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Einverständniserklärung

Der Inhalt der Website www.kuraraynoritake.eu/de ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten und enthält Informationen zu Produkten, welche die Gesundheit und Sicherheit von Patienten beeinträchtigen könnten, wenn sie nicht durch geschultes Fachpersonal gelesen, verstanden und angewendet werden.

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der geltenden Gesetzgebung erkläre ich daher in eigener Verantwortung, dass ich auf dem Gebiet der Zahnmedizin und/oder Zahntechnik fachlich geschult und daher berechtigt bin, die Inhalte dieser Website einzusehen.

Blog

Whitepaper adhäsive Befestigung indirekter Restaurationen

Experten beleuchten in einem neuen Whitepaper die adhäsive Befestigung indirekter Restaurationen

Die Etablierung der Adhäsivtechnik hat die Zahnmedizin in vielen Bereichen verändert. So spielt die adhäsive Befestigung von indirekten Restaurationen heute eine wichtige Rolle im Praxisalltag. Doch welches Befestigungssystem wird benötigt? Wie viele Systeme sollten für die definitive Befestigung einer Restauration in der Praxis vorrätig sein? Und hat die konventionelle Zementierung überhaupt noch eine Bedeutung? Universelle Befestigungskomposite suggerieren eine einfache Handhabung und eine breite Anwendung. Aber werden sie wirklich jeder Indikation gerecht? Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von PANAVIA™ – seit vier Jahrzehnten Pionier auf dem Gebiet der adhäsiven Befestigung – hat Kuraray Noritake ein neues Whitepaper veröffentlicht. In einem Expertentalk beantworten vier Spezialisten zahlreiche praxisrelevante Fragen rund um die adhäsive Befestigung.

Unter dem Titel „Die adhäsive Befestigung im Praxisalltag: Eines für alles oder doch fallbezogen?“ bündelt das Whitepaper das Fachwissen und die praktische Erfahrung von Dr. Verena Freier, Dr. Andreas Kaiser, Christian Wentzel und Dr. Frederike Fehrmann. Alle vier beschäftigen sich täglich mit der adhäsiven Befestigung indirekter Restaurationen. In einer fundierten Diskussion erörtern sie die Bedeutung der adhäsiven Befestigung im Praxisalltag, analysieren die Vor- und Nachteile verschiedener Befestigungsverfahren und diskutieren, ob ein universeller oder ein fallbezogener Ansatz für indirekte Restaurationen am besten geeignet ist. Dr. Verena Freier betont unter anderem die Vielseitigkeit moderner Befestigungskomposite und erklärt, dass in ihrer Praxis keine konventionellen Zemente mehr verwendet werden. Dr. Andreas Kaiser berichtet über seine langjährigen positiven Erfahrungen mit PANAVIA™-Produkten und betont die Bedeutung der adhäsiven Befestigung bei zahnfarbenen Restaurationen. Christian Wentzel schätzt die Zuverlässigkeit der PANAVIA™-Produkte und die Möglichkeit, je nach Situation zwischen volladhäsiver und selbstadhäsiver Befestigung wählen zu können. Dr. Frederike Fehrmann lobt die Befestigungskomposite der PANAVIA™-Familie für ihre hervorragende Haftkraft und Ästhetik.

Das Whitepaper bietet eine umfassende Analyse und praktische Tipps zur adhäsiven Befestigung und ist damit ein hilfreiches Informationsmedium für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihr Wissen zusätzlich zur wissenschaftlichen Fachliteratur durch Tipps von Kolleginnen und Kollegen erweitern möchten. Und so wird das Whitepaper auch zu einer kleinen Hommage an PANAVIA™. Als eine der führenden Marken in der adhäsiven Befestigungstechnologie feiert die PANAVIA™-Familie dieses Jahr das 40-jährige Bestehen.

Zirkonoxidkronen

Der Kuraray Noritake-Award und der Blick über den Tellerrand

Patricia Strimb (Zahntechnik Norbert Wichnalek, HIGHFIELD.DESIGN, Augsburg) belegte den ersten Platz beim Kuraray Noritake-Award 2022/23. Mit ihrer Wettbewerbsarbeit schaffte sie es unter die zehn Finalisten und setzte sich anschließend in einem Hands-on-Kurs mit ZTM Jochen Peters durch.

Auch 2023 gibt es wieder den Kuraray Noritake-Award! Unter dem Motto „Wir suchen die Besten unter euch!“ richtet sich Kuraray Noritake an alle Auszubildenden sowie junge Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die sich mit Leidenschaft und Motivation vollkeramischen Restaurationen widmen möchten. Doch was macht den Wettbewerb wirklich aus und warum entscheiden sich so viele angehende und junge Zahntechniker/innen für eine Teilnahme? Wir sprachen mit Patricia Strimb, die im vergangenen Jahr als Erstplatzierte gekürzt worden ist. Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Liebe Patricia, warum hast Du Dich für die Teilnahme am Kuraray Noritake-Award entschieden?

Dafür gab es verschiedene Gründe. Ich mag Wettbewerbe, bei denen man das eigene Können mit anderen messen kann. Diese Art der Reflexion ist mir wichtig. Zudem ist mein Ausbildungslabor ganzheitlich orientiert aufgestellt; wir betrachten unsere Arbeit immer von verschiedenen Perspektiven. Es ist mir wichtig, über meinen eigenen fachlichen Tellerrand zu schauen und auch andere Sicht- und Arbeitsweisen kennenzulernen. Der Kuraray Noritake-Award ist dafür eine gute Plattform. Mein Kollege Lukas Wichnalek nahm bereits beim ersten Award im Jahr 2017 teil und konnte sich über Platz 1 freuen. […] Zudem war die Kursarbeit für mich Premiere: Meine erste geschichtete Molarenkrone. Die manuelle Herstellung von Kronen mittels Schichtung war für mich Neuland. Wir arbeiten im Labor ausschließlich monolithisch und rein digital. […]

Mit diesen Zirkonoxidkronen (KATANA™ Zirconia STML) kam Patricia Strimb unter die Finalisten und belegte dann Platz 1 beim Kuraray Noritake-Award 2023.

Was bedeutet Dir diese sehr gute Platzierung?

Natürlich freue ich mich wahnsinnig darüber, dass meine Leistung den Ansprüchen Genüge getan hat. Dies zeigt mir, dass meine Ausbildung praxisnah und am Puls der neuesten Technik sowie nach den aktuellen dentalen Erkenntnissen erfolgt. Das gibt mir ein gutes, sicheres Gefühl und war zugleich für den Wettbewerb hilfreich. Die Erstplatzierung ist nun ein großer Motivationsschub für meine weitere Arbeit in der Zahntechnik. Doch nicht nur das rein technische Können ist für mich ausschlaggebend, sondern das Fokussieren auf das Wesentliche und eine hohe Eigendisziplin gehören zu den Erfolgskomponenten.


Patricia Strimb absolviert ihre Ausbildung zur Zahntechnikerin im Dentallabor von Norbert Wichnalek, HIGHFIELD.DESIGN, Augsburg.

Kuraray Noritake Award 2023/24: Jetzt anmelden!

Der Kuraray Noritake-Award 2023 geht in die fünfte Runde! Anmeldungen sind bis zum 30. September 2023 möglich. Der Wettbewerb folgt einem digitalen Workflow. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden STL-Datensätze und Informationen zur Wettbewerbsarbeit. Die Aufgabe besteht darin, monolithische Kronen (KATANA™ Zirconia STML) zu konstruieren, die anschließend von einem Partner-Fräszentrum gefräst werden. Die Charakterisierung der Kronen mit Malfarben und Glasurmassen sowie eine Fotodokumentation sind ebenfalls Bestandteil des Wettbewerbs. Die zehn besten Einsendungen werden zu einem Präsenzkurs mit ZTM Jochen Peters eingeladen, bei dem anhand der Arbeitsergebnisse die Gewinner ermittelt werden.

Das komplette Interview ist in der „Quintessenz Zahntechnik“ (Ausgabe 5/2023) erschienen.

Interessierte können sich bis zum 30. September 2023 für die Teilnahme bewerben.

Klinischer Fall von MDT Mathias Berger

Komplexe Implantatgestützte Oberkiefer-Rekonstruktion

Klinischer Fall von MDT Mathias Berger

Verlässliche Implantatsysteme, moderne chirurgische Techniken und innovative restaurative Materialien: Die Implantologie hat sich zu einer vorhersehbaren Disziplin entwickelt, die ästhetische und funktionelle Ergebnisse liefert, die langfristig erfolgreich sind. Fragt man Patienten, was sie von einer komplexen implantatgestützten Rekonstruktion erwarten, werden oft zusätzlich zu funktionalen Aspekten natürliche Ästhetik und Biokompatibilität genannt. Mit modernen Zirkonoxiden, die die erforderliche Biegefestigkeit haben und eine ausgewogene Ästhetik bietet, werden diese Anforderungen leicht erfüllt.

Im Fallbeispiel wird gezeigt, wie das Potenzial von KATANA™ Zirconia HTML PLUS (Kuraray Noritake) – einem mehrschichtigen Zirkonoxid und Nachfolger von KATANA™ Zirconia HTML mit verbesserter Festigkeit und Ästhetik – maximiert werden kann. Ein spezielles Cutback-Design, verfeinert mit Handinstrumenten, Individualisierungen mit Esthetic Colorant für KATANA™ Zirconia und Mikro-Layering mit CERABIEN™ ZR-Keramik (beide Kuraray Noritake Dental Inc.) führen zu einem sehr natürlichen Ergebnis.

Lesen Sie den klinischen Fallbericht von MDT Mathias Berger.

Famulatur

Famulatur: Unterstützung eines besonderen Projektes in Kambodscha

Heute möchten wir über ein besonderes Projekt informieren, das wir in den vergangenen Monaten unterstützt haben. Sophia Jasmin und Noemi, zwei engagierte Zahnmedizinstudentinnen, haben uns von ihrem Auslandspraktikum in Kambodscha im März 2023 berichtet. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen möchten wir gerne mit euch teilen.

Ursprünglich hatten die beiden eine andere Famulatur geplant, doch das Schicksal hatte andere Pläne. Aufgrund politischer Unruhen mussten sie umplanen. Aber wie heißt es so schön? Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. So war es auch bei Sophia Jasmin und Noemi. Sie bekamen eine Zusage von der Hilfsorganisation „Cambodia World Family“ in Phnom Penh, der pulsierenden Hauptstadt Kambodschas. Die Vorbereitungen auf die Reise waren intensiv. In nur einem Monat organisierten sie alles Notwendige, von den Impfungen bis zur Buchung der Flüge. Dank der Unterstützung von Firmen wie Kuraray Noritake konnten sie auch viele zahnmedizinische Materialien und Produkte für ihre Arbeit vor Ort mitnehmen.

Ihr erster Tag in Kambodscha war ein besonderer Moment. Sie übergaben die Spenden an die Cambodia World Family" und begannen sofort mit ihrer Arbeit. Gemeinsam mit dem kambodschanischen Zahnarzt Dr. Boran und seinem Team behandelten sie Kinder und Jugendliche. Trotz schwieriger hygienischer Bedingungen zeigten sie vollen Einsatz und wurden dabei von Dr. Boran tatkräftig unterstützt.

Neben ihrer Arbeit hatten Sophia Jasmin und Noemi auch die Möglichkeit, Phnom Penh und andere Teile Kambodschas zu erkunden. Sie besuchten das Nationalmuseum, den Königspalast, Wat Phnom und das Genozid-Museum. An den Wochenenden unternahmen sie Ausflüge in andere Städte und erkundeten die kulturellen und landschaftlichen Schönheiten Kambodschas.

Wir von Kuraray Noritake sind stolz darauf, solche Projekte unterstützen zu können. Das Engagement der beiden Zahnmedizinstudentinnen hat uns sehr berührt. Es ist inspirierend zu sehen, wie junge Menschen wie Sophia Jasmin und Noemi nicht nur ihr Fachwissen erweitern, sondern auch wertvolle Hilfe leisten. Sie zeigen uns, dass jeder von uns die Möglichkeit hat, einen positiven Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. Sie zeigen uns die Bedeutung von sozialem Engagement und erinnern uns daran, wie wichtig es ist, sich für das Wohl anderer einzusetzen. Gemeinsam können wir einen positiven Beitrag zu einer besseren Welt leisten.

KATANA™ Zirconia Multi-Layered feiert 10-jähriges Jubiläum

KATANA™ Zirconia Multi-Layered feiert 10-jähriges Jubiläum

Der Weg zur Perfektion und ein Kimono für die Zahntechnik

Kuraray Noritake feiert das 10-jährige Jubiläum von KATANA™ Zirconia Multi-Layered, einem Pionier unter den Multi-Layered-Zirkonoxiden. Seit der Markteinführung im Jahr 2013 hat das mehrschichtige Zirkonoxid die Zahntechnik nachhaltig geprägt. Mit der Kampagne „Der Weg zur Perfektion" wird dieses Jubiläum gefeiert.

Das Streben nach Perfektion ist in Japan tief in der Kultur verwurzelt und prägt auch die Dentalwelt. So wurden viele Meilensteine der modernen Zahntechnik in Japan gesetzt, zum Beispiel von Kuraray Noritake mit KATANA™ Zirconia Multi-Layered. KATANA™ Zirconia Multi-Layered ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit und hat sich aufgrund seiner herausragenden Farbstabilität und Leistungsfähigkeit weltweit einen Namen gemacht. Als Pionier auf dem Gebiet der Multi-Layered-Zirkonoxide ist Kuraray Noritake für jeden Schritt des Herstellungsprozesses verantwortlich. Intuition, Geschick und Präzision prägen Entwicklung und Forschung. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums unterstreicht die Kampagne „Der Weg zur Perfektion" die Philosophie, die kontinuierliche Verbesserung und die Vorreiterrolle von KATANA™ Zirconia Multi-Layered.

Zehn Jahre Perfektion in Schichten

Die 10-Jahres-Kampagne greift zwei starke Symbole der japanischen Kultur auf: den Bogenschützen, der Konzentration und Präzision verkörpert, und den Kimono. Der Kimono, die exquisiteste Form japanischer Damenbekleidung, steht mit seinem mehrlagigen Design für Qualität und Feinheit. Die mehrschichtige Struktur des Gewandes bildet eine ideale Analogie zu KATANA™ Zirconia Multi-Layered. Wie die sorgfältig ausgewählten Stoffe und das raffinierte Design eines Kimonos kombiniert KATANA™ Zirconia Multi-Layered verschiedene Schichten, um ein Produkt von außergewöhnlicher Festigkeit, Farbtreue, Ästhetik und Transluzenz zu schaffen.

Kuraray Noritake feiert das zehnjährige Jubiläum von KATANA™ Zirconia Multi-Layered, aber das eigentliche Fest ist größer – es ist eine Hommage an eine Branche. Mehrschichtiges Zirkonoxid hat nicht nur die Produktpalette von Kuraray Noritake, sondern die gesamte Zahntechnik revolutioniert. Es brachte Effizienz und Einfachheit in den Arbeitsprozess, ohne Kompromisse bei der Qualität der Ergebnisse einzugehen. Dies ist der wahre Weg zur Perfektion, den KATANA™ Zirconia Multi-Layered eindrucksvoll symbolisiert. Der Weg zur Perfektion ist ein lebenslanger Prozess und Kuraray Noritake freut sich darauf, diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben

Esthetic Colorant

Esthetic Colorant: Erste Eindrücke von Francesco Napolitano (Italien)

Als Instruktor und Berater für Kuraray Noritake Italia hat Francesco Napolitano vor etwa einem Jahr eines der erstens Sets von Esthetic Colorant für KATANA™ Zirconia zum Testen erhalten. Hier beschreibt er seine ersten Erfahrungen.

Als das Paket mit Esthetic Colorant in meinem Dentallabor ankam, war ich sofort neugierig und konnte es kaum erwarten, die „bunten" Flüssigkeiten auf KATANA™ Zirconia zu verwenden. Ich begann mit einfachen Testarbeiten, trug die Basisflüssigkeiten wie A Plus auf das vorgesinterte Zirkonoxidgerüst auf, spielte ein wenig mit den grauen und violetten Farbtönen – nach dem finalen Sintern waren tatsächlich Effekte sichtbar. Das Ergebnis war so überzeugend, dass ich sofort wusste: Esthetic Colorant wird meine Materialpalette für Zirkonoxidrestaurationen großartig ergänzen. Die Flüssigkeiten würden mir idealerweise helfen, den Restaurationen von innen heraus mehr Charakter zu verleihen.

Meiner Meinung nach ist der Einsatz von Esthetic Colorant vor allem aus zwei Gründen sinnvoll:

  1. KATANA™ Zirconia ist auch im vorgesinterten Zustand ein sehr dichtes Material. Diese Eigenschaft ist nicht nur für die hervorragende Fräsgenauigkeit, Stabilität und Oberflächenqualität verantwortlich, sondern ermöglicht auch ein kontrolliertes Eindringen der Effektflüssigkeiten in das Gefüge. Die Flüssigkeiten dringen weder zu tief in das Zirkonoxid ein, noch verteilen sie sich zu stark auf der Oberfläche.
  2. Ästhetische Farbstoffe sind Infiltrationsflüssigkeiten auf Wasserbasis mit einem sehr leichten Farbeffekt. Sie erzeugen daher keine so ausgeprägten Charakterisierungseffekte wie die klassischen Einfärbelösungen anderer Firmen. Dies ist aus meiner Sicht ein großer Vorteil, da ich meinen Zirkonoxidrestaurationen einen inneren Charakter verleihen kann, ohne zu übertreiben. So kann ich leichte bis leicht intensive Effekte nachbilden und gleichzeitig bestimmten Bereichen des Zahnes Tiefe verleihen. Gute Beispiele dafür sind die Okklusionsflächen einer Seitenzahnrestauration oder Inzisaleffekte im Frontzahnbereich. Außerdem kann ich mit Esthetic Colorant „opak“ den grauen Effekt eines Metallstiftes oder eines verfärbten Pfeilerzahnes auf der Innenseite einer Restauration abdecken.

Kurzum: Ich finde Esthetic Colorant wirklich fantastisch. Probieren Sie es selbst aus und lassen Sie sich begeistern!

Der effiziente Weg zur Cover-Denture aus Zirkonoxid

Der effiziente Weg zur Cover-Denture aus Zirkonoxid

ZTM Mathias Berger geht in einem aussagekräftigen Artikel auf die Herstellung einer Cover-Denture-Prothese aus Zirkonoxid ein und gibt interessante Einblicke in seinen Arbeitsalltag.

Implantatgetragene Deckprothesen, Cover-Denture, werden seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Während bewährte Anforderungen an statische und funktionelle Aspekte unverändert geblieben sind, hat sich in den vergangenen Jahren die Auswahl an Werkstoffen verändert. Zusätzlich zu metallischen Legierungen stehen auch metallfreie Materialien zur Verfügung – Hochleistungskomposite und hochfeste Zirkonoxid-Materialien wie KATANA™ Zirconia. Der Autor stellt einen Herstellungsweg vor, der effizient zu einem sehr guten ästhetischen Ergebnis führt. Anhand eines Patientenfalles wird die Herstellung einer vollkeramischen Deckprothese dargestellt. Die Werkstoffwahl: Zirkonoxid KATANA™ Zirconia für das Gerüst und die Verblendkeramik CERABIEN™ ZR CZR für Einzelkronen.

Der Weg zur Perfektion

Im Fallbeispiel sollte für den Patienten eine neue Restauration im Oberkiefer hergestellt werden. Im zahnlosen Oberkiefer waren fünf Implantate osseointegriert.

Die Herausforderung: Der Patient litt unter Bruxismus sowie einer gestörten Propriozeption. Die reduzierte Sensibilität galt es beim Herstellen der Deckprothese zu berücksichtigen. Material und Design mussten sorgfältig gewählt werden, um unkontrollierten Kaukräften standzuhalten. Es galt, wohlüberlegt zu agieren. Da technische Komplikationen am Zahnersatz leichter zu reparieren sind als biologische Komplikationen, sollte die Deckprothese nicht komplett steif und unzerbrechlich konzipiert werden. Vielmehr ist der einfache Austausch bzw. die Reparatur der einzelnen Elemente zu ermöglichen.

Die Lösung: Die Lösung war ein zweiteiliges Design. Für die vollkeramische Deckprothese wurden vollkeramische Einzelkronen mit einem Zirkonoxidgerüst kombiniert. Material der Wahl für das Gerüst war KATANA™ Zirconia HTML Plus. Das Zirkonoxid ist mit einer einheitlich hohen Biegefestigkeit von 1.150 MPa prädestiniert für weitspannige Restaurationen. Die Einzelkronen wurden aus KATANA Zirconia YML gefräst; ein Zirkonoxid, welches zusätzlich zur Festigkeitsabstufung sehr natürliche Eigenschaften in Transluzenz und Farbe bietet. Mit diesem Zirkonoxid können auch monolithische Restaurationen kompromisslos realisiert werden.

 

Wie es weitergeht, erfahren Sie hier:

LabLine-Magazin

„ÄSTHETISCHER FALL“ im LabLine-Magazin

In der Frühlings-Ausgabe 2023 des LabLine-Magazins finden Sie einen wunderschönen „ÄSTHETISCHEN FALL“ von Mikel Villar Gonzales und DT Pilar Ballesteros Galan. Die Patientin (21 Jahre) hatte einen Hypoplasiedefekt an den Zähnen 11 und 12, vermutlich aufgrund eines Milchzahntraumas im Frontzahnbereich.

Wie konnten die beiden Zähne minimalinvasiv versorgt werden? Klicken Sie auf das Bild und sehen Sie, wie der Patientin wieder zu einem schönen Lächeln verholfen werden konnte!

Die Zeitschrift LabLine ist eine englischsprachige Publikation für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker. Das Magazin bietet eine umfassende Berichterstattung über die neuesten Techniken und Trends im Bereich der Zahntechnik und der Dentalwerkstoffe und präsentiert diese anhand anspruchsvoller, ästhetischer Fallbeispiele, die von einigen der renommiertesten Experten Europas angefertigt wurden. Mit seinen von Experten kuratierten Inhalten ist LabLine eine unschätzbare Ressource für alle, die ihr Wissen im Bereich der Zahntechnik erweitern und auf dem Laufenden bleiben wollen.

 

Der Weg zur Perfektion: Veneers aus Zirkonoxid

Dank ihres mehrschichtigen Aufbaus mit Farb-, Transluzenz- und Festigkeitsverlauf sind Zirkonoxide der neuesten Generation für eine Vielzahl von Indikationen geeignet. In einem Artikel (erschienen in dental dialogue, 1/2023) wird vor allem das ästhetische Potenzial eines solchen Materials beleuchtet und gezeigt, inwiefern sich dieses für die Herstellung monolithischer Veneers eignet. Dabei beschreiben die Autoren zusätzlich zum Herstellungsprozess auch die klinischen Arbeitsschritte. Denn der Weg zur Perfektion wird von vielen Bausteinen bestimmt.

ZTM Daniele Rondoni, Dr. Enzo Attanasio

Veneers aus Zirkonoxid? Zunächst scheint dies etwas untypisch, doch in einigen Fällen kann die Versorgung mit monolithischen Veneers aus Zirkonoxid durchaus eine adäquate Behandlungsoption darstellen. Verwendet werden sollte ein Zirkonoxid der neuesten Generation mit einer hohen Ästhetik, beispielsweise KATANA™ Zirconia YML (Kuraray Noritake). Dieses Material verfügt speziell im Schmelzbereich über eine sehr hohe Transluzenz und kann mit einer Mindestwandstärke von nur 0,3 bis 0,4 mm ausgefräst werden, also optimal für minimalinvasive Präparationen. Dank der automatisierten Fertigung der Restaurationen lässt sich mit diesem Material der manuelle Arbeitsaufwand für die Veneerherstellung reduzieren. Gleichwohl werden auf digitalem Weg hochästhetische Ergebnisse erzielt.

Der Weg zur Perfektion

Ausgangssituation

Bei dem im Artikel gezeigten Fall stellte sich eine junge Patientin mit einer Zahnfehlstellung und von der Norm abweichenden Zahnformen im Oberkiefer-Frontzahnbereich in der Praxis vor. Es wurde entschieden, für die Korrektur der Zahnfehlstellung im Oberkiefer (unter anderem Diastemaschluss) zunächst eine kieferorthopädische Behandlung vorzunehmen. Danach sollte die Formkorrektur mit keramischen Veneers (KATANA™ Zirconia YML) erfolgen.

Wie die Rehabilitation erfolgte, ist im Artikel (dental dialogue, 1/2023) ausführlich beschrieben. Das PDF kann hier heruntergeladen werden.

Rezept für die Herstellung einer einzelnen Frontzahnkrone

Der Zahntechniker Dmitrii Kisel beschreibt in einem Artikel (veröffentlicht in dental dialogue) sein Rezept für das Verblenden einer einzelnen Frontzahnkrone. Zweifelsohne gehört dies zu einer der schwierigsten Herausforderungen im keramischen Laboralltag. In der Regel führt der Weg zum erfolgreichen Ziel über die manuelle Verblendung, die ein durchdachtes Schichtkonzept voraussetzt. Mithilfe digitaler bildgebender Verfahren lässt sich eine Farbanalyse im Abgleich zum Nachbarzahn schaffen und basierend darauf die Colour-Map für die Schichtung der keramischen Massen erstellen. Zusätzlich zum hohen Anspruch an die zahntechnische Arbeit ist die Materialwahl (Gerüstkeramik, Verblendkeramik) eine wichtige Erfolgszutat.

Der Weg zur Perfektion

Dmitrii Kisel konzentriert sich in seinem Artikel auf die Herstellung einer Frontzahnkrone auf einem Zirkonoxidgerüst mit keramischen Werkstoffen von Kuraray Noritake. „Im Laboralltag bevorzugen wir KATANA™ Zirconia, da es sich aus unserer Sicht am besten bewährt hat“, betont er. Als wichtige Erfolgsmerkmale hebt er die verlässliche Ergebnisqualität, die Festigkeit des Werkstoffs sowie die hohe Helligkeit bei gleichzeitig guter Lichtdynamik innerhalb der Restauration hervor. Das KATANA™-Sortiment bietet ihm verschiedene Materialien, mit denen alle Anforderungen an eine hochwertige vollkeramische Restauration erfüllt werden können:

  • YML (Multi-Generationen-Zirkonoxid): hochfestes mehrschichtiges Allrounder-Zirkonoxid mit Festigkeits- und Transluzenzverlauf
  • HTML Plus (High Translucent Multi-Layered): hochfestes mehrschichtiges Zirkonoxid mit ausgewogener Opazität und Transparenz zur Herstellung von kombinierten Arbeiten mit vestibulärer Verblendung oder zur Herstellung von Gerüsten für Kronen und Brücken
  • HT (High Translucent): hochfestes Zirkonoxid mit ausgewogener Opazität und Transparenz zur Herstellung von kombinierten Arbeiten mit vestibulärer Verblendung oder zur Herstellung von Gerüsten für Kronen und Brücken
  • STML (Super Translucent Multi-Layered): mehrschichtiges Zirkonoxid zur Herstellung von vollanatomischen Restaurationen oder Cut-back-Gerüsten
  • UTML (Ultra Translucent Multi-Layered): mehrschichtiges Zirkonoxid zur Herstellung von monolithischen Restaurationen mit Bemalung

Vorstellung des Patientenfalls

Anhand eines Patientenfalles beschreibt der Zahntechniker sein Vorgehen. Eine Patientin konsultierte mit einem Zirkonoxid-Implantat in regio 21 die Zahnarztpraxis. Da sie mit Form und Farbe des Nachbarzahns 11 zufrieden war, sollte die keramische Implantatkrone möglichst identisch zum natürlichen Nachbarzahn angefertigt werden. „Eine echte Herausforderung, denn der Zahn präsentiert sich mit mannigfaltigen lichtoptischen Eigenschaften. Wir erwogen, ein Zirkonoxidgerüst (Katana HT, Kuraray Noritake) keramisch zu verblenden (Cerabien ZR, Kuraray Noritake), um so auch feinste lichtoptische Charakteristika herausarbeiten zu können.“

Wie es weitergeht, erfahren Sie hier.