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Frauen in der Zahnmedizin. Ein Interview mit Dr. Anne Longuet Tuet

Traditionell ist die Zahnmedizin eine von Männern dominierte Disziplin. Heute arbeiten immer mehr Frauen in diesem Beruf. In vielen Ländern gibt es inzwischen mehr weibliche Zahnmedizinstudenten als männliche. Kuraray Noritake Dental sprach mit der in Paris ansässigen Zahnärztin Dr. Anne Longuet Tuet über die Herausforderungen, denen sich Frauen in der Zahnmedizin stellen müssen und was es braucht, um in diesem Fachgebiet erfolgreich zu sein.


Dr. Longuet Tuet, wie kam es zu Ihrer Entscheidung, Zahnmedizin zu studieren?
Es war schon immer mein Wunsch, in einem medizinischen Beruf zu arbeiten. Ursprünglich wollte ich Tierärztin werden, aber dann verbrachte ich irgendwann viel Zeit in der Praxis einer Zahnärztin. Sie war auch Dozentin an der örtlichen Universität und hat mich durch ihre Arbeit inspiriert. Menschen wieder zu einem natürlichen Lächeln zu verhelfen, war ab da mein Wunsch.


Gibt es Ihrer Erfahrung nach Vor- und/oder Nachteile, als Frau den Beruf einer Zahnärztin auszuüben? Hat sich die Situation im Laufe der Zeit verändert?
Ich halte regelmäßig Vorträge, und es ist tendenziell immer noch ein sehr männerdominiertes Feld. Bei einem Vortrag voriges Jahr in Tunis zum Beispiel waren wir zehn Referenten auf der Bühne und ich war die einzige Frau. Eine weibliche Dozentin zu sein, ist manchmal auch nachteilig, da wir oft härter arbeiten müssen als unsere männlichen Kollegen, um uns zu beweisen und um das gleiche Maß an Anerkennung zu erhalten. Das wird hoffentlich in Zukunft bald anders, wenn sich mehr Frauen in diesem Bereich etablieren.

Haben Sie weibliche Vorbilder in der Zahnmedizin, zu denen Sie aufschauen?
Ja, eine Frau, die ich wirklich bewundere, ist Dr. Francesca Vailati, die durch ihre Vorträge und Forschungsartikel so viel zur modernen adhäsiven Zahnmedizin beigetragen hat.

Wie wichtig ist für Sie der Austausch mit weiblichen Kollegen und Mentoren?
Es ist für mich als Frau sehr wichtig, Kolleginnen und Mentorinnen zu haben. Aber man darf keinesfalls vergessen, dass auch Männer Teil des eigenen Netzwerks sein sollten. Es ist immer ein Miteinander. Ich freue mich darüber, wenn ich andere Frauen auf zahnmedizinischen Podien referieren sehe. Aber ich habe auch viele männliche Kollegen, die ich bewundere und die mir helfen, mich beruflich weiterzuentwickeln. Es ist in jeder Hinsicht wichtig, aufgeschlossen zu sein. Gutes Mentoring hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit Wissen, Erfahrung, Charisma und der Bereitschaft, sein Fachwissen zu teilen.

Was braucht man, um in der dentalen Welt erfolgreich zu sein?
Ich denke, die wichtigste Eigenschaft ist das Engagement für lebenslanges Lernen. Es ist gefährlich zu denken, dass man alles über Zahnmedizin weiß. Es gibt immer einen Bereich, in dem man sich verbessern kann. Selbst für einen erfahrenen Zahnmediziner, der schon seit vielen Jahren praktiziert, ist die Weiterbildung bezüglich neuer Techniken und Technologien unerlässlich. Zahnmedizinische Materialien und Technologien entwickeln sich ständig weiter. Wer aufhört, sich darüber zu informieren, ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das gilt besonders, wenn Sie in der adhäsiven Zahnmedizin arbeiten. Sie müssen neue Materialien, die auf den Markt kommen, kennen. Denn diese können die Chance sein, Ihre Arbeit zu verbessern; im Sinne des Patienten.

Wann lernten Sie das breite Angebot an adhäsiven Lösungen von Kuraray Noritake kennen?
Das war vor etwa fünf Jahren, kurz nachdem ich begonnen hatte, mein Know-how in der restaurativen und adhäsiven Zahnmedizin auszubauen. Ich suchte nach Möglichkeiten, wie ich Komposit-Restaurationen und das Befestigen keramischer Restaurationen im Mund verbessern kann. Ein Freund berichtete sehr positiv über die Kompositreihe CLEARFIL MAJESTY™. Ich bekam bald darauf Muster zugeschickt und verwende seitdem die Produkte des Unternehmens Kuraray Noritake.


Welche Produkte von Kuraray Noritake verwenden Sie in Ihrem täglichen Arbeitsablauf?
Da 80 % meiner Arbeit in der Praxis nur restaurative Zahnheilkunde sind, verwende ich täglich das Komposit CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 sowie den Adhäsivzement PANAVIA™ von Kuraray. Außerdem benutzt das Dentallabor, mit dem ich zusammenarbeite, regelmäßig das Zirkonoxid KATANA™ zur Herstellung von vollkeramischen Restaurationen.

Einfachheit und hohe Ästhetik: CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal im Praxisalltag

Dr. Björn Rahlf aus Rendsburg hat CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal im Praxisalltag getestet und beschreibt hier erste Ergebnisse. Das neue universelle Komposit von Kuraray Noritake ermöglicht bei direkten Restaurationen ein einfaches Handling und ästhetische, langlebige Restaurationen. Mit nur drei Kompositfarben können alle direkten Restaurationen im Seiten- und Frontzahnbereich abgedeckt werden, ohne Kompromisse in der Ästhetik einzugehen. 

Dr. Björn Rahlf, Rendsburg

 

Der Zahnarzt wünscht sich für einen reibungslosen Praxisablauf ein Komposit, das sowohl einfach in der Verarbeitung ist als auch die ästhetischen Ansprüche der Patienten erfüllt. Hier soll CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal (Kuraray Noritake) seine Vorteile ausspielen. Reduziert auf drei Farben sollen alle Bereiche der konservierenden Füllungstherapie abgedeckt werden können:

  • CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal (U) für den Seitenzahnbereich und
  • CLEARFIL MAJESTY ES- 2 Universal Light (UL) und Universal Dark (UD) für den Frontzahnbereich.

Das Material UL deckt laut Hersteller die Farben A1 und A2 ab. UD steht für die Farben A3, A3,5 und A4. 

 

Eine solche Reduktion bei der Farbauswahl würde die Füllungstherapie enorm vereinfachen und zudem die Lagerhaltung in der Zahnarztpraxis reduzieren.

 

Fallbeispiel: Erneuerung einer insuffizienten Füllung im Seitenzahnbereich am Zahn 24

Der Patient konsultierte die Praxis mit einer insuffizienten Füllung am Zahn 24. Nach vollständiger Entfernung der alten Füllung sowie der kariösen Anteile wurde im pulpennahen Bereich ein Liner aufgetragen (Bild 2). Zum Füllen des Materials kam CLEARFIL MAJESTY ES-2 Universal zur Anwendung. 

Den Herstellerangaben folgend, wurden die Schmelzbereiche angeätzt und anschließend CLEARFIL Universal Bond Quick aufgetragen, verblasen und gehärtet. Das Füllungskomposit konnte sehr komfortabel schichtweise eingebracht und gehärtet werden. Es zeigte sich, dass der neue Werkstoff nicht am Instrument kleben bleibt und sich leicht verarbeiten lässt. Nach Ausarbeitung der Restauration präsentierte sich ein zufriedenstellendes Ergebnis mit einer guten Farbästhetik.

 

Beurteilung des Materials

Kuraray Noritake zeigt mit diesem universellen Komposit, dass sich Einfachheit in der Anwendung und gute Ästhetik nicht gegenseitig ausschließen müssen. Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist der deutlich reduzierte Aufwand im Bestell- und Lagerwesen, was zudem die Gefahr einer Überlagerung von Produkten, die aufgrund der Farbe selten verwendet werden können, vermeidet. 

Dr. med. dent. Björn Rahlf
Materialhofstraße 9
24768 Rendsburg

Die Build-up-Technik von Hitoshi Aoshima

Die Build-up-Technik von Hitoshi Aoshima

Step-by-Step wird in fünf Videos das Verblenden einer Frontzahnkrone mit der Build-up-Technik vorgestellt. Der international bekannte Keramiker Hitoshi Aoshima präsentiert sein Vorgehen und unterstreicht die Kraft der großartigen Verblendkeramik CERABIEN™ ZR (Kuraray Noritake).

 

Video 1 zeigt die Vorbereitung der Gerüstkrone (Base-Color).

 

Im Video 2 wird der Aufbau der Krone mit den keramischen Verblendmassen CERABIEN™ ZR dargestellt.

 

Das Video 3 verdeutlicht die Vorgehensweise mit der Internal Stain-Technik.

 

Im Video 4 stellt der Keramiker eine effektive Möglichkeit der individuellen Charakterisierung vor (3D-Crack).

 

Abschließend geht Hitoshi Aoshima im Video 5 auf das Anlegen der Mikro- und Makrotextur sowie die Politur ein.

 

Micro-Layering mit KATANA™ Zirconia und CERABIEN™ ZR

Daniele Rondoni stellt anhand eines Fallbeispiels das Micro-Layering vor – ein ästhetisches, sicheres und wirtschaftliches Vorgehen für das Herstellen vollkeramischer Restaurationen. Als Gerüstmaterial verwendet wird KATANA™ Zirconia HTML. Für das Verblenden dienen CERARBIEN™ ZR und die Internal Stain-Technik.

Zunächst wird das Gerüst vollanatomisch konstruiert und anschließend ein Cut-back der labialen Anteile vorgenommen. Palatinal bleibt das Gerüst bis einschließlich der Inzisalkante vollanatomisch. Auf diesem Weg wird Platz für die labiale Verblendung geschaffen und zugleich bleibt die Gerüststabilität beibehalten. Das Hybriddesign erfüllt alle Anforderungen an Funktionalität und legt die Basis für hohe Ästhetik.

 

Das Zirkonoxidgerüst (KATANA Zirkonoxid HTML A2) ist als Cut-back gestaltet. Die anatomische Struktur ist reduziert, um im labialen Bereich Platz für das Verblenden zu schaffen. Es erfolgt die Applikation der Internal Stain-Massen (CERABIEN ZR) auf das Gerüst.

 

Nach einem ersten Brand mit den Internal Stain-Massen werden Lustermassen sowie entsprechende Clear Cervical- und Opacious Body-Massen aufgetragen.

 

Erneut erfolgt das Brennen. Im Anschluss kann bereits der Glanzbrand vorgenommen werden. Mit vergleichsweise geringem Aufwand ist eine hohe, individuelle Ästhetik realisiert worden.

 

Die palatinalen Flächen sowie die Funktionsflächen (monolithisches Zirkonoxid) werden poliert und die Restauration wird anschließend zur intraoralen Eingliederung an die Praxis übergeben. Die Ansicht von lateral zeigt das Ergebnis direkt nach dem Einsetzen. Das Frontalbild stellt die Situation nach vier Jahren Tragezeit dar.

Das sollten Sie über Zirkonoxid wissen

"Als Anwender von dentalem Zirkonoxid haben Sie heutzutage wirklich die Qual der Wahl. Zahllose Hersteller bieten Zirkonoxid-Materialien an. Auf den ersten Blick lassen sich die Rohlinge in ihrer Qualität kaum unterscheiden. Doch spätestens bei der Anwendung sind Qualitätsunterschiede spür- und sichtbar," 

Das sagt Mathias Fernandez Y Lombardi (EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials). Oberflächenqualität, Kantenstabilität, Passgenauigkeit, Ästhetik, Farbwirkung – die Materialqualität hängt von der industriellen Produktion des Zirkonoxids ab. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Materialien.

Erfahren Sie im White-Paper mehr

Ihre Vorteile mit KATANA™ Zirconia – das ORIGINAL:

  • Hohe Qualität durch einzigartige Herstellungsmethode
  • Hohe Passgenauigkeit
  • Gleichmäßige Restaurationsränder
  • Glatte Oberflächen
  • Ideale lichtoptische Eigenschaften
  • Speed-Sinterung in kürzester Zeit

 

Über den Autor

Herr Fernandez Y Lombardi beendete 2013 seine Ausbildung zum Zahntechniker (Seuthe Dentallabor, Plettenberg). Danach folgte ein zahntechnisches Studium an der Universität Osnabrück mit dem Abschluss 2018 als Ingenieur in der Zahntechnik. Seitdem arbeitet er bei der Kuraray Europe GmbH als EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials.

Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Anwendung benötigen, steht Ihnen Herr Mathias Fernandez Y Lombardi gern zur Verfügung.

Kuraray Europe GmbH
+49 (0)69-30535835
[email protected]
www.kuraraynoritake.eu/de/


Der 3. Kuraray Noritake AZUBI-Award

Wir suchen die Besten unter Euch!

"Wir suchen die Besten unter Euch!" Auch in diesem Jahr ruft Kuraray Noritake wieder zu seinem beliebten Azubi-Award auf. „Wir möchten junge Menschen mit dem Wettbewerb für die Zahntechnik begeistern – für einen Beruf, der Handwerk, Kreativität und Wissen vereint“, sagt Dr. Carsten Barnowski (Kuraray Noritake).

Passend zum Jahr 2020 verläuft auch der Azubi-Award etwas anders als gewohnt – Kuraray Noritake hat zusammen mit der Fachjury auf digital umgestellt. Nach erfolgter Anmeldung erhaltet Ihr per E-Mail einen Link zum Download der STL-Datensätze (Wettbewerbsmodelle), eine Farbbestimmung anhand von Patientenfotos und ein Dokument mit weiteren Informationen zur Wettbewerbsarbeit.

Eure Herausforderung: zwei vollkeramische Kronen

Anhand der Modelldatensätze konstruiert Ihr für einen Prämolaren und einen Molaren die Kronen und versendet diese an das angegebene Partner-Fräszentrum. Hier werden die Kronen in KATANA Zirconia STML gefräst und anschließend an Euch zurückgeschickt. Nun zählen Euer Können und Eure Kreativität! Ihr widmet Euch voll und ganz der Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmasse. Danach erstellt Ihr die Fotodokumentation für die Fachjury und reicht diese bei uns ein.

Anmeldeschuss: 15. März 2021
Die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt.

Eure Jury und Eure Preise

Die Jury setzt sich aus den drei erfahrenen, kompetenten und beliebten Zahntechnikern Björn Roland, Jochen Peters und Philipp von der Osten zusammen. Bewertet werden alle Einsendungen! Die zehn bestplatzierten Teilnehmer werden zu einem Live-Kurs mit ZTM Jochen Peters nach Klein-Winternheim (bei Mainz) eingeladen. Dieser Kurs ist zugleich die zweite und finale Runde des Kuraray Noritake Awards 2020. Zum Abschluss werden die Gewinner gekürt.

Gewinnpreise:

Platz 1: 750 EUR
Plätze 2 und 3: Kolinsky Instrumenten-Set von SmileLine (Wert zirka 400 EUR)
Plätze 4 bis 10: Personalisiertes Handtuch

Informationen zur Registrierung 

Alle Teilnehmer können sich per E-Mail ([email protected]), per Fax (069-305-86000) oder auch per Telefon (069-305 35835) anmelden.
 

kuraray noritake dental app

Intuitiv und voller Informationen: Kuraray Noritake Dental App

Kennen Sie schon die neuste Version der KURARAY NORITAKE DENTAL App? In der App informieren wir unter anderem über aktuelle Updates zur Verwendung unserer Produkte. Sie erhalten wertvolle Hinweise für Ihren Praxis- und Laboralltag. Einfach und schnell können Sie sich mit dem Smartphone oder Tablet zu den gewünschten Informationen navigieren.

 

Aktuelle Verfahrensweisen, Befestigungsleitfaden, KATANA-Zirkonoxid-Farbsimulation, Produktneuheiten, Materialentwicklungen, Artikel und Publikationen etc. – mit der Kuraray Noritake Dental App behalten Sie alles im Blick. Die Handhabung der App ist komfortabel und intuitiv. Bilder, Grafiken, Videos etc. ergänzen die Textinformationen. Nichts verpassen! Push-Nachrichten informieren automatisch über neue Inhalte der App. Die Kuraray Noritake Dental App (englischsprachig) kann kostenfrei im App-Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

 

 

„Zahnärzte sind begeistert von der Leistungskraft des Universaladhäsives.“

Peter Schouten (Technischer Leiter, Kuraray Europe Benelux) über CLEARFIL Universal Bond Quick

CLEARFIL Universal Bond Quick (Kuraray Noritake) ist ein Universaladhäsiv, das für alle direkten und indirekten Restaurationen - in Kombination mit allen Ätztechniken (Total-Etch-, Self-Etch- oder Selectiv-Etch-Verfahren) - indiziert ist. Im Vergleich zu anderen universellen Einkomponenten-Systemen überzeugt CLEARFIL Universal Bond Quick u. a. mit der "Rapid-Bond-Technologie". Im Interview steht Peter Schouten (Technischer Manager, Kuraray Europe Benelux und Chemiker in der Dentalindustrie) Rede und Antwort.

Mit der Einführung der Universaladhäsive ist eine neue Generation von Bondsystemen entstanden, die sich hoher Beliebtheit erfreut. Was ist Ihre Meinung dazu?

Peter Schouten: Für mich bleibt der Begriff „universell“ umstritten. Es gibt keine klare Definition für ein Universaladhäsiv. Wenn wir betrachten, was verschiedene Hersteller über universelle Materialien sagen, bezieht sich der Begriff für mich hauptsächlich auf die Ätztechnologien und die Fähigkeit, auf allen derzeit in der Zahnmedizin verwendeten Substraten zu haften. Und ja, in diesem Fall können wir wirklich von „universell“ sprechen.

Was sind die Vor- und Nachteile der Self-Etch- und der Total-Etch-Technik?

Peter Schouten: In meinem Heimatland Niederlande gibt es eine große Gruppe von Zahnärzten, die selbstätzende Materialien bevorzugen. In vielen anderen Ländern verwenden die meisten Zahnärzte immer noch die Total-Etch-Technik. Natürlich gibt es zuverlässige Total-Etch-Systeme. Doch durch das Ätzen von Dentin wird Hydroxylapatit entfernt und eine Kollagenschicht erzeugt. Anschließend versucht der Zahnarzt sein Bestes, um diese Schicht mit einem Bonding wieder zu durchdringen. Warum nicht Hydroxylapatit „konservieren“ und eine zuverlässige Haftung dazu selbst herstellen? Dies ist die Grundlage für den Zweiflaschen selbstadhäsiven Goldstandard: unser CLEARFIL SE BOND. Nun bieten Universaladhäsive – zumindest CLEARFIL Universal Bond Quick – den Vorteil, dass Zahnärzte jede Ätztechnik verwenden können, ohne sich um unzureichende Ergebnisse sorgen zu müssen.

Wie wichtig ist bei Universaladhäsiven die Trockenlegung?

Peter Schouten: Auch diesbezüglich glaube ich fest an die Self-Etch-Technik. Beim Total-Etch-System ist feuchtes Dentin immer problematisch und die Trockenlegung wesentliche Erfolgsgrundlage. Mit CLEARFIL Universal Bond Quick müssen Zahnärzte die Zahnoberfläche nur spülen und trocknen. Das universelle Adhäsiv durchdringt schnell und vollständig die Dentinoberfläche.


Kuraray Noritake ist Pionier im Bereich der Befestigungsmaterialien: Das Unternehmen führte in den 1970er Jahren das Total-Etch-Bonding und in den 1990er Jahren die innovative Selbstätztechnologie ein. Erfolgsgeheimnis aller universellen Materialien scheint die Integration des 1981 von Kuraray entwickelten MDP (10-Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat) zu sein. Wie funktioniert MDP?

Peter Schouten: Kuraray verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Phosphatmonomeren. Bereits 1976 haben wir Phenyl-P entwickelt. Der mit Abstand wichtigste Bestandteil unserer derzeitigen Verbundsysteme ist das Original-MDP. Ohne dieses Phosphatmonomer hätten wir mit unseren Produkten nie das hohe Niveau erreicht, auf dem wir heute sind. MDP ist in der Lage, eine langanhaltende Bindung an Kalzium in Hydroxylapatit und an andere Metalle herzustellen.

Nach Angaben von Kuraray Noritake ist CLEARFIL Universal Bond das beste Einkomponenten-Bonding, das jemals entwickelt wurde. Was ist für Sie an dem Haftvermittler bemerkenswert?


Peter Schouten: Das Bemerkenswerteste ist die „Rapid-Bond-Technologie" und dies heißt für Zahnärzte: Keine Wartezeit. Die Technologie basiert auf drei Schritten:

  • schnelles Eindringen,
  • schnelle Polymerisation und
  • schnelle Bildung einer hydrophoben, hydrolytisch stabilen Verbundschicht.

Unser Forschungs- und Entwicklungsleiter, Dr. Yamato Nojiri, hat viele Jahre benötigt, um einen „Cocktail“ aus Amidmonomeren zu entwickeln, der superhydrophil ist und sich nach dem Aushärten in ein stabiles hydrophobes Polymer verwandelt. Durch die Zugabe des Amidmonomers kann in der Praxis nach der Anwendung von CLEARFIL Universal Bond Quick auf die Wartezeit verzichtet werden. Die schnelle Polymerisation wird durch einen modifizierten Photoinitiator erreicht, der im Vergleich zu anderen Initiatoren doppelt so viele Radikale freisetzt. Die schnell gebildete, stabile Bindung beruht auf der kombinierten Wirkung von MDP und Amidmonomer. MDP-Bindungen an Kalzium- und Amidmonomer werden zu einem hochvernetzten hydrophoben Polymernetzwerk.

Der Gedanke hinter CLEARFIL Universal Bond Quick ist „Universal. Einfach. Zuverlässig." Könnten Sie das bitte erläutern?

Peter Schouten: Ich weiß, dass Zahnärzte mit der Leistung und dem breiten Indikationsbereich des Adhäsives sehr zufrieden sind. CLEARFIL Universal Bond Quick wird hauptsächlich für das Einsetzen direkter Restaurationen mit lichthärtenden Materialien verwendet, aber auch für Stumpfaufbauten, Versiegelungen oder die Behandlung freiliegender Wurzeloberflächen und überempfindlicher Zähne. Die Vorbehandlung des Zahns kann mit jedem Ätzverfahren erfolgen. Für das selektive Schmelzätzen und Totalätzen muss Phosphorsäure angewendet werden. Ich empfehle das K-ETCHANT Ätzgel. Es wird 10 Sekunden an Ort und Stelle belassen, gefolgt von spülen und trocknen. Das Produkt ist einfach zu handhaben. Das Ergebnis ist ein zuverlässiger Verbund – dank unserer bewährten MDP-Technologie in Kombination mit dem hydrophoben Polymernetzwerk.

Haftet CLEARFIL Universal Bond Quick auf allen Materialien (Lithiumdisilikat, Zirkonoxid, Metallen)?


Peter Schouten: Ja, tut es. CLEARFIL Universal Bond Quick ist in den meisten Situationen der ideale Haftvermittler. Das adhäsive Befestigen kann mit den meisten direkten sowie indirekten Restaurationsmaterialien erfolgreich vorgenommen werden. Zur Vorbehandlung von Glaskeramik empfehlen wir die Verwendung von CLEARFIL Ceramic Primer Plus.

Wie sehen Sie die Zukunft von Universaladhäsiven?

Peter Schouten: Solange wir die adhäsive Befestigung benötigen, um Restaurationen mit der Zahnhartsubstanz zu verbinden, werden universelle Einkomponenten-Materialien die am häufigsten angewandten Systeme sein. In-vitro-Tests zeigen gute Ergebnisse. Ein universelles, einfach zu verwendendes Bonding mit wenigen Behandlungsschritten und kurzer Arbeitszeit reduziert das Fehlerrisiko. Natürlich sind weiterhin klinische Forschungsergebnisse erforderlich, um die Qualität zu beweisen. Kuraray Noritake wird mit seiner Verbundtechnologie auf diesem Gebiet sicherlich führend bleiben.

Bond 6 ist da!

Bond 6 ist da!

Die neue Ausgabe des Kuraray Noritake-Journals „Bond – Newsletter für Profis in der Zahnmedizin“ ist ab jetzt verfügbar. Zahnärzte und Zahntechniker erhalten aktuelle Informationen zur Adhäsivtechnik, zu modernen Befestigungsmaterialien und zu modernen Zirkonoxid-Konzepten.

Die Ausgabe 6 von BOND steht im Fokus des 20-jährigen Jubiläums von CLEARFIL™ SE BOND, ein Bonding, das von vielen Experten bis heute als der Goldstandard für eine starke Haftung der Zahnsubstanz gilt. In einem Interview berichtet Kazumitsu Nakatsuka, einer der Produktentwickler und Leiter der Business Unit Medical bei der Kuraray Europe GmbH, über die Entwicklung von CLEARFIL SE BOND und die anhaltende Relevanz des Materials. Prof. Bart Van Meerbeek, Leiter der BIOMAT (Biomaterials Research Group) an der KU Leuven (Belgien) und Mitherausgeber des Journals of Adhesive Dentistry diskutiert die Geschichte von dentalen Bonding-Materialien und erläutert, warum das MDP-Monomer eines der besten funktionellen Monomere auf dem Markt ist.

Einen aktualisierten Leitfaden für die schwierige Entscheidung „Konventionelle Zementierung oder adhäsive Befestigung?“ stellen Prof. Dr. Florian Beuer, Leiter der Abteilung Zahnärztliche Prothetik Institut an der Charité Berlin und Dr. Adham Elsayed, klinischer und wissenschaftlicher Leiter der Kuraray Europe GmbH, vor. Zudem skizziert Dr. Hendrik Zellerhoff, Inhaber der Praxis Dr. Zellerhoff in Laer (Deutschland), die Unterschiede zwischen den Zirkonoxid-Varianten. Anhand eines Fallbeispiels (Einzelkrone) präsentiert er, wie KATANA™ Zirconia STML Block in den CEREC-Workflow integriert werden kann. Abgerundet wird die Ausgabe BOND 6 mit einem Überblick zu dem einfachen und effizienten Befestigungsmaterial PANAVIA™ SA Cement Universal, bei dem aufgrund der chemischen Zusammensetzung auf die Silanisierung verzichtet werden kann.

Laden Sie sich das PDF von BOND 6 (englischsprachig) hier herunter. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

EX-3-Keramik für den Klassiker: Verblendung einer Frontzahnkrone

Smart und raffiniert – Alexander (Alek) Aronin zeigt in zwei Videos seine Vorgehensweise

Das keramische Verblenden eines metallischen Gerüstes hat im Laboralltag nach wie vor hohe Relevanz. Mit der richtigen Schichttechnik und einer vielseitigen, modernen Verblendkeramik (EX-3, Kuraray Noritake) sind Frontzahnkronen möglich, die den Vergleich mit dem natürlich schönen Zahn locker aufnehmen können.

Alexander (Alek) Aronin ist ein international bekannter Zahntechniker, der sich mit seiner Leidenschaft für Natürlichkeit, Ästhetik, Funktion und Handwerk der keramischen Schichttechnik verschrieben hat. Es sind die vielfältigen Perspektiven bei der Arbeit mit Keramik, die ihn faszinieren. Der Keramiker betrachtet die Imitation von natürlichen Zähnen als eine Kunstform, die kontinuierliche Verbesserung und Hingabe erfordert. Zu seinen Lehrern gehörten u. a. die japanischen Zahntechniker Aki Yoshidair, Sigeo Katoaka sowie Hitoshi Aoshima. Alek Aronin hat heute ein erfolgreiches Dentallabor in Toronto, Kanada.

SUPER PORCELAIN EX-3 – die Keramik für Restaurationen auf Metallbasis

Das keramische Verblenden eines metallischen Gerüstes gehört nach wie vor zu seinem Laboralltag. Die seit Jahrzehnten bewährte Technik ermöglicht hochästhetische Ergebnisse. Sein Schichtkonzept ist ausgefeilt sowie raffiniert und zugleich effizient. Alek Aronin zeigt in diesen beiden Videos, wie er beim Verblenden einer Frontzahnkrone vorgeht. Als Verblendkeramik favorisiert er NORITAKE SUPER PORCELAIN EX-3.

Internal Stain on the Opaque

Die innovative „Internal Stain-Technique“ hat sich weltweit zu einem beliebten Vorgehen etabliert. Auch Alek Aronin bevorzugt diese besondere Technik und nutzt in diesem Fall die INTERNAL STAIN-Pasten der EX-3. Im Video zeigt er, wie die Massen direkt auf dem Opaker angewandt werden können. Die „Internal Stain-Technique“ gilt als beste Technik bei der Imitation komplizierter Farbmuster.

 

 

Speed Enamel Build-upTechnique

Im zweiten Video zeigt Mr. Aronin, wie er auf schnellem Weg und mit nur einem Brand einen Frontzahn schichtet. Die Überlegenheit der EX-3-Verblendkeramik in Kombination mit fundierter zahntechnischer Kunstfertigkeit ermöglicht großartige, natürlich wirkende Ergebnisse.