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Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

Blog

CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal

Die Kunst der Einfachheit

Effiziente und ästhetische direkte Restaurationen mit dem neuen CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal-Farbkonzept

In Zahnarztpraxen war Zeit schon immer ein knappes Gut, doch die COVID-19-bedingten Hygieneanforderungen haben die Situation noch weiter verschärft. Eine logische Strategie zur Verkürzung der Behandlungszeit besteht in der Straffung von Verfahren; bei dieser Optimierung müssen jedoch ein hoher Behandlungsstandard und ein ästhetisches Ergebnis gewährleistet bleiben.

Das CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal-Farbkonzept von Kuraray Noritake Dental macht dies möglich: die schnelle Farbbestimmung und Herstellung ästhetischer, langlebiger direkter Restaurationen mit einer einzigen Farbe; ein Opaquer oder Blocker wird nicht mehr benötigt.

Das CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal-Farbkonzept besteht aus 3 Farben: 

  • Die Farbe Universal (U) ist für alle Restaurationen im Seitenzahnbereich geeignet. 
  • Für den ästhetisch anspruchsvolleren Frontzahnbereich stehen zwei Farboptionen zur Verfügung: Universal light (UL) und Universal dark (UD). 
  • Die Farbe universal white (UW) wird für bestimmte Fälle, wie die Restauration von Milchzähnen, verwendet.

Die Integration der Light Diffusion Technologie (LDT) von Kuraray Noritake war die Voraussetzung für die Entwicklung des CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal-Farbkonzeptes. Diese Technologie sorgt im Komposit für eine ähnliche Streuung des einfallenden Lichtes wie auf der benachbarten Zahnhartsubstanz. Dies führt dazu, dass sich das Material unauffällig in das Gesamtbild integriert. Die Behandlungsergebnisse sind trotz aller Verfahrensvereinfachungen langfristig ästhetisch.

Dank ihrer überzeugenden mechanischen Eigenschaften sind CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal-Farben sehr gut für Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich geeignet. Wie die anderen Mitglieder der CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Familie bietet dieses Produkt hohe Festigkeit, günstige Abrasionseigenschaften und eine ausgewogene Schrumpfung für zuverlässige Leistung – auch im belasteten Seitenzahnbereich. Das Material lässt sich leicht polieren und behält seinen Glanz, wodurch ein natürliches Aussehen entsteht, das im Frontzahnbereich besonders vorteilhaft ist.

Die CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal-Farben, die in PLTs und Spritzen erhältlich sind, bieten eine zeitsparende und einfache Möglichkeit, ästhetische, feste und langlebige Restaurationen herzustellen. 

Das ist eine Straffung der direkten Kompositverfahren in optimaler Form – kurz: eine intelligente Vereinfachung!

Weitere Informationen finden Sie online unter www.kuraraynoritake.eu

Prof. Dr. Ivo Krejci

Online-Seminar mit Prof. Dr. Ivo Krejci

Erleben Sie im Online-Seminar gemeinsam mit Prof. Dr. Ivo Krejci (Universität Genf) die "Kunst der Einfachheit". Prof. Krejci ist einer der führenden Experten im Bereich der restaurativen, minimalinvasiven Zahnmedizin. Im Online-Seminar wird er innovative Wege im Bereich der direkten Füllungstherapien präsentieren. Im Live-Seminar zeigt er Step-by-Step sein Vorgehen und gibt praktische Anleitungen für den täglichen Praxisalltag.

Premiere für unser neues Produkt!

Erstmalig und exklusiv: Prof. Krejci wird Ihnen unser neuestes Produkt vorstellen (ab 15. Februar auf dem deutschen Markt verfügbar) und den hohen Mehrwert für den Praxisalltag aufzeigen. Bleiben Sie neugierig! Heute verraten wir nur eines: "Mit nur einem einzigen Produkt können Sie Ihren Praxisalltag revolutionieren!"

Seien Sie dabei, wenn Prof. Dr. Ivo Krejci im Online-Seminar die Möglichkeiten aufzeigt – fundiert, objektiv und praxisnah.

Termin: Mittwoch, 17.02.2021, 17:00 bis 18:30 Uhr (inkl. Diskussion und Fragen)

Die Build-up-Technik von Hitoshi Aoshima

Die Build-up-Technik von Hitoshi Aoshima

Step-by-Step wird in fünf Videos das Verblenden einer Frontzahnkrone mit der Build-up-Technik vorgestellt. Der international bekannte Keramiker Hitoshi Aoshima präsentiert sein Vorgehen und unterstreicht die Kraft der großartigen Verblendkeramik CERABIEN™ ZR (Kuraray Noritake).

 

Video 1 zeigt die Vorbereitung der Gerüstkrone (Base-Color).

 

Im Video 2 wird der Aufbau der Krone mit den keramischen Verblendmassen CERABIEN™ ZR dargestellt.

 

Das Video 3 verdeutlicht die Vorgehensweise mit der Internal Stain-Technik.

 

Im Video 4 stellt der Keramiker eine effektive Möglichkeit der individuellen Charakterisierung vor (3D-Crack).

 

Abschließend geht Hitoshi Aoshima im Video 5 auf das Anlegen der Mikro- und Makrotextur sowie die Politur ein.

 

Micro-Layering mit KATANA™ Zirconia und CERABIEN™ ZR

Daniele Rondoni stellt anhand eines Fallbeispiels das Micro-Layering vor – ein ästhetisches, sicheres und wirtschaftliches Vorgehen für das Herstellen vollkeramischer Restaurationen. Als Gerüstmaterial verwendet wird KATANA™ Zirconia HTML. Für das Verblenden dienen CERARBIEN™ ZR und die Internal Stain-Technik.

Zunächst wird das Gerüst vollanatomisch konstruiert und anschließend ein Cut-back der labialen Anteile vorgenommen. Palatinal bleibt das Gerüst bis einschließlich der Inzisalkante vollanatomisch. Auf diesem Weg wird Platz für die labiale Verblendung geschaffen und zugleich bleibt die Gerüststabilität beibehalten. Das Hybriddesign erfüllt alle Anforderungen an Funktionalität und legt die Basis für hohe Ästhetik.

 

Das Zirkonoxidgerüst (KATANA Zirkonoxid HTML A2) ist als Cut-back gestaltet. Die anatomische Struktur ist reduziert, um im labialen Bereich Platz für das Verblenden zu schaffen. Es erfolgt die Applikation der Internal Stain-Massen (CERABIEN ZR) auf das Gerüst.

 

Nach einem ersten Brand mit den Internal Stain-Massen werden Lustermassen sowie entsprechende Clear Cervical- und Opacious Body-Massen aufgetragen.

 

Erneut erfolgt das Brennen. Im Anschluss kann bereits der Glanzbrand vorgenommen werden. Mit vergleichsweise geringem Aufwand ist eine hohe, individuelle Ästhetik realisiert worden.

 

Die palatinalen Flächen sowie die Funktionsflächen (monolithisches Zirkonoxid) werden poliert und die Restauration wird anschließend zur intraoralen Eingliederung an die Praxis übergeben. Die Ansicht von lateral zeigt das Ergebnis direkt nach dem Einsetzen. Das Frontalbild stellt die Situation nach vier Jahren Tragezeit dar.

Das sollten Sie über Zirkonoxid wissen

"Als Anwender von dentalem Zirkonoxid haben Sie heutzutage wirklich die Qual der Wahl. Zahllose Hersteller bieten Zirkonoxid-Materialien an. Auf den ersten Blick lassen sich die Rohlinge in ihrer Qualität kaum unterscheiden. Doch spätestens bei der Anwendung sind Qualitätsunterschiede spür- und sichtbar," 

Das sagt Mathias Fernandez Y Lombardi (EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials). Oberflächenqualität, Kantenstabilität, Passgenauigkeit, Ästhetik, Farbwirkung – die Materialqualität hängt von der industriellen Produktion des Zirkonoxids ab. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Materialien.

Erfahren Sie im White-Paper mehr

Ihre Vorteile mit KATANA™ Zirconia – das ORIGINAL:

  • Hohe Qualität durch einzigartige Herstellungsmethode
  • Hohe Passgenauigkeit
  • Gleichmäßige Restaurationsränder
  • Glatte Oberflächen
  • Ideale lichtoptische Eigenschaften
  • Speed-Sinterung in kürzester Zeit

 

Über den Autor

Herr Fernandez Y Lombardi beendete 2013 seine Ausbildung zum Zahntechniker (Seuthe Dentallabor, Plettenberg). Danach folgte ein zahntechnisches Studium an der Universität Osnabrück mit dem Abschluss 2018 als Ingenieur in der Zahntechnik. Seitdem arbeitet er bei der Kuraray Europe GmbH als EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials.

Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Anwendung benötigen, steht Ihnen Herr Mathias Fernandez Y Lombardi gern zur Verfügung.

Kuraray Europe GmbH
+49 (0)69-30535835
dental.de@kuraray.com
www.kuraraynoritake.eu/de/


Unser aktuelles BOND Magazin ist ab sofort erhältlich!

Die Ausgabe Nr. 7 unseres "BOND" Magazins ist jetzt erhältlich und bereit zum Lesen!

 

Highlights der Ausgabe:

  • CAD/CAM-Komposite versus CAD/CAM-Hybridkeramik
  • Fließfähige Komposite. Eine universelle Lösung?
  • Universaladhäsive, reicht eine Flasche aus?

Jetzt Lesen: BOND | Ausgabe 7 | 10/2020

Online-Seminar - Kronenfrei: indirekte adhäsive CAD/CAM-Komposit-Restauration bei vitalen und devitalen Zähnen

Referent: Prof. Dr. Ivo Krejci, Universität Genf
Direktor des Departementes für Präventive Zahnmedizin und zahnmedizinische Grundversorgung, Universität Genf. Wissenschaftlicher Berater der Dentalhygieneschule Genf


Beschreibung:Dank der Möglichkeit einer adhäsiven Befestigung kann bei indirekten CAD/CAM-Komposit-Restaurationen (z. B. Overlays) auf eine makromechanische Retention bzw. Kronenpräparation verzichtet werden. Dies gilt sowohl für die Restauration von vitalen als auch von devitalen Zähnen. Die Ausdehnung des Defektes und die Lage der Präparationsränder spielt hierbei keine Rolle, denn subgingival liegende Ränder werden vor der Abformung mit direktem Komposit nach supragingival verlegt. Im Online-Seminar wird auf dieses moderne, zahnhartsubstanzschonende und einfache Restaurationskonzept detailliert eingegangen.

Thema: Kronenfrei: indirekte adhäsive CAD/CAM-Komposit-Restauration bei vitalen und devitalen Zähnen

Termin: Mittwoch, 11.11.2020 - 17:00 - 18:30 Uhr

Zeit: ca. 90 Min (inkl. Diskussion und Fragen)

Moderator: Dr. Adham Elsayed

Wenn Sie am Webinar teilnehmen möchten, klicken Sie einfach auf den Registrierungs-Link und registrieren Sie sich. Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Webinar. Für weitere Fragen zum Webinar oder der Registrierung wenden Sie sich bitte an unseren Moderator Dr. Adham Elsayed.

Der 3. Kuraray Noritake AZUBI-Award

Wir suchen die Besten unter Euch!

"Wir suchen die Besten unter Euch!" Auch in diesem Jahr ruft Kuraray Noritake wieder zu seinem beliebten Azubi-Award auf. „Wir möchten junge Menschen mit dem Wettbewerb für die Zahntechnik begeistern – für einen Beruf, der Handwerk, Kreativität und Wissen vereint“, sagt Dr. Carsten Barnowski (Kuraray Noritake).

Passend zum Jahr 2020 verläuft auch der Azubi-Award etwas anders als gewohnt – Kuraray Noritake hat zusammen mit der Fachjury auf digital umgestellt. Nach erfolgter Anmeldung erhaltet Ihr per E-Mail einen Link zum Download der STL-Datensätze (Wettbewerbsmodelle), eine Farbbestimmung anhand von Patientenfotos und ein Dokument mit weiteren Informationen zur Wettbewerbsarbeit.

Eure Herausforderung: zwei vollkeramische Kronen

Anhand der Modelldatensätze konstruiert Ihr für einen Prämolaren und einen Molaren die Kronen und versendet diese an das angegebene Partner-Fräszentrum. Hier werden die Kronen in KATANA Zirconia STML gefräst und anschließend an Euch zurückgeschickt. Nun zählen Euer Können und Eure Kreativität! Ihr widmet Euch voll und ganz der Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmasse. Danach erstellt Ihr die Fotodokumentation für die Fachjury und reicht diese bei uns ein.

Anmeldeschuss: 15. März 2021
Die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt.

Eure Jury und Eure Preise

Die Jury setzt sich aus den drei erfahrenen, kompetenten und beliebten Zahntechnikern Björn Roland, Jochen Peters und Philipp von der Osten zusammen. Bewertet werden alle Einsendungen! Die zehn bestplatzierten Teilnehmer werden zu einem Live-Kurs mit ZTM Jochen Peters nach Klein-Winternheim (bei Mainz) eingeladen. Dieser Kurs ist zugleich die zweite und finale Runde des Kuraray Noritake Awards 2020. Zum Abschluss werden die Gewinner gekürt.

Gewinnpreise:

Platz 1: 750 EUR
Plätze 2 und 3: Kolinsky Instrumenten-Set von SmileLine (Wert zirka 400 EUR)
Plätze 4 bis 10: Personalisiertes Handtuch

Informationen zur Registrierung 

Alle Teilnehmer können sich per E-Mail (award@kuraray.com), per Fax (069-305-86000) oder auch per Telefon (069-305 35835) anmelden.
 

kuraray noritake dental app

Intuitiv und voller Informationen: Kuraray Noritake Dental App

Kennen Sie schon die neuste Version der KURARAY NORITAKE DENTAL App? In der App informieren wir unter anderem über aktuelle Updates zur Verwendung unserer Produkte. Sie erhalten wertvolle Hinweise für Ihren Praxis- und Laboralltag. Einfach und schnell können Sie sich mit dem Smartphone oder Tablet zu den gewünschten Informationen navigieren.

 

Aktuelle Verfahrensweisen, Befestigungsleitfaden, KATANA-Zirkonoxid-Farbsimulation, Produktneuheiten, Materialentwicklungen, Artikel und Publikationen etc. – mit der Kuraray Noritake Dental App behalten Sie alles im Blick. Die Handhabung der App ist komfortabel und intuitiv. Bilder, Grafiken, Videos etc. ergänzen die Textinformationen. Nichts verpassen! Push-Nachrichten informieren automatisch über neue Inhalte der App. Die Kuraray Noritake Dental App (englischsprachig) kann kostenfrei im App-Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

 

 

„Zahnärzte sind begeistert von der Leistungskraft des Universaladhäsives.“

Peter Schouten (Technischer Leiter, Kuraray Europe Benelux) über CLEARFIL Universal Bond Quick

CLEARFIL Universal Bond Quick (Kuraray Noritake) ist ein Universaladhäsiv, das für alle direkten und indirekten Restaurationen - in Kombination mit allen Ätztechniken (Total-Etch-, Self-Etch- oder Selectiv-Etch-Verfahren) - indiziert ist. Im Vergleich zu anderen universellen Einkomponenten-Systemen überzeugt CLEARFIL Universal Bond Quick u. a. mit der "Rapid-Bond-Technologie". Im Interview steht Peter Schouten (Technischer Manager, Kuraray Europe Benelux und Chemiker in der Dentalindustrie) Rede und Antwort.

Mit der Einführung der Universaladhäsive ist eine neue Generation von Bondsystemen entstanden, die sich hoher Beliebtheit erfreut. Was ist Ihre Meinung dazu?

Peter Schouten: Für mich bleibt der Begriff „universell“ umstritten. Es gibt keine klare Definition für ein Universaladhäsiv. Wenn wir betrachten, was verschiedene Hersteller über universelle Materialien sagen, bezieht sich der Begriff für mich hauptsächlich auf die Ätztechnologien und die Fähigkeit, auf allen derzeit in der Zahnmedizin verwendeten Substraten zu haften. Und ja, in diesem Fall können wir wirklich von „universell“ sprechen.

Was sind die Vor- und Nachteile der Self-Etch- und der Total-Etch-Technik?

Peter Schouten: In meinem Heimatland Niederlande gibt es eine große Gruppe von Zahnärzten, die selbstätzende Materialien bevorzugen. In vielen anderen Ländern verwenden die meisten Zahnärzte immer noch die Total-Etch-Technik. Natürlich gibt es zuverlässige Total-Etch-Systeme. Doch durch das Ätzen von Dentin wird Hydroxylapatit entfernt und eine Kollagenschicht erzeugt. Anschließend versucht der Zahnarzt sein Bestes, um diese Schicht mit einem Bonding wieder zu durchdringen. Warum nicht Hydroxylapatit „konservieren“ und eine zuverlässige Haftung dazu selbst herstellen? Dies ist die Grundlage für den Zweiflaschen selbstadhäsiven Goldstandard: unser CLEARFIL SE BOND. Nun bieten Universaladhäsive – zumindest CLEARFIL Universal Bond Quick – den Vorteil, dass Zahnärzte jede Ätztechnik verwenden können, ohne sich um unzureichende Ergebnisse sorgen zu müssen.

Wie wichtig ist bei Universaladhäsiven die Trockenlegung?

Peter Schouten: Auch diesbezüglich glaube ich fest an die Self-Etch-Technik. Beim Total-Etch-System ist feuchtes Dentin immer problematisch und die Trockenlegung wesentliche Erfolgsgrundlage. Mit CLEARFIL Universal Bond Quick müssen Zahnärzte die Zahnoberfläche nur spülen und trocknen. Das universelle Adhäsiv durchdringt schnell und vollständig die Dentinoberfläche.


Kuraray Noritake ist Pionier im Bereich der Befestigungsmaterialien: Das Unternehmen führte in den 1970er Jahren das Total-Etch-Bonding und in den 1990er Jahren die innovative Selbstätztechnologie ein. Erfolgsgeheimnis aller universellen Materialien scheint die Integration des 1981 von Kuraray entwickelten MDP (10-Methacryloyloxydecyldihydrogenphosphat) zu sein. Wie funktioniert MDP?

Peter Schouten: Kuraray verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Phosphatmonomeren. Bereits 1976 haben wir Phenyl-P entwickelt. Der mit Abstand wichtigste Bestandteil unserer derzeitigen Verbundsysteme ist das Original-MDP. Ohne dieses Phosphatmonomer hätten wir mit unseren Produkten nie das hohe Niveau erreicht, auf dem wir heute sind. MDP ist in der Lage, eine langanhaltende Bindung an Kalzium in Hydroxylapatit und an andere Metalle herzustellen.

Nach Angaben von Kuraray Noritake ist CLEARFIL Universal Bond das beste Einkomponenten-Bonding, das jemals entwickelt wurde. Was ist für Sie an dem Haftvermittler bemerkenswert?


Peter Schouten: Das Bemerkenswerteste ist die „Rapid-Bond-Technologie" und dies heißt für Zahnärzte: Keine Wartezeit. Die Technologie basiert auf drei Schritten:

  • schnelles Eindringen,
  • schnelle Polymerisation und
  • schnelle Bildung einer hydrophoben, hydrolytisch stabilen Verbundschicht.

Unser Forschungs- und Entwicklungsleiter, Dr. Yamato Nojiri, hat viele Jahre benötigt, um einen „Cocktail“ aus Amidmonomeren zu entwickeln, der superhydrophil ist und sich nach dem Aushärten in ein stabiles hydrophobes Polymer verwandelt. Durch die Zugabe des Amidmonomers kann in der Praxis nach der Anwendung von CLEARFIL Universal Bond Quick auf die Wartezeit verzichtet werden. Die schnelle Polymerisation wird durch einen modifizierten Photoinitiator erreicht, der im Vergleich zu anderen Initiatoren doppelt so viele Radikale freisetzt. Die schnell gebildete, stabile Bindung beruht auf der kombinierten Wirkung von MDP und Amidmonomer. MDP-Bindungen an Kalzium- und Amidmonomer werden zu einem hochvernetzten hydrophoben Polymernetzwerk.

Der Gedanke hinter CLEARFIL Universal Bond Quick ist „Universal. Einfach. Zuverlässig." Könnten Sie das bitte erläutern?

Peter Schouten: Ich weiß, dass Zahnärzte mit der Leistung und dem breiten Indikationsbereich des Adhäsives sehr zufrieden sind. CLEARFIL Universal Bond Quick wird hauptsächlich für das Einsetzen direkter Restaurationen mit lichthärtenden Materialien verwendet, aber auch für Stumpfaufbauten, Versiegelungen oder die Behandlung freiliegender Wurzeloberflächen und überempfindlicher Zähne. Die Vorbehandlung des Zahns kann mit jedem Ätzverfahren erfolgen. Für das selektive Schmelzätzen und Totalätzen muss Phosphorsäure angewendet werden. Ich empfehle das K-ETCHANT Ätzgel. Es wird 10 Sekunden an Ort und Stelle belassen, gefolgt von spülen und trocknen. Das Produkt ist einfach zu handhaben. Das Ergebnis ist ein zuverlässiger Verbund – dank unserer bewährten MDP-Technologie in Kombination mit dem hydrophoben Polymernetzwerk.

Haftet CLEARFIL Universal Bond Quick auf allen Materialien (Lithiumdisilikat, Zirkonoxid, Metallen)?


Peter Schouten: Ja, tut es. CLEARFIL Universal Bond Quick ist in den meisten Situationen der ideale Haftvermittler. Das adhäsive Befestigen kann mit den meisten direkten sowie indirekten Restaurationsmaterialien erfolgreich vorgenommen werden. Zur Vorbehandlung von Glaskeramik empfehlen wir die Verwendung von CLEARFIL Ceramic Primer Plus.

Wie sehen Sie die Zukunft von Universaladhäsiven?

Peter Schouten: Solange wir die adhäsive Befestigung benötigen, um Restaurationen mit der Zahnhartsubstanz zu verbinden, werden universelle Einkomponenten-Materialien die am häufigsten angewandten Systeme sein. In-vitro-Tests zeigen gute Ergebnisse. Ein universelles, einfach zu verwendendes Bonding mit wenigen Behandlungsschritten und kurzer Arbeitszeit reduziert das Fehlerrisiko. Natürlich sind weiterhin klinische Forschungsergebnisse erforderlich, um die Qualität zu beweisen. Kuraray Noritake wird mit seiner Verbundtechnologie auf diesem Gebiet sicherlich führend bleiben.

Bond 6 ist da!

Bond 6 ist da!

Die neue Ausgabe des Kuraray Noritake-Journals „Bond – Newsletter für Profis in der Zahnmedizin“ ist ab jetzt verfügbar. Zahnärzte und Zahntechniker erhalten aktuelle Informationen zur Adhäsivtechnik, zu modernen Befestigungsmaterialien und zu modernen Zirkonoxid-Konzepten.

Die Ausgabe 6 von BOND steht im Fokus des 20-jährigen Jubiläums von CLEARFIL™ SE BOND, ein Bonding, das von vielen Experten bis heute als der Goldstandard für eine starke Haftung der Zahnsubstanz gilt. In einem Interview berichtet Kazumitsu Nakatsuka, einer der Produktentwickler und Leiter der Business Unit Medical bei der Kuraray Europe GmbH, über die Entwicklung von CLEARFIL SE BOND und die anhaltende Relevanz des Materials. Prof. Bart Van Meerbeek, Leiter der BIOMAT (Biomaterials Research Group) an der KU Leuven (Belgien) und Mitherausgeber des Journals of Adhesive Dentistry diskutiert die Geschichte von dentalen Bonding-Materialien und erläutert, warum das MDP-Monomer eines der besten funktionellen Monomere auf dem Markt ist.

Einen aktualisierten Leitfaden für die schwierige Entscheidung „Konventionelle Zementierung oder adhäsive Befestigung?“ stellen Prof. Dr. Florian Beuer, Leiter der Abteilung Zahnärztliche Prothetik Institut an der Charité Berlin und Dr. Adham Elsayed, klinischer und wissenschaftlicher Leiter der Kuraray Europe GmbH, vor. Zudem skizziert Dr. Hendrik Zellerhoff, Inhaber der Praxis Dr. Zellerhoff in Laer (Deutschland), die Unterschiede zwischen den Zirkonoxid-Varianten. Anhand eines Fallbeispiels (Einzelkrone) präsentiert er, wie KATANA™ Zirconia STML Block in den CEREC-Workflow integriert werden kann. Abgerundet wird die Ausgabe BOND 6 mit einem Überblick zu dem einfachen und effizienten Befestigungsmaterial PANAVIA™ SA Cement Universal, bei dem aufgrund der chemischen Zusammensetzung auf die Silanisierung verzichtet werden kann.

Laden Sie sich das PDF von BOND 6 (englischsprachig) hier herunter. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.