Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

No Author Selected

KATANA™ Zirconia YML: Einschätzung eines neuen Zirkonoxids durch drei Experten

KATANA™ Zirconia YML: Einschätzung eines neuen Zirkonoxids durch drei Experten

Eins für alles: Mit KATANA™ Zirconia YML (yttria multi-layered) führt Kuraray Noritake Dental Inc. einen echten Allrounder ein, der sich für klassische und neue Zirkonoxid-Indikationen eignet. Während des KATANA™ Zirconia YML Kick-Off Symposiums am 3. Juli 2021 gewährten Fachleute aus Zahnmedizin und Zahntechnik sowie Experten von Kuraray Noritake Einblicke in die Eigenschaften und Vorteile des innovativen Materials. Wir sprachen mit drei von ihnen über die speziellen Features von KATANA™ Zirconia YML und sein Potenzial für Praxis und Labor. Mathias Fernandez Y Lombardi, EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials, berichtete aus Unternehmenssicht. Prof. Dr. Florian Beuer MME, Charité – Universitätsmedizin Berlin und ZTM Nondas Vlachopoulos, Inhaber des Dentallabors AestheticLab in Athen, beurteilten das Neuprodukt aus externer Sicht.


Prof. Dr. Florian Beuer MME und Mathias Fernandez Y Lombardi während des Gesprächs beim
KATANA™ Zirconia YML Kick-Off Symposium in München.

 


ZTM Nondas Vlachopoulos nahm virtuell am Meeting teil.

Bitte fassen Sie die wichtigsten Eigenschaften und Vorteile des neuen KATANA™ Zirconia YML kurz zusammen.

Mathias Fernandez Y Lombardi: KATANA™ Zirconia YML ist ein Zirkonoxid der fünften Generation, das auf der neuesten Multilayer-Technologie basiert: Es bietet einen fließenden Farb-, Transluzenz- und Biegefestigkeitsverlauf in einer Ronde und eignet sich somit für ein nahezu grenzenloses Indikationsspektrum. Da KATANA™ Zirconia YML damit als einziges Zirkonoxid oder sogar einziges keramisches CAD/CAM-Material in einem Labor bzw. Fräszentrum eingesetzt werden kann, ist es für alle diejenigen prädestiniert, die ihre Laborprozesse vereinfachen und standardisieren möchten. Es lässt sich innerhalb von 54 Minuten sintern, bietet alle Voraussetzungen für eine hohe Passgenauigkeit und kann unter Einsatz zeitsparender Techniken fertiggestellt werden.


Die neuen Ronden, präsentiert im Rahmen des KATANA™ Zirconia YML Symposiums.

 


Multilayer-Struktur von KATANA™ Zirconia YML.

Welche Vorteile entstehen aus Sicht des Zahntechnikers durch die Anwendung eines einzigen Zirkonoxids für alle Indikationen?

Nondas Vlachopoulos: Der Einsatz eines universellen Zirkonoxids mit einem hohen ästhetischen Potenzial und ausgewogenen mechanischen Eigenschaften ermöglicht es Zahntechnikern, den Lagerbestand zu reduzieren und Herstellungsprozesse zu optimieren – von der Konstruktion bis zur Fertigstellung. Uns allen ist heute bewusst, dass sich nur dann optimale Ergebnisse erzielen lassen, wenn wir die Eigenschaften des zu verarbeitenden Materials genau kennen, die Konstruktionsparameter berücksichtigen (z. B. die Mindestwandstärke) und die Sinterprotokolle einhalten. Es ist viel einfacher, dies für ein einziges Material sicherzustellen, als für viele verschiedene Keramiken, und das Fehlerrisiko wird minimiert. KATANA™ Zirconia YML eignet sich besonders gut als einziges Zirkonoxid, da sich mit ihm sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen lassen – je nachdem, wo die Restauration im Multilayer-Rohling positioniert wird.

Welche Vorteile entstehen aus Sicht des Zahnarztes durch die Anwendung eines einzigen Zirkonoxids für alle Indikationen?

Florian Beuer: Aus meiner Sicht liegt der größte Vorteil dieses Ansatzes in einer vereinfachten Dokumentation. Werden verschiedene keramische Materialien in einem zahntechnischen Labor verarbeitet, so ist für jeden einzelnen Fall genau zu dokumentieren, welcher Werkstoff verwendet wurde. Nur so ist es möglich, die richtigen Entscheidungen hinsichtlich der Befestigung der Restaurationen (Auswahl des geeigneten Zements und der notwendigen Vorbehandlung der Klebeflächen) zu treffen. Außerdem ist im Falle eines Versagens der Restauration anzugeben, welches Material verwendet wurde, um dessen korrekte Verarbeitung und indikationsgerechten Einsatz nachweisen zu können. Das ist einfacher, wenn stets das gleiche Material verwendet wird. Zirkonoxid ist für diesen Ansatz prädestiniert, da es verzeihend ist, minimalinvasive Präparationen ermöglicht und sich – im Fall von KATANA™ Zirconia YML – für nahezu alle Indikationen eignet.

Woran liegt es, dass KATANA™ Zirconia YML trotz des „eins für alles“-Ansatzes hervorragende Behandlungsergebnisse ermöglicht?

Mathias Fernandez Y Lombardi: KATANA™ Zirconia YML basiert auf einer neuartigen, nahtlosen Multilayer-Technologie. Die Rohlinge bestehen aus einer Kombination verschiedener, neu entwickelter Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Der unternehmenseigenen Entwicklung des Materialpulvers und der präzisen Abstimmung der Schichten und ihrer Eigenschaften wie Schrumpfungsfaktor und Wärmeausdehnungskoeffizient aufeinander ist es zu verdanken, dass die Übergänge fließend verlaufen. Diese Integrität ist die Voraussetzung für die Herstellung filigran gestalteter, selbst langspanniger Restaurationen mit hervorragender Passform und makelloser Ästhetik (ohne Übergangslinien). Die ästhetischen Eigenschaften von KATANA™ Zirconia YML wurden zudem durch die Integration einer klinischen und nicht allein technischen Transluzenz optimiert.

Bitte erläutern Sie den Begriff der klinischen Transluzenz.

Mathias Fernandez Y Lombardi: Normalerweise wird die Transluzenz von Dentalwerkstoffen wie Zirkonoxid im weißen, voreingefärbten Zustand ermittelt. Dieser sogenannte technische Transluzenzgrad lässt sich durch die Zugabe von Yttriumoxid erhöhen. Dadurch wirkt das Zirkonoxid selbst heller (Erhöhung des Weißgrades). Die Transluzenz der finalen Restauration wird allerdings auch durch Pigmente und andere Additive in der Formulierung beeinflusst. Demnach können verschiedene Materialien mit derselben technischen Transluzenz eine sehr unterschiedliche klinische Transluzenz aufweisen. Diese hat wiederum einen großen Einfluss auf das ästhetische Potenzial. Die Zusammensetzung von KATANA™ Zirconia YML wurde durch eine sorgfältige Auswahl und gezielte Kombination geeigneter Additive optimiert, um eine natürliche, zahnähnliche Transluzenz zu erzielen.


Transluzenz und Farbwirkung von KATANA™ Zirconia YML (linke Spalte) im Vergleich zu verschiedenen anderen Zirkonoxiden der fünften Generation.

Nondas Vlachopoulos, ist die Optimierung der klinischen Transluzenz entscheidend für die Verwendung von KATANA™ Zirconia YML als Allround-Zirkonoxid?

Nondas Vlachopoulos: Durch diese Maßnahme wird ein spürbar positiver Effekt erzielt. KATANA™ Zirconia YML erscheint durch die Optimierung speziell im Body-Bereich besonders warm und natürlich. Das fehlt einigen anderen Materialien mit Biegefestigkeitsverlauf. Dies führt zu einer exakten farblichen Übereinstimmung mit der VITA classical A1-D4 Farbskala sowie einem reduzierten Aufwand für farbliche Anpassungen. Für den Einsatz des Materials als einziges Zirkonoxid ist das wichtig. Schließlich sollte es auch für die Herstellung monolithischer Restaurationen perfekt geeignet sein, bei denen sich optische Mängel nicht durch eine dicke Verblendschicht kaschieren lassen. Aus meiner Sicht gibt es aber auch noch einen weiteren Faktor, der die Anwendung des Zirkonoxids für nahezu alle Indikationen ermöglicht: Die außergewöhnliche Design-Freiheit bei der Verarbeitung. Sie ermöglicht es Anwendern, die Transluzenz und das allgemeine ästhetische Erscheinungsbild einer Restauration durch die recht frei wählbare Position im Rohling gezielt zu steuern. Für Restaurationen mit bis zu drei Gliedern bestehen gar keine Einschränkungen hinsichtlich der Positionierung. Größere restaurationen mit vier oder mehr Gliedern sind so zu positionieren, dass sich mindestens 50 Prozent des Verbinderquerschnitts in der unteren Hälfte der Ronde befinden. Das ist einfach realisierbar und ermöglicht es uns, je nach fallspezifischen Anforderungen an die Ästhetik und Festigkeit die Eigenschaften bestimmter Schichten optimal auszunutzen.


Positionierungsempfehlungen für KATANA™ Zirconia YML.

Wie lauten Ihre Empfehlungen für die Fertigstellung?

Mathias Fernandez Y Lombardi: Hinsichtlich des Designs und der Fertigstellung von Restaurationen aus KATANA™ Zirconia YML sind Zahntechnikern kaum Grenzen gesetzt. Sie lassen sich monolithisch konstruieren und mit flüssiger Keramik individualisieren, leicht vestibulär reduzieren und mittels Microlayering individualisieren oder sogar klassisch als Gerüst fräsen und mittels Schichttechnik verblenden. Das ästhetische Potenzial des Zirkonoxids ist bereits hoch, sodass wir davon ausgehen, dass die erste Option in den meisten Fällen absolut zufriedenstellende Ergebnisse liefert. In diesem Fall wird die Restauration monolithisch hergestellt und die Oberfläche anschließend mit dem flüssigen Keramiksystem CERABIEN™ ZR FC Paste Stain behandelt. Die Pasten lassen sich leicht in hauchdünnen Schichten applizieren sowie gut kontrollieren und sind verschleißbeständig.


Front- und Seitenzahnkrone aus KATANA™ Zirconia YML nach dem Sintern (linke Hälfte) und nach dem Sintern und Finishing mit CERABIEN™ ZR FC PASTE STAIN (rechte Hälfte).

Nondas Vlachopoulos, welche Methode der Fertigstellung bevorzugen Sie für Restaurationen aus KATANA™ Zirconia YML?

Nondas Vlachopoulos: Im Seitenzahnbereich entscheide ich mich häufig für monolithische Restaurationen, die mit CERABIEN™ ZR FC Paste Stain individualisiert werden. Diese Technik führt zu hervorragenden Ergebnissen, mit denen die große Mehrzahl der Patienten selbst im Frontzahnbereich sehr glücklich wäre. Ich erhalten jedoch meist Aufträge für Frontzahnrestaurationen von Zahnärzten und Patienten mit höchsten ästhetischen Ansprüchen. Dementsprechend wähle ich hierfür meist ein Gerüstdesign mit Keramikverblendung (CERABIEN ZR Verblendkeramik). Das System (ebenso wie das EX-3 Portfolio für metallische Gerüste) basieren auf synthetischer Feldspatkeramik, deren Struktur und Partikelgrößenverteilung der von Dentin und Schmelz ähnelt. Grundsätzlich aber empfinde ich es als vorteilhaft, Design und Technik auf die fallspezifischen Anforderungen abstimmen zu können. Dabei ist es häufig möglich, den Aufwand beim Finishing auf ein Minimum zu reduzieren.

Klinische Transluzenz, Designfreiheit, mechanische Eigenschaften: Offenbar sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Zirkonoxiden – selbst der fünften Generation – sehr groß. Wie können Anwender sicherstellen, dass sie sich für ein Material mit vorteilhaften mechanischen und optischen Eigenschaften entscheiden?

Florian Beuer: Als die Zirkonoxide der ersten Generation eingeführt wurden, haben Labortests große material- und herstellerspezifische Qualitätsunterschiede aufgedeckt. Obwohl es bisher an unabhängigen Studien zum Vergleich der Eigenschaften und des Verhaltens verschiedener Zirkonoxide der fünften Generation fehlt, ist davon auszugehen, dass auch hier Unterschiede bestehen. Meine Empfehlung lautet, verschiedene Materialien von bekannten Herstellern auszuwählen, welche die Durchführung klinischer Studien unterstützen, die verfügbaren Studienergebnisse zu vergleichen und die Materialien im Labor zu testen. Durch einen direkten Vergleich der Konstruktionsrichtlinien, der Verarbeitungsqualität und des finalen Erscheinungsbilds sollte sich der persönliche Favorit ermitteln lassen. Ganz sicher gehört KATANA™ Zirconia YML zu den testenswerten Materialien.

Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräch.

Zahnfarbene CAD/CAM-Restaurationen und die adhäsive Befestigung

Moderne Keramiken, digitale Fertigungstechnologien und adhäsive Befestigungtechniken haben die Möglichkeiten in der zahn- und implantatgetragenen Prothetik grundlegend verändert. Allerdings werden oftmals die Sensitivität solcher Vorgehensweisen und der Einfluss der spezifischen physikalischen und optischen Eigenschaften der Materialien auf das Resultat in Bezug auf Funktion, Ästhetik und Langlebigkeit unterschätzt.

Um keramische Materialien zuverlässig und dauerhaft adhäsiv befestigen zu können, sind Kenntnisse über grundlegende Konzepte wie Oberflächenvorbehandlung und materialentsprechende Auswahl der Haftvermittler und Befestigungskomposite unverzichtbar. Dieses Online-Seminar gibt einen Überblick über die klinische Anwendung und adhäsive Befestigung CAD/CAM-gefertigter ästhetischer Restaurationen und stellte diese in den Kontext zum aktuellen Stand der Wissenschaft. 

Kostenfreies Online-Seminar mit Prof. Dr. med. dent. Markus B. Blatz:

Thema: Zahnfarbene CAD/CAM-Restaurationen und die adhäsive Befestigung

Referent: Prof. Dr. med. dent. Markus B. Blatz, University of Pennsylvania School of Dental Medicine in Philadelphia, Pennsylvania, USA

Datum: 10.11.2021 – 17:00 bis 18:30 Uhr

 

welovekatana

#WeLoveKATANA – Teilnehmen und gewinnen!

Wir laden Sie zu einem Foto-Wettbewerb ein. Inszenieren Sie Ihr Lieblingsbild rund um Zirkonoxid (KATANA Zirconia). Die besten Bilder veröffentlichen wir in unseren Kanälen auf Facebook oder Instagram und geben Ihnen damit eine große Bühne. Seien Sie kreativ und gewinnen Sie attraktive Preise!

#Welovekatana

Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die sich nach einer wirtschaftlichen Arbeitsweise sehnen, gleichwohl auf Ästhetik und Stabilität nicht verzichten möchten, lieben KATANA™ Zirconia. Daher rufen wir unter dem Hashtag #welovekatana zum Foto-Wettbewerb auf. Was bedeutet für Sie die „Kraft von Zirkonoxid“? Diese Frage soll visuell mit einem kreativen Set-up rund um Zirkonoxid (KATANA Zirconia) beantwortet werden. Ihr Set-up kann z. B.

  • ein Foto vom glücklichen Patienten mit einer Zirkonoxid-Restauration sein,
  • den motivierten Azubi beim Herstellen einer monolithischen KATANA-Restauration,
  • ein witziger Schnappschuss mit der KATANA-Fräsronde sein,
  • eine Zirkonoxid-Restauration mit wunderbarer Lichtoptik und hoher Farbechtheit oder
  • die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit vom Zirkonoxid darstellen.

Ob mit Smartphone oder Spiegelreflexkamera – alles, was die „Kraft von Zirkonoxid“ einfängt, kann als Foto eingereicht werden. Veröffentlicht werden die Bilder unter dem Hashtag #welovekatana auf Instagram, Facebook sowie einer Social Wall. Eine Fachjury kürt im Herbst 2021 die kreativsten Bilder. Es winken attraktive (Geld-)Preise!

Und das können Sie gewinnen #welovekatana

  • Platz: 750,00 EUR
  • Platz: Smile Lite für das schnell Bild am Smartphone (Wert von 370,00 EUR)
  • Platz: Hochwertiger Keramik-Pinsel
  • 4. – 10. Plätze Sachpreise (Überraschung)

Die Mitglieder der Fach-Jury

ZTM Julia Reichel-Kann (DTC Moselschleife) widmet sich als Zahntechnikerin tagtäglich der Schönheit des Details und der Harmonie des Ganzen. Sie ist begeisterte Anwenderin von Vollkeramiken und liebt die Kraft, welche die modernen Materialien ihr bieten. Fotografie ist für Julia: das Festhalten eines – oft ganz persönlichen – Augenblicks.


Giuliano Moustakis (Berlin, Falkensee) vereint als Zahntechniker und Fotograf seine Liebe zum Handwerk mit dem Einfangen eines Augenblicks. Ob mit seinen Bildern oder mit Vollkeramik – er begibt sich immer auf die Suche nach dem perfekten Licht. Mit Kuraray Noritake verbindet ihn die Leidenschaft für natürliche Ästhetik. Fotografie ist für Giuliano: der eine Moment, in dem alles passt.

ZTM Christian Hannker (Rastede) kombiniert in seiner Arbeit als Zahntechniker Kreativität, Technologie, Ästhetik und Empathie für den Patienten. Moderne Technologien und Vollkeramiken gehören ebenso zu seinem Alltag wie der Anspruch an Qualität und Natürlichkeit. Fotografie ist für Christian: Motivation und Inspiration.

Von schwer zu einfach – innovative digitale Vorbehandlungskonzepte komplexer Fälle

Komplexes muss nicht kompliziert sein! Nutzen Sie die Möglichkeit und nehmen Sie an einem Online-Seminar mit Prof. Dr. Jan-Frederik Güth teil.

Der Referent widmet sich komplexen prothetischen Therapien und geht auf innovative, digitale Vorbehandlungskonzepte ein; sicher und vorhersagbar zur finalen Restauration! Auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse und klinischer Expertise erhalten Sie Wissen, das Sie sofort anwenden können und wertvolle praktische Tipps, die Ihren Alltag erleichtern werden.

Online-Seminar mit Prof. Dr. Jan-Frederik Güth

Thema: Von schwer zu einfach – innovative digitale Vorbehandlungskonzepte komplexer Fälle
Referent: Prof. Dr. med. dent. Jan-Frederik Güth, Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Termin: Mittwoch, 13. Oktober, 17:00 Uhr bis 18.30 Uhr

Zirkonoxid ist nicht Zirkonoxid

Nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie am Online-Seminar mit Prof. Dr. Bogna Stawarczyk teil.

Frau Prof. Dr. Bogna Stawarczyk gibt einen Gesamtüberblick: #Zirkonoxid ist nicht Zirkonoxid: In einem kurzweiligen Vortrag wird sie auf verschiedene Zirkonoxid-Materialien eingehen und praxisrelevante werkstoffkundliche Aspekte näher erläutern.

"Seit einigen Jahren sind kubisch-tetragonale Zirkonoxide erhältlich. Diese Werkstoffe zeigen erstmalig eine gewisse Transluzenz bei Zirkonoxid, weisen aber geringere Festigkeiten als die rein tetragonalen auf. Neu sind Multigenerationen-Materialien. Hier wird das tetragonale mit dem kubisch/tetragonalen Zirkonoxid innerhalb eines Rohlings kombiniert. Im okklusalen Bereich befindet sich das kubisch/tetragonale Material, welches für eine gute Ästhetik sorgt. Der untere Bereich des Rohlings besteht aus dem tetragonalen Material, das perfekte Stabilität gewährt."

Die Referentin widmet sich im Vortrag unter anderem den Fragen:

  • Werden diese neuen Rohlinge (Multigenerationen-Zirkonoxid) die 1.-4. Generation von Zirkonoxid ersetzen? 
  • Wo liegen die konkreten Unterschiede für den Anwender aus Sicht der Werkstoffkunde?
  • Gibt es eine Möglichkeit, den Sintervorgang zu beschleunigen? 

Mit der steigenden Vielfalt an Zirkonoxid-Materialien steigt auch die Herausforderung für den Anwender. Zahnarzt und Zahntechniker benötigen fundiertes Grundlagenwissen und dies wird in diesem Vortrag vermittelt.

Online-Seminar mit Prof. Dr. Bogna Stawarczyk

Referentin: Prof. Dr. Bogna Stawarczyk
Termin: Mittwoch, 06. Oktober, 17 Uhr bis 18.30 Uhr

Online-Symposium am 3. Juli 2021

KATANA™ Zirconia YML wird herzlich willkommen geheißen

Der Erfinder der Original-Multi Layered-Technologie für Zirkonoxid, Kuraray Noritake Dental, führt die nächste Evolution im Bereich der dentalen Zirkonoxide ein: KATANA™ Zirconia YML (Yttria Multi-Layered). Beim KATANA™ Zirconia YML Kickoff-Symposium am 3. Juli 2021 berichteten vier weltweit renommierte Experten über ihre eigenen Erfahrungen mit dem äußerst vielseitigen Material, das die bestehende KATANA™ Zirconia Produktfamilie sinnvoll ergänzt.

Der Chairman der Veranstaltung, Prof. Dr. Florian Beuer MME (Charité – Universitätsmedizin Berlin, Abb. 1), repräsentierte die Sichtweise des Wissenschaftlers und Zahnarztes. ZTM Daniele Rondoni, ZTM Roberto Rossi (Savona, Italien) und ZTM Nondas Vlachopoulos (Athen, Griechenland) gaben die Erkenntnisse weiter, die sie durch die Verarbeitung von KATANA™ Zirconia YML im zahntechnischen Labor gewonnen hatten. Dabei legten sie den Fokus auf mögliche Indikationen und verschiedene Optionen der Fertigstellung.


Abb. 1: Prof. Dr. Florian Beuer MME

Wissenschaftliche Fakten zu YML

Nach der Eröffnungsrede von Kazumitsu Nakatsuka (Head of BU Medical, Kuraray Europe GmbH, Abb. 2) widmete sich Prof. Dr. Beuer der Evolution dentalen Zirkonoxids. Er beschrieb die verschiedenen Schritte, die unternommen wurden, um ein opakes, weißes Gerüstmaterial in einen transluzenten, zahnfarbenen Werkstoff mit Farbverlauf zu verwandeln, der sich für die Herstellung monolithischer Restaurationen eignet. In diesem Zusammenhang erläuterte er, dass KATANA™ Zirconia YML ein Zirkonoxid der fünften Generation ist, das neben dem Farbverlauf auch einen Transluzenz- und Biegefestigkeitsverlauf bietet. Eine hohe Festigkeit im unteren (Body-)Bereich des Rohlings ist für die Eignung des Materials für langspannige Brücken verantwortlich, während die hohe Transluzenz im oberen Bereich die Erzielung natürlicher Ergebnisse erleichtert (Abb. 3). Dadurch ist das Material für praktisch alle Indikationen geeignet (Abb. 4).


Abb. 2: Kazumitsu Nakatsuka, Head of BU Medical, Kuraray Europe GmbH

 


Abb. 3: Mehrschichtige Struktur von KATANA™ Zirconia YML.

 


Abb. 4: Übersicht über das KATANA™ Zirconia Multi-Layered Materialportfolio und die empfohlenen Indikationen: KATANA™ Zirconia YML ist das einzige Material, welches das gesamte Indikationsspektrum abdeckt – von Einzelzahnrestaurationen bis hin zu langspannigen Brücken.

Um die gewünschten Eigenschaften – beispielsweise eine hohe Transluzenz für eine Krone im Frontzahnbereich oder eine besonders hohe Festigkeit für eine langspannige Brücke – bestmöglich zu nutzen, wird die Restauration einfach im jeweiligen Bereich des Blanks positioniert. Dem Design von Restaurationen aus KATANA™ Zirconia YML sind kaum Grenzen gesetzt. Die Konnektoren von Brücken mit mehr als drei Gliedern sind einfach in der unteren Hälfte des Rohlings zu platzieren, um eine ausreichende Festigkeit sicherzustellen.

Zu den weiteren Vorteilen des Materials gehören eine kontrollierte Sinterschrumpfung und hohe Fertigungsgenauigkeit, die zu einer präzisen Passung führt. Außerdem besteht die Option, Einzelzahnrestaurationen und kleine Brücken innerhalb von 54 Minuten zu sintern, und die ästhetischen Eigenschaften sind denen von Glaskeramik ähnlich. Nach der Vorstellung dieser Fakten sowie einiger wissenschaftlicher Daten und klinischer Fallbeispiele gab Prof. Dr. Beuer zu, dass Zirkonoxid häufig der Werkstoff seiner Wahl ist: Es ist verzeihend, ermöglicht eine minimalinvasive Vorgehensweise und eignet sich für nahezu alle Indikationen. Er selbst bevorzugt meist verblendetes Zirkonoxid im Frontzahnbereich, während er im Seitenzahnbereich oft auf monolithische Zirkonoxid-Versorgungen setzt. Wie bei jedem innovativen Material erwartet der Referent mit Spannung die Ergebnisse weiterer klinischer Studien, deren Veröffentlichung in den kommenden Jahren erfolgen wird.

(Ultra)-Microlayering: Einfach ästhetisch

Die Zahntechnikermeister Daniele Rondoni und Roberto Rossi widmeten sich in ihrem Vortrag vornehmlich einfachen Methoden zur Erzielung ästhetischer Ergebnisse mit KATANA™ Zirconia YML. Sie präsentierten verschiedene klinische Fallbeispiele. Anhand dieser zeigten sie auf, wie sich mit einem rein monolithischen Design, einer leichten vestibulären Reduktion oder einem Mikro-Cutback und den jeweils geeigneten Malfarben sowie Verblendkeramiken der CERABIEN™ ZR Familie (Kuraray Noritake Dental Inc.) überzeugende Ergebnisse erreichen lassen. Monolithische Restaurationen werden meist mit internen Malfarben und der flüssigen Feldspatkeramik CERABIEN™ ZR FC Paste Stain (Abb. 5 und 6) oder FC Paste Stain alleine (Abb. 7) individualisiert. Die Vorgehensweise demonstrierten die Referenten in einer Hands-on-Session. FC Paste Stain lässt sich in hauchdünnen Schichten auftragen und erzeugt dennoch den erwünschten 3D-Effekt. Wird ein (vestibuläres) Cutback gewählt, ist ein möglicher Lösungsweg das Microlayering mit internen Malfarben und einer einzigen Schicht Luster Porcelain (LT1), fertiggestellt mit einem Keramikbrand. Alle Techniken lassen sich leicht umsetzen. Geeignet sind sie nur dank des hohen ästhetischen Potenzials des Basismaterials (KATANA™ Zirconia YML). Dieses sorgt für einen reduzierten manuellen Verarbeitungsaufwand sowie Zeitersparnisse ohne negativen Einfluss die Qualität und Ästhetik der Ergebnisse.


Abb. 5: Rezept für die Anwendung von CERABIEN™ ZR Internal Stain …

 


Abb. 6: … in Kombination mit CERABIEN™ ZR FC Paste Stain Clear Glaze auf monolithischen Restaurationsoberflächen (vorgestellt von Daniele Rondoni und Roberto Rossi).

 


Abb. 7: Beispiel einer Toronto-Brücke aus KATANA™ Zirconia YML A2, fertiggestellt im rosa Bereich mit dem CERABIEN™ ZR Tissue Kit und im zahnfarbenen Bereich mit CERABIEN™ ZR FC Paste Stain (präsentiert von Daniele Rondoni und Roberto Rossi).

 

Wenn ein neues Material im Labor erstmals zum Einsatz kommt, ist es den Referenten zufolge sinnvoll, die optischen Eigenschaften in unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu analysieren, das Material mit bekannten Werkstoffen zu vergleichen und ein Spektrofotometer zu verwenden, um sich mit dem spezifischen optischen Verhalten vertraut zu machen. Die Eigenschaft, welche die Referenten am meisten an KATANA™ Zirconia YML schätzen, ist die Indikationsvielfalt.

Kombination verschiedender Techniken: High-End-Ästhetik

Laut Nondas Vlachopoulos handelt es sich bei KATANA™ Zirconia YML um ein großartiges Material, das die Festigkeit von Zirkonoxiden der zweiten Generation (z. B. KATANA™ Zirconia HTML) mit der sehr hohen Transluzenz kombiniert, die ursprünglich nur Materialien mit einer reduzierten Festigkeit boten (z. B. KATANA™ Zirconia STML). Der Referent präsentierte mehrere klinische Fallbeispiele, die mit dem neuen Material gelöst wurden (Abb. 8 und 9). Dazu gehörten implantatgetragene Restaurationen ebenso wie Kronen auf Zähnen und Implantaten. ZTM Vlachopoulos setzt im Seitenzahnbereich meist monolithische Restaurationen ein, die er mit CERABIEN™ ZR FC Paste Stain individualisiert. Auf den sechs Frontzähnen präferiert er komplexe Schichttechniken mit Verblendkeramik, die zu den außergewöhnlich ästhetischen Resultaten führen, mit denen er sich einen Namen gemacht hat.


Abb. 8: Patient mit starkem Verschleiß, versorgt mit monolithischen Restaurationen aus KATANA™ Zirconia YML im Seitenzahnbereich und verblendeten Gerüsten im Frontzahnbereich (präsentiert von Nondas Vlachopoulos).

 


Abb. 9: Regio 21 versorgt mit einer verblendeten Krone mit Gerüst aus KATANA™ Zirconia YML auf einem Implantat (präsentiert von Nondas Vlachopoulos).

 

Äußerst vielseitiges Material

In der Diskussion, die auf die Vorträge folgte (Abb. 10), hoben zwei Experten von Kuraray Noritake Dental – Mathias Fernandez Y Lombardi und Antonio Corradi – hervor, dass die hohe Fertigungsqualität von KATANA™ Zirconia YML einem vollständig unternehmenseigenen Produktionsprozess zu verdanken ist. Dieser ermöglicht dem Unternehmen die volle Kontrolle über jedes Detail. Die Referenten stimmten zu, dass das neue Produkt sowohl Zahntechnikern als auch Zahnärzten zahlreiche Vorteile bietet, da es die Standardisierung von Arbeitsabläufen und eine Reduzierung des Lagerbestands ermöglicht, während sich mit der bevorzugten Technik einfach ästhetische Ergebnisse erzielen lassen.


Abb. 10: Diskussion mit den Experten im Studio und Online.

Wer die Vorträge und Diskussion der Experten verfolgte, dem wurde deutlich, dass KATANA™ Zirconia YML eine echte All-in-One-Lösung ist, die sich für praktisch alle Arten von Restaurationen sowie Methoden der Fertigstellung eignet. Aufgrund seiner ausgewogenen Zusammensetzung und einem fließenden Übergang von Schicht zu Schicht ist es eine hervorragende Wahl für jeden, der Wert auf zuverlässige und ästhetische Ergebnisse legt. Weitere Informationen über KATANA™ Zirconia YML erhalten Interessenten unter www.kuraraynoritake.eu/de/katana-zirconia-yml.

Katana™ Zirconia Blöcke

Tipps Und Tricks Rund ums Bemalen mit CerabienTM FC Paste Stain 

Referenten

CEREC-Referent (90 Min.)
Mathias Fernandez Y Lombardi
Individualisierung leicht gemacht. Bemalen von Zirkonoxid mit Cerabien™ ZR FC Paste Stain. 

Bei Fragen
Ricarda Köbler (CAD/ CAM Spezialistin)
Peter Baumgarter (Laborspezialist)
Jens Witschel (Laborspezialist)

2 Fortbildungspunkte

Online-Termine
Fr., 01.10.2021
Fr., 05.11.2021
Fr., 03.12.2021
Fr., 07.01.2022
Fr., 04.02.2022
Fr., 04.03.2022
Fr., 01.04.2022
Fr., 06.05.2022
Fr., 03.06.2022
Fr., 01.07.2022
Fr., 05.08.2022
Fr., 02.09.2022
Fr., 07.10.2022
Fr., 04.11.2022
Fr., 02.12.2022

Uhrzeit
15:00 - 16:30 uhr

Teilnehmer
10 Personen

Gebühr (pro Kursteilnehmer)
49,- € gesetzl. mwst. i.h. von 19%(Zahlung bis spätestens eine Woche vor Kursbeginn)

Ort
per web.ex

 

KATANA™ Zirconia HTML wird zu HTML PLUS

Das beliebte KATANA™ Zirconia HTML – unser stärkstes Zirkonoxid – wurde optimiert und steht ab sofort für Sie als KATANA™ Zirconia HTML PLUS zur Verfügung. Lassen Sie sich begeistern von einem Multi-Layered-Material, dass viele Vorzüge bietet.

KATANA™ Zirconia HTML PLUS: Bewährtes noch besser

Mit der Original Multi-Layered-Technologie brachte das Unternehmen vor mehr als einem Jahrzehnt das erste mehrschichtige Zirkonoxid auf den Markt: KATANA™ Zirconia HTML. Schnell erfreute sich dieses innovative Zirkonoxid hoher Beliebtheit bei Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern. Nun wurde das Material optimiert – für ein Plus an Transluzenz, Chroma und Festigkeit: KATANA ™Zirconia HTML PLUS. Dank optimierter Eigenschaften ist das Zirkonoxid ideal geeignet für herkömmliche Gerüste, das Cut-Back-Design oder monolithische Restaurationen. Selbst komplexe Implantatstrukturen, bei denen es auf eine gleichbleibend hohe Festigkeit ankommt, können problemlos realisiert werden. Kleine Optimierungen für großartige Ergebnisse – KATANA™ Zirconia HTML hat einen kleinen Relaunch erfahren und bietet nun noch mehr Pluspunkte für den Laboralltag.

KATANA™ Zirconia HTML PLUS: Die Features

HOHE FESTIGKEIT
Die hohe Festigkeit sorgt für ein breites Anwendungsspektrum – Gerüste, Cut-Back-Konstruktionen oder monolithischen Lösungen.

EINFACHES HANDLING MIT HOHER ÄSTHETIK
Dank einheitlich durchgehender Multi-Layered-Technologie sind die Restaurationen frei von sichtbaren Übergangslinien – harmonische Grundlage für eine wunderbar natürliche Ästhetik.

SCHNELLE VERARBEITUNG
…. Sonderanfertigung oder Notfall? Kein Problem! Das High-Speed-Sintern (54 Minuten) bietet völlig neue Möglichkeiten.

AUSGEZEICHNETE QUALITÄT
Die Passgenauigkeit der Restaurationen nach dem abschließenden Sinterprozess reduziert das Wiederaufbereitungsrisiko – keine Verschwendung von Zeit und Material.

EINHEITLICHE SINTERPROGRAMME
Jetzt können KATANA™ Zirconia HTML PLUS, YML, STML und UTML alle mit den gleichen Programmen gesintert werden – sei es 54-Minuten-, 90-Minuten- oder 7-Stunden-Zeitplan.

Warum KATANA™ Zirconia?

Der Erfolg von KATANA™ Zirconia basiert auf einer bemerkenswerten Besonderheit: Nur KATANA™ Zirconia wird aus der einzigartigen, patentierten Rohstofftechnologie von Kuraray Noritake hergestellt. In den vergangenen Jahren wurde die Rezeptur von KATANA™ Zirconia immer wieder optimiert, verfeinert und die KATANA Zirconia Multi-Layered-Familie erweitert. Erst vor wenigen Wochen wurde mit KATANA™ Zirconia YML eine neue Ära der Multi-Layered-Zirkonoxide betreten. Zahntechnikerinnen und Zahntechniker erhalten mit KATANA Zirconia Multi-Layered hochwertige Zirkonoxide mit höchster Farbechtechtheit und Zuverlässigkeit. Für jede Ansprüche wird das optimale Material angeboten, um auf wirtschaftlichem Weg eine hohe Ästhetik zu erzielen.

Multi-Layered und das große Potenzial von KATANA Zirconia

Die Kraft von Zirkonoxid steht im Mittelpunkt des Online-Seminars von ZT Giuliano Moustakis und ZTM Björn Roland. Im Tandem geben die beiden erfahrenen Zahntechniker Einblicke in ihren Laboralltag und ergänzen sich hierbei in ihren Ausführungen hervorragend.

Zunächst gehen sie aus Anwenderperspektive auf Eigenschaften und Unterschiede zwischen Zirkonoxid-Materialien ein. Björn Roland spricht anschließend über die Historie von KATANA Zirconia Multi-Layered und stellt die KATANA-Familienmitglieder (STML/UTML, HTML, YML) vor. Er wird die Vorteile und Eigenschaften des neuen Materials KATANA Zirconia YML darlegen und anhand einiger Beispiele die Themen „Farbsicherheit“ und „sichere Verwendung“ herausarbeiten. Auch Giuliano Moustakis präsentiert das Potenzial des jüngsten Familienmitglieds KATANA Zirconia YML. Zahntechnikerinnen und Zahntechniker erfahren von ihm mehr über das Konzept „1:3 – ein Material und drei Wege zur Ästhetik“ 

  1. Monolithische Umsetzung und Finalisierung mit keramikbasierten Malfarben
  2. Micro-Layering (Minimal-Cutback, Internal Live Stains, Luster-Massen)
  3. Vollverblendung (Gerüst als Dentinkern, Luster-Massen)

Wie erleichtert KATANA Zirconia YML als ergänzender Werkstoff im Labor den Arbeitsalltag? Step-by-step werden ZT Giuliano Moustakis und ZTM Björn Roland anhand von Grafiken, aussagestarken Fotos und klinischen Fallbeispielen (KATANA Zirconia YML) alle relevanten Informationen vermitteln. Zudem erhalten die Teilnehmer interessante Tipps und Tricks rund um Materialwahl, Verarbeitung und Finalisierung für ihren Laboralltag. Nach dem Vortrag stehen die beiden Referenten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

 

Referenten: ZT Giuliano Moustakis (Berlin/Falkensee) und ZTM Björn Roland (Klein-Winternheim)
Datum: 25. August, 17 Uhr bis 18.30 Uhr

 

Azubi-Award 2021: Kuraray Noritake hat die Sieger gekürt

"Wir suchen die Besten unter Euch" – so rief Kuraray Noritake im Ausbildungsjahr 2020/21 zum vierten Azubi-Award auf. Am 10. Juli 2021 fand die Preisverleihung statt. Die zehn Bestplatzierten wurden zu einem Kurs mit ZTM Jochen Peters eingeladen. Gewonnen haben letztlich alle. Plätze 1 bis 3 wurden zusätzlich mit attraktiven Preisen ausgezeichnet.

Der diesjährige Azubi-Award verlief etwas anders als gewohnt. Aufgrund der Rahmenbedingungen wurde der Wettbewerb auf einen komplett digitalen Workflow umgestellt. Gleichwohl wurden von den Teilnehmern handwerkliche Fertigkeiten abverlangt. In ihrem Ausbildungslabor konstruierten die Azubis monolithische Kronen für einen Prämolaren und einen Molaren. Der Datensatz wurde in einem Partner-Fräszentrum aus hochtransluzentem Zirkonoxid („KATANA Zirconia“ STML, Kuraray Noritake) gefräst. Und nun zählten handwerkliches Können, Wahrnehmung und der zahntechnische Blick fürs Detail. Die Azubis widmeten sich der Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmasse. Eine Fotodokumentation der Arbeit wurde bei der Fachjury eingereicht. ZTM Björn Roland ist Mitglied der Fachjury und bekennender Fan des Wettbewerbs. Auch ZTM Jochen Peters und ZTM Philipp von der Osten gehören zur Fachjury. Gemeinsam bewerteten die drei Zahntechniker alle eingereichten Wettbewerbsarbeiten.

Bilder aus der Dokumentation der Siegerarbeit von Abd Alazez Alajaj (Andreas Piorreck Zahntechnik): Monolithische Zirkonoxidkronen („KATANA Zirconia“ STML).

Die Protagonisten

Die zehn Bestplatzierten wurden von Kuraray Noritake zu einem Sommerkurs mit ZTM Jochen Peters eingeladen. In Klein-Winterheim trafen sich die Azubis und tauchten gemeinsam mit dem Referenten in die keramische Schichttechnik und die Gestaltung funktioneller Kriterien ein – Grundlagen, die trotz digitaler Werkzeuge unverzichtbar sind. Sie erfuhren mehr über die Arbeit nach dem modifizierten „okklusalen Kompass“. Und auch wenn alle Teilnehmer dieses Sommerkurses zu den Gewinnern gehören, wurden letztlich die drei Bestplatzierten des Azubi-Awards 2021 gekürt.

Gewonnen haben:

  1. Abd Alazez Alajaj (Andreas Piorreck Zahntechnik, Leipzig)
  2. Phyllis Mudersbach (Dentallabor Köhler, Amöneburg /Roßdorf)
  3. Johanna Grau (Dentallabor Köhler, Amöneburg /Roßdorf)

Nachwuchsförderung in der Zahntechnik

„Wir erachten Nachwuchsförderung als unverzichtbar für die Branche. Laborinhaber, Zahntechniker-Meister oder -Geselle stellen sich im Laboralltag dieser Herausforderung. Sie bilden junge Menschen aus und schaffen Perspektiven. Wir möchten dabei unterstützen! Daher rufen wir seit 2017 alljährlich zur Teilnahme am Azubi-Award auf und freuen uns über die großartige Resonanz“, sagt Dr. Carsten Barnowski (Kuraray Noritake). Und so wird auch im kommenden Jahr wieder gerufen: "Wir suchen die Besten unter Euch!"

ZTM Jochen Peters übergibt das Preisgeld an den diesjährigen Sieger Abd Alazez Alajaj (Andreas Piorreck Zahntechnik, Leipzig).