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Esthetic Colorant

Esthetic Colorant: Erste Eindrücke von Francesco Napolitano (Italien)

Als Instruktor und Berater für Kuraray Noritake Italia hat Francesco Napolitano vor etwa einem Jahr eines der erstens Sets von Esthetic Colorant für KATANA™ Zirconia zum Testen erhalten. Hier beschreibt er seine ersten Erfahrungen.

Als das Paket mit Esthetic Colorant in meinem Dentallabor ankam, war ich sofort neugierig und konnte es kaum erwarten, die „bunten" Flüssigkeiten auf KATANA™ Zirconia zu verwenden. Ich begann mit einfachen Testarbeiten, trug die Basisflüssigkeiten wie A Plus auf das vorgesinterte Zirkonoxidgerüst auf, spielte ein wenig mit den grauen und violetten Farbtönen – nach dem finalen Sintern waren tatsächlich Effekte sichtbar. Das Ergebnis war so überzeugend, dass ich sofort wusste: Esthetic Colorant wird meine Materialpalette für Zirkonoxidrestaurationen großartig ergänzen. Die Flüssigkeiten würden mir idealerweise helfen, den Restaurationen von innen heraus mehr Charakter zu verleihen.

Meiner Meinung nach ist der Einsatz von Esthetic Colorant vor allem aus zwei Gründen sinnvoll:

  1. KATANA™ Zirconia ist auch im vorgesinterten Zustand ein sehr dichtes Material. Diese Eigenschaft ist nicht nur für die hervorragende Fräsgenauigkeit, Stabilität und Oberflächenqualität verantwortlich, sondern ermöglicht auch ein kontrolliertes Eindringen der Effektflüssigkeiten in das Gefüge. Die Flüssigkeiten dringen weder zu tief in das Zirkonoxid ein, noch verteilen sie sich zu stark auf der Oberfläche.
  2. Ästhetische Farbstoffe sind Infiltrationsflüssigkeiten auf Wasserbasis mit einem sehr leichten Farbeffekt. Sie erzeugen daher keine so ausgeprägten Charakterisierungseffekte wie die klassischen Einfärbelösungen anderer Firmen. Dies ist aus meiner Sicht ein großer Vorteil, da ich meinen Zirkonoxidrestaurationen einen inneren Charakter verleihen kann, ohne zu übertreiben. So kann ich leichte bis leicht intensive Effekte nachbilden und gleichzeitig bestimmten Bereichen des Zahnes Tiefe verleihen. Gute Beispiele dafür sind die Okklusionsflächen einer Seitenzahnrestauration oder Inzisaleffekte im Frontzahnbereich. Außerdem kann ich mit Esthetic Colorant „opak“ den grauen Effekt eines Metallstiftes oder eines verfärbten Pfeilerzahnes auf der Innenseite einer Restauration abdecken.

Kurzum: Ich finde Esthetic Colorant wirklich fantastisch. Probieren Sie es selbst aus und lassen Sie sich begeistern!

Der effiziente Weg zur Cover-Denture aus Zirkonoxid

Der effiziente Weg zur Cover-Denture aus Zirkonoxid

ZTM Mathias Berger geht in einem aussagekräftigen Artikel auf die Herstellung einer Cover-Denture-Prothese aus Zirkonoxid ein und gibt interessante Einblicke in seinen Arbeitsalltag.

Implantatgetragene Deckprothesen, Cover-Denture, werden seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Während bewährte Anforderungen an statische und funktionelle Aspekte unverändert geblieben sind, hat sich in den vergangenen Jahren die Auswahl an Werkstoffen verändert. Zusätzlich zu metallischen Legierungen stehen auch metallfreie Materialien zur Verfügung – Hochleistungskomposite und hochfeste Zirkonoxid-Materialien wie KATANA™ Zirconia. Der Autor stellt einen Herstellungsweg vor, der effizient zu einem sehr guten ästhetischen Ergebnis führt. Anhand eines Patientenfalles wird die Herstellung einer vollkeramischen Deckprothese dargestellt. Die Werkstoffwahl: Zirkonoxid KATANA™ Zirconia für das Gerüst und die Verblendkeramik CERABIEN™ ZR CZR für Einzelkronen.

Der Weg zur Perfektion

Im Fallbeispiel sollte für den Patienten eine neue Restauration im Oberkiefer hergestellt werden. Im zahnlosen Oberkiefer waren fünf Implantate osseointegriert.

Die Herausforderung: Der Patient litt unter Bruxismus sowie einer gestörten Propriozeption. Die reduzierte Sensibilität galt es beim Herstellen der Deckprothese zu berücksichtigen. Material und Design mussten sorgfältig gewählt werden, um unkontrollierten Kaukräften standzuhalten. Es galt, wohlüberlegt zu agieren. Da technische Komplikationen am Zahnersatz leichter zu reparieren sind als biologische Komplikationen, sollte die Deckprothese nicht komplett steif und unzerbrechlich konzipiert werden. Vielmehr ist der einfache Austausch bzw. die Reparatur der einzelnen Elemente zu ermöglichen.

Die Lösung: Die Lösung war ein zweiteiliges Design. Für die vollkeramische Deckprothese wurden vollkeramische Einzelkronen mit einem Zirkonoxidgerüst kombiniert. Material der Wahl für das Gerüst war KATANA™ Zirconia HTML Plus. Das Zirkonoxid ist mit einer einheitlich hohen Biegefestigkeit von 1.150 MPa prädestiniert für weitspannige Restaurationen. Die Einzelkronen wurden aus KATANA Zirconia YML gefräst; ein Zirkonoxid, welches zusätzlich zur Festigkeitsabstufung sehr natürliche Eigenschaften in Transluzenz und Farbe bietet. Mit diesem Zirkonoxid können auch monolithische Restaurationen kompromisslos realisiert werden.

 

Wie es weitergeht, erfahren Sie hier:

LabLine-Magazin

„ÄSTHETISCHER FALL“ im LabLine-Magazin

In der Frühlings-Ausgabe 2023 des LabLine-Magazins finden Sie einen wunderschönen „ÄSTHETISCHEN FALL“ von Mikel Villar Gonzales und DT Pilar Ballesteros Galan. Die Patientin (21 Jahre) hatte einen Hypoplasiedefekt an den Zähnen 11 und 12, vermutlich aufgrund eines Milchzahntraumas im Frontzahnbereich.

Wie konnten die beiden Zähne minimalinvasiv versorgt werden? Klicken Sie auf das Bild und sehen Sie, wie der Patientin wieder zu einem schönen Lächeln verholfen werden konnte!

Die Zeitschrift LabLine ist eine englischsprachige Publikation für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker. Das Magazin bietet eine umfassende Berichterstattung über die neuesten Techniken und Trends im Bereich der Zahntechnik und der Dentalwerkstoffe und präsentiert diese anhand anspruchsvoller, ästhetischer Fallbeispiele, die von einigen der renommiertesten Experten Europas angefertigt wurden. Mit seinen von Experten kuratierten Inhalten ist LabLine eine unschätzbare Ressource für alle, die ihr Wissen im Bereich der Zahntechnik erweitern und auf dem Laufenden bleiben wollen.

 

Der Weg zur Perfektion: Veneers aus Zirkonoxid

Dank ihres mehrschichtigen Aufbaus mit Farb-, Transluzenz- und Festigkeitsverlauf sind Zirkonoxide der neuesten Generation für eine Vielzahl von Indikationen geeignet. In einem Artikel (erschienen in dental dialogue, 1/2023) wird vor allem das ästhetische Potenzial eines solchen Materials beleuchtet und gezeigt, inwiefern sich dieses für die Herstellung monolithischer Veneers eignet. Dabei beschreiben die Autoren zusätzlich zum Herstellungsprozess auch die klinischen Arbeitsschritte. Denn der Weg zur Perfektion wird von vielen Bausteinen bestimmt.

ZTM Daniele Rondoni, Dr. Enzo Attanasio

Veneers aus Zirkonoxid? Zunächst scheint dies etwas untypisch, doch in einigen Fällen kann die Versorgung mit monolithischen Veneers aus Zirkonoxid durchaus eine adäquate Behandlungsoption darstellen. Verwendet werden sollte ein Zirkonoxid der neuesten Generation mit einer hohen Ästhetik, beispielsweise KATANA™ Zirconia YML (Kuraray Noritake). Dieses Material verfügt speziell im Schmelzbereich über eine sehr hohe Transluzenz und kann mit einer Mindestwandstärke von nur 0,3 bis 0,4 mm ausgefräst werden, also optimal für minimalinvasive Präparationen. Dank der automatisierten Fertigung der Restaurationen lässt sich mit diesem Material der manuelle Arbeitsaufwand für die Veneerherstellung reduzieren. Gleichwohl werden auf digitalem Weg hochästhetische Ergebnisse erzielt.

Der Weg zur Perfektion

Ausgangssituation

Bei dem im Artikel gezeigten Fall stellte sich eine junge Patientin mit einer Zahnfehlstellung und von der Norm abweichenden Zahnformen im Oberkiefer-Frontzahnbereich in der Praxis vor. Es wurde entschieden, für die Korrektur der Zahnfehlstellung im Oberkiefer (unter anderem Diastemaschluss) zunächst eine kieferorthopädische Behandlung vorzunehmen. Danach sollte die Formkorrektur mit keramischen Veneers (KATANA™ Zirconia YML) erfolgen.

Wie die Rehabilitation erfolgte, ist im Artikel (dental dialogue, 1/2023) ausführlich beschrieben. Das PDF kann hier heruntergeladen werden.

Rezept für die Herstellung einer einzelnen Frontzahnkrone

Der Zahntechniker Dmitrii Kisel beschreibt in einem Artikel (veröffentlicht in dental dialogue) sein Rezept für das Verblenden einer einzelnen Frontzahnkrone. Zweifelsohne gehört dies zu einer der schwierigsten Herausforderungen im keramischen Laboralltag. In der Regel führt der Weg zum erfolgreichen Ziel über die manuelle Verblendung, die ein durchdachtes Schichtkonzept voraussetzt. Mithilfe digitaler bildgebender Verfahren lässt sich eine Farbanalyse im Abgleich zum Nachbarzahn schaffen und basierend darauf die Colour-Map für die Schichtung der keramischen Massen erstellen. Zusätzlich zum hohen Anspruch an die zahntechnische Arbeit ist die Materialwahl (Gerüstkeramik, Verblendkeramik) eine wichtige Erfolgszutat.

Der Weg zur Perfektion

Dmitrii Kisel konzentriert sich in seinem Artikel auf die Herstellung einer Frontzahnkrone auf einem Zirkonoxidgerüst mit keramischen Werkstoffen von Kuraray Noritake. „Im Laboralltag bevorzugen wir KATANA™ Zirconia, da es sich aus unserer Sicht am besten bewährt hat“, betont er. Als wichtige Erfolgsmerkmale hebt er die verlässliche Ergebnisqualität, die Festigkeit des Werkstoffs sowie die hohe Helligkeit bei gleichzeitig guter Lichtdynamik innerhalb der Restauration hervor. Das KATANA™-Sortiment bietet ihm verschiedene Materialien, mit denen alle Anforderungen an eine hochwertige vollkeramische Restauration erfüllt werden können:

  • YML (Multi-Generationen-Zirkonoxid): hochfestes mehrschichtiges Allrounder-Zirkonoxid mit Festigkeits- und Transluzenzverlauf
  • HTML Plus (High Translucent Multi-Layered): hochfestes mehrschichtiges Zirkonoxid mit ausgewogener Opazität und Transparenz zur Herstellung von kombinierten Arbeiten mit vestibulärer Verblendung oder zur Herstellung von Gerüsten für Kronen und Brücken
  • HT (High Translucent): hochfestes Zirkonoxid mit ausgewogener Opazität und Transparenz zur Herstellung von kombinierten Arbeiten mit vestibulärer Verblendung oder zur Herstellung von Gerüsten für Kronen und Brücken
  • STML (Super Translucent Multi-Layered): mehrschichtiges Zirkonoxid zur Herstellung von vollanatomischen Restaurationen oder Cut-back-Gerüsten
  • UTML (Ultra Translucent Multi-Layered): mehrschichtiges Zirkonoxid zur Herstellung von monolithischen Restaurationen mit Bemalung

Vorstellung des Patientenfalls

Anhand eines Patientenfalles beschreibt der Zahntechniker sein Vorgehen. Eine Patientin konsultierte mit einem Zirkonoxid-Implantat in regio 21 die Zahnarztpraxis. Da sie mit Form und Farbe des Nachbarzahns 11 zufrieden war, sollte die keramische Implantatkrone möglichst identisch zum natürlichen Nachbarzahn angefertigt werden. „Eine echte Herausforderung, denn der Zahn präsentiert sich mit mannigfaltigen lichtoptischen Eigenschaften. Wir erwogen, ein Zirkonoxidgerüst (Katana HT, Kuraray Noritake) keramisch zu verblenden (Cerabien ZR, Kuraray Noritake), um so auch feinste lichtoptische Charakteristika herausarbeiten zu können.“

Wie es weitergeht, erfahren Sie hier.

Der Kuraray Noritake-Award 2023: „Wir suchen die Besten unter Euch!“

Für Azubis in der Zahntechnik und Jung-Zahntechniker/innen

Im Jahr 2023 wird erneut zum Kuraray Noritake-Award aufgerufen! Unter dem Motto „Wir suchen die Besten unter Euch!“ spricht Kuraray Noritake alle Azubis sowie Jung-Zahntechniker/innen an, die sich mit Leidenschaft und Motivation vollkeramischen Restaurationen widmen möchten.

Bereits zum fünften Mal findet 2023 der Kuraray Noritake-Award statt. „Gemeinsam mit der Fachjury möchten wir junge Menschen mit diesem Wettbewerb für Zahntechnik begeistern – für einen Beruf, der Handwerk, Kreativität und Wissen vereint“, sagt Dr. Carsten Barnowski (Kuraray Noritake). Jury-Mitglied ZTM Björn Roland ergänzt: „Wir möchten zusätzlich zu Azubis auch junge Zahntechniker/innen motivieren, sich den Herausforderungen unseres Berufes mit Leidenschaft zu widmen. Ein Wettbewerb ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, das eigene Können unter Beweis zu stellen“.

Der Wettbewerb

Der Kuraray Noritake-Award folgt dem digitalen Workflow. Nach der Anmeldung erhält jeder Teilnehmende STL-Datensätze und Informationen zur Wettbewerbsarbeit. Anhand der Modelldatensätze werden monolithische Kronen konstruiert und von einem Partner-Fräszentrum gefräst (Zirkonoxid: KATANA™ Zirconia STML). Danach zählen Können und Kreativität! Der Teilnehmende widmet sich voll und ganz der Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmasse. Es wird eine Fotodokumentation erstellt und der Fachjury eingereicht. Bewertet werden alle Einsendungen! Die zehn Bestplatzierten erhalten eine Einladung zu einem Präsenz-Kurs mit ZTM Jochen Peters. In dieser finalen Runde des Kuraray Noritake-Awards werden die Gewinner/innen basierend auf ihren Arbeitsergebnissen gekürt. Die Jury besteht wie gewohnt aus den drei engagierten Zahntechnikermeistern Björn Roland, Jochen Peters und Philipp von der Osten.

REGISTRIERUNG
KONSTRUKTION
HERSTELLUNG
FOTODOKUMENTATION

Förderung junger Fachkräfte als Basis für eine zukunftsfeste Zahntechnik

Dr. Carsten Barnowski betont: „Nachwuchsförderung ist unverzichtbar für unsere Branche. Viele Labore stellen sich dieser Herausforderung. Sie bilden junge Menschen aus und schaffen Perspektiven. Dabei möchten wir unterstützen! Und so rufen wir alljährlich zur Teilnahme an unserem Award auf und freuen uns über die großartige Resonanz. Wir sind sehr gespannt auf Eure Wettbewerbsarbeiten!“

Wie immer gilt:
Rechtzeitig anmelden. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 50 limitiert. Bis zum 30. September 2023 können sich Azubis sowie Jung-Zahntechniker/innen für die Teilnahme am Kuraray Noritake-Award bewerben. E-Mail an award@kuraray.com oder direkt über das Formular auf der Website.

Steckbrief: KATANA™ Zirconia

Mit dem Multi-Layered Zirkonoxid KATANA™ Zirconia setzt Kuraray Noritake seit Jahren richtungsweisende Meilensteine im Bereich des vollkeramischen Zahnersatzes. Folgend dem Anspruch „Der Weg zur Perfektion“ wurde die KATANA™-Familie immer wieder erweitert. Heute werden gleich vier mehrschichtige Zirkonoxide angeboten – für jedwede Situation das passende Material.

Als das Original unter den mehrschichtigen Zirkonoxiden bekannt, bewährt sich KATANA™ Zirconia Mulit-Layered seit vielen Jahren als hochwertiges, sicheres Material. Das Zirkonoxid war im Jahr 2013 das erste Zirkonoxid mit polychromatischem Farbverlauf (ML = Multi-Layered). Nachdem die mehrschichtigen Discs sehr gut vom Markt angenommen worden waren, ging Kuraray Noritake den nächsten Schritt. Im Jahr 2015 wurde die KATANA™-Familie um zwei transluzente Materialien ergänzt: KATANA™ Zirconia STML (ST = supertransluzent) und UTML (UT = ultratransluzent). Als kurze Zeit später mit den keramikbasierten Malfarben FC Paste Stain ein Liquid Ceramic-System (keramische Malfarben) auf den Markt gebracht wurde, war das KATANA-Potpourri für ästhetische und zugleich stabile Zirkonoxid-Restaurationen nahezu vollständig. Doch die erfahrenen Entwickler und Produktspezialisten gingen den Weg zur Perfektion weiter. Dem Dentallabor sollte noch mehr Einfachheit und Wirtschaftlichkeit geboten werden, am besten mit einem Universalmaterial für alle Fälle. Im Jahr 2021 konnte mit KATANA™ Zirconia YML ein Allrounder-Zirkonoxid auf den Markt gebracht werden. Damit wurde erneut ein Meilenstein im Bereich der Vollkeramik gesetzt: Erstmals war ein Multi-Generationen-Zirkonoxid in der KATANA™-Familie verfügbar.

Mathias Fernandez Y Lombardi (Dentaltechnologe) ist Spezialist in Sachen Zirkonoxid. Er ist u. a. tief vertraut mit den KATANA™ Zirconia-Materialien, kennt Besonderheiten und spricht tagtäglich mit Anwendern.

„Die Qualität von Zirkonoxid – und damit auch der zahntechnischen Restaurationen – hängt von der Qualität des Rohstoffs ab. Dieser hat große Auswirkungen, z. B. auf Oberflächenqualität, Kantenstabilität und Passgenauigkeit. Im Gegensatz zu anderen Herstellern werden bei Kuraray Noritake alle Zirkonoxide im eigenen Haus produziert; von der firmeneigenen Pulvertechnologie bis hin zur Scheibenverpressung und Vorsinterung. Die hohe Qualität von KATANA Zirconia beruht auf der jahrzehntelangen keramischen Kompetenz des Unternehmens.“

Mathias Fernandez Y Lombardi, EU Scientific Manager Dental Ceramics & CAD/CAM Materials Kuraray Europe GmbH

 

Steckbrief KATANA™ Zirconia im Dentallabor

Anfang der 2000er Jahre war Zirkonoxid ein opakes, unnatürlich aussehendes Material von kalkweißer Farbe. Heute, zwanzig Jahre später, hat sich Zirkonoxid dank technologischer und werkstoffkundlicher Fortschritte zu einem hochästhetischen und langlebigen Keramikwerkstoff für viele Indikationen entwickelt. Ganz vorne dabei ist KATANA™ Zirconia von Kuraray Noritake Dental.

Natürliche Ästhetik: Zirkonoxid als Multi-Layered
KATANA™ Zirconia vereint mehrschichtige Zirkonoxid-Rohlinge (Multi-Layered). Die Rohlinge integrieren einen fließenden Farb- und Helligkeitsverlauf sowie zum Teil einen Transluzenz- und Festigkeits-Gradienten. Im Dentallabor steht KATANA™ Zirconia daher für Zuverlässigkeit, Sicherheit und Effizienz.

Anwendung: KATANA™ Zirconia für alle CAD/CAM-Fräseinheiten
Für die Umsetzung einer Restauration aus KATANA™ Zirconia werden die Rohlinge in Rondenform (CAD/CAM-Disc) und teilweise auch als Block angeboten. Die Discs sind für die Verarbeitung in allen gängigen CAD/CAM-Systemen geeignet.

Indikationen: Zirkonoxid für alle Fälle
Die KATANA™-Familie hält für jede Indikation das passende Material bereit, z. B. Kronen, Brücken (auch weitspannig), Veneers, Abutments, Onlays. Vollanatomisch, teilanatomisch oder als Gerüst – die KATANA™-Zirkonoxide sind vielfältig und individuell einsetzbar.

Ergänzung: Keramikbasierte Malfarben
Für monolithische Restaurationen aus KATANA™ Zirconia ermöglichen die keramikbasierten Malfarben (FC Paste Stain) – ein Liquid Ceramic-System – die problemlose Charakterisierung. Die Massen sind in 27 verschiedenen Farbtönen verfügbar und haben eine hervorragend kontrollierbare Transparenz. Und auch für das Micro-Layering sind die KATANA™-Zirkonoxide perfekt geeignet. Beispielsweise kann mit der unter anderen in Japan sehr beliebten Internal Stain-Technique eine hohe, individuelle Ästhetik erzielt werden.

 

Was unterscheidet KATANA™ Zirconia vom Zirkonoxid anderer Hersteller?

Für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker ist es auf den ersten Blick schwierig, die Qualität eines Zirkonoxids zu beurteilen. Ein Rohling gleicht optisch dem anderen. Auf den zweiten Blick jedoch wird deutlich, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den Materialien gibt. Zirkonoxid ≠ Zirkonoxid. Nicht nur die Zirkonoxid-Generationen unterscheiden sich, sondern auch die Qualität des Materials.

Qualität von Zirkonoxid
Eigenschaften von Zirkonoxid-Restaurationen, die von Qualität und Zusammensetzung des Pulvers sowie der industriellen Produktion abhängen, sind z. B.:

  • Transluzenz und Farbwirkung,
  • Biegefestigkeit,
  • Alterungsverhalten und
  • Sinterleistung

Die meisten Hersteller von dentalem Zirkonoxid beziehen vorgefertigtes Pulver von einem externen Lieferanten. Im Gegensatz dazu setzt Kuraray Noritake auf abgestimmte Produktionsprozesse, die von Anfang bis Ende im eigenen Haus erfolgen. Dazu gehören die Produktion und der Zusatz von Komponenten, auf denen die innovative Multilayer-Technologie beruht. Diese Technologie macht es möglich, die Tönung der polychromatischen Blöcke exakt an die Farben der Farbskala VITA classical A1–D4 anzupassen. Da die Produktion bei Kuraray Noritake hausintern erfolgt, behält das Unternehmen die volle Kontrolle über die Qualität der Rohstoffe, ihre Körnung und die Reinheit der Formulierung. Dies ermöglicht eine präzise Abstimmung der mechanischen und optischen Produkteigenschaften.

Die sorgfältigen Vorbereitungsprozesse – von der Rohstoffproduktion bis zur Pressung – sind verantwortlich für die hohe Kantenstabilität und Oberflächenqualität von Restaurationen aus KATANA Zirconia. Auch die herstellerseitige Vorsinterung beeinflusst die Materialqualität erheblich. Das Vorsinterverfahren in der Produktion von Kuraray Noritake ergibt nachweislich stabile Blöcke. Trotz dieser Stabilität kann KATANA™ Zirconia mit üblichen diamantbeschichteten Fräswerkzeugen bearbeitet werden, ohne dass ein erhöhtes Bruchrisiko besteht oder die Werkzeuge stärker verschleißen. Das spezielle Herstellungsverfahren für KATANA™ Zirconia hat zudem positive Auswirkungen auf die Oberflächenglätte und kann die Sinterzeiten verkürzen. Das Speed-Sinterprogramm für alle Varianten ermöglicht dem Dentallabor reduzierte Sinterzeiten für Einzelzahn-Restaurationen und Brücken (bis zu drei Einheiten). Wird KATANA™ Zirconia Block mit dem CEREC-System von Dentsply Sirona verarbeitet, ist es sogar möglich, Einzelkronen und Brücken (bis zu drei Einheiten) in 18 bis 30 Minuten zu sintern.

Die spezielle Produktion des Zirkonoxids macht am Ende den großen Unterschied in der Qualität aus. Die KATANA™ Zirconia-Familie zeichnet sich durch eine homogene, hochdichte Struktur mit geringer Porosität und einem hohen Reinheitsgrad aus.

 

Die Familie von KATANA™ Zirconia im Überblick

KATANA™ Zirconia vereint derzeit vier verschiedene Zirkonoxid-Materialien. Für jede Indikation kann das passende Material gewählt werden. Hinweis: Anwender sollten werkstoffkundliche Materialkennwerte beachten. Wie bei jedem Zirkonoxid gilt: Eine höhere Transluzenz geht mit einer geringeren Biegefestigkeit einher.

KATANA™ Zirconia HTML Plus (High Translucent Multi Layered)
Das polychrome Zirkonoxid HTML besitzt eine für Zirkonoxid maximale Festigkeit. Um möglichst viele Situationen abzudecken, ist KATANA™ HTML in verschiedenen Grundeinfärbungen erhältlich. Das Material bietet für Gerüste optimale lichtoptische Eigenschaften. Einfallendes Licht wird durchgelassen und zugleich der Stumpf gut kaschiert.

KATANA Zirconia STML (Super Translucent Multi-Layered)
Durch Beigaben von Aluminiumoxid sowie die Variation der Partikelgrößen ist dieses Zirkonoxid modifiziert und in der Transluzenz erhöht. Auch KATANA™ Zirconia STML hat einen polychromatischen Farbverlauf. Zusätzlich zur Farbintensität variiert die Transluzenz. Daher eignet sich dieses Material gut für Gerüste im Frontzahnbereich (bis zu drei Gliedern). Die geringere Transluzenz im zervikalen Bereich ist optimal für die farbgebende Gerüstbasis.

KATANA™ Zirconia UTML (Ultra Translucent Multi-Layered)
Die höchste Transluzenz innerhalb der KATANA™-Familien hat UTML. Durch die fein abgestimmte Modifikation des Materials kommen die lichtoptischen Eigenschaften denen einer Glaskeramik sehr nahe. Dies erweitert den Indikationsspielraum um monolithische Versorgungen im ästhetisch sichtbaren Bereich. Das Material besitzt weniger Chroma. Dafür ist eine gleichmäßig hohe Transluzenz gegeben.

KATANA™ Zirconia YML (Yttrium Multi-Layered)
KATANA™ Zirconia YML ist der Allrounder in der KATANA™-Familie. Aufgrund der hohen Transluzenz und Festigkeit in einem Rohling lässt sich das gesamte Indikationsspektrum abdecken. KATANA™ Zirconia YML vereint drei Rohmaterialien mit unterschiedlich hohem Yttriumoxid-Anteil für einen ausgewogenen Farb-/Transluzenz- und Festigkeitsverlauf. Die nahtlose Multilayer-Technologie sorgt dafür, dass sichtbare Übergangslinien zwischen den Schichten gar nicht erst entstehen. Dadurch kommen die natürliche Farbe und Transluzenz optimal zur Geltung – für ein vereinfachtes, zeitsparendes Finish.

 

Werkstoffkundliche Daten von KATANA Zirconia im Überblick

Biegefestigkeit
KATANA Zirconia HTML: 1150 MPA
KATANA Zirconia STML: 750 MPa
KATANA Zirconia UTML: 550 MPa
KATANA Zirconia YML: 1.100 MPa bis 750 MPa (Festigkeitsverlauf)

Transluzenz
KATANA Zirconia HTML: 45 %
KATANA Zirconia STML: 49 %
KATANA Zirconia UTML: 51 %
KATANA Zirconia YML: 49 % bis 45 % (Transluzenzverlauf)

Indikationen
KATANA Zirconia HTML: Gerüste und weitspannige Brücken (Verblendgerüste, monolithisch)
KATANA Zirconia STML: bis zu 3-gliedrige Brücken (Verblendgerüste, monolithisch).
KATANA Zirconia UTML: Frontzahnkronen, Veneers, Inlays/Onlays (Frontzahnbrücken 2-3 Glieder)
KATANA Zirconia YML: ästhetischer Allrounder

Top-Produkt des Jahres 2023: CLEARFIL™ SE Protect

Zum fünften Mal vom DENTAL ADVISOR als Top-Produkt ausgezeichnet

Im Jahr 2023 hat es CLEARFIL™ SE Protect zum bereits fünften Mal auf die Liste der Top-Produkte des DENTAL ADVISOR geschafft. Damit gehört das Material zu den zahnmedizinischen Materialien, die nach Ansicht der jährlichen Produktbewertung der Publikation die beste praxisorientierte Leistung liefern.

In der Kategorie „Selbstätzende Haftvermittler“ wird CLEARFIL™ SE Protect vorgestellt als ein selbstätzendes Adhäsiv, das mehr als nur eine zuverlässige Bindung bietet.

  • Antibakterieller (selbstätzender) Primer dank enthaltenem MDPB-Monomer
  • Baut auf demselben System auf wie das Goldstandard-Adhäsiv CLEARFIL™ SE BOND
  • Ist mit CLEARFIL™ DC Aktivator auch für erweiterte Indikationen wie Stumpfaufbauten und indirekte Restaurationen anwendbar.

Alles in allem: Dieses Produkt ist eine großartige Ergänzung für Ihre zahnärztlichen „Werkzeugkiste“. Die Anwendung von CLEARFIL™ SE Protect ist vielseitig. Sie können es für jede direkte Restauration verwenden, insbesondere aber bei der Behandlung von hypersensiblen Zähnen. Es wird auch häufig für den Aufbau mit selbst- oder dualhärtenden Kompositmaterialien und für die Befestigung mit Kompositmaterialien in Kombination mit CLEARFIL™ DC Aktivator verwendet.

CLEARFIL™ SE Protect bietet Ihnen folgende Merkmale:

  • Praktisch keine postoperative Sensibilität
  • Exzellente Haftfestigkeit für Schmelz und Dentin
  • Schnelles und einfaches Verfahren mit geringer Techniksensibilität

Diese Attribute spiegeln sich in den Studienergebnissen und den Kommentaren der 13 DENTAL ADVISOR-Redakteure und -Berater wider. Sieben von ihnen hatten zuvor CLEARFIL™ SE BOND in ihren Praxen verwendet. Nachdem CLEARFIL™ SE Protect über einen Zeitraum von sechs Wochen bewertet wurde (mehr als 150 Restaurationen), erhielt es von den Beratern eine klinische Bewertung von 98 % auf einer Bewertungsskala von 1 – 5.

Die das Produkt bewertenden Praktiker stellten keine postoperative Sensibilität fest. Zu den Beobachtungen, die in dem Online-Bericht vom DENTAL ADVISOR erwähnt wurden, gehörte die Tatsache, dass der Primer und der Bonder den Zahn gleichmäßig benetzten. Sie erwähnten auch, dass CLEARFIL™ SE BOND wirksam bei der Reduzierung der Sensibilität ist, wenn es auf Bereiche mit Rezessionen oder ähnliche Bereiche mit empfindlicher Zahnstruktur aufgetragen wird.

Die Auszeichnungen „Top-Produkt“ oder „Bevorzugtes Produkt“, die vom in den USA ansässigen DENTAL ADVISOR vergeben werden, wurden eingeführt, um praktisch tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzten dabei zu helfen, die zahlreichen neuen Lösungen für weniger invasive Techniken, standardisierte oder vereinfachte Verfahren und regelmäßig verbesserte Ergebnisse zu verstehen. DENTAL ADVISOR führt praxisbasierte klinische Bewertungen und Produktleistungstests kurz nach der Produkteinführung durch und veröffentlicht die Ergebnisse jährlich online. Dies soll potenziellen Anwendern helfen, hochwertige neue zahnärztliche Materialien zu identifizieren und zu bestimmen, welche von ihnen am besten geeignet sind, ihre individuellen Anforderungen zu erfüllen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website vom DENTAL ADVISOR: www.dentaladvisor.com

CLEARFIL™ Universal Bond Quick

Auszeichnung für CLEARFIL™ Universal Bond Quick

DENTAL ADVISOR Editor's Choice und 2023 Preferred Product Award: Schneller Verbund in einem einzigen Verfahren

CLEARFIL™ Universal Bond Quick wurde 2023 als Editor’s Choice von DENTAL ADVISOR ausgezeichnet, welcher jährlich zahnmedizinische Produkte und Ausstattungen bewertet und die Ergebnisse publiziert. Zudem wurde CLEARFIL™ Universal Bond Quick zum bevorzugten Produkt des Jahres in der Kategorie der universellen Haftvermittler von DENTAL ADVISOR. Die 31 Beraterinnen und Berater, welche die Anwendung von CLEARFIL™ Universal Bond Quick während 1.065 Nutzungen bewerteten, gaben dem Produkt eine exzellente Gesamtbewertung von 98%.

CLEARFIL™ Universal Bond Quick ist ein Fluorid freisetzendes Universaladhäsiv aus einer einzigen Flasche mit MDP-Monomer- und Amidmonomer-Chemie, auch Rapid-Bond-Technologie genannt. Die Kombination aus dem MDP-Monomer – für eine starke chemische Bindung zu Hydroxylapatit – und dem neu entwickelten hydrophilen Amid-Monomer (stark hydrophil) ist für die schnelle chemische Bindung und die rasche Penetration in die Zahnsubstanz verantwortlich. Da das Amid-Monomer schnell in Dentin und Schmelz eindringt, entfällt die Notwendigkeit eines langen Einreibens des Adhäsivs in das Dentin und verkürzt so die Wartezeit nach der Anwendung. Nach dem Aushärten bildet das innovative Amid-Monomer ein feuchtigkeitsbeständiges, vernetztes Polymer-Netzwerk.

Dadurch ist die Bindung feuchtigkeitsresistent und stabil; mit dauerhaften Ergebnissen. Durch die verkürzte Anwendungszeit reduziert sich auch die Techniksensibilität.

Als schneller und vielseitiger Vermittler, der direkt mit Dentin, Schmelz, Metallen, Zirkonoxid und Lithiumdisilikat bindet, ist CLEARFIL™ Universal Bond Quick für direkte und indirekte Restaurationen geeignet und kann für Total-Etch-, Selective-Etch- oder Self-Etch-Methoden verwendet werden. In Verbindung mit CLEARFIL™ DC Aktivator wird CLEARFIL™ Universal Bond Quick dualhärtend und ist universell einsetzbar; sowohl mit selbst- als auch mit dualhärtenden Kompositen. Die Zahnärztinnen und Zahnärzte, die das Produkt bewertet haben, kommentierten die einfache Handhabung, die ideale Viskosität, die Eignung für alle Haftverfahren und die komfortable Anwendung. Zu ihren Bemerkungen gehörten: „Perfekte Viskosität. Einfachheit und Geschwindigkeit waren großartig.“ und „Ideal für den Ersatz von Silan zur Grundierung von Kronen für die Befestigung mit Kompositen."

Auszeichnungen wie „Editor’s Choice“, die von dem in den USA ansässigen DENTAL ADVISOR verliehen werden, wurden eingeführt, um praktisch tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzten dabei zu helfen, die zahlreichen neuen Lösungen für weniger invasive Techniken, standardisierte oder vereinfachte Verfahren und regelmäßig verbesserte Ergebnisse zu verstehen. DENTAL ADVISOR führt praxisbasierte klinische Bewertungen und Produktleistungstests kurz nach der Produkteinführung durch und veröffentlicht die Ergebnisse jährlich online. Dies soll potenziellen Anwendern helfen, hochwertige neue zahnärztliche Materialien zu identifizieren und zu bestimmen, welche von ihnen am besten geeignet sind, die individuellen Anforderungen zu erfüllen.

Multi-Layered Zirkonoxid und der Weg zur Perfektion

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Arbeit im Dentallabor rasant verändert. Neue Fertigungstechnologien haben sich durchgesetzt, Werkstoffe wurden weiterentwickelt. Dazu gehören auch Multi-Layered Zirkonoxide. 2013 brachte Kuraray Noritake (Hattersheim) das erste Multi-Layered Zirkonoxid KATANA™ Zirconia auf den Markt. In einem aktuellen Artikel in der Quintessenz Zahntechnik (Ausgabe 5/2023) geben Mathias Fernandez Y Lombardi und Giuliano Moustakis anhand der KATANA™ Zirconia-Multi-Layered Familie einen Überblick zu Zirkonoxid-Typen, Rohstoffqualität, Werkstoffkompetenz sowie Finalisierungswegen.

Ob Einzelkrone, weitspannige Brücke, komplexe Implantatarbeiten oder Veneer – Zirkonoxid hat sich als Allround-Werkstoff für vollkeramischen Zahnersatz etabliert. Und die Entwicklung scheint noch lange nicht beendet. Zirkonoxide und Verfahrenswege werden weiter optimiert und an die Bedürfnisse der modernen prothetischen Zahnmedizin angepasst. Doch bevor ein Werkstoff wie Zirkonoxid die volle Akzeptanz bei Anwendern findet, müssen Hürden überwunden werden. Gerade Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern wird oft der Drang nach Perfektionismus nachgesagt; obwohl es eine „perfekte Imitation“ natürlicher Zähne nicht geben kann. Schon kleinste lichtoptische Feinheiten einer vollkeramischen Restauration können das geschulte Auge eines erfahrenen Zahntechnikers hemmen, das Arbeitsergebnis und somit auch den Werkstoff als Erfolg zu akzeptieren.

Japanische Handwerkskunst

Nicht nur in Deutschland vereint Zahntechnik als Handwerksberuf – neben fachlichem Know-how – Eigenschaften wie Leidenschaft, Wissbegierde und Ausdauer mit dem Streben nach Vollkommenheit. In Japan unterliegt die traditionelle Zahntechnik in ihrer Exzellenz und Präzision dem Anspruch nach Perfektion. An diesem Vorsatz ändern auch digitale Fertigungstechnologien nichts. Die zahntechnische keramische Handwerkskunst ist in Japan hoch angesehen. Viele japanische Zahntechniker-Meister sind weltweit für ihre manuellen Fertigkeiten bekannt. Ihr Perfektionismus und ihre Leidenschaft für das, was sie tun, sind nahezu einzigartig.

10 Jahre KATANA™ Zirconia Multi-Layered

Darauf beruht auch die Entwicklung der keramischen Werkstoffe der japanischen Fa. Kuraray Noritake (Hattersheim), unter anderem von Multi-Layered Zirkonoxiden der KATANA™ Zirconia-Familie. Das Unternehmen sieht sich dafür verantwortlich, jeden Schritt auf dem Weg zur Perfektion selbst im Blick und im Griff zu haben. Intuition, Geschick und Präzision spielen für die Entwicklungs- und Forschungsabteilung eine wichtige Rolle. Der Fokus: kontinuierliche Entwicklung der Werkstoffe, um die eigenen Produkte stetig zu verfeinern, Know-how weiterzugeben und Tradition mit innovativen Technologien zu verbinden.

Lesen Sie mehr darüber in dem Artikel von Mathias Fernandez Y Lombardi und Giuliano Moustakis in der Zeitschrift Quintessenz Zahntechnik (Ausgabe 5 / 2023).