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Azubi-Award: „Die Liebe zu dem tollen Beruf Zahntechnik“

„Wir suchen die Besten unter Euch!“ – so rief Kuraray Noritake im Ausbildungsjahr 2020/21 bereits zum vierten Azubi-Award auf. Die Zeitschrift dental dialogue (09/2021) berichtete in einem Artikel darüber.

Laden Sie sich hier den Artikel herunter und erfahren Sie mehr. Und vorsichtig ;-) – der Artikel macht Lust auf den fünften Azubi-Award im Jahr 2023 (in Planung)!

„Die Kombination aus Handwerk, Digitalisierung und Kreativität macht mir viel Spaß“

Der Erstplatzierte des Azubi-Awards 2021 heißt Abd Alazez Alajaj. Der angehende Zahntechniker absolviert seine Ausbildung in Leipzig (Andreas Piorreck Zahntechnik). Abd Alazez Alajaj verließ vor einigen Jahren Syrien und kam nach Deutschland. Auf die Frage, weshalb er sich für die Zahntechnik entschieden habe, antwortete er: „Seit ungefähr sechs Jahren lebe ich in Deutschland. Nach meiner Schulausbildung wollte ich beruflich etwas anfangen, was mir Freude macht. Ich habe zunächst verschiedene Dinge ausprobiert und u. a. ein Praktikum bei Andreas Piorreck Zahntechnik begonnen. Während des Praktikums bekam ich einen guten Einblick in die Tätigkeit eines Zahntechnikers und stellte fest, dass der Beruf gut zu mir passt. Die Kombination aus Handwerk, Digitalisierung und Kreativität macht mir viel Spaß.“ Über die Teilnahme am Azubi-Award sagt er: „Im Azubi-Award sah ich die Chance für mich, mein bisheriges zahntechnisches Können außerhalb meines Ausbildungsbetriebes bewerten zu lassen. Daher habe ich mich für die Teilnahme entschieden. Da ich noch nicht so viel Erfahrung mit Keramik habe, war der Wettbewerb für mich etwas Besonderes. Und so habe ich mein Bestes gegeben. Dass ich tatsächlich gewonnen habe, motiviert mich sehr.“

Bestätigung und Freude sowie Motivation für angehende Zahntechniker

Sein Ausbilder und Arbeitgeber ZTM Andreas Piorreck ist stolz auf den Erfolg von Abd Alazez Alajaj. „Meine Aufgabe als Ausbilder ist es nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern die jungen Auszubildenden auch zu motivieren und in ihnen die Liebe zu diesem tollen Beruf zu wecken. Im Rahmen eines solchen Wettbewerbes und mit so tollen Ergebnissen finden sie Bestätigung und Freude sowie Motivation, sich weiter in ihrer Ausbildung und im Berufsleben zu engagieren“, sagt der Leipziger Zahntechnikermeister.

Förderung junger Fachkräfte als Basis für eine zukunftsfeste Zahntechnik

Dr. Carsten Barnowski, Kuraray Noritake, betont: „Wir erachten Nachwuchsförderung als unverzichtbar für die Branche. Laborinhaber, Zahntechnikermeister oder -geselle stellen sich im Laboralltag dieser Herausforderung. Sie bilden junge Menschen aus und schaffen Perspektiven. Dabei möchten wir unterstützen! Und so rufen wir seit 2017 alljährlich zur Teilnahme am Azubi-Award auf und freuen uns über die großartige Resonanz. Der fünfte Azubi-Award ist in Planung und wird demnächst offiziell ausgerufen.

 

Laden Sie sich hier den Artikel herunter:

Vorteile von Katana Zirconia YML für den Laboralltag

Seit Mitte 2021 beeindruckt das Multi-Generationen-Zirkonoxid KATANA Zirconia YML im- mer mehr Zahntechniker. In der Ausgabe 1/2022 der Zeitschrift DENTAL DIGITAL (Verlag Neuer Merkur) wird die Technologie hinter dem innovativen Werkstoff näher beschrieben.

Im Artikel präsentiert werden unter anderem Vergleichsdaten, die Masanao Inokoshi (Professor am Department of Gerodontology and Oral Rehabilitation at Tokyo Medical and Dental University, Graduate School of Medical and Dental Sciences) zu KATANA Zirconia YML und einem ähnlichen Produkt (anderer Hersteller) zusammengetragen hat. Die Technologie dahinter und ein Vergleich von Eigenschaften (externe Untersuchung) wird in diesem Beitrag vorgestellt.

Laden Sie sich hier den Artikel herunter und erfahren Sie, was KATANA Zirconia YML zu einem innovativen Zirkonoxid werden lässt, das sich mit einer harmonischen Kombination aus mechanischer Festigkeit und Ästhetik auszeichnet. Das Material wurde unter Verwendung einer internen Fertigungstechnologie entwickelt und vereint die Essenz der Produktionstechnologie mehrschichtiger Zirkonoxid-Scheiben. KATANA Zirconia YML ist die Option bei der Wahl für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die theoretisch mehrere Zirkonoxid-Materialien für verschiedene Anwendungen verwenden müssten, praktisch jedoch auf nur ein Material zurückgreifen möchten. Bedenken hinsichtlich der mechanischen Festigkeit und ästhetischen Eigenschaften sind mit diesem Zirkonoxid überflüssig.

Hier können Sie den Artikel herunterladen.

Foto: Giuliano Moustakis

Direkte prothetische Versorgung aus Zirkonoxid

Die Herstellung von Zahnersatz im Chairside-Workflow erlaubt die Verarbeitung einer Vielzahl zahnfarbener Materialien. Hierbei unterscheiden sich die CAD/CAM-Blöcke teilweise stark in ihren Eigenschaften und somit im Anwendungsbereich. Dr. Andreas Kaiser arbeitet seit mehr als zwei Jahren mit dem Zirkonoxid KATANA Zirconia Block und berichtet in einem Fachartikel (teamwork) über seine Erfahrungen im Praxisalltag. Der Zahnarzt und gelernter Zahntechniker hat in seiner Züricher Zahnarztpraxis ein kleines Praxislabor, in welchem er viele vollkeramische Restaurationen selbst herstellt.

Ein Zirkonoxid, welches sich sowohl im Praxis- als auch im Laboralltag durch zuverlässige Eigenschaften auszeichnet, ist KATANA Zirconia. Zunächst für den Laborbereich als Fräsronde konzipiert und erfolgreich etabliert, brachte der Hersteller im Jahr 2018 den KATANA Zirconia Block auf den Markt, ein transluzentes Zirkonoxid, welches mit dem CEREC-System (Dentsply Sirona) verarbeitet wird. In Kombination mit dem CEREC SpeedFire-Sinterofen ist das High-Speed-Sintern möglich. Hierbei kann der Sinterprozess je nach Indikation auf bis zu 18 Minuten verkürzt werden, ohne Einbußen in Ästhetik und Festigkeit akzeptieren zu müssen.

Nach fast drei Jahren der Anwendung von KATANA Zirconia Block und zahlreichen (dokumentierten) klinischen Fällen sagt Dr. Andreas Kaiser: „Bislang konnten wir im Praxisalltag keine Ausfälle oder kein Versagen einer Restauration beobachten. Das Zirkonoxid entspricht in allen Punkten den Erwartungen eines CEREC-Anwenders – einfach, komfortabel, ästhetisch.“

Laden Sie sich hier den Artikel herunter und erfahren Sie anhand von Patientenfällen, wie Dr. Kaiser KATANA Zirconia Block in seinem Praxisalltag einsetzt.

Behandlung einer kariösen Läsion

Behandlung einer kariösen Läsion im Seitenzahnbereich mit einem einfarbigen Komposit

Fall von Dr. Nicola Scotti

Bei der Restauration von Seitenzähnen mit Füllungskomposit sind funktionelle Aspekte wie anatomisch korrekte Approximalkontakte und eine natürliche, abriebfeste sowie antagonistenfreundliche Kaufläche noch wichtiger als eine perfekte optische Integration. Zahnarzt bzw. Zahnärztin sollten in diesen Fällen daher nicht zu viel Zeit mit der Farbauswahl verbringen, sondern sich auf Faktoren konzentrieren, die die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Restauration unterstützen. Hilfreich bei der Bewältigung dieser Aufgabe bietet CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal, ein Füllungskomposit mit nur einer einzigen Universalfarbe (U) für den Seitenzahnbereich. Die Notwendigkeit einer Farbnahme und -auswahl wird damit überflüssig. Gleichzeitig bietet das Material eine gute Randadaption, eine geringe Schrumpfspannung und eine hohe Verschleißfestigkeit, also alle Parameter, die für hervorragende Langzeitergebnisse erforderlich sind.

 


Abb. 1 Ausgangssituation:  Kariöse Läsion im distalen Bereich des zweiten Prämolaren.

 


Abb. 2 Der Zahn nach Isolation des Arbeitsfeldes mit Kofferdam, Kariesexkavation und Kavitätenpräparation.

 


Abb. 3 Platzierung einer Teilmatrize und eines Keils zur Optimierung der Passform. Beide werden mit einem Trennring fixiert, der den Approximalraum vergrößert und somit für enge, anatomisch korrekte Approximalkontakte sorgt.

 


Abb. 4 Aufbau der Approximalwand mit CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal (Farbe U) nach selektiver Schmelzätzung mit Phosphorsäure (K-ETCHANT-Spritze) und Bonding mit CLEARFIL™ SE Bond.

 


Abb. 5 Eine dünne Schicht aus fließfähigem Komposit (CLEARFIL MAJESTY™ ES FLOW High), die auf den Kavitätenboden aufgetragen wird.

 


Abb. 6 Fertige Restauration aus CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal (Farbe U). Das Universalkomposit passt sich optisch gut an die umgebende Zahnsubstanz an. Das natürliche Aussehen wird durch eine kleine Tönung der Fissur vervollständigt.

 


Abb. 7 Behandlungsergebnis unmittelbar nach Entfernung des Kofferdams. Der Approximalkontakt ist optimal und die okklusale Anatomie gut geformt für die individuellen funktionellen Parameter. Der Rand der Restauration ist praktisch unsichtbar, während der bukkale Höcker durch die Dehydrierung der natürlichen Zahnhartsubstanz etwas heller erscheint.

 

Finale Situation


Abb. 8 Behandlungsergebnis nach zwei Monaten.

 

Fazit

Der vorliegende Fall zeigt, dass sich das vorgestellte Komposit ideal für ein vereinfachtes Restaurationsverfahren im Seitenzahnbereich eignet. Das Material lässt sich gut verarbeiten, bietet die gleichen bewährten mechanischen Eigenschaften wie andere Materialien aus der CLEARFIL MAJESTY™ ES-2-Serie und fügt sich optisch harmonisch in die umgebenden Strukturen ein. Auf eine zusätzliche Farbnahme kann verzichtet werden, ohne das Behandlungsergebnis zu beeinträchtigen. Die in diesem Zusammenhang eingesparte Zeit kann für funktionelle Aspekte – oder sogar für einen anderen Patienten – aufgewendet werden.

 

Zahnarzt


Dr. Nicola Scotti

Wie KATANA Zirconia YML Ihnen mehr Zeit für die wirklich schönen Dinge im Dentallabor gibt

Wussten Sie, dass der Mensch bis zu 30.000 Entscheidungen pro Tag trifft? Gerade im Laboralltag muss oft blitzschnell und unter Zeitdruck entschieden werden. Zumindest eine Entscheidung können wir Ihnen abnehmen: Die Wahl des vollkeramischen Materials! Denn mit KATANA Zirconia YML bieten wir Ihnen einen Allrounder für den Laboralltag – zuverlässig, sicher und mit höchster Farbtreue.

Mit dem neuen Zirkonoxid KATANA Zirconia YML können Sie theoretisch alle Anwendungen umsetzen; und praktisch: Ganz ohne Kompromisse. Die besondere Struktur resultiert aus einer Kombination von Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Damit ist KATANA Zirconia YML der Allrounder, mit dem sich Arbeitsprozesse standardisieren, straffen und vereinfachen lassen. Sparen Sie sich die Zeit für die Entscheidung und nutzen Sie die gewonnenen Minuten für wirklich schöne Dinge im Laboralltag, z. B. den ästhetischen Feinschliff, die Vorbereitungen für eine komplexe Planung oder das Gespräch mit dem Patienten.

KATANA Zirconia YML und der Weg zur Perfektion

Einfach schön – die Geschichte von KATANA Zirconia ist geprägt von der Begeisterung für Vollkeramik und der Leidenschaft für Ästhetik. Die Wünsche von Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern wurden ebenso berücksichtigt wie die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Werkstoffkunde. Der Zustand der Rohstoffe, die Reinheit der Pulvermischung sowie die Homogenität und Dichte der Rohlinge – die Werkstoffeigenschaften sind gezielt aufeinander abgestimmt. Im Zusammenspiel mit einem sorgfältig aufgebauten Inhouse-Herstellungsprozess entsteht die zuverlässig hohe Materialqualität, für die KATANA Zirconia bekannt und beliebt ist.

Hierbei basiert der Erfolg von KATANA Zirconia auf einer bemerkenswerten Besonderheit: Nur KATANA Zirconia wird aus der einzigartigen, patentierten Rohstofftechnologie von Kuraray Noritake hergestellt. Kuraray Noritake ist einer der wenigen Hersteller von Zirkonoxid mit exklusivem Zugang zum eigenen Rohstoff. Basierend darauf gelingt es immer wieder, wegweisende Akzente im Markt zu setzen. Mit der Original Multi-Layered-Technologie brachte das Unternehmen das erste mehrschichtige Zirkonoxid auf den Markt. Mit KATANA Zirconia YML wird nun eine neue Ära der Multi-Layered-Zirkonoxide betreten.

Was KATANA Zirconia YML so besonders macht?

Die Antwort fällt leicht: Vorhersagbare Sicherheit. Anwender profitieren von zuverlässiger Performance, präzisen Ergebnissen und einfacher Anwendbarkeit. Die hohe Farbtreue macht KATANA Zirconia Multi-Layered so unverwechselbar, genau wie die Präzision und Perfektion, die das Zirkonoxid bietet. In einer Scheibe steckt die volle meisterliche Kompetenz zahntechnischer Spezialisten! Zahntechnikerinnen und Zahntechniker profitieren durch hohe Wirtschaftlichkeit und Produktivität. Zudem sorgt die Zuverlässigkeit in Sachen Farbtreue und Präzision für ein entspanntes Arbeiten.

Neu konzipierte Rohstofftechnologie

KATANA Zirconia YML basiert auf einer neu konzipierten Rohstofftechnologie, in welcher jahrzehntelange Zirkonoxid-Erfahrung steckt. Das Zirkonoxid bietet zusätzlich zum bewährten mehrschichtigen Farbverlauf einen Transluzenz- sowie Biegefestigkeitsverlauf. Die besondere Struktur resultiert aus einer Kombination neuer Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Damit ist KATANA Zirconia YML der optimale Allrounder, mit dem sich Arbeitsprozesse standardisieren, straffen und vereinfachen lassen.


KATANA Zirconia YML vereint Rohmaterialien mit unterschiedlichem Yttriumoxid-Gehalt. Resultat ist ein Allrounder-Material mit Farb-, Transluzenz- und Festigkeitsverlauf.


Mehr Einfachheit im Dentallabor

Die hohe Dichte und Homogenität des Materials sorgen für eine exzellente Randqualität und Kantenstabilität. Für ein auf Anhieb natürliches Erscheinungsbild mit fließendem Farb- und Transluzenzverlauf ganz ohne Übergangslinien sorgt u. a. die nahtlose Multi-Layered-Technologie. Mit minimalem Aufwand entstehen hochästhetische Ergebnisse. Dank der hohen Farbechtheit erzielen Zahntechnikerinnen und Zahntechniker ohne aufwändige Nacharbeit die gewünschte Ästhetik. Für noch mehr Spaß an der Arbeit sorgt die zuverlässige Vorhersagbarkeit des Ergebnisses.


Monolithische Front- und Seitenzahnkrone, jeweils zur Hälfte nur poliert und zur Hälfte mit CERABIEN ZR FC Paste Stain individualisiert sowie glasiert. (Abbildung mit freundlicher Genehmigung Enrico Ferrarelli und Daniele Rondoni)

Mehr Sicherheit im Dentallabor

Die einzelnen Schichten im Multi-Layered-Rohling sind optimal aufeinander abgestimmt und schrumpfen im finalen Sinterprozess einheitlich. Daraus resultieren eine hohe Sicherheit und optimale Ergebnisqualität. KATANA Zirconia YML wird aus der patentierten Rohstofftechnologie von Kuraray Noritake hergestellt, wobei selbst das Rohmaterial aus dem eigenen Hause kommt. Gegenüber den meisten anderen Zirkonoxidherstellern ist das ein klarer Vorteil, denn dies ermöglicht die minutiöse Abstimmung jedweder Parameter. Bis ins kleinste Detail werden die Variablen für eine zuverlässige Anwendung optimiert. Für den Laboralltag bedeutet das eine hohe Passgenauigkeit. Nachträgliche Anpassungen oder gar Neuanfertigungen werden gar nicht erst notwendig. Und wenn’s mal wieder schnell gehen muss: Die harmonische Materialstruktur und die hohe Zirkonoxid-Kompetenz sind auch Voraussetzung für das optionale High-Speed-Sintern; eine wertvolle Bereicherung für jedes Dentallabor.

Mehr Flexibilität im Dentallabor

Hohe Biegefestigkeit im Dentin- und eine zugleich hohe Transluzenz im Schmelzbereich – durch diese Merkmale lassen sich mit KATANA Zirconia YML alle vollkeramischen Anwendungsbereiche abdecken. Das Zirkonoxid eignet sich für die Herstellung einer langspannigen monolithischen Brücke ebenso wie für die dünnwandige Krone, Veneers oder die verblendete Restauration. Dank der flexiblen Anwendung können andere keramische CAD/CAM-Werkstoffe im Labor theoretisch ersetzt werden. Das erleichtert das Lagermanagement erheblich!

Entscheidung treffen – (k)eine leichte Sache mit KATANA Zirconia YML!

Restauration aus KATANA Zirconia: Vorbehandlung für die adhäsiven Befestigung

Grundlage für die adhäsive Befestigung ist der zuverlässige Haftverbund zwischen Zahn und Restaurationsmaterial. Bestimmt wird die Qualität des Haftverbunds durch das Befestigungskomposit und dessen adäquate Anwendung. Zudem nimmt der Zustand der Klebefläche eine entscheidende Rolle ein. Es bedarf einer konditionierten sowie sauberen Zahn- und Restaurationsoberfläche. Wir sprachen mit Dr. Adham Elsayed.

Vollkeramische Restaurationen verlangen eine adhäsive Befestigung. Trifft diese Aussage auf alle Restaurationsmaterialien (Zirkonoxid, Lithiumdisilikat, Hybridkeramik etc.) zu?

Ja und nein, es müssen mehrere Faktoren betrachtet werden. Zunächst sind das die Werkstoffkennwerte, insbesondere die Biegefestigkeit. Es gibt klare Vorgaben, die sich auf die wissenschaftliche Studienlage stützen. Demnach sollten alle Materialien mit einer Biegefestigkeit von weniger als 350 MPa adhäsiv befestigt werden. Die korrekte adhäsive Befestigung stabilisiert Restauration und Zahnsubstanz. Bei Restaurationsmaterialien mit höherer Festigkeit (z. B. verstärkte Glaskeramik, Lithium(di)silikatkeramiken, Zirkonoxid etc.) kann eine konventionelle Befestigung erfolgen. Allerdings zeigen einige Studien, dass der adhäsive Verbund einen positiven Einfluss auf die Gesamtstabilität haben kann. Andere Studien wiederum zeigen keinen signifikanten Unterschied.

Weiterer Faktor bei der Entscheidung für „adhäsiv“ ist die Präparationsform. Bei Kronen und Brücken ist entscheidend, ob die Präparationsrichtlinien (minimale Stumpfhöhe von 4 mm und maximale Konvergenz von 15 Grad) eingehalten werden, um die für eine konventionelle Zementierung erforderliche Retentions- und Widerstandsform zu erzeugen. Minimalinvasive Restaurationen, beispielsweise Adhäsivbrücken, Veneers sowie Inlay-Brücken, basieren auf einer nicht-retentiven Präparationsform. In diesen Fällen kann nur durch eine adhäsive Befestigung eine ausreichende Retention sichergestellt werden.

Der dritte Faktor ist die Ästhetik. Hier hat neben dem Restaurationsmaterial das Befestigungsmaterial einen hohen Einfluss. Gerade bei hochtransluzenten Keramiken ist es empfohlen, auf die adhäsive Befestigung zurückzugreifen. Während konventionelle Zemente in der Regel nur als opakes Material verfügbar sind, gibt es Befestigungskomposite in verschiedenen Farben und haben eine höhere Farbstabilität (PANAVIA V5 oder PANAVIA SA Universal).

Wie ist die Oberfläche für die adhäsive Befestigung vorzubehandeln bzw. zu konditionieren?

Die Vorbehandlung der Oberfläche hängt von der Struktur bzw. dem Gefüge der Keramik ab. Silikatkeramik (z. B. Glaskeramiken) haben eine Glasphase und lassen sich ätzen. Durch das Ätzen vergrößert sich die Oberfläche und wird so für die adhäsive Befestigung vorbereitet. Hingegen haben Oxidkeramiken (z. B. Zirkonoxid) oder Verbundwerkstoffe (Hochleistungskomposite) keine Glasphase. Sie lassen sich nicht ätzen. Hier erfolgt die Konditionierung der Oberfläche durch Abstrahlen (Aluminiumoxid). Das ist derzeit die einzig wissenschaftlich belegte Methode, um bei diesen Materialien eine sichere adhäsive Befestigung zu erreichen.

Wie wichtig ist die adäquate Reinigung der Zahn- und Restaurationsoberfläche für den Haftverbund?

Die Restaurationsoberfläche muss direkt vor der Befestigung dekontaminiert werden. Verunreinigungen sind gründlich zu entfernen. Ein Spülen mit Wasser oder Alkohol ist hierfür nachweislich nicht ausreichend. Daher wurden Reinigungslösungen wie KATANA Cleaner entwickelt.


Einreiben, spülen und trocknen – das ist alles; für eine optimale adhäsive Befestigung. Im Gegensatz zu anderen Reinigungsprodukten, die lange eingerieben werden müssen und aufgrund ihres hohen pH-Wertes nur für die extraorale Anwendung geeignet sind, ist KATANA Cleaner innerhalb von 10 Sek. appliziert und für die intraorale und extraorale Anwendung geeignet.

 

Jedwede Kontamination beeinflusst den adhäsiven Haftverbund negativ. Beispiel: Bei einer Einprobe der Restauration im Mund wird die Restaurationsoberfläche verunreinigt. Speichel, ggf. Blut etc. sammeln sich an; die Proteine hieraus wirken als Isolator für alle nachfolgenden Komponenten (z. B. den Primer). Daher muss jede Kontamination vor der adhäsiven Befestigung gründlich beseitigt werden. Dies gilt übrigens auch bei direkten adhäsiven Restaurationen. KATANA Cleaner bietet hierfür einen einfachen und schnellen Weg.

Was macht KATANA Cleaner aus Sicht des Anwenders so interessant?

Besonderheiten vom KATANA Cleaner sind das integrierte MDP-Salz und der pH-Wert. Betrachten wir die Funktion des MDP-Salzes. Beim Einmassieren des Cleaners (10 Sekunden) bleiben die Partikel der Kontamination (z. B. Verschmutzungen aus dem Arbeitsprozess, Proteine aus Speichel, Blut etc.) am MDP-Salz haften; ähnlich wie an einem Magnet. Anschließend werden die Verunreinigungen durch das Abspülen mit Wasser aus der Oberfläche herausgeschwemmt. Diese Fähigkeit obliegt dem MDP-Salz und dies macht KATANA Cleaner interessant und einfach in der Anwendung. Zudem kann die Reinigungslösung aufgrund des ph-Wertes intraoral und extraoral angewendet werden; auch das ist eine Besonderheit. Wir empfehlen immer – bei direkten und indirekten Restaurationen – die Anwendung von KATANA Cleaner. Dank der universellen Reinigungslösung bedarf es für alles nur ein Material und eines äußerst kurzen Zeitaufwands. Auch beim Verkleben von Abutments auf einer Titanbasis bietet die Reinigung mit KATANA Cleaner (vor dem Auftragen des Primers) eine ideale Grundlage für die sichere Verklebung. Kontaminationen (z. B. Fingerfett, Reste von Strahlsand) könnten als Isolator wirken und den Verbund beeinträchtigen.

CLEARFIL™ Universal Bond Quick

Vereinfachtes Vorgehen bei der direkten restaurativen Behandlung im unteren Frontzahnbereich

Fallbericht von Adham Elsayed

Wenn wir Patienten fragen, was sie von direkten restaurativen Behandlungen erwarten, werden sie wahrscheinlich in erster Linie auf eine schnelle Behandlung – niemand möchte lange auf einem Zahnarztstuhl sitzen – und auf das ästhetische Ergebnis verweisen. Eine Reduzierung der Behandlungszeit ist auch etwas, was jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt anstreben sollten. Denn die eigene Zeit ist ein wertvolles Gut. Erfreulicherweise wird Zeit sparen leicht gemacht; und zwar, wenn geeignete Materialien und Techniken ausgewählt werden. Dies wird anhand des folgenden Patientenfalls demonstriert. 

Der Patient stellte sich mit mehreren kleinen kariösen Läsionen im unteren Frontzahnbereich vor. Um Zeit zu sparen, ohne die Qualität der Ergebnisse zu beeinträchtigen, fiel die Entscheidung für einen simultanen direkten Behandlungsansatz unter Verwendung eines universellen Adhäsivs und eines universellen Füllungsmaterials mit optimiertem Farbangebot. Dieses Material besteht aus zwei Farben für den Frontzahnbereich, die in einem einfarbigen Ansatz aufgetragen werden und optimierte optische Eigenschaften aufweisen, die eine reibungslose optische Integration ermöglichen. Die gezeigten Bilder sprechen für sich ...


Abb. 1 Ausgangssituation – An den unteren Frontzähnen werden mehrere Kariesläsionen festgestellt


Abb. 2 Situation nach Anlegen eines Kofferdams zur Feuchtigkeitskontrolle


Abb. 3 Zähne nach Kariesentfernung


Abb. 4 Anwendung von CLEARFIL™ Universal Bond Quick


Abb. 5 Labialansicht der mit CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal (UD) hergestellten endgültigen Restaurationen vor dem Finieren und Polieren


Abb. 6 Situation nach Entfernung des Kofferdams

Besuchen Sie die Produktseite von CLEARFIL MAJESTY™ ES-2 Universal

Erfahren Sie alles rund um das Produkt:

  • Allgemeine Informationen
  • Vollständiges Produktsortiment
  • Sicherheitsdatenblätter
katana cleaner

REALITY-Review von KATANA™ Cleaner

Wussten Sie, dass Proteine, die die Haftfestigkeit von Adhäsivsystemen beeinträchtigen, nach der Einprobe oft auf der Präparation und der Innenfläche der Restauration zurückbleiben?

Diese können Sie mit KATANA™ Cleaner effizient und effektiv entfernen, wie die Bewerter von REALITY Ratings & Reviews bestätigen. Erfahren Sie mehr über die Leistung des Produkts im klinischen Umfeld...

Lesen Sie die Rezension, um mehr zu erfahren (englischsprachig)!

Inhaltliche Highlights:

  • Produktübersicht
  • Stärken und Schwächen
  • Über den Hersteller

REALITY-Review von CLEARFIL™ Universal Bond Quick

REALITY-Review von CLEARFIL™ Universal Bond Quick

Möchten Sie Ihr Befestigungsverfahren beschleunigen? CLEARFIL™ Universal Bond Quick könnte genau das sein, was Sie suchen.

Die Gutachter von REALITY Ratings & Reviews bestätigen, dass die schnelle Anwendung (drei Sekunden) der größte, aber nicht der einzige Vorteil des universellen Haftvermittlers ist. Informieren Sie sich über die anderen …

Lesen Sie die Rezension, um mehr zu erfahren (englischsprachig)!

Inhaltliche Highlights:

  • Produktübersicht
  • Stärken und Schwächen
  • Über den Hersteller

 

Was die REALITY-Evaluatoren über CLEARFIL™ MAJESTY™ ES-2 Universal sagen

Shade Matching! Sie möchten die Farbanpassung bei direkten Seitenzahnrestaurationsverfahren vermeiden und trotzdem ein ästhetisch hochwertiges Ergebnis erzielen? Kein Problem! Mit CLEARFIL™ MAJESTY™ ES-2 Universal können Sie das – eine Farbe für alle Restaurationen im Seitenzahnbereich!

Erfahren Sie, was die REALITY-Evaluatoren über das innovative Universal-Produkt mit einer einzigen Farbe für alle Seitenzahnrestaurationen sagen!

 

Hier können Sie die Rezension herunterladen, um mehr zu erfahren (englischsprachig)!

Chipping an einer keramischen Restauration: Intraorale Reparatur

Häufig werden Fragen zur intraoralen Reparatur von Abplatzungen an keramischen Restaurationen gestellt. Grundsätzlich gilt: Für eine erfolgreiche Wiederherstellung der Restauration sind mehrere Aspekte zu bedenken. Peter Schouten, Technical Affairs Manager (Kuraray Europe Benelux), beschreibt einige grundlegende Fakten.

Tritt ein Chipping auf, gilt es zunächst herauszufinden, was der Auslöser war. Ist das Chipping beispielsweise auf eine zu hohe Belastung zurückzuführen, sollte dies bei der Reparatur natürlich berücksichtigt werden. Wichtig ist auch, vor der Reparatur jedwede Verunreinigungen zu beseitigen, die Oberfläche optimal aufzurauen und chemisch zu aktivieren. Das Vermeiden von Verschmutzungen während der Reparatur ist eine weitere Maßgabe für die erfolgreiche Wiederherstellung der Restauration. Empfohlen ist zudem das Anlegen eines Kofferdams, um das Arbeitsfeld zu isolieren.

Die drei Grundprinzipien der Haftung

Ein adhäsiver Verbund (Kleben) ist nur mit den jeweils optimalen Substanzen und Arbeitsmethoden erfolgreich. Grundsätzlich erfordern unterschiedliche Oberflächen bzw. Gerüstmaterialien oft verschiedene Vorbehandlungsverfahren. Immer sind jedoch die drei Grundprinzipien der Haftung zu beachten:

  1. mechanischer Halt durch aufgeraute Oberfläche,
  2. chemische Aktivierung durch aktive Substanzen,
  3. Verbundoberfläche, die eine optimale Wechselwirkung (Benetzungskapazität) zwischen Oberfläche und dem aufgetragenen Material ermöglicht.

Es gilt: Verunreinigungen mindern die Haftfähigkeit und müssen auf jeden Fall vermieden und / oder entfernt werden.

Arten von Frakturen und Möglichkeiten der Reparatur

Am häufigsten treten reine Keramikfrakturen sowie solche, bei denen das Gerüst freigelegt wird, auf. Vielfach handelt es sich dabei nur um lokale Abplatzungen der Keramik auf, zum Beispiel ein Chipping an der Inzisalkante. Um in diesem Fall eine dauerhafte Reparatur zu erzielen, wird der Klebe-/Reparaturbereich mit einem feinen Diamantfräser vergrößert. Hierbei ist die feinkörnige Verzahnung der mittleren oder gar groben Version vorzuziehen, da eine höhere Anzahl flacher Rillen die optimale Klebefläche liefert. Ein zusätzliches Aufrauen der Klebefläche durch Sandstrahlen (50 µm Körnung, 2 bar Druck) wird dringend empfohlen, um die Oberfläche nochmals zu vergrößern.

Bei der Reparatur von Chipping mit freiliegender Gerüstoberfläche muss das Protokoll entsprechend angepasst werden. Die aufgeraute Frakturfläche wird gründlich gereinigt. Hierfür kann beispielsweise KATANA™ Cleaner (Kuraray Noritake) als Produkt der Wahl dienen. Die universelle Reinigungslösung bietet ein einfaches Vorgehen und ermöglicht eine hohe Reinigungskraft als Grundlage für den sicheren Verbund. KATANA Cleaner kann intra- und extraoral auf allen Arten von Restaurationsmaterialien verwendet werden. Nach dem Abspülen der Lösung und dem Trocknen ist die Oberfläche bereit für den nächsten Schritt, die chemische Aktivierung. Hierfür ist CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS (Kuraray Noritake) gut geeignet. Das Material enthält sowohl Silan sowie MDP und wirkt effektiv auf Silikatkeramiken, Oxidkeramiken (z. B. Zirkonoxid) und Metalllegierungen. Nach dem entsprechenden Vorbehandeln der Restauration kann ohne zusätzlichen Klebeschritt die Restauration mit Komposit repariert werden.

 

Als Komposit der Wahl für die Reparatur eines Chippings kann das fließfähige CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow (Kuraray Noritake) empfohlen werden. Dieses Material hat eine hohe Biegefestigkeit, sogar höher als die der meisten pastösen Kompositwerkstoffe. Zudem passt sich das Komposit der Oberfläche gut und leicht an. Das schnelle und einfache Polieren sowie der langanhaltende Glanz sind weitere geschätzte Eigenschaften dieses Komposits.

Hinweise und Vorgehen bei der Reparatur eines Chippings mit Komposit

  • Isolieren Sie das Arbeitsfeld mit Kofferdam
  • Frakturfläche großflächig mit einem feinen Diamantschleifer überarbeiten
  • Aufrauen der Klebefläche, vorzugsweise durch Abstrahlen
  • Reinigen des Klebebereichs mit einer Universalreinigungslösung (z. B. KATANA™ Cleaner)
  • CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER PLUS auf die Klebefläche (einschließlich freiliegendes Zirkonoxid oder Metall) auftragen und gründlich trocknen
  • Freiliegendes Metall mit einer dünnen Schicht Opaker (z. B. CLEARFIL™ ST OPAQUER) abdecken und lichthärten
  • Reparatur der frakturierten Restauration mit einem fließfähigen Komposit (z. B. CLEARFIL MAJESTY™ ES Flow)