprotokolle. Die Transluzenz in der Schmelzschicht ist so hoch, dass auch Einzelzahnversorgungen im Frontzahnbereich auf Anhieb optisch überzeugen.

Daniele Rondoni über vollkeramische Veredlungstechniken

Daniele Rondoni über vollkeramische Veredlungstechniken

"Multilayer-Zirkonoxid mit Minimalschichtungen ästhetisch optimieren" – Daniele Rondoni beschreibt in einem Artikel (erschienen in dental dialogue 1-2/21, teamwork media Verlag) die unterschiedlichen Möglichkeiten und Herstellungskonzepte, die sich Anwendern moderner Zirkonoxide und Verblendkeramiksysteme bieten.

Anhand der von Daniele Rondoni präferierten Materialien aus dem Hause Kuraray Noritake wird deutlich, dass mit vermeintlich ein- und demselben Material-Mix gänzlich unterschiedlich auf diverse Indikationen und Herausforderungen eingegangen werden kann. Immer mit dem Ziel vor Augen, so ästhetisch wie nötig und langzeitstabil wie möglich zu restaurieren. „Das Verständnis für die neuen Generationen der Zirkonoxide ist von größter Bedeutung für die Gestaltung und Veredlung von Restaurationen. Die neuesten Zirkonoxid-Generationen erlauben Restaurationstechniken, die ein unvergleichliches ästhetisches Potenzial und eine sehr hohe Präzision aufweisen,“ betont Daniele Rondoni. Als Gerüstmaterial favorisiert er die Zirkonoxide aus der KATANA Zirconia-Familie.

Hybridlösungen für das Veredeln von Zirkonoxid-Restaurationen 

Sogenannte Hybridlösungen kennzeichnen sich durch eine Kombination aus vollanatomischen und keramisch verblendeten Zirkonoxidanteile. Im Artikel vorgestellt werden drei Möglichkeiten für die ästhetische Veredlung von Zirkonoxid-Gerüsten:

  • Möglichkeit 1: Microlayering anatomisch reduzierter Gerüste 
  • Möglichkeit 2: Microlayering vestibulär reduzierter Gerüste
  • Möglichkeit 3: Ultramikro-Schichttechnik auf vollanatomischen Zirkonoxidstrukturen 

Eine anspruchsvolle Ästhetik wird mithilfe einer sehr dünnen Schicht (Microlayering) Verblendkeramik erreicht. Sehr gut sind dafür die neuen, opaleszierenden und transluzenten Luster-Massen des Cerabien ZR-Verblendkeramiksystems geeignet. Eine weitere Möglichkeit der ästhetischen Individualisierung steht in Form neuer, hochfluoreszierender Malfarbenpasten (Cerabien ZR FC Paste Stain) zur Verfügung. Je nach Platzverhältnis können die gebrauchsfertigen Pasten eine überzeugende Alternative zu traditionellen Schichtkeramiklösungen sein. Die höchste Wirkung wird bei den Versorgungsformen erreicht, für die ultra-transluzentes kubisches Zirkonoxid in Kombination mit den FC Paste Stains zum Einsatz kommt.

 

Sonderdruck: Kostenfreier Download

Step-by-Step beschreibt Daniele Rondoni die Möglichkeiten und Vorgehensweisen. Lassen Sie sich für die Vielfalt moderner Zirkonoxid-Lösungen begeistern! Den Artikel „Vollkeramische Veredelungstechniken“ können Sie hier kostenfrei als PDF herunterladen.

PANAVIA V5

Das Verkleben von Hybrid-Abutments mit PANAVIA V5

 

Step-by-Step: In seiner aktuellen Publikation „Zirkonoxid in der Implantatprothetik. Arbeiten mit KATANA Zirconia.“ beschreibt Giuliano Moustakis (Berlin) sein Vorgehen beim Verkleben von Hybrid-Abutments. Erschienen ist der Artikel in der Mai-Ausgabe des Magazins „Quintessenz Zahntechnik“ (Quintessenz Verlag).

Für das Verkleben der Abutmentkronen (KATANA Zirconia) mit der Titanbasis arbeitet Giuliano Moustakis mit PANAVIA V5. Um einen Farbshift zu vermeiden, wählt er ein opakes Material. PANAVIA V5 ist in einem Automix-System erhältlich; die Komponenten werden automatisch in exakter Menge gemischt. Der zum System gehörende selbstätzende Primer (Clearfil Ceramic Primer Plus) verbessert den Verbund. 

 


Abgestimmtes Materialkonzept


Auftragen des Primers (Clearfil Ceramic Primer Plus)


Applikation von PANAVIA V5 aus der Automix-Spritze auf die Titanbasis


Verkleben der Zirkonoxid-Kappen (KATANA Zirconia) mit den Titanbasen

 

Micro-Layering mit KATANA™ Zirconia und CERABIEN™ ZR

Daniele Rondoni stellt anhand eines Fallbeispiels das Micro-Layering vor – ein ästhetisches, sicheres und wirtschaftliches Vorgehen für das Herstellen vollkeramischer Restaurationen. Als Gerüstmaterial verwendet wird KATANA™ Zirconia HTML. Für das Verblenden dienen CERARBIEN™ ZR und die Internal Stain-Technik.

Zunächst wird das Gerüst vollanatomisch konstruiert und anschließend ein Cut-back der labialen Anteile vorgenommen. Palatinal bleibt das Gerüst bis einschließlich der Inzisalkante vollanatomisch. Auf diesem Weg wird Platz für die labiale Verblendung geschaffen und zugleich bleibt die Gerüststabilität beibehalten. Das Hybriddesign erfüllt alle Anforderungen an Funktionalität und legt die Basis für hohe Ästhetik.

 

Das Zirkonoxidgerüst (KATANA Zirkonoxid HTML A2) ist als Cut-back gestaltet. Die anatomische Struktur ist reduziert, um im labialen Bereich Platz für das Verblenden zu schaffen. Es erfolgt die Applikation der Internal Stain-Massen (CERABIEN ZR) auf das Gerüst.

 

Nach einem ersten Brand mit den Internal Stain-Massen werden Lustermassen sowie entsprechende Clear Cervical- und Opacious Body-Massen aufgetragen.

 

Erneut erfolgt das Brennen. Im Anschluss kann bereits der Glanzbrand vorgenommen werden. Mit vergleichsweise geringem Aufwand ist eine hohe, individuelle Ästhetik realisiert worden.

 

Die palatinalen Flächen sowie die Funktionsflächen (monolithisches Zirkonoxid) werden poliert und die Restauration wird anschließend zur intraoralen Eingliederung an die Praxis übergeben. Die Ansicht von lateral zeigt das Ergebnis direkt nach dem Einsetzen. Das Frontalbild stellt die Situation nach vier Jahren Tragezeit dar.

Das sollten Sie über Zirkonoxid wissen

"Als Anwender von dentalem Zirkonoxid haben Sie heutzutage wirklich die Qual der Wahl. Zahllose Hersteller bieten Zirkonoxid-Materialien an. Auf den ersten Blick lassen sich die Rohlinge in ihrer Qualität kaum unterscheiden. Doch spätestens bei der Anwendung sind Qualitätsunterschiede spür- und sichtbar," 

Das sagt Mathias Fernandez Y Lombardi (EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials). Oberflächenqualität, Kantenstabilität, Passgenauigkeit, Ästhetik, Farbwirkung – die Materialqualität hängt von der industriellen Produktion des Zirkonoxids ab. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Materialien.

Erfahren Sie im White-Paper mehr

Ihre Vorteile mit KATANA™ Zirconia – das ORIGINAL:

  • Hohe Qualität durch einzigartige Herstellungsmethode
  • Hohe Passgenauigkeit
  • Gleichmäßige Restaurationsränder
  • Glatte Oberflächen
  • Ideale lichtoptische Eigenschaften
  • Speed-Sinterung in kürzester Zeit

 

Über den Autor

Herr Fernandez Y Lombardi beendete 2013 seine Ausbildung zum Zahntechniker (Seuthe Dentallabor, Plettenberg). Danach folgte ein zahntechnisches Studium an der Universität Osnabrück mit dem Abschluss 2018 als Ingenieur in der Zahntechnik. Seitdem arbeitet er bei der Kuraray Europe GmbH als EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials.

Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Anwendung benötigen, steht Ihnen Herr Mathias Fernandez Y Lombardi gern zur Verfügung.

Kuraray Europe GmbH
+49 (0)69-30535835
[email protected]
www.kuraraynoritake.eu/de/


kuraray noritake dental app

Intuitiv und voller Informationen: Kuraray Noritake Dental App

Kennen Sie schon die neuste Version der KURARAY NORITAKE DENTAL App? In der App informieren wir unter anderem über aktuelle Updates zur Verwendung unserer Produkte. Sie erhalten wertvolle Hinweise für Ihren Praxis- und Laboralltag. Einfach und schnell können Sie sich mit dem Smartphone oder Tablet zu den gewünschten Informationen navigieren.

 

Aktuelle Verfahrensweisen, Befestigungsleitfaden, KATANA-Zirkonoxid-Farbsimulation, Produktneuheiten, Materialentwicklungen, Artikel und Publikationen etc. – mit der Kuraray Noritake Dental App behalten Sie alles im Blick. Die Handhabung der App ist komfortabel und intuitiv. Bilder, Grafiken, Videos etc. ergänzen die Textinformationen. Nichts verpassen! Push-Nachrichten informieren automatisch über neue Inhalte der App. Die Kuraray Noritake Dental App (englischsprachig) kann kostenfrei im App-Store und bei Google Play heruntergeladen werden.